Beiträge von wilbo

    Ich habe es jetzt doch noch einmal versucht, die beiden kleineren Kartuschen leerzubrennen. Mit dem Firemaple war das nicht möglich, da die Flamme immer vorher ausging. Die Primus Winterkartusche hat da etwas länger durchgehalten.

    Auf welchen FireMaple Brenner beziehst Du Dich?

    Das mit dem Leerbrennen der Gaskartuschen im Winter ist so eine Sache ...
    So wie ich das verstehe, ist in einer aufrecht stehenden Winter-Kartusche oben das Propan, in der Mitte das Isobutan und unten das Butan.

    Drehe ich die Kartusche um, drückt der Propananteil in der Gasmischung, das Butan und Isobutan nacheinander in das erhitzte Vergaserrohr zur Verdampfung.
    Also sollte man für diese Aufgabe bis zum Schluss genügen Propan im Tank haben. Das heißt, im Umkehrschluss, ich muss beim Anwärmen des Vergaserrohrs, (mit aufrecht stehender Kartusche) so sparsam wie möglich sein und schnell in den Remote Modus übergehen.

    Oder das Vergaserrohr mit ein wenig Benzin vorheizen ...

    Auf diese ^^

    Ach ja, diesen Kleber habe ich für die Reparatur von Pu-Material entdeckt. Das Zeug klebt auf verschiedensten Oberflächen extrem gut.
    Um die Spitzform wackelfest zu gestalten, finde ich die Idee von ChristianS eigentlich besser:

    ChristianS
    25. November 2025 um 21:18

    PE-Rohre würde ich nur für kurze Verlängerungen nehmen, bei längeren bevorzuge ich Aluminium.
    Inzwischen habe ich einen Händler für hochwertige Alurohe gefunden.

    Ich habe den Inhalt rüberkopiert, damit es später besser wiederzufinden ist.
    Vermutlich gibt es weitere Winteruser die positive, negative oder einfach nur anwendungsbezogene Informationen haben.

    Gerade wurden zwei Test-Zelte für den kommenden Schneefall aufgebaut.
    Einmal das MSR Front-Range mit 2P Knot inner und ein Shangri-La2 Clone von Knot.



    Beim Front-Range bin ich gespannt wie viel Schnee durch die Lüftung auf der Rückseite gedrückt wird. Passenderweise schließt gleich die mesh-Spitze vom inner an. Lasst mich mal raten ... :/

    Erste Eindrücke beim Aufbau:

    • Heringe, breites U-Profil, mindestens MSR Blizzard Stakes / Schweizer Armee Heringe.
    • Große Schlaufen sind prima, sodass gleich der dicke Hering durchpasst.
    • Das inner / der Boden sollte am besten schon eingebaut sein. Kriechen im Schnee um die Verbindungen in die Ecken zu fummeln ist p.i.t.a.
    • Bestenfalls erleichtern nach innen geschlagene Leiterschnüre die Aktion.
    • Trekkingstock-Improvisationen sind mit Handschuhen suboptimal. Bei richtig Minustemperaturen hätte ich zudem Bedenken, dass ein Verstellhebel versprödet und einfach abbricht. Eine solide, verstellbare Carbon- / Alustange oder ein Holzstange aus dem Wald ist mir lieber.



    (Nahtlöcher an der Verbindung zur Spitze!)

    Selbst eine geringe Auflage von Schnee auf dem Rand vom Fly führt zu einer sehr starken Belastung von Spitze und Stange.
    Beim Front Range habe ich nach dem Abschütteln des Schnees versucht die ausziehbare Stange zu verlängern. Selbst bei dem verringertem Gewicht, keine Chance.

    Mit der Schneelast reduziert sich zugleich die nutzbare Grundfläche und das Raumvolumen. Das Zelt bekommt durch den Schnee, sozusagen einen extremen CatCut. Die Liegelängen werden verkürzt und der Abstand zwischen Fly und inner geht auf null.

    Das wird besonders unangenehm sobald die Temperaturen leicht über den Gefrierpunkt ansteigen und sowohl Fly wie auch inner durchnässen.
    Ich würde entweder das Fly entsprechen größer bauen oder auf das inner verzichten.

    Durch die reduzierte Lüftung ist übrigens keine Schneedrift hineingeweht. Allerdings hatten wir auch nicht wirklich strammen Wind.

    VG. -wilbo-

    Moin!

    In den letzten Tagen habe ich beim Recta-Mid (2x3 m) den Schnee nicht mehr abgeschüttelt.



    Es ist verblüffend, wie viel Schneelast so ein Tarp trägt ohne zusammenzuklappen.
    Die Stange ist ein simpler Hasel-Stock ...

    VG. -wilbo-

    Hat mich an mein Trailstar denken lassen. Aber die Grundfläche von deinem Mid scheint kleiner zu sein und trotzdem sieht der Schlafsarg so verloren drin aus. Im Sinne von: Viel Platz!

    Moin!
    Ja, das Trailstar hat für den Entwurf Pate gestanden.

    Der Grundriss beträgt, bei niedrigem Aufbau knapp 3 x 1,3 m. Bei einer Aufbauhöhe von 1,2 bis 1,35 m hat sich das für meine 1-85 bewährt.

