Haltet mich ab: Tarptent Protrek

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  • Wenn das Wetter so richtig schlecht ist auf einer Radtour, dann würde ich immer mein Lager unter einem Dach aufbauen, und dank der Reichweite eines Fahrrades ist dies in Europa doch immer möglich.

    Bei meiner Lagerplatzwahl versuche ich die Zivilisation zu.meiden. In DACH gäbe es Wanderschutzhütten und Unterstände, aber im restlichen Europa sind die nicht so häufig vertreten.

    Deshalb suche ich mir immer abgelegene Orte in der Natur mindestens 15-30min vom nächsten Dorf entfernt. Und da brauche ich kein freistehendes Zelt. Wenn man eher in der Zivilisation campt ist das wiederum von Vorteil.

    Bei dem Mongar 2 habe ich gerne nur das Innenzelt aufgebaut, das ist schon eine feine Sache. Hatte nur deshalb das X-Mid 1 in der Auswahl. Das Skyscape Trekker/Solong 6 und hoffentlich auch das Protrek sind da ein guter Kompromiss.

    Und wegen Thema "nasses Zelt": Ist im Sommer zum Glück kein großes Problem (und ich bikepacke nur in der warmen Jahreszeit). Wenn ich mir morgens etwas zu viel Zeit lasse ist das eh schon wieder trocken, ansonsten ist das nach der Mittagspause erledigt. Silpoly ist das auch nicht so anfällig wie Silnylon.

    Einmal editiert, zuletzt von zergcheese (15. Februar 2026 um 20:23)

  • Martin:

    Ist halt meine "Strategie" auf Reisen mit Fahrrad, eine möglichst große Flexibilität zu haben. Klar könnte ich auch ganz aufs Zelt verzichten, manchmal wird man von Regen überrascht wenn man denkt man hätte auch draußen schlafen können.


    Zerchese:

    15 - 30 min mit Fahrrad oder zu Fuß?

    Mit Fahrrad ist das ja in Deutschland unmöglich würde ich sagen. Ich sehe Zivilisation generell eher als Vorteil, da kann ich noch mal abends in den Supermarkt oder Trinkwasser auffüllen und muss dann nur kurze Distanzen zum Übernachtungsplatz radeln.

    Ich habe leider die Eigenschaft, dass ich vor allem nachts sehr lärmempfindlich bin, und auch wenn es unlogisch klingt aber Zivilisation/Bebauung schützt an Wochenenden oft vor Lärm. Denn da wo jemand wohnt ist die Chance groß dass dem Partykrach Einhalt geboten wird.

    Letzten Sommer habe ich eine Wochenend - Tour abgebrochen, ich war in einer Weinbaugegend unterwegs, wunderschöne Gegend, aber auf mitten in den Weinbergen fand eine Party statt und beschallte die ganzen umliegenden Täler und Hügel. Bin dann zum nächsten Bahnhof geradelt und lag um zwei Uhr in meinem eigenem Bett...

  • Heute kam endlich das Zelt an. Die wichtigsten Daten zuerst:

    • Zelt ohne Packsack/Heringe/etc: 636g
    • PolyPole: 100g
    • kurze Carbonstange: 31g

    Mein Zelt wiegt erfreuliche 30g weniger als die Angabe von TT.

    Komprimiert verpackt ist es ungefähr so groß wie ein Handball/Honigmelone/usw.

    Ich hoffe diese Woche die Zeit und das Wetter für eine Testnacht zu finden (sollte eine trockene Nacht sein, damit ich gleich die Nähte abdichten kann).

  • Falls ihr Fragen zu dem Zelt habt

    Aufbauzeit & Liegelänge in ca. 30 cm Höhe.

    Erster Aufbau im Dunkeln mit schwierigen Bodenverhältnissen waren jetzt 10min. Hatte etwas Probleme mit der kleinen Stange, was ich mir morgen nochmal in Ruhe anschauen möchte. Denke mit etwas Übung steht das Teil in unter 5min - man braucht ja nur 4 Heringe für die Grundkonstruktion.

    Hab jetzt leider kein Maßband dabei, aber hier mal ein erster Eindruck wenn ich mit dem Kopf gerade so nicht das Mückennetz berühre (X-Lite Large und 0° Quilt, Grundkonstruktion):

    Berühre selbst wenn ich es drauf anlege soweit gar nichts und die Schräge lässt sich noch extra abspannen (die am Kopfende auch).

  • So hier ein paar Bilder im Hellen:

    Mit der seitlichen Abspannung am Fußende:

    JayJay Wäscheleine klappt dank der beiden Glove-Hooks. denke aber ein paar Knoten oder Plastikperlen könnten sinnvoll sein, damit die Wäsche nicht nach unten rutscht.

    Aufbau mit 130cm Trekkingstock:

    Tip up funktioniert besser, der Griff rutscht aus der Tasche sonst raus. Die Gummischnur zum Abspannen des Innenzelts müsste ich mir aber dafür irgendwie verlängern.

    Ansonsten ein paar Anmerkungen:

    • Kondens hat sich schon bissl was gebildet, waren aber auch nahezu Worst-Case-Bedingungen dafür. Fußende war über Nacht zu.
    • Die Tür am Kopfende hat leider keinen Magnetverschluss wie die seitliche, sondern nur etwas Gummiband zum Verknoten. Funktioniert soweit, viel teuer hätte es das Zelt aber nicht gemacht da nicht zu sparen.
    • Raumgefühl ist besser als erwartet. Wenn ich mich wie der Undertaker aus der Liegeposition aufrichte stoße ich natürlich oben an. Aber wenn ich im/am Eingang sitze klappt das problemlos.

    Die Nahtabdichtungs-Aktion hatte ich gestern sofort vertagt. Beim Aufbau hatte sich schon Kondens/Tau am Außenzelt gesammelt.

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