Ideen für Pulka gesucht, gern auch MYOG

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  • Ich habe HDPE in 1mm und 2mm hier. Habe bisher nur Schneeheringe daraus gebaut und eine Pulka aus Mangel an geeigneter Tour noch nicht. Ich würde dafür definitiv 2mm nehmen. 1mm ist zu weich.

    Zur Nutzung einfacher Schlitten gibt es bei ods auch einen langen Thread. Für deutsche Winter reicht das wohl, aber bei richtig tiefen Temperaturen wird der Kunststoff wohl brüchig.

    Jorgen Johansson hat auch viel zu dem Thema ausprobiert und ist bei einer abgeschnittenen Paris Pulka gelandet.

    mfg

    der Ray

    Einmal editiert, zuletzt von derray (4. November 2025 um 09:53)

  • Kleben würde ich nicht machen, aber mit Pop Nieten verbinden geht.

    Ich würde bei der abgeschnittenen Pulka Paris einfach nur das Vorderteil verwenden

    und hinten offen lassen. Der Rucksack muss ja sowieso mit Shockcord befestigt werden.


    Gruß Konrad

    Dauerdraußenschläfer

  • Sehe Ich genauso. Wieso muss es hinten geschlossen sein? Der Pullpac ist hinten auch offen. Ich befestige oben auf dem Rucksack eine CCF, die quasi dann im Schlitten den Abschluss bildet.

    Der Rucksack muss ja sowieso mit Shockcord befestigt werden.

    Wieso denn Shockcord? Mach ich nicht. Der Rucksack wird mit Riemen gehalten. Dann geht ein Seil durch die Front der Pulka und wird mittels Karabiner am Rucksack befestigt.

  • Fair @einfach abgeschnitten lassen. Ich kann mir vorstellen, dass ähnlich wie in der Aerodynamik z.B. der hintere Abschluss Einfluss auf den Zugwiderstand haben könnte. Aber das ist vermutlich vernachlässigbar.

    Edit: Ein Nachteil könnte in Abhängen sein, wenn die Pulka vor dir "rückwärts" den Hang runter rutscht. Da könnte sie sich ohne Hinterteil womöglich im Schnee verhaken. Kein Beinbruch aber je nach Route womöglich nervig.

    Was ist denn dann überhaupt der Vorteil von Pullpac, Selbstbau mit HDPE und co? Die Paris Schlitten werden ja sogar bei Touren zum Südpol genutzt, sind billig, vergleichsweise leicht (insbesondere wenn abgeschnitten) und ultra robust.

  • Shockcord hat den Vorteil, dass, wenn sie die Ladung setzt, was vollkommen

    normal ist, das Packgut immer noch fest sitzt, weil es sich von alleine wieder festzieht.

    Ich jedenfalls finde Shockkord in der Pulka einfach nur genial.


    Gruß Konrad

    Dauerdraußenschläfer

  • ultra robust

    Nee, das stimmt so nicht. Im Gegenteil. Wenn man jetzt wieder das Vita Band als Maßstab nimmt, ersetzen die meisten ihre Paris Pulka auf halber Strecke (weil durchgescheuert etc.).

    Der Vorteil beim Pullpac ist, dass Du halt ein Gesamtpaket bekommst. Die Paris Pulka kostet ja auch so gute 100€. Beim Pullpac ist dann noch das Geschirr, die Gurte und Seil dabei. Hast du das schon daheim liegen, gut. Ansonsten kein allzu schlechter Deal.

    Ich hab den zweiten Pullpac einzeln bekommen, ohne Gurte etc. und dann auch „nur“ 100€ bezahlt. Viel Geld für ein bisschen Plastik, aber das ließe sich jetzt so gut wie über all unsere Ausrüstung sagen.

    Außerdem kann man den Pullpac zusammenrollen.

  • Moin du,

    ok zu solchen Distanzen kann ich nichts sagen, interessant zu hören.

    Ich weiß nur, dass die "üblichen" Südpol-Touren vom Union Glacier / Hercules Inlet zum Südpol so um die 1.100 km lang sind. Und das scheinen die Paris gut durchzuhalten, sonst würden sie dafür nicht regelmäßig genutzt (am Geld scheitert es bei so einer Tour nicht hehe).

