Fischerpfad im März - Klamotten & Ausrüstung

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  • superflow In den Niederlanden sind gerade Krokusferien. Der Männerüberschuss ist aktuell bei uns in den Alpen zum Skifahren.

    Und wie oft habe ich mir in Schottland schon einen gemütlichen Stuhl gewünscht zum hinsetzen wo es einsam und schön ist. Das wäre genau mein Luxusitem bei so einem Trail mit SUL Potential.

  • Wundervoll! Ich war letztes Jahr im September dort und würde mich here wieder rüber Beamen. Wie hast du es letztlich gemacht? Von wo bist du gestartet? Ich bin bis Sines gefahren mit flixbus und habe dann den hässlichen Anfangsteil durchs Industriegebiet mit einem Uber für 8€ geskippt 😉

    Gleiches mit zwei Inlandsetappen nach Odeceixe da ich leider sonst Urlaubstagebedingt nicht alles hätte laufen können. Da habe ich mich für mehr Küste statt Inland entschieden.

    Aber ja, meine Trailconnections habe ich dann auch vermisst und auch keine vergleichbaren neuen gefunden da der Teil an der Algarve deutlich weniger gelaufen wird. Dafür gab es mehr „normale“ Touris.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall noch eine tolle Zeit, genieße es 😀

  • Wundervoll! Ich war letztes Jahr im September dort und würde mich here wieder rüber Beamen. Wie hast du es letztlich gemacht? Von wo bist du gestartet? Ich bin bis Sines gefahren mit flixbus und habe dann den hässlichen Anfangsteil durchs Industriegebiet mit einem Uber für 8€ geskippt

    Gleiches mit zwei Inlandsetappen nach Odeceixe da ich leider sonst Urlaubstagebedingt nicht alles hätte laufen können. Da habe ich mich für mehr Küste statt Inland entschieden.

    Aber ja, meine Trailconnections habe ich dann auch vermisst und auch keine vergleichbaren neuen gefunden da der Teil an der Algarve deutlich weniger gelaufen wird. Dafür gab es mehr „normale“ Touris.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall noch eine tolle Zeit, genieße es 😀

    Ich bin auch ab Sines mit dem Uber hinter dem Industriegebiet gestartet.
    Ich hatte mich dann, einfach weil ich dachte "im inland gehen ist nicht so spannend", auch dafür entschieden, die kompletten 4 Tage Odeceixe bis Villa do Bispo zu überspringen, und dort wieder einzusetzen.
    Bin dann gestern in Lagos angekommen, und heute von Faro zurückgeflogen.
    Lustigerweise hatten auch andere Trail-Bekannte andere Parts übersprungen, andere Leute hatten 2 Abschnitte an einem Tag gemacht, so dass ich Bekannte wiedergetroffen habe.
    Hier noch ein paar Gedanken und Erfahrungen:

    -Den Stuhl dabei zu haben, habe ich wie schon weiter oben gechrieben, sehr genossen.
    -Die Gamaschen habe ich nicht genutzt. Ich hatte nie die Schuhe so voll Sand, dass ich an sie gedacht hätte.
    -Ich bin Schuhe-Technisch mit Brooks Ghost gelaufen. Das sind normale Joggingschuhe oder wie man sagt. Da ich häufig hier und da Nebenstrecken gelaufen bin, die dann doch rauhes Vuilkaniges Gestein waren, haben die Schuhe zienlich gelitten (aufgeraut bei seitlichem Steinkontakt), und hätten wahrscheinlich keine zweite solche Tour überstanden.
    -Für Regen hatte ich Sealskinz-Nachbauten von Aliexpress dabei. Die sind eigentlich zu schwer, ich glaube es gibt leichteres dafür. Gebraucht habe ich sie nicht dank guten Wetters. Bzw- morgens im Morgentau hätte ich sie anziehen sollen, aber das ist so eine Nässe, die man so langhe glaubt irgnorieren zu können, bis es zu spät ist.
    -Ich hatte geschrieben, Uber sei doch sehr teuer. Ich habe jedoch festgestellt, dass es extreme Preisunterschiede gibt zwischen Uber Vorbuchen (Bzw. Preise von Deutschland aus in der App checken) und Uber vor Ort. Für die Stunde Fahrt von Odeceixe nach Villa do Bispo habe ich nur gute 30 Euro gezahlt, vorgebucht hätte die selbe Fahrt 50 Euro gekostet.
    -Nehmt keine leeren Wasserflaschen/Wassersäcke mit (wenn ihr nicht zeltet und Bachwasser trinkt), ihr werdet eh immer für kleines Geld Wasser in den Geschäften kaufen, da das Leitungswasser gechlort ist.
    -Jetzt Ende Febraur gab es überhaupt keine Probleme, Hostels einen Tag vorher zu buchen. Der Vorteil ist natürlich, dass man dann spintan entscheiden kann, und dass man mit den Leuten, die man gerade kennengelernt hat, ins selbe Hostal gehen kann. Hostel-Zimmer kosteten glaube ich meist 20-25 Euro im Dorm, Einzelzimmer oft ab ca. 40 Euro.
    -Außer in Salema, da gibt es glaube ich keine Hostels. Ich war für 48 Euro im Salema Eco Camp "Glamping". Man muss 2km eine Straße hochlaufen, und es war recht kalt abends und morgens, im Nahchinein wäre ich lieber bis zum mächsten Dorf weitergelaufen.
    -wer ohne Zelt unterwegs ist: Die Etappen sind meist vorgegeben, und es gibr nur selten Dörfer zwischendrin. Daher ist ""0% mehr Laufen" meist nicht möglich, und ihr habt wenn ihr schneller sein wollt sehr lange Etappen.
    -Vila do Bispo nach Sagres war meinem Empfinden nach meine langweiligste Etappe.
    -Der Weg ist gar nicht so viel "direkt am Strand", wie ich dachte, sonder oft an der oberen Kante der Steilküste, was aber natürlich auch sehr schön ist.

  • Wir wollen den Weg in der Woche nach Ostern gehen.

    Zwei Fragen an alle, die den Weg schon einmal gegangen sind:

    - Weiß jemand, wo es in Lagos Gaskartuschen gibt? Eigentlich wollte ich Alkohol nehmen, aber da wir als Familie unterwegs sind, haben wir einen großen Topf.

    - Und falls mir jemand per PN die GPS-Daten für gute - wilde - Zeltplätze zukommen lassen möchte, wäre das möglich! Im Idealfall groß genug für zwei 2P-Zelte und ein Tarp.

  • Hab in Lagos nicht geschaut. Aber falls ihr zufällig Salema Eco Camp (eine Etappe von Lagos entfernt) übernachtet: Die hatten welche (Asia, Stech, und irgendwelche blauen von denen ich nicht 100% sicher war ob es Drehkartuschen für Kocher wie wir haben sind).
    Ist aber vermutlich nicht die billigste Option.
    PS:
    Hier mein Tourtagebuch vom Trail:

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  • Wir hatten uns damals zwar auch eine Gaskartusche in Faro gekauft, aber glaube in 10 Tagen vielleicht 3x Abendessen und einmal Frühstück gekocht. Dadurch dass man eigentlich auf jeder Etappe durch mindestens ein Dorf läuft, ist nocook wirklich leicht umzusetzen und eigentlich auch zu empfehlen. Es gibt praktisch überall Kaffee und Toast Mista/Queijo was bei uns zum Standard-Frühstück/Mittagssnack wurde. Abends dann in irgendwelchen Restaurants oder Buden. Auch wenn ich prinzipiell zu den Leuten gehöre, die gerne am Zelt kochen und möglichst viel in der Natur bzw. wenig in Dörfern sein will, macht man sich das Leben mit so einer Einstellung auf dem Fishertrail unnötig schwer. Zumal das Land auf den Tourismus angewiesen und der Fisherweg ein Ausdruck davon ist.

    Ansonsten gab es auf dem ein oder anderen Campingplatz (Odeceixe?) auch Gas, wenn ich mich richtig erinnere. Aber bin mir da echt nicht mehr sicher

    Wir haben unsere mehr als halbvolle Kartusche am Campingplatz verschenkt, ebenso wie ein anderes Paar, dass wir getroffen hatten. Da kann man auch Glück haben

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