    Komplett geschlossen ist der Platz schon begrenzt. Es gibt zwar noch einen "Apsis-Streifen" zum Abstellen der Schuhe und für Kochzeugs aber kein Platz für fette Rucksäcke.

    Zieht man die Front-Paneelen weiter raus, sieht es natürlich viel großzügiger aus. Ich muss dringend prüfen, ob in die "Veranda" ein Klappstuhl reinpasst. ;)

    Welche Form hat das Fly denn eigentlich, ich habe es nicht geschafft mir das vorzustellen.

    Der Schnitt ist recht simpel:

    An ein langes Trapez (bildet den Zelt-Körper) werden zwei Türpaneele angesetzt.
    Nachdem die Front-Naht geschlossen wurde, bekommt man eine sehr flache fünfeckige Pyramide.

    Und was ist beim A-Frame-Verbinder geklebt :/ ?

    Auf welche meiner wirren Äußerungen bezieht sich die Frage?

    Hat jemand Erfahrung wie breit diese sein sollten damit diese effektiv das Eindringen von bei Wind/Sturm verhindern aber nicht zu viel unnützes Material zu transportieren ist? 20cm, 30cm?

    Von FlorianHomeier habe ich die Fertigung von snow-flap Zelten abgeschaut:
    Die flaps werden vor dem Zusammennähen an die einzelnen Paneele angenäht. So bekommt man am Ende zusammengenähte flaps, die immer noch winddicht sind auch wenn man das Zelt höher aufbaut.

    Ist das jetzt besser? kenne mich mit Materialien nicht so wirklich aus.

    Der D-Wert (DEN) bezieht sich auf den Fadendurchmesser in den Geweben.

    Geringere Fadenstärken, haben eine herabgesetzte Reiß- und Weiterreißfestigkeit. Leider ist auch die Diagonal-Dehnung der Gewebe höher. Das heißt, bei Wind ist mehr "Bewegung" im Zelt als bei stärkeren Geweben.
    Wenn es möglich ist, verwende ich nichts unter 30 D oder passe meinen Einsatzzweck entsprechend an.


    Die Reißverschluss-Nummer gibt die Breite / Stärke der Spirale an. Wie bei den Geweben, hat ein größerer Durchmesser eine bessere Haltekraft.
    Kommt durch die Konstruktion des Zeltes erhöhter Zug auf dem Reißverschluss, führt dies zu schnellerem Verschleiß. Da sind 3c Reißer eher dran ausgewechselt zu werden als die 5c Größe. (Zu Hause kein Problem, unterwegs sollte man sich nur drauf einstellen und auf längeren Touren vielleicht einen Ersatzschieber dabei haben).

    Mir wäre der Boden mit 3500mm nicht dicht genug um das Teil in einer Pfütze aufzustellen, ...

    Wie immer eine Frage der Anwendung ;) und ob ich weiß was mein Material kann. (Oder es mir schlicht egal ist)

    Wenn man es Wissen möchte, macht man einen schnellen Wasserdrucktest im Bad:
    Nassen Waschlappen auf die Fliesen legen, Zeltboden drauf, darüber ein Papierküchentuch und nun auf das Ganze drauf-knien. Damit simuliert man die Verwendung auf feucht-nassem Boden.
    Das schöne an dem Test ist, dass man nach seinen persönlichen Bedürfnissen entscheiden kann, ob einem der Boden wasserdicht genug ist und man den Versuch auch mit alten Böden beliebig oft wiederholen könnte.

    VG. -wilbo-

    Gibt es irgendwas an dem Zelt auszusetzen?

    Zitat
    • Canopy Fabric: 15D Sil/PE Polyester 3500mm HH in Sage
    • Floor Fabric: 15D Sil/PE Polyester 3500mm HH in Grey
    • Fly Zippers: YKK #3 AquaGuard w buckle

    Die Materialien wären mir zu flimsy.
    (Ich muss dringend zusehen, dass ich meine Reiß-Tests weiterführe)

    Edit:
    die Materialien wurden für die neue Serie geändert!

    Durston X-Mid 2 Solid (model 2026)
    Durston X-Mid 2 Solid ultralight tent available at OUTDOORLINE European stock with Express delivery within 1-2 days
    www.outdoorline.eu
    Zitat

    Canopy Fabric: 20D Sil/PE Polyester 3500mm HH in Alpine Sage
    Floor Fabric: 20D Sil/PE Polyester 3500mm HH in Grey
    Fly Zippers: YKK #5 AquaGuard (water-resistant) with buckles

    Kann jemand abschätzen wie groß die nutzbare Länge im IZ auf 30cm Höhe ist?

    Ich habe das Yuanxing 1P schnell einmal aufgerissen, allerdings ohne CatCuts.
    (Schlafsarg ist wie immer 220 x 60 x 30 cm).

    Fly:

    Ohne die CatCuts könnte das Fly sogar für mich passen.
    Der Innenraum wird, durch die zweite Stange, geräumiger als beim Lanshan-1 sein.

    Inner:

    Das die Oberkanten vom Schlafsarg das inner ausbeulen ist bei mir nicht ungewöhnlich.
    In das Lanshan-1 inner passe ich mit meinen 1-85 auch noch knapp rein. Wichtig ist für mich, dass es genügend Abstand zum Fly gibt.

    Zum Vergleich, das 3F Lanshan-1 inner:

    VG. -wilbo-