    Wie lang warst du auf dem Vita Bandet? 1.400 km um und bei? Halbe Strecke wäre ~700 km. Kannst du einschätzen, warum die auf dem weißen Band so schnell aufgeben im Vergleich? Vereiste Scooter Spuren? Pistenquerungen?

    Einmal editiert, zuletzt von Bohnenbub (4. November 2025 um 14:03)

  • So liebe Freunde des Winterwanderns... auf Grund von diverser aufkommender anderer Ideen hatte ich mich vorerst für den Kauf der Jemtländer Pullpack 8m von einem lieben Forenmitglied entschieden.

    OT: Unterschied 8M und 8L ist wohl nur die Materialstärke des "Schlittens"

    Nochmal zur Aufklärung, ich wollte unbedingt ein Flexibles Modell, was ich a) auch am Rucksack befestigt transportieren kann (was ich im nachhinein als perfekt erwiesen hat) und b) was klein verpackbar ist für den Flug.

    Ich als ich das Gurtsystem in den Händen hielt, wuede mir ganz anders... alles irgendwie komisch verarbeitet und ultra schwer und mit Edelstahlkarabiner, daher hatte ich mich dazu entschlossen, ein eigenes Gurtsystem zu basteln, sowie die Karabiner durch leichte Alukarabiner zu ersetzen.

    Hier mal die Fakten:

    Schlitten inkl. Spanngurte für Rucksack: 767 g

    Orginal Gurtsystem: 342 g

    MYOG Gurtsystem inkl. ausgetauschter Karabiner: 97 g

    den Schlitten find ich an sich gut, aber ich werde mich wahrscheinlich dennoch mal an einem selbstbau probieren, wenn ich wieder zuhause bin und Zeit finde.

    Was würde ich verändern? Ich würde vorn die Biegung nich fest vernieten, sondern mit einem Schraubsysystem verbauen, so dass ichs im Flieger besser transportiert bekomme und ich würde den Schlitten insgesamt länger machen, da der doch insgesamt nen kleinen ticken zu kurz war. Und an den Seiten würde ich ihn auch etwas höher machen, weils mir ständig den Schnee mit eingesammelt hat.

    Abgesehen davon brauche ich wohl für Wintertouren nen größeren Rucksack, mit Verpflegung wurde es jetzt doch ganz schön knapp (ich esse einfach zu viel) 😅

  • Wie lang warst du auf dem Vita Bandet? 1.400 km um und bei? Halbe Strecke wäre ~700 km. Kannst du einschätzen, warum die auf dem weißen Band so schnell aufgeben im Vergleich? Vereiste Scooter Spuren? Pistenquerungen?

    Sorry, ich hab deine Antwort übersehen!

    Ja, ich denke es liegt sicher an den Verhältnissen, vereiste Berghänge und Skoterspuren, auf blankem Eis kilometerweit über Seen, uU sogar auch mal Straßen, die vielleicht sogar gestreut, geräumt oder freigetaut sind. Man hat es nicht in der Hand.

    Uu auch Unfälle und Stürze bei Abfahrten.

    Ich schätze mit sowas muss man am Südpol nicht rechnen.

  • Die sind allerdings für den Zug nach vorne konzipiert, nicht für den Zug hinten. Mag funktionieren, bin aber skeptisch. Sehr sogar ;)

    Da würde ich eher in diese Richtung schauen: https://hyperlitemountaingear.com/products/removable-hip-belt
    In der Version mit 2 Gearloops hast du gleich die Karabiner Aufnahme. Und bist bei 150g + Schultergurte.

    2 Mal editiert, zuletzt von Bohnenbub (29. November 2025 um 10:08)

  • Die sind allerdings für den Zug nach vorne konzipiert, nicht für den Zug hinten. Mag funktionieren, bin aber skeptisch. Sehr sogar ;)

    Berechtigter Einwand 😉, es gibt Canicross- oder Dogtrekkinggurte die rundherum stark gepolstert sind, in die man seitlich ganz gut Karabiner einschlaufen kann.

    (Ich selbst hab eher ein minimalistisches Modell, da es eher unwahrscheinlich ist, dass mich mein 12 Kilo Terrier seitlich weg reißt 😁)

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