Beiträge von nivi

    Falls du sowas auch planst und Spaß daran hast - was ich ja deinen Aussagen entsprechend stark annehme - kannst du mich gern nach Material fragen, so z. B. Leiter- oder Kippschnallen, Fastexverschlüssen oder was auch immer du gerade brauchst und dazukaufen müsstest. Kostet dich dann auch nix. Ich schick dir das gern auch auf meine Kosten, um deine Projekte "real 0 €" zu machen😉 Ich hab einen Riesenfundus - und meine biologische Halbwertszeit dermaßen überrschritten, dass ich das eh nie alles verbasteln kann.

    Das ist mega lieb! Darauf komme ich gerne mal zurück :)

    Danke nochmal an alle für die vielen Vorschläge, ich werde mich da mal nach und nach durchprobieren :)

    Kannst du ein Fazit ziehen, was wie funktioniert hat? Hast du es gleich am Rucksack getestet oder erstmal Stoffproben an der Kette eingesaut? Ich hoffe es hat am Ende gut geklappt.

    Ich habe es erstmal an einer dreckigen Stoffprobe getestet. Probiert habe ich: Spüli, nochmal mit Öl den Dreck aufnehmen, dann auswaschen, Gallseife, Fleckenlöser... hat leider alles nicht funktioniert. Wollte noch Waschbenzin ausprobieren, aber sonst habe ich mich schon ein bisschen mit der Fledermaus Idee von schwyzi angefreundet ^^

    Bei mir haben sich im Laufe der Zeit viele Stoffreste, Materialien und Kleinteile angesammelt, die zwar viel zu schade zum Wegschmeißen sind, aber auch irgendwie nicht für ein neues Projekt reichen. Deswegen habe ich mir vorgenommen, alle halbwegs passenden Stücke (soweit möglich) in Rucksäcken zu verbauen und nur das Nötigste nachzukaufen. Dafür habe ich mein Schnittmuster für den Alltagsrucksack abgewandelt und einen einfachen UL-Rucksack erstellt. Die Grundmaße sind ca. 14cm x 27cm x 70cm und man hat ca. 30L Volumen.

    Schnittmuster

    Bis jetzt habe ich vier Rucksäcke ausschneiden können und hatte tatsächlich sehr viel Spaß dabei, die Reste zu kombinieren und zu schauen, was irgendwie zusammenpasst :)

     

    Der Rot/Graue ist ein bisschen wild geworden, aber der Gelb/Schwarze gefällt mir richtig gut. Für das gelbe Silpoly habe ich die Nähte aufwendiger gestaltet und einen Streifen Gridstop eingenäht, sowie alles am Ende einmal abgesteppt. Ich denke, so sollte das auch gut halten. Hier ein paar Detailbilder:

     

     

     

     

     

     

    Und natürlich das Wichtigste: Der Rot/Graue wiegt 326g und der Gelb/Schwarze 242g! :)

    Kurze Vorstellung von meinem neusten Alltagsrucksack. Manchmal habe ich Bock auf ein kleineres Projekt, deswegen ist alles sehr einfach gehalten, gerade Nähte, kaum Krümmungen. Ich brauche so ca. 8-10 Stunden für einen Rucksack (mit Ausschneiden, Nähen, etc.). Materialien, die gut funktionieren, sind z.B. X-Pac, Ecopak, Cordura und für die Seitentaschen benutze ich ein Stretchmaterial von Adventurexpert.

     

     

    Ältere Versionen:

     

    Ich habe in den letzten Jahren vieles ausprobiert und mittlerweile ganz zufrieden mit der aktuellen Version, deswegen habe ich dafür ein Schnittmuster gebastelt. Wenn jemand die genauen Maße haben möchte, kann ich das gerne alles mal ausmessen, aber im Prinzip ist der Rucksack einfach ein Quader mit einer Reißverschluss-Öffnung. Entsprechend einfach ist es, z.B. die Breite um 2cm anzupassen oder eine Laptoptasche innen hinzuzufügen. Bei dem Bild unten fehlt leider der obere Streifen zum Reißverschluss, aber im Prinzip sind das sonst alle Teile.



    Als Versteifung für den Rücken nehme ich eine 1mm dicke PE Platte zusammen mit einer Schicht Evazote.

