Beiträge von wilbo

    Also du hast vollkommen recht, ...

    Kein Problem!

    ... oder 3x2 so aufzubauen das man ein Inner benutzen kann, sowas wie das 3f UL, weil das hab ich da.

    Ab da kannst Du mal schauen: RE: wildoor.de
    Die Schnitte sind ja keine Raketentechnik und spezielle eigene Entwicklungen wie die Stangentasche gebe ich gerne via PN weiter.

    Jetzt schreibst du von 3x2m Tarps. Wenn wir jetzt mal von einem Flat ausgehen. Hat man hauptsächlich die Aufbauvarianten: A-Frame und Halb-Pyramide wenn der Wind mal etwas stärker bläst oder übersehe ich da was? Weil an sich klingt das nach einen tollen Größe.

    Die drei Standard Varianten mit dem 2x3 Tarp sind bei mir:
    Halbpyramide mit beak, asymmetrical Holden und niedriger A-Frame.

    ... aber am Fußende geht's eigentlich nie ohne Kondensation.

    Jetzt denke ich mir grade, vielleicht sollte ich ja doch erst mal mal mit leicht Abspannen experimentieren, um etwas mehr Belüftung zu haben... :/ Der Bivy hat keine richtigen Abspannpunkte, aber kann ich sicher improvisieren.

    Das wird auch immer so bleiben. :(
    Das inner ist mit dem hochgezogenen, wasserdichten Fußende schlicht eine Fehlkonstruktion.

    Als Lösung ohne Abspannen stelle ich mir was entweder aus etwas steifen Material vor wo die Wände von selbst aufrecht blieben.

    Ich habe einmal einen Wannenboden aus Baumwolle gebaut.
    In der Mitte ist die Kante immer wieder umgeklappt, bis ich sie nach innen hin abgespannt hatte.

    Das funktioniert natürlich nur bei Zug auf der Kante.

    Bei der zweiten Variante habe ich in die Ecken dünne, kleinen Bambusstäbchen eingenäht. Das hat die Standfestigkeit nochmals verstärkt.

    Interessanter Vergleich mit dem Schluss, dass sich funktional weniger getan hat, als man denken mag.

    Bezogen auf das Höhenbergsteigen kann ich mir das durchaus vorstellen.
    Wobei 5 Grad Differenz in den Schuhen im Extremfall den Unterschied zwischen "nochmal davon gekommen" und einer ernsthaften Erfrierung ausmachen können.

    Zitat

    “There’s been a loss in knowledge over the last hundred years,” Ross said. “Scientific innovation, fancy materials and technology, flashy branding, low price points—these things can attract us to amazing new products. Of course, the modern Montane kit we used was fantastic. But natural materials like wool, silk, and cotton… our research shows how good these materials can be.

    You just have to understand their limitations.”

    Das gilt bei den aktuellen Materialien umso mehr!

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    Vielen herzlichen Dank an Peter fatratfür das Filmen, Scheiden, die Arbeit am Ton und die schönen Farben.

    Das Tipik sieht auch vielversprechend aus, aber auch wie viele relativ teuer für "nur" das Tarp. Wenn ich ganze Zelte für 300€ bekomme warum sind manche Tarps so teuer? will mich nicht beschweren, nur verstehen.

    Die Frage ist, warum sind Zelte denn so billig! ^^

    Das lässt sich relativ einfach anhand der Löhne und Produktionsstätten festmachen.
    Ich fände es ja am besten, wenn sich möglichst viele meine Schnitte besorgen und sich das shelter selber nähen würden.
    Am Ende schaut man auf die selbst geleistete Arbeitszeit, zieht die Hälfte ab und rechnet die restliche Produktionszeit mit dem eigenen Stundenlohn hoch.
    Und dann sprechen wir nochmal ... 8o

    VG. -wilbo-

    Ich bin da einfach im Moment noch etwas lost bei der Menge an Möglichkeiten

    In Kürze:

    Das GWC ist für mich mit 1-85 deutlich zu klein
    (Es sei denn, ich baue es extrem luftig auf).

    Das Cirriform ist ein schicker Entwurf, (besonders die seitliche Öffnung ist klasse). Allerdings habe ich bedenken, dass das Raumgefühl bei bodennahmen Aufbau sehr beengt wird.

    Flattarps sind super, siehe wildoor.de! ;)
    Zecken lieben mich, daher sind meine Tarps mit mesh-bivy oder inner erweiterbar.
    Das 3x3 Tarp finde ich in eine Richtung immer zu groß. Ich präferiere 3x2, mit dem man schon extrem viel machen kann.

    Flames Creed Trailstar baue ich mir als Ofenzelt um. Für eine Person hat das einen riesigen Grundriss. Aber für die Ofennutzung deshalb gerade ideal.

    Irgendwas was ich übersehen habe?

    Drift 1 - trekkertent
    A 1 person version of the Drift, side entry with wide access and options for door openings. Weighs 785 grams in 20d silpoly. Pack size 25cm x 12 cm (10" x 5").…
    www.trekkertent.com

    VG. -wilbo-

    Die zwei Panele sind an der Front miteinander vernäht, oder?
    Bei geschlossenem Aufbau ist die Front dann eingeklappt, wie ein "Z", oder?

