Ist hier noch jemand regelmäßig mit zwei Stöcken und ohne Rucksack zu Trainingszwecken unterwegs und hat Lust auf Austausch?
Tourtraining mit Nordic Walking/Running
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Ist das "ohne Rucksack" wichtig? Ich hab auch bei abendlichen Trainingsrunden meist einen Rucksack dabei. Für Schlüssel, Handy, Sitzkissen , 1. Hilfe, Wasser, Jacke ...
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Passe ich mit Trailwanderrunning (je nach Laune, Puste und Steigung) hier rein? Zwei Stöcke stimmt echon mal

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Kay und WeitWanderWade : na klar, beides! "Ohne Rucksack" meint: ohne Übernachtungsgepäck. Ich schiebe meine Siebensachen und die Trinkflasche in eine Gürteltasche, finde ich weniger schwitzig als einen Rucksack.
Und auch bei mir sind die einzelnen Passagen unterschiedlich schnell. Ich trainiere ja vorsichtig, um meine angefressenen Achillessehnen zu entfressen und seitdem ich gleichzeitig Zucker (bis auf absolut homöopathische Dosen wie eine Matschbanane auf 12 Haferflockenmuffins) komplett weglasse, geht es voran. Letzten Sonntag habe ich die 11-km-Marke geknackt, ich muss regelmäßig an die Schmerzgrenze ranlaufen, dann diese Länge für ein paar Mal halten und/oder die Höhenmeter erhöhen und es geht wieder weiter. Einmal pro Woche ein längere Strecke und einmal, aus Zeitgründen eher kurz und dafür Geschwindigkeit trainieren, hat sich bewährt.
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Ich arbeite mich ja erst an die Mehrtagestouren ran, aber Nordic Walking macht überhaupt einen großen Teil meines Trainings aus. Die kleinen Runden mit 30-60min helfen ja wahrscheinlich nicht wirklich, die sind mehr für den Kreislauf. Aber ich bemühe mich, dass ich manchmal auch so 8-10km unterbringe, zB in der Früh zu Fuß in die Arbeit. (Wobei mit dem Laptop und Büro-oufit im Rucksack gilt das auch schon als Rückentraining...)
Ich hab jedenfalls festgestellt, dass es meinen Hüften und Knien besser geht, wenn ich viel zu Fuß geh, auch wenn mir die Ärzte immer nur Radfahren ans Herz legen. -
Melwen : da sind wir nicht so weit von einander entfernt, nur, dass ich mich wieder an Mehrtagestouren rantaste, die mir in den letzten 12 Jahren aus höchst unterschiedlichen Gründen immer wieder verhagelt worden sind, zuletzt eben durch den beidseitigen Achillessehnenmist nach einer Coronainfektion.
Seitdem dem Knacken der 7-Kilometer-Grenze macht mir die Sache auch deutlich mehr Spaß, da ich mit der Streckenlänge ab Haustür an den Schwarzwaldrand komme und nun zunehmend mehr Singletrails im Wald unter die Füße nehmen kann. Vorher durch die Weinberge war das nur für kurze Abschnitte möglich und auch nur durch Mehrfach-Schleifen. Längere Asphaltstrecken mag mein Fahrgestell gar nicht, da machen dann schnell die Muskulatur und Faszien an den Oberschenkeln dicht.
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Ich leide selber unter einer leichten Entzündung meiner Achillessehne links, schon über ein Jahr. Was mir bei längeren Strecken und "auf Tour" sehr geholfen hat, war das tapen mit Physiotape nach dieser Anleitung:
Deine TRUETAPE Tapinganleitung für die AchillessehneDetaillierte Foto- und Videoanleitung für die Achillessehne. Tape Dich und deine Freunde in nur wenigen Minuten ganz einfach selbst.www.truetape.deDamit bin ich schmerzfrei.
Darf ich fragen, wie sich der reduzierte Zuckerkonsum bemerkbar macht?
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Ja, tapen hat bei mir auch schon geholfen. Ich mache es etwas anderes (hat mir vor Jahren bei einer ersten Runde mal eine Physiotherapeutin gezeigt), auf längeren Touren greife ich sicher wieder darauf zurück.
Zuckerkonsum: Ich hatte schon länger den Verdacht, dass Zucker (leider auch Zucker in Obst) bei mir derzeit Entzündungen befeuert, in den Wechseljahren sind ja viele Frauen dafür besonders anfällig. Ich ernähre mich schon lange zuckerarm, hatte aber immer mal wieder Ausnahmen, im Urlaub oder bei Besuchen und das waren rückblickend immer die Zeiten, in der die langsame, aber stetige Verbesserung der Sehnen entweder aussetzte oder sogar wieder schlimmer wurde. Seitdem ich auf fast 0 gegangen bin, kam das nicht mehr vor. Eine weitere Dauer-Entzündungsbaustelle seit Beginn der Wechseljahre war das Zahnfleisch, auch hier habe ich keine Probleme mehr seither. Ist für mich Beweis genug, auch, wenn es mir immer wieder schwerfällt, gerade unterwegs, z.B. mal ein Eis oder Schokolade ...