    Noch ein paar Detailfotos:

     

     

    Die Farben von dem X-Pac RX30 sind echt toll, das kommt auf den Bildern leider gar nicht so rüber.

    Das Gelb ist mehr so ein Senfgelb, ungefähr so:

    Danke nochmal an alle für die vielen Vorschläge, ich werde mich da mal nach und nach durchprobieren :)

    Das mit dem Fleck tut mir sehr leid, ich kann da mitfühlen, aber hast du den Rucki eigentlich schon einmal hier vorgestellt :cursing: ;) . Die Fotos mit dem Fleck lassen ja wieder tolles erahnen...

    Hahaha, also da das nicht so viel mit UL Trekking zu tun hat, hab ich das noch nicht ^^ Kann ich aber gerne machen!

    Ich bin gerade echt traurig. Habe mir einen neuen, wunderbar farbenfrohen Rucksack genäht und jetzt ist er mir gegen die Fahrradkette gekippt ;( Hat jemand eine Idee, wie man so einen Fleck am besten wegbekommen kann? Ich habe schon Einweichen mit Seife versucht, aber der Fleck ist nur ein bisschen blasser geworden.



    (Wusste nicht so richtig, in welchen Faden das am besten passt... sonst gerne verschieben)

    Das sieht mega gut verarbeitet aus und optisch gefällt mir dein Rucksack mir auch total! :) Ich könnte mir vorstellen, dass ihr in Zukunft vielleicht noch ein Polster über die untere Querstrebe anbringt, damit das nicht so in den Rücken drückt... zeigt sich bestimmt in der Praxis, ob das nötig ist. Wie viele Stunden habt ihr daran gebastelt?

    In welcher Jahreszeit wollt ihr denn nach Norwegen? :) Es wurden ja schon viele gute Vorschläge gemacht, aber wenn bei euch das Budget knapp ist oder ihr erstmal ausprobieren wollt, welches Zelt passen könnte, kann ich euch gerne ein Zelt leihen. 6-Eck Pyramide (mit Innenzelt), 8-Eck Pyramide (ohne Innenzelt) oder 2-Personen Kuppelzelt. Das passt jetzt alles nicht perfekt in dein Tourenprofil, aber ich könnte mir vorstellen, dass ihr bei frühzeitiger Platzsuche schon etwas finden werdet. Viel Erfolg auf jeden Fall!

    Ich habe für mich festgestellt, dass mir Fotografieren als zusätzliche Beschäftigung neben dem Wandern viel Spaß macht (gerade wenn ich alleine unterwegs bin). Dabei ist mir auch die Haptik einer Kamera wichtig und die Möglichkeit, einfach mal an ein paar Reglern zu drehen und Dinge auszuprobieren. Mit einem guten Smartphone wäre das sicher auch möglich, aber ich vermisse dann das Gefühl, eine Kamera zu bedienen :)

    Dieses Jahr bin ich von der Sony R100 Mark1 auf Mark7 gewechselt und aktuell bin ich damit recht zufrieden. Der zusätzliche Zoom macht richtig Spaß und ich benutze den Sucher sehr häufig. Bei der Haptik und "Bedienbarkeit" macht man natürlich Abstriche, weil alles so klein ist, aber für mich ist das ein guter Kompromiss, wenn man das Gewicht von ca. 300g betrachtet. Soweit ich das überblicken konnte, wäre alles "Bessere" auch direkt mindestens doppelt so schwer gewesen.

    Man sollte sich aber auch der Limitierungen bewusst sein, sonst ist man vielleicht schnell enttäuscht. Bei gutem Licht macht die Kamera schon auch tolle Bilder, aber sobald man weniger Licht hat, wird alles ein bisschen verwaschen. Auch auf maximalem Zoom ist das Bild leider nicht mehr so scharf. Dafür kann ich jetzt viel besser Tiere fotografieren! :)

    Ich hatte ähnliche Bedenken und habe mir dann verschiedene Oberteile genäht, um das Ganze einfach mal auszuprobieren. Mein Fazit nach ca. 50 Wandertagen: Wenn es gleich viel wiegen würde, dann würde ich wahrscheinlich weiterhin Fleecepullover mitnehmen, aber das Gewicht ist bei Alpha schon einfach ungeschlagen.

