Expertenfrage zu Zeltstoffen: Kurioses Zelt

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  • Ich bin auf diese kuriose Kickstarter - Kampagne gestoßen:

    Aper
    Aper Gear creates purpose-built tents for bikepackers. Not just ultralight but truly ultra-packable. Designed to fit cleanly into any setup, with every detail…
    apergear.com

    Also da geht es um ein Zelt für Fahrradtouren, und angeblich haben sie da einen ganz neuen Ansatz:

    Gewicht ist zweitrangig, es geht ums Paclmass.

    Dafür wollen sie eine spezielle Mess - Methode (sieht man im Video und im Text, irgendwelche Röhren wo sie die Stoffe zusammenpressen) entwickelt haben und siehe da: Nylon ist "besser" als Dyneema, weil man es besser komprimieren kann.

    Okay klingt logisch, Nylon ist "gummiartiger", was dehnbarer ist lässt sich auch besser komprimieren.

    Aber ist das relevant? Dyneema lässt sich dünner verwenden bei gleicher Festigkeit, das hebt dann also wieder diesen Vorteil beim Packmaß auf, oder liege ich falsch?

    Andersherum:

    Es gibt doch sicherlich Zelthersteller, die haben vom gleichen Zelt eine Nylon und eine teurere Dyneema - Version im Angebot:

    Kommt nun die Dyneema Version in einem größeren Packsack???

  • Aber ist das relevant? Dyneema lässt sich dünner verwenden bei gleicher Festigkeit, das hebt dann also wieder diesen Vorteil beim Packmaß auf, oder liege ich falsch?

    Das Packmaß von DCF ist ungefähr 30 bis 50 % höher, je nachdem wie sorgfältig man packt.
    btw. ist DCF deutlich reißfester als Nylon oder Polyester.

    Hier gab es schon einige Reaktionen:

    Eichkatz
    8. Oktober 2025 um 14:00
  • Sieht für mich so aus, als hätte Herr Furrer (der seine Tage offenbar bei Mammut abgesessen hat) sich zu viel auf diesem Forum herumgetrieben. Dabei hat er die Kreationen eines Herrn Wilbo angesehen, einem Webdesigner ein paar Tausend Euro überwiesen und schon war die Laube fertig.

    In der Schweiz wurde auch vor Jahren ein "völlig neuartiges" Zeltkonzept entwickelt, immer für das Höchstgebirge, tauglich bis minus 50 Grad oder so, einziger Schöheitsfehler: Es wog deutlich mehr als ein gemässigter UL Pack inklusive Food und grosszügig Wasser.

    Bevor man damit das Hochgebirge erreicht hatte, war man von seinem Rucksack erdrückt worden. Die haben ihr Venture-Capital u.a. dem Transa überwiesen, damit Transa die Zelte ins Sortiment aufgenommen hat. Mit grösstem Verlaub: Gibts alles schon, wer auf 6000 Metern übernachten will, wird bei der Firma Hilleberg fündig. Wiegt die Hälfte. Herr Furrers Idee ist schon sehr gesucht. Es gibt Bikepacking Zelte wie Sand am Meer.

  • Kann gerne verschoben werden, dann ist es übersichtlicher!

    Ja mit der Reissfestigkeit meinte ich, der Stoff kann dann dünner gewählt werden mit Dyneema, ist das nicht so? Und das hebt dann das Packmass wieder auf, oder nicht?

    Wie auch immer, ich hab ein Naturehike 2 Personen 10d Zelt für Bikepacking, das wichtigste ist mir dass es freistehend ist und ich es in einem Shelter aufbauen kann. Wenn ich weiß es wird regnen such ich mir ein Platz mit Dach, bau meistens nur das Moskitinetz auf und muss am nächsten morgen nichts trocknen oder nass einpacken...


    Finde ich praktischer als das Aper Zelt vom Mammut - Manager....

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