Eichkatz-Roller - Rinko-Roller für alle

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Gute Idee, aber noch nicht ganz ausgereift wie ich finde.

    Interessieren würde mich das ganze erst als Gesamtkonzept mit einem Hersteller, der ein Bike rausbringt welches genau auf die Problemstellung zugeschnitten ist. Am besten natürlich das ganze werlzeuglos und weitgehend gewichtsneutral.

    Ansonsten denke ich, es wird eine Frage des Preises sein.

    Wenn ich dein Produkt richtig verstehe verbessert bzw ermöglicht es die Rollbarkeit, ich glaube aber das ist nur ein Nebenaspekt für viele.

    Ich selber gehe sehr viel auf Bikepacking mit Bahnunterstützung, aber dabei ist immer alles fertig gepackt und am Rahmen schon dran.

    Klar ICEs nehme ich dabei nie, Flixbus selten, aber ich denke die fehlende Rollbarkeit wäre in meinen Anwendungsfällen auch nie ein Showstopper gewesen wenn ich mit demontiertem Rad unterwegs wäre. Sondern das ganze Geschiss was man hat mehrere Teile ständig zu demontieren und zu montieren. Diese Schritte zu vereinfachen halte ich für wichtiger als das Packerl jetzt schieben zu können oder nicht...

  • Interessieren würde mich das ganze erst als Gesamtkonzept mit einem Hersteller, der ein Bike rausbringt welches genau auf die Problemstellung zugeschnitten ist. Am besten natürlich das ganze werlzeuglos …

    Das gibts schon. Das nennt man dann … ein Faltrad. Eine tolle Fahrradart, ich hab selber eines der besten (Birdy Rohloff). 😉

    Das ist hier aber nicht das Ziel. Ich will mein Rad fahren, also genau das was perfekt zu mir passt weil ich es gezielt ob seiner Eigenschaften gekauft und jahrelang auf meine Bedürfnisse optimiert habe.

    Einer der besten Wege, meinen Roller zu verstehen ist als Meta-Faltrad. Die Falt-Eigenschaft ist losgelöst von bzw zusätzlich zu allen bisherigen.

    und weitgehend gewichtsneutral.

    Hier beginnen wir uns von der Realität zu entfernen: Falträder haben bei annähernd gleichen Fahreigenschaften immer signifikantes Mehrgewicht. Und „annähernd gleichen Fahreigenschaften“ ist noch sehr wohlwollend formuliert. Es gibt kein Faltrad, welches einem vollgefederten MTB das Wasser reichen kann. Und dann kommen pro spezifischem Rad noch etliche weitere Aspekte dazu, die dafür sorgen dass manche Leute genau dieses kaufen. Ähnlich sieht es mit Rädern in anderen Domänen aus.

    Ansonsten denke ich, es wird eine Frage des Preises sein.

    Wie alles. Den Preis habe ich hier bewusst nicht reingeschrieben, sonst verletze ich Forenregeln. Den Ausweg mit dem Marktplatz spare ich mir, die Einträge da laufen immer nur einen Monat. In meinem Post auf mtb-news steht der Preis mit drin. Du wirst feststellen, dass er deutlich niedriger ist als der, der selbst für ein sehr einfaches Faltrad aufgerufen wird.

    Wenn ich dein Produkt richtig verstehe verbessert bzw ermöglicht es die Rollbarkeit, ich glaube aber das ist nur ein Nebenaspekt für viele.

    Das ist tatsächlich nur einer von mehreren Aspekten, aber natürlich der offensichtlichste. Wie in meinem letzten Post geschrieben: „Bequem rollbar gezogen oder geschoben, stabil (während des Zerlegens ebenso wie fertig), schnelles Zerlegen, geringes Faltmaß“.

    Das gesagt mag es auch Leute geben für die die Rollbarkeit sogar ein Ausschlusskriterium ist. Körperlich schwächere / eingeschränkte zB.