    Am Anfang bin ich auch nicht so richtig damit klar gekommen, dass man Alpha quasi nie ohne zusätzliche Schicht tragen kann. Das stimmt natürlich nicht so ganz, bei Windstille ist das ein ähnliches Gefühl zu einem Fleece, aber schon leichte Bewegung (oder halt Wind) führen zum Abkühlen. Mit Windjacke hingegen ist so ein Alpha Pullover bei Bewegung seeeehr warm, mir in viele Fällen zu warm.

    Dann habe ich mir zusätzlich noch einen weiten, luftigen Hoodie aus leichter Merinowolle genäht, quasi als Sunhoodie, aber so, dass der Alphapullover gut drunter passt. Und das hat das Problem dann fast vollständig gelöst. Ich kann dann

    • Merinohoodie (warm, mäßiger Wind)
    • Alpha+Merino (kalt, mäßiger Wind)
    • Merino+Windjacke (warm, viel Wind)
    • Alpha+Merino+Windjacke (kalt, viel Wind)

    je nach Wetter tragen. Dadurch, dass ich den Merinohoodie über dem Alpha Pulli trage, geht die Wärme nicht direkt verloren. Der einzige Nachteil, der leider bleibt, ist das häufige Wechseln der Schichten.

    Wenn die Mücken langsam kein Problem mehr sind und die Temperaturen insgesamt kälter werden, tausche ich die Windjacke gegen eine Daunenjacke. Dann reicht mir die Regenjacke als Windblocker. Und falls ich mal im späten September unterwegs bin, dann tausche ich den Alpha 70 Pullover gegen einen aus Alpha/Wolle (der dann aber wieder 220g wiegt). Damit bin ich jetzt erstmal zufrieden :) Ich hoffe, das ist so verständlich. Sonst kann ich nochmal Fotos machen oder so.

    Zum Vergleich, die Gewichte sind (Größe M/L):

    • Alpha 70 Hoodie 105g
    • Merinohoodie 228g
    • Windjacke 86g
    • Regenjacke 215g
    • Daunenjacke 218g

    Wenn ich mir nochmal einen Alphapullover nähe, dann würde ich wieder Alpha 70 nehmen (das ist warm genug), aber die Kapuze weg lassen, da der Merinohoodie eine hat.

    Vielleicht hilft dir das etwas :)

    Das systematische Verrotten-Lassen des öffentlichen Verkehrs über Jahrzehnte dient der fortdauernden Faschisierung

    Geschätzter Kollege, so Begriffe wie Faschismus haben tatsächlich eine Bedeutung. Ja, man kann das umgangssprachlich einsetzen, aber dann werden sie auf Dauer ihre Bedeutung verlieren. Da tust du deinen Idealen eher einen Bärendienst auf....

    Oder vielleicht bin ich hier auch zu naiv den roten Faden zu finden. Aber was konkret treibt die Menschheit aufgrund von vernachlässigtem ÖPV in Faschismus!?

    Ich fand dazu diesen Artikel eigentlich ganz gut (leider Paywall): Was haben kaputte Brücken mit der Afd zu tun?

    Die grobe Argumentation ist, dass die marode Infrastruktur dazu beiträgt, dass Leute vermehrt unzufrieden sind und das Vertrauen in die Demokratie verlieren. Und das zeigt sich im Wahlverhalten. Ob man das Nicht-Investieren in den letzten Jahrzehnten als "systematisches Verrotten-Lassen" bezeichnen muss, sei mal dahin gestellt.

    @moosmaennchen vielleicht auch für dich interessant.

    Carsten K.  Gernstl Ich verstehe echt nicht, wieso ihr es für angebracht haltet, so über andere Menschen/Forenmitglieder zu schreiben. Wenn ihr eine andere Meinung zum Thema habt oder Kritik ausüben wollt, dann geht das doch sicher auch konstruktiv?

    Zum Thema Kungsleden: Ich verstehe den Wunsch, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, aber durch die (inbesondere im nördlichen Abschnitt) umfangreiche Infrastruktur kann man auf dem Kungsleden gut aus der eigenen Komfortzone herausgehen. Die meisten ultraleichten Zelte sind völlig in Ordnung und auch mit einem Poncho kann man dort viel Spaß haben. ChristianS hat es in Beitrag #27 sehr gut beschrieben. Durch Vorausplanen kann auch Gewicht gespart werden :) Viel Spaß bei der Tour!

