EIn Tigerwall oder Fly Creek ist halt nicht wirklich ein Sturmbunker.....
Grenzen & Möglichkeiten von "ultraleichten" sheltern
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EIn Tigerwall oder Fly Creek ist halt nicht wirklich ein Sturmbunker.....
Offenbar konnte er es sich aber auch nicht aussuchen, das Wetter.
Inwieweit da tatsächlich ein "Sturm mit 45 mph" war, ist auch nicht erwiesen.
Tatsache aber ist, dass er das Problem lösen muss und erstmal ohne Zelt da steht.
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Da lob ich mir doch Trekkingstock-Zelte ...
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Da lob ich mir doch Trekkingstock-Zelte ...
Mit einem Trekkingstock ist das vermutlich eine stabile Sache. Genau eben am Stock. 😄
Aber die ganzen UL-Carbon-Stäbchen machen die solche Bedingungen mit?
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Aber die ganzen UL-Carbon-Stäbchen machen die solche Bedingungen mit?
Das liegt ja glücklicherweise im Ermessen des Anwenders.

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Ich würde einem 10 mm Carbonstab in 1,2m Länge einiges zutrauen.
Die Frage ist eher ob der Trekkingstock nicht unterwegs abbricht, oder der Verriegelungsmechanismus nicht Kopfheister geht. Dann ist es von Vorteil ein Zelt zu haben das nur einen Stab zum Aufstellen braucht.
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Ich würde einem 10 mm Carbonstab in 1,2m Länge einiges zutrauen.
Bis heute verstehe ich nicht, warum bei gewichtsoptimierten Zeltstangen nicht das mittlere Element, im Durchmesser einfach eine Wandstärke größer gebaut wird.
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Bis heute verstehe ich nicht, warum bei gewichtsoptimierten Zeltstangen nicht das mittlere Element, im Durchmesser einfach eine Wandstärke größer gebaut wird.
Ich hatte da mal mit (gedanken-) experimentiert, das Problem das ich hatte, war die äußeren Stangen am reinrutschen zu hindern. Da müsste dann ein Rohrabschnitt entweder innen in das größere Rohr, oder aussen auf das kleinere Rohr geklebt werden. Die gesamte Belastung wird dann von der Verklebung gehalten. Das sauber und leicht hinzukriegen habe ich mir als Hobbyist nicht zugetraut. Wie man bei Easton sieht ist das ja anscheinend auch bei Profis ein Problem, und da wird die Verklebung ja überhaupt nicht axial belastet. Letzenendes spart man kaum Gewicht und hat bei durchgehen größerem Durchmesser viel mehr peace of mind da da eben die Stangenabschnitte schön aufeinander stehen.
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Man braucht doch bloß zwei Klemmen / Federstecker jeweils am Ende des breitesten Rohrs.
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Man braucht doch bloß zwei Klemmen / Federstecker jeweils am Ende des breitesten Rohrs.
Bei Alu stimme ich dir zu (wobei die Bohrung ja wieder eine Schwachstelle darstellt, gerade an der höchstbelasteten Stelle), aber bei Carbon steht das Rohr dann da punktuell an und wird im Laufe der Zeit zerbröselt. Versuch macht klug, aber mir war es für die Paar Gramm zuviel konstruktiver Aufwand.
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Versuch macht klug, aber mir war es für die Paar Gramm zuviel konstruktiver Aufwand.
Wenn man dann auch das stärke Rohr wählt.

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Kommt halt darauf an auf was man hin optimieren will. Bei 90% meiner Unternehmungen brauche ich keinen Sturmbunker.
Im Myog/ Cottagebereich basiert IMHO vieles auf Gefühl, bzw. Erfahrungswerten. Wer weiß schon wirklich wie viel Newton Biegebelastung der Stock, mit ein Paar Mikrometer Spiel in den Verhindern, abkönnen muß wenn der Wind mit X Knoten auf die Zeltbahn trifft und den Stock dann mit Y Newton staucht. Vielleicht hat sich bei Patagonia mal wer die mühe gemacht das zu untersuchen. Die übrigen nehmen halt einen Stock der ungefähr so dick ist wie der beim Mitbewerber.
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Kommt halt darauf an auf was man hin optimieren will. Bei 90% meiner Unternehmungen brauche ich keinen Sturmbunker.
Wir reden hier über +/- 2 mm Durchmesser!
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Ist das jetzt in deinen Augen viel oder wenig?

Mein Duplexclon hat 1,2m Alu Stangen mit 10 mm DM. Dem traue ich einiges zu. Würde ich damit nach Island? Nö. Trotzdem sind das in meinen Augen bombenfeste Stäbe.
Bei meinem original Tarptent hatte ich 8 mm Alu bei 90 cm Länge. Auch das war IMHO völlig ausreichend für Nordschweden. Da war aber das Zelt halt winzig und hat dementsprechend wenig Angriffsfläche geboten.
Das leichteste was ich mal gemacht habe war 6 mm Carbon mit Aussenhüllen. Die waren glaube ich 1m lang. Das war gefühlt nur was für Schönwetter.
Roger Caffin nimmt ebenfalls 6 mm Pfeilschäfte aus Carbon, allerdings nicht im Trekkinstockzeltmodus, sondern für Tunnelzelte und die können wohl einiges ab.
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Ist das jetzt in deinen Augen viel oder wenig?

Mein Duplexclon hat 1,2m Alu Stangen mit 10 mm DM. Dem traue ich einiges zu. Würde ich damit nach Island? Nö. Trotzdem sind das in meinen Augen bombenfeste Stäbe.
Bei meinem original Tarptent hatte ich 8 mm Alu bei 90 cm Länge. Auch das war IMHO völlig ausreichend für Nordschweden. Da war aber das Zelt halt winzig und hat dementsprechend wenig Angriffsfläche geboten.
Das leichteste was ich mal gemacht habe war 6 mm Carbon mit Aussenhüllen. Die waren glaube ich 1m lang. Das war gefühlt nur was für Schönwetter.
Roger Caffin nimmt ebenfalls 6 mm Pfeilschäfte aus Carbon, allerdings nicht im Trekkinstockzeltmodus, sondern für Tunnelzelte und die können wohl einiges ab.
Ich glaube auch dass es Sinn macht die Dimensionierung des Stabes und der des Gewebes und der Nähte aufeinander abzustimmen. Bei allem was irgendwie Tipi mäßig ist kommt ja auf die First Nähte ein enormer Druck wenn es richtig windet. Was hilft es wenn die Stange nachher ganz ist aber der First gerissen ist?
Ich finde die Kombination aus Trekking Stock und Zeltstange immer noch am besten. Da hat man gleich einen probaten Schutz vor verstauchtem Fuß dabei und als Zeltstange ist er dann auch mehr als stabil genug.
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Zu Freitag ist bei uns frischer Wind und Schneefall angesagt.
Da werde ich wohl einige Test-Shelter, (mit dem Rücken zum Wind) ins Gelände stellen!
Ich bin mal gespannt wie viel Schnee sich bei einem halboffenen Tarp, durch die Verwirbelungen in der Front sammelt.
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