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  • Ich weiss nicht was Cullin für Einlagen im Sinn hat. Meiner Erfahrung nach können schon sehr flache Einlagen spürbar Erleichterung bringen. Vielleicht nicht bei jedem, das muss man ausprobieren.

    Oft sind das bei mir Milimeter, vielleicht ein halber cm. Das tut schon was mit der Belastung der Fusssohlenplatte und der Fussstellung.

    Bei Dämpfung denkt jeder sofort mindestens an ein Zentimetermass, das muss nicht unbedingt sein.

    Ich habe auf Waldautobahnen ab 10 bis 15 km auch brennende Fusssohlen in Barfussschuhen, übrigens auch früher in Bergstiefeln gehabt.

    Auf Gras oder auf Erde laufen hilft, oder etwas Sohle rein. Nicht für ewig, aber immerhin.

  • Ich habe die Softfeel von decathlon im Sinn.

    Für mich ist es wichtig dass ich die Dämpfung vorallem unter dem fussballen habe. Sonst endet das schnell mal mit Schmerzen.

    Bei Bergschuhen sind manchmal nur so filzdinger drin. Die fliegen bei mir sofort raus

  • Ich bin ja grundsätzlich der Meinung, dass es Sinn macht, sich bei Ausrüstungsgegenständen wie Zelten, Schlafsäcken und Schuhen weniger aufs Geld sondern eher auf die Funktion zu konzentrieren. "Kauf dir was anständiges ggf von einer guten Marke und habe lange Deinen Spaß damit".

    Leider scheint das bei den Schuhen so nicht mehr zu funktionieren. Zuletzt, "Meindl - Literock GTX Approachschuhe", 180€, nach 1 Jahren war die Sohle durch. Also nicht wegen 1000km Weitwandern, sondern eher mal am Wochenende getragen und und als Sesselfurzerjob-Alltagsschuhe bei miesem Wetter. Für 150€ neu besohlt, same same, ein Jahr später wieder Sohle durch und Membran hinüber... Das ist jetzt auch nicht das erste mal so & ging bei 2 Vorgängern (ähnliche Schuhe, andere Marken) nicht anders

    Dachte mir jetzt - wenn eine an sich sinnvoll anmutende Strategie trotz Variation nicht auf geht, probiere mal das Gegenteil...

    Habe mir jetzt bei Decathlon die Quechua: Wanderschuhe Herren leicht - MH500 Light grau (das Paar in 42 - 680g -> 340g -> ~60€) besorgt und bin damit den Fishermans Trail gelaufen (~180km):

    • die Schuhe haben es gut überlebt
    • das Mesh ist dünn genug dass nur der allerfeinste Sand durch kommt - kein Problem damit (mit Gaiters)
    • laufen sich leicht und luftig, nicht schwitzig
    • ein seltsames Problem hatte ich sie drücken hinten an der unteren Ferse (?? hatte ich noch nie sowas - vielleicht kennt sich einer von euch aus hier?) nach km ~15 was ich als Schuh Anfänger auf geringe Sprengung und Dämpfung zurückführe?? Wenn man die Schnürung locker macht hat man das Problem nicht, aber dann schwimmt man halt recht

    Mein Feedback ist somit durchwachsen. Bin mir nicht sicher ob das Drücken daran liegt dass ich das viele Laufen auf Sand nicht gewöhnt bin oder die Schuhe Mist. Daheim am Hausberg war alles ok. Andersrum bin ich aber nicht überzeugt wieder 180€ für Meindl und Konsorten hinzulegen wenn man da keine 1000km drauf bekommt. Ich denk auch das die Vibram Sohle einfach nicht für Strecke sondern für "Klebrigkeit"/Haftung ausgelegt ist

    I've heard this a lot about being on sand Wonder.

    Running and walking on sand can expose all sorts of new issues. Especially if it's quite soft.

    It's a very different experience for your feet if you're not used to it. If you don't plan on going back on sand don't worry about it, also you can massage the heel downwards a lot to try and soften it-I used to do this with my kids new shoes.


    My translation shows you were 'running' in these Decathlon runners is that right?

    I've been using the MT ones from Decathlon for quite a bit but like the look of the ones you linked-would you say they are quite wide?

  • My translation shows you were 'running' in these Decathlon runners is that right?

    I've been using the MT ones from Decathlon for quite a bit but like the look of the ones you linked-would you say they are quite wide?

    The German verb "laufen" is a bit ambiguous, and can be used for running and walking depending on the context. Here: walking - I wouldn't recommend to use this shoes to run.

    Regarding wide - you mean at the front? For a hiking shoe I'ld say normal? The Topos I used were quite wider

  • (...) Leider scheint das bei den Schuhen so nicht mehr zu funktionieren. Zuletzt, "Meindl - Literock GTX Approachschuhe", 180€, nach 1 Jahren war die Sohle durch. Also nicht wegen 1000km Weitwandern, sondern eher mal am Wochenende getragen und und als Sesselfurzerjob-Alltagsschuhe bei miesem Wetter. Für 150€ neu besohlt, same same, ein Jahr später wieder Sohle durch und Membran hinüber... Das ist jetzt auch nicht das erste mal so & ging bei 2 Vorgängern (ähnliche Schuhe, andere Marken) nicht anders

    (...) Habe mir jetzt bei Decathlon die Quechua: Wanderschuhe Herren leicht - MH500 Light grau (das Paar in 42 - 680g -> 340g -> ~60€) besorgt (...)

    Um vielleicht hier nochmal finales Feedback geben zu dürfen. Ich habe jetzt irgendwas zwischen 600 (bis max 800km) auf den Schuhen, und sie gehen ihrem Ende entgegen. Man merk dass daran, dass das Mesh zunehmend löchrig wird, die kaum vorhande Dämpfung wird weniger, und vor allem, die Steifigkeit der Sohle lässt final nach.

    In Summe meine Erfahrung:

    • für 60€ echt günstig und 340g schon leicht - bei dem Preis kann man nicht viel falsch machen - solange man tatsächlich drin wandern kann
    • ja, ihr habt recht, man schwitz deutlich weniger in nicht-Goretex Schuhen, das Tragegefühl ist deutlich kühler. Ob sie wirklich so viel schneller trocknen - bin mir nicht sicher. Im Winter ist das Mesh schon frisch....
    • sie haben vor allem hinten wirklich kaum Dämpfung, was allerdings dazu führt, dass man nach langen Pasagen ganz bewust mit den vorderen Fußballen auftritt.
    • die Laufleistung war gefühlt etwas geringer als mit den Meindl Approach Schuhen ----- bei einem drittel der Preises
    • die oben beschriebenen Beschwerden hatte ich später selbst nach über 30km nicht mehr. Lag wohl tatsächlich am Sand.
    • hatte schon lange nicht mehr so stinkende Schuhe....
    • ich hätte mir (besonders zum Schluß) mehr Steifigkeit in der Sohle gewünscht, weil man so alles mit Sehnen und Muskeln ausgleichen muss.
    • Man kann das auch positiv formulieren, und sagen, aufgrund der geringeren Unterstützung durch den Schuh, ist der Fuß gezwungen sich besser auszuprägen, das erfordert aber Zeit und Übung. Ich wäre dankbar über eine Einschätzung von jemanden der sich mit dem Thema aus kennt, ob das der bessere Weg ist

    2 Mal editiert, zuletzt von WonderBär (9. April 2026 um 22:10)

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