    Wenn es dir in erster Linie um Klamotten geht, würde ich mir an deiner Stelle eine Overlock-Maschine organisieren. Damit geht das Zusammennähen deutlich leichter und du sparst dir sehr viel Zeit. Mit einer normalen Nähmaschine bist du natürlich etwas vielseitiger aufgestellt, aber der Spaßfaktor ist bei Klamotten sehr viel niedriger :) Das finde ich gerade am Anfang wichtig, damit man dabei bleibt und Ergebnisse sieht.

    Hi Nivi, ich hoffe es geht dir gut. :)

    Hey, ja mir geht es gut und ich hoffe bei dir ist das auch so :) Finde ich cool, dass du ins Nähen einsteigen willst!

    Meine Frage also: Was würdet ihr für den ersten Rucksack verwenden? Ich habe folgendes auf der Merkliste:

    Möchtest du mit dem Schnittmuster denn einen Alltagsrucksack nähen oder dich an einem klassischen UL-Rucksack versuchen?

    Zu passenden Garn/Nadel Kombinationen finde ich die Infos auf Extremtextil schon sehr gut. Da führen sicher viele Wege zum Ziel, aber generell würde ich für beschichtete Gewebe (was die meisten Rucksackstoffe sind) immer Mikrotex Nadeln verwenden. Wenn dein Rucksack nur 5kg tragen muss, dann würde ich an deiner Stelle ein günstiges 80er Garn nehmen. Du brauchst für einen Rucksack auch nicht so viel davon, wahrscheinlich reichen dir 200m. Als passende Nadel würde ich eine 100er nehmen. In der Stärke brechen die auch nicht einfach so ab bei kräftigeren Materialien und du kannst auch Schulterträger mit Polsterung nähen (wenn du das möchtest).

    Deinen gewählter Stoff finde ich eher ungeeignet für ein erstes Projekt. Mit 30d (und der Silikonbeschichtung) ist er sehr dünn und lässt sich nicht so einfach verarbeiten. Es ist eher ein Zeltstoff, als ein Rucksackstoff. Das heißt nicht, dass man damit nicht auch einen ultraleichten Rucksack nähen kann, aber dann muss man sich meiner Meinung nach mehr Gedanken um die tragenden Nähte machen.

    Mein Vorschlag wäre dieser einfache 200d Stoff. Der ist recht günstig und bringt eine gewissen Haptik mit. Ist schwer zu beschreiben, aber du wirst damit einfacher arbeiten können, weil er nicht so rutschig ist und du ihn leichter falten kannst. An den Schulterträgernähten würde ich den Stoff dann mindestens doppelt legen. Wenn du etwas mehr Geld in die Hand nehmen möchtest, kann ich die X-pac bzw. Ecopak Laminate sehr empfehlen. EPLX200 ist noch vergleichsweise leicht und noch einfacher zu verarbeiten als RBC200. Bei Adventurexpert gibt es ansonsten noch ein 210d Gridstop, was ich auch sehr empfehlen kann. Für einen Rucksack brauchst du normalerweise so 1,5m² Stoff.

    Für die Schulterträger benutze ich außerdem 3mm Abstandsgewebe. Dieses fühlt sich etwas weicher an, als die anderen, die bei Extremtextil erhältlich sind. Für Schulterträger im Laufwesten Stil wird sonst auch gerne Hex Mesh genutzt. Bei deinem Rucksäck würde ich dann vielleicht auch einfach auf weitere Polsterung verzichten.

    Bei den restlichen Komponenten kommt es so ein bisschen darauf an, was du gerne alles an dem Rucksäck dran hättest :)

    Hoffe, das hilft ein bisschen. Frag sonst natürlich gerne!

    Hey! Ich habe irgendwann mal einen Rucksack mit Gestell ähnlich dem ArcBlast gebastelt.

    Dabei habe ich mich an diesem Projekt auf reddit orientiert. Im Album gibt es ganz unten auch ein Bild mit groben Maßen. Im blauen Forum gibt es von Andreas K. auch ein paar Schnittmuster und Nähanleitungen für Rucksäcke (soweit ich mich erinnern kann, allerdings keine mit Gestell). Auf learnmyog.com findest du sonst auch ein käufliches Schnittmuster für einen Trailrunning-Rucksack. Da kann ich aber nichts zu sagen, ob das was taugt.