    Klar ICEs nehme ich dabei nie, Flixbus selten


    Dann gehörst du nicht zur Kern-Zielgruppe. Im Regionalverkehr musst du dein Rad meistens gar nicht zerlegen. Je nach Bundesland kostet das Rad auch nichts bis nur ein paar Euro. Falls Du auf Stoßzeiten angewiesen wärst (wo die Mitnahme normaler Räder manchmal verboten, die von Falträdern aber so gut wie immer gestattet ist) oder falls du dein Rad oft genug mitnimmst, dass die Summe der Fahrkarten den Preis des Rollers übersteigt wäre er eventuell wieder interessant.

    ich denke die fehlende Rollbarkeit wäre in meinen Anwendungsfällen auch nie ein Showstopper gewesen wenn ich mit demontiertem Rad unterwegs wäre. Sondern das ganze Geschiss was man hat mehrere Teile ständig zu demontieren und zu montieren. Diese Schritte zu vereinfachen halte ich für wichtiger als das Packerl jetzt schieben zu können oder nicht.

    Das sehe ich genauso.

    Ich war früher mit klassischem Rinko unterwegs. Weil es sonst zu lange gedauert hätte (~30 min) habe ich mein Rad immer nur teilzerlegt. Also Gabel und Lenker dringelassen, „Easy Rinko“ hat es Volker Steger in Ausgabe 34 der Fahrradzukunft mal so schön genannt. Das war dann ok vom Aufwand (~15 min), bedeutete aber ein großes, nur lose verschnürtes Paket. Kann man machen, ist aber nicht optimal. Die Schlepperrei mit allem Gepäck ist lästig aber irgendwie ging es immer. Ich war so in England und auf dem Hinweg wurde mein Schaltwerk verbogen. Das war nicht so schön.

    Durch den klar definierten Zerlege-Prozess, Stabilität die ganze Zeit über und Teile, die gezielt an frickeligen und zeitintensiven Stellen unterstützen macht mein Roller es um eine Größenordnung einfacher. Der Roller ist mittlerweile schneller komplett zerlegt als früher Easy Rinko!

    Die Rollbarkeit ist nicht zwingend, aber deutlich angenehmer. Das ist sicher auch der Grund, warum heute fast nur noch Koffer mit Rollen verkauft werden ;)

  • Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Hier übrigens in bewegten Bildern.

    Danke für den Link! Es ist immer seltsam, sich selbst auf Video zu sehen 😀 Mit dem Inhalt bin ich aber sehr zufrieden, beide Erfindungen sind verständlich beschrieben, denke ich.

  • Ja, die Leute von Bikepacking.com sind extrem cool und haben direkt verstanden, warum es Sinn macht. Wie auch sonst einiges an Presse sowie, und das finde ich noch wichtiger, ganz normalen Leuten. Die drei Tage haben sich in mehrfacher Hinsicht extrem gelohnt und werden noch lange nachwirken.

  •  

    Danke für den Link! Es ist immer seltsam, sich selbst auf Video zu sehen 😀 Mit dem Inhalt bin ich aber sehr zufrieden, beide Erfindungen sind verständlich beschrieben, denke ich.

    Weißt du denn noch von anderen Menschen, vor dessen Kamera du gestanden hast und noch nicht gefunden hast?

    Kameras nicht, aber ein Mikrofon: Gerolf vom Podcast „Antritt“ hat mich interviewt. Die Folge ist aber noch nicht veröffentlicht.

  • Nachdem ich die letzten Wochen überwiegend an zwei anderen großen Projekten gearbeitet habe bin ich heute endlich mal dazu gekommen, an ein paar kleinere Teile die Schleife zu machen und sie auf die Webseite zu packen. Meine Rinko-Parts machen bis auf das letzte Teil ebenso Sinn mit klassischem Rinko wie mit dem Rinko Roller:

    • SaddleGuard schützt den Sattel vor Kontakt mit rauen Oberflächen
    • PartGuard befestigt 2 Rad-Teile aneinander und schützt sie voreinander
    • HubGuard schützt die Naben wenn man das zerlegte Rad seitlich hinlegt
    • QuickFix befestigt schneller 2 Rad-Teile aneinander, aber ohne sie voreinander zu schützen
    • Die 2-Part-Axle teilt die Achse des Rinko Roller in 2 gleich lange Teile (~ 20.5 cm)

    Alle Rinko-Parts gibts hier.

