Danke für die Tipps fürs Furten:)
Dass ich da an der allgemeinen Vorgehensweise was ändern sollte, ist mir natürlich auch schon in den Sinn gekommen, aber einen so konträren Ansatz, wie du ihn vertrittst kam mir noch nicht in den Sinn😅
Dexshell Bamboo kenn ich noch nicht, kannst du die empfehlen?:)
Die Idee dünnerer Membransocken ist mir nämlich auch erst im Nachhinein gekommen, da werde ich sicher nachlegen
Sarek und Padjelanta 2025 - eine Geschichte davon, wie das Wetter im Norden die Tour bestimmen kann
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Also ich klebe mir mittlerweile immer die Archillessehne ab, wenn ich weiter als 10Km laufen will. Seit dem hatte ich quasi keine Probleme mehr, mit der Sehne.
Was Nässe angeht… meine Tapes halten sogar 1/2 Stunde Baden im salzhaltigen Atlantik aus. Wie gesagt, so 3-4 Tage.
Falls du Probleme beim Aufkleben hast, mit Feuchtigkeit, dann mach es doch einfach abends im Zelt.
Da solltest du doch, zur Not ne Stunde nach dem du in den Quilt gekrochen bist, absolut trocken sein…
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Die „richtigen“ Schuhe für dort oben zu finden ist, auch ohne Vorbelastung, nicht einfach.
In meinen Wander-Gummistiefeln von Tretorn hatte ich bei langgestreckten Blocksteinfeldern so meine Probleme.(Was zu UH-Zeiten, bei einem 25–30 kg Rucksack nicht verwunderlich ist).
Das Bandagieren eines Gelenks hat mir sehr geholfen, wobei in den Stiefeln noch gerade genug Platz dafür vorhanden war. Da die Bandage knapp über den Zehen beginnt, sollte der gesamte Schuh entsprechend größer sein. Auch wäre es vorteilhaft schnell trocknende Bandagen zu verwenden und welche zum Wechseln dabei zu haben.
Vielleicht sind kräftige Sportkompressionssocken ein sinnvoller Ansatz?
... dass 15 km/Tag nicht überall und unter allen Umständen möglich sind, das weiß ich für das nächste Mal.
2 bis 3 km pro Stunde, durch wegloses Gelände ist bei mir die Regel. (Dazu kommen natürlich noch die 400 Höhenmeter/Stunde).
VG. -wilbo-
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Wie schon oben geschrieben, Danke für den tollen Bericht, gerade in Zeiten selbsternannter Social Media- oder YouTube-Helden, die sich für die unfallfreie Durchquerung des Stadtparks feiern, als hätten sie die Sahara zu Fuß gemeistert, ist ein ehrlicher Bericht, der auch Probleme anspricht wirklich wohltuend, nur so können andere von den Tourberichten lernen und wenn man ehrlich zu sich selbst ist, hat im Hohen Norden oder im Hochgebirge am Ende das Wetter immer das letzte Wort (ich hab selbst da auch die ein oder andere eigene Aktion im Hinterkopf, wo ein "hätte, wäre, wenn" übrig geblieben ist).
mit 28
Während des Lesens hab ich immer gedacht "nett, dass er den Senior mitnimmt", bei dem Satz ist mir aufgefallen, dass dein Vater mutmaßlich ungefähr mein Alter hat 😂.
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Während des Lesens hab ich immer gedacht "nett, dass er den Senior mitnimmt", bei dem Satz ist mir aufgefallen, dass dein Vater mutmaßlich ungefähr mein Alter hat 😂.
Wenn du 30 Jahre älter als ich bist..

Ich denke, ich zähle eindeutig zu den jüngeren Semestern hier im Forum..wäre eigentlich mal interessant, den Altersschnitt zu erfahren


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Wenn du 30 Jahre älter als ich bist..

Schon ziemlich dicht dran 😄
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Ganz, ganz toller Bericht! Vielen Dank! 🏆👍
(Beim Lesen dachte ich mir immer wieder, wie die Steinzeitmenschen, oder auch die von vor 250 Jahren, über uns den Kopf schütteln würden… Da hat man eine warme, sichere, trockene, luxuriöse Behausung, einen dort bequem stationierten Essensvorrat, Heizkörper und trockene Füße bzw. überdies ohnehin sommerliches Augustwetter Zuhause - und quält sich freiwillig (hier leider auch noch unter Schmerzen) durch diese lebenswidrige, beinahe ressourcenfreie sumpfige Matsche, eiskalte Flüsse durchschreitend, um unter garstigen Winden und fern der sicheren Zivilisation unter einer provisorischen Plastiktüte zu pennen! 😄
Die spinnen, diese Römer…)
Gutes Heilen dem Knie wünsche ich!
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GirlOnTrail das hast du sehr schön formuliert

Hinzufügen möchte ich aber noch, dass wir das ja nicht nur freiwillig machen, tatsächlich sind es zumindest für mich die Momente des größten Glücks.
Menschen, die wie wir denken wird es schon immer gegeben haben. Nur hat es früher vielleicht das Überleben gesichert/vereinfacht, während wir es machen, um händeringend dem bequemen Umfeld zu entfliehen. Paradoxer Luxus, dieses Wandern
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ich habe hervorragende Erfahrungen mit Knöchelbandagen in Kombi mit normalen Trailrunnern gemacht.
Super interessanter Gedanke.

Ich befürchte aber, dass mir dann ein wenig Schutz vor Stößen o.ä. fehlen könnte, da ich in Blockfeldern leider ab und zu abrutsche

Du meinst so fies an den Knöcheln, oder? Vor langer Zeit hat mal jemand im Blauen den Tipp gegeben, die Knöchel mit Blasienfolie abzupolstern, einfach unter die Socken.
Ich stell es mir nicht superbequem vor, aber muss man ja nicht die ganze Zeit tragen, sondern nur bei den entsprechenden Abschnitten.
Bandagen: Ich finde mittlerweile diese selbsthaftenden Bandagen klasse.
Zum Beispiel hier
Ein entsprechendes US-Produkt hat mir diesen Sommer sehr geholfen, als ich mir mal wieder den einen Knöchel etwas verdreht hatte. Eine Woche jeden Tag abends abwickeln und morgens wieder anlegen hat die locker (ohne stinken) mitgemacht, länger hab ich sie nicht benutzt, verrutscht nicht, trägt kaum auf.
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