    Richtig!

    Wie verhält sich diese Tasche bei viel Wind?

    Je nach dem in welche Richtung das "Z" eingefaltet ist, mit mehr und weniger Bewegung in der Fläche.
    Da die Paneele verbunden sind, wird in keinem Falle rein wehen. Schon gar nicht wenn ich das shelter mit dem Rücken zum Wind aufbaue.

    Auf einen vernünftigen Wintersturm zum Testen warte ich immer noch ...

    Ich habe es jetzt doch noch einmal versucht, die beiden kleineren Kartuschen leerzubrennen. Mit dem Firemaple war das nicht möglich, da die Flamme immer vorher ausging. Die Primus Winterkartusche hat da etwas länger durchgehalten.

    Auf welchen FireMaple Brenner beziehst Du Dich?

    Das mit dem Leerbrennen der Gaskartuschen im Winter ist so eine Sache ...
    So wie ich das verstehe, ist in einer aufrecht stehenden Winter-Kartusche oben das Propan, in der Mitte das Isobutan und unten das Butan.

    Drehe ich die Kartusche um, drückt der Propananteil in der Gasmischung, das Butan und Isobutan nacheinander in das erhitzte Vergaserrohr zur Verdampfung.
    Also sollte man für diese Aufgabe bis zum Schluss genügen Propan im Tank haben. Das heißt, im Umkehrschluss, ich muss beim Anwärmen des Vergaserrohrs, (mit aufrecht stehender Kartusche) so sparsam wie möglich sein und schnell in den Remote Modus übergehen.

    Oder das Vergaserrohr mit ein wenig Benzin vorheizen ...

    Auf diese ^^

    Ach ja, diesen Kleber habe ich für die Reparatur von Pu-Material entdeckt. Das Zeug klebt auf verschiedensten Oberflächen extrem gut.
    Um die Spitzform wackelfest zu gestalten, finde ich die Idee von ChristianS eigentlich besser:

    ChristianS
    25. November 2025 um 21:18

    PE-Rohre würde ich nur für kurze Verlängerungen nehmen, bei längeren bevorzuge ich Aluminium.
    Inzwischen habe ich einen Händler für hochwertige Alurohe gefunden.

    Ich habe den Inhalt rüberkopiert, damit es später besser wiederzufinden ist.
    Vermutlich gibt es weitere Winteruser die positive, negative oder einfach nur anwendungsbezogene Informationen haben.

    Gerade wurden zwei Test-Zelte für den kommenden Schneefall aufgebaut.
    Einmal das MSR Front-Range mit 2P Knot inner und ein Shangri-La2 Clone von Knot.



    Beim Front-Range bin ich gespannt wie viel Schnee durch die Lüftung auf der Rückseite gedrückt wird. Passenderweise schließt gleich die mesh-Spitze vom inner an. Lasst mich mal raten ... :/

    Erste Eindrücke beim Aufbau:

    • Heringe, breites U-Profil, mindestens MSR Blizzard Stakes / Schweizer Armee Heringe.
    • Große Schlaufen sind prima, sodass gleich der dicke Hering durchpasst.
    • Das inner / der Boden sollte am besten schon eingebaut sein. Kriechen im Schnee um die Verbindungen in die Ecken zu fummeln ist p.i.t.a.
    • Bestenfalls erleichtern nach innen geschlagene Leiterschnüre die Aktion.
    • Trekkingstock-Improvisationen sind mit Handschuhen suboptimal. Bei richtig Minustemperaturen hätte ich zudem Bedenken, dass ein Verstellhebel versprödet und einfach abbricht. Eine solide, verstellbare Carbon- / Alustange oder ein Holzstange aus dem Wald ist mir lieber.



    (Nahtlöcher an der Verbindung zur Spitze!)

    Selbst eine geringe Auflage von Schnee auf dem Rand vom Fly führt zu einer sehr starken Belastung von Spitze und Stange.
    Beim Front Range habe ich nach dem Abschütteln des Schnees versucht die ausziehbare Stange zu verlängern. Selbst bei dem verringertem Gewicht, keine Chance.

    Mit der Schneelast reduziert sich zugleich die nutzbare Grundfläche und das Raumvolumen. Das Zelt bekommt durch den Schnee, sozusagen einen extremen CatCut. Die Liegelängen werden verkürzt und der Abstand zwischen Fly und inner geht auf null.

    Das wird besonders unangenehm sobald die Temperaturen leicht über den Gefrierpunkt ansteigen und sowohl Fly wie auch inner durchnässen.
    Ich würde entweder das Fly entsprechen größer bauen oder auf das inner verzichten.

    Durch die reduzierte Lüftung ist übrigens keine Schneedrift hineingeweht. Allerdings hatten wir auch nicht wirklich strammen Wind.

    VG. -wilbo-

    Moin!

    In den letzten Tagen habe ich beim Recta-Mid (2x3 m) den Schnee nicht mehr abgeschüttelt.



    Es ist verblüffend, wie viel Schneelast so ein Tarp trägt ohne zusammenzuklappen.
    Die Stange ist ein simpler Hasel-Stock ...

    VG. -wilbo-