    Um so einen Hybrid-Rucksack zu nähen, müsstest du wahrscheinlich verschiedene Ideen zusammentragen. Es klingt nach einem coolen Projekt, aber ich würde trotzdem ein bisschen den Sinn in Frage stellen. Das Gestell mit Rückenbelüftung ist ja irgendwie gegensätzlich zu der Idee eines Trailrunning-Tragesystems: Abstand vom Rücken/weich gepolstert gegenüber möglichst enganliegend/wenig wackelnd. Oder wie siehst du das? :)

    Ich kann dir meinen Rucksack auf jeden Fall gerne zusenden, wenn du dir das genauer anschauen möchtest. Wenn du Interesse hast, können wir uns auch mal zusammen anschauen, wie man generell ein Schnittmuster für Rucksäcke erstellen (und dann auch nähen!) würde. Aber ich glaube, das ist eher etwas für ein Forentreffen :)

    Hm, das ist tatsächlich nochmal ein Grund mehr erst einmal die Kappnähte an den Aussenzelten fertig zu stellen und dann dort in der Mitte der Naht, dort wo der Stoff vierlagig liegt, den Gestängekanal oder sonstiges Gestängebefestigungsgerödel aufzunähen. Ich meine das das dann auch stabiler ist. In deinem Fall hättest du dann nur die Clipse und Stangentaschen abnehmen müssen und dann deine neuen Gestängekanäle aufnähen müssen. Nachteil meiner Methode ist die Optik: Die Unterkante des Gestängekanals z. B. ist eben nicht schnieke in der Kappnaht versteckt, sondern sitzt oben auf.

    Da bin ich voll bei dir und würde das auch jedem empfehlen, wenn der Schnitt noch nicht ausprobiert wurde. Ich war da etwas zu überzeugt von meinem Schnittmuster ^^ Ich glaube, beide Varianten sind im Prinzip gleich stabil. Ein weiterer Vorteil vom direkt Zusammennähen wäre für mich, dass es weniger Zeitaufwendig ist (da weniger Nähte).

    Hm, das ist in der Tat ein seltsames Verhalten. Vielleicht waren deine kurzen Stangentaschen oben zu weit, so konnte sich das Gestänge da ausbeulen und eine komische Form annehmen. Eigentlich sollte die Stange ja durch die Stoffspannung komplett in die Form der Zeltkante gezwungen werden.

    Ich weis du kannst es kaum mehr hören ;) , aber hier wäre eine Zickzackschnur nochmal um einiges einfacher gewesen. Man hätte mit der Länge der Zickzackschnur die Distanz Stange und Aussenzeltkante nachträglich noch etwas verändern können.

    ... ich muss wohl noch ein Zeltprojekt anfangen, um das mit der Schnur auszuprobieren. Das klingt schon sehr komfortabel in der Benutzung!

    Es würde mich interessieren wie die Verstärkungen an den Gestängeenden aus Ultra sich im Laufe der Zeit machen. Ich habe das damals immer aus mehreren Lagen Cordura gebaut und das hat dann immer gerade so gehalten war aber weder elegant noch leicht.

    Ich bin auch sehr gespannt. Die Übergänge zwischen Silnylon und dem aufgenähten Ultra bilden ja schon auch "harte" Kanten, die eventuell durch das Einschieben der Stangen mehr Abnutzung erfahren. Mal schauen :)

    Sollte meine Handy auch können, aber da habe viel Verzug, und irgendwie noch immer meine Beine/Füsse auf den Aufnahmen... Muss wohl am Benutzer liegen. 😃

    Irgendwas wird da sicher gerade gerechnet, damit es weniger Verzug gibt, aber meine Schuhe sind ja auch noch zu sehen ^^

    Eine Frage, wie hast du das Foto vom Innenzelt von oben erstellt? Mit so wenig Verzug?

    Mit meinen Handy kann ich irgendwie auf 0,5 zoomen und dann hat der Bildausschnitt gerade so gepasst, wenn ich es oben ins Innenzelt gehalten habe ^^