  • An den beiden folgenden Sachen habe ich seit Januar gearbeitet. Es ist eine Sache, ein Problem technisch zu lösen (das hatte ich nach ein paar Tagen), eine andere, es sinnvoll für mich zu lösen (das war nach ein paar Wochen der Fall) und noch einmal etwas ganz anderes, es sinnvoll & wirtschaftlich für andere zu lösen.

    Auch wenn die Deutsche Bahn keine Verpackung für Falträder fordert macht sie an vielen Stellen Sinn:

    • Mit einem dreckigen Rad wird man nicht guten Gewissens in den Zug steigen
    • Im Ausland sind teilweise Hüllen Pflicht
    • In Hotels steigt die Akzeptanz, ein Rad mit aufs Zimmer zu nehmen signifikant wenn es verpackt ist

    Dafür ist RinkoCover gedacht.

    RinkoCover erlaubt die komplette Umhüllung des Rads. Vorne, hinten, seitlich und unten geschlossen verschmutzt auch ein sehr dreckiges Rad seine Umgebung nicht. Oben bleibt eine Öffnung, die das tragen erleichtert.

    Das verpacken des Rads ist dabei viel einfacher als mit den üblichen Rinko-Hüllen, die Wurstpellen-artig von unten oder oben übergestreift werden.

    RinkoCover kann auch als Decke, Zeltunterlage, Sitzunterlage oder Mini-Tarp genutzt werden. Verpackt in den angenähten elastischen Beutel ist es mit 13 x 9 x 4 cm (gefaltet, gestopft wird es etwas dicker) angenehm klein und wiegt nur 140 g.

    Ein Nachteil im Kontext von Rinko Roller ist der Verlust der Rollbarkeit. Hier kommt CoverHolder ins Spiel. Mit minimalem Materialaufwand wird das temporär verkürzte RinkoCover zur Überwurf-Hülle, die den Rinko Roller größtenteils umschliesst, von den Rädern aber gerade genug frei lässt damit noch geschoben, auf trockenen Untergründen auch gezogen, werden kann.

    CoverHolder hat zerlegt ein Packmaß von 25 x 5,5 x 3 cm und wiegt 80 g. Es gibt Versionen für normale Pedale und Wellgo QRD 2 Steckpedale.

  • Ein Gedanke zur Öffnung oben - dass so die neugierige Blicke immernoch einsehbar ist, dass ein Rad - und ggf. ein teures ist, könnte man durch etwas offene Überlappung, durch die man hindurch greift unterbinden,

    Deswegen habe ich meine Tasche mit Reißverschluss ausgestattet. Da ist dann alles zu und sauber verpackt.


    Was mir bei meiner Lösung gefällt, ist, dass nur die Räder demontiert werden, was in 5 Minuten erledigt ist.


    Mein Cover wiegt mit allen Gurten und Klettverschlüssen etwa 130 g.

  • dass so die neugierige Blicke immernoch einsehbar ist, dass ein Rad - und ggf. ein teures ist, könnte man durch etwas offene Überlappung, durch die man hindurch greift unterbinden, das fände ich nicht verkehrt, wenn schon Hülle.

    Die Silhouette lässt schon kaum Fragen offen, was drin ist, oder? 😉. Eine zusätzlich Abdeckung würde es komplexer und damit teurer machen. Und, last but not least, die Hülle ist nicht zum verbergen da, am liebsten hätte ich mein Rad immer unverpackt, sondern damit niemand dreckig und Regularien entsprochen wird.

    Persönlich habe ich auch sogar mein eher günstiges Rad (2500€ gebraucht) im Zug immer entweder im Blick oder schliesse es an. Da sind wir aber schon bei Fahrrad-Diebstahl und den physikalischen und psychologischen Umständen in dem Zusammenhang.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!