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Zuckerkonsum: Ich hatte schon länger den Verdacht, dass Zucker (leider auch Zucker in Obst) bei mir derzeit Entzündungen befeuert, in den Wechseljahren sind ja viele Frauen dafür besonders anfällig. Ich ernähre mich schon lange zuckerarm, hatte aber immer mal wieder Ausnahmen, im Urlaub oder bei Besuchen und das waren rückblickend immer die Zeiten, in der die langsame, aber stetige Verbesserung der Sehnen entweder aussetzte oder sogar wieder schlimmer wurde. Seitdem ich auf fast 0 gegangen bin, kam das nicht mehr vor. Eine weitere Dauer-Entzündungsbaustelle seit Beginn der Wechseljahre war das Zahnfleisch, auch hier habe ich keine Probleme mehr seither. Ist für mich Beweis genug, auch, wenn es mir immer wieder schwerfällt, gerade unterwegs, z.B. mal ein Eis oder Schokolade ...
Ich wünsch dir viel Kraft beim Durchhalten...
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Ja, tapen hat bei mir auch schon geholfen. Ich mache es etwas anderes (hat mir vor Jahren bei einer ersten Runde mal eine Physiotherapeutin gezeigt), auf längeren Touren greife ich sicher wieder darauf zurück.
Zuckerkonsum: Ich hatte schon länger den Verdacht, dass Zucker (leider auch Zucker in Obst) bei mir derzeit Entzündungen befeuert, in den Wechseljahren sind ja viele Frauen dafür besonders anfällig. Ich ernähre mich schon lange zuckerarm, hatte aber immer mal wieder Ausnahmen, im Urlaub oder bei Besuchen und das waren rückblickend immer die Zeiten, in der die langsame, aber stetige Verbesserung der Sehnen entweder aussetzte oder sogar wieder schlimmer wurde. Seitdem ich auf fast 0 gegangen bin, kam das nicht mehr vor. Eine weitere Dauer-Entzündungsbaustelle seit Beginn der Wechseljahre war das Zahnfleisch, auch hier habe ich keine Probleme mehr seither. Ist für mich Beweis genug, auch, wenn es mir immer wieder schwerfällt, gerade unterwegs, z.B. mal ein Eis oder Schokolade ...
Meh, ja, das ist übel! Was bei mir seid dem Hormonchaos noch schlimmer ist als Zucker, das ist Alkohol. Ich trink schon lang nicht mehr viel, aber wenn ich 2 Tage hintereinander 1-2 Radler trink, dann spür ich das sofort in den Gelenken. Um meinen Therapeuten zu zitieren: Alt werden ist nix für Weicheier!

Aber von akuten Überbelastungen abgesehen, hab ich den EIndruck das Frischluft und Bewegung insgesamt gut ist gegen die Entzündungen. Ich hab Glück und bei mir sind es hauptsächlich der Magen und die Schultern, das stört beim Gehen weniger. Aber es gibt Tage, wo ich mich frag, wie ich den Rucksack auf den Rücken bekommen soll.Aber das mit von der Haustür bis zum Wald versteh ich voll gut! Ich geh voll gern gleich los, und fahr nicht erst wo hin, damit ich dann gehen kann. Ich hab Glück und wohn am Stadtrand und kann mit ein paar Umwegen zumindest mehr als die Hälfte auf vernünftigem Grund zur Arbeit gehen, der Asphalt kommt erst in der zweiten Hälfte.
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Ich mache auch Nordic Walking zum Trainieren. Bin ebenalls in den Wechseljahren mit diversen gesundheitlichen Baustellen, angefangen von MS bis hin zu einer langwierigen Peronealsehneentzündung am Fuß, an der ich schon Jahren rumdoktore. In Zeiten, wo es mir aus welchen Gründen auch immer nicht so gut geht, kann ich mit den beiden Stöcken meist immer noch kleine oder größere Runden drehen und bleibe mental und körperlich im Loop. Für mich ein absoluter Launebooster und Fitmacher! Dank dieses Trainings bin ich z.B. nach einer größeren Bauch-OP schnell wieder fit geworden und konnte schon nach 7 Wochen den Coast-To-Coast-Trail in England laufen.
Eigentlich fand ich Nordic Walking immer irgendwie peinlich, aber seit ich halt nicht mehr 20 und top gesund bin, fühle ich mich all den Walkerinnen (es sind meist Frauen) im Park sehr verbunden.
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