Beiträge von Christian Wagner

    Habt ihr eine Empfehlung an Handnadeln für das Vorhaben?

    Nein, evtl. weniger Kraft aufwenden? Duckundwech....;).

    Das mit Naht auftrennen, Gurtband reinschieben und festnähen klingt doch gut. Zum nähen natürlich den Rucki auf links drehen. Gestänge muss dafür raus. Google mal Rückstichnaht. Obacht das genug Nachtzugabe vorhanden ist, die Aktion bringt nix wenn der Stoff, an dem du alles festnähst, ausfranst.

    PS: Ich mag große Fronttaschen aus Netzstoff. Das ist IMHO viel praktischer als Bungeecord. Das ist dann aber IMHO nix mehr für die Handnaht.

    Ich kann jedem nur empfehlen sich, bevor man einem Unternehmen seine Daten anvertraut, die Lizenzbedingungen durchzulesen. Bei Wikipedia und OSM ist diese so gestaltet dass man das Projekt jederzeit forken kann. Auch die Infrastruktur ist darauf ausgelegt (databasedump jederzeit runterladbar etc.). Wie ist das eigentlich bei eurem Komoot Nachfolger (sry, weiß gerade nicht wie der heißt).

    Moin, ich möchte bei einem alten Tarptent Notch den 1-Weg Zipper in einen 2-Wege Zipper wie bei meinem Stratospire abändern. Der 2. Zipper soll von oben öffnen. Wie schaffe ich das?

    Ich habe das schon gemacht. Der erste Zipper geht natürlich easy, aber der Zweite muß dann ja am geschlossenen Zipper aufgeschoben werden. Ich habe das so gelöst in dem ich den gechlossenen RV in den Schieber eingeschoben habe und dann mit Stecknadeln oder ähnlichem den Zipper im Schieber auseinandergefriemelt habe. War soweit ich mich erinnern kann ein ordentliches Gefummel, aber ging irgendwann. Ich könnte mir vorstellen wenn man da zu zweit ist und jemand den Schieber in Position hält und leicht Richtung Reißverschluß runter drückt, dann geht das um einiges einfacher.

    LG, Christian

    Zum Jahresende, bevor der Winter richtig losgeht hier ein kleines Projekt das man recht fix an einem Abend zusammenkloppen kann. Bothy Tent, ein Group Shelter, welcher auch als winziges Zelt aufgebaut werden kann. Damit ist es auch als Alleinreisender gut benutzbar und man muss sich nicht direkt darin einwickeln und hat so noch etwas mehr Komfort.

    Besinnliche Weihnachten an Alle!

    ja, aber dann hängt er einem als Lappen an der Front.
    Interessant wäre es gewesen zu sehen, wie jemand den Eingang von innen heraus hochrollt ...

    Der hängende Lappen ist hochrollbar, wie gezeigt. Jüngere und geschmeidigere User können sicherlich das Teil schnell hochraffen und dann reinkrabbeln. Das Adobi weicht IMHO die Grenze zwischen shaped Tarp und Einwandzelt auf. Bei den pyramidenförmigen Aufbauvarianten von flat tarps hängt einem auch immer so ein Lappen am Eingang rum.

    Ich sehe schon, bei Ounce Design scheiden sich unsere Geister;). We agree to disagree.

    Ich muss mal was in der Größe bauen und selber schauen wie es so klappt. 2,6m Hinterkantenlänge bei 1,3m Höhe ist jedenfalls prima, bei 1,1m kann man sich immer noch zur Ruhe betten, Sitzhöhe ist dann halt nur noch sehr stangennah.

    Ich ebenfalls!
    Wenn ich spekulieren dürfte, man kriecht am Boden durch und streift sich erst mal Kondenswasser für die Morgenwäsche ab.
    "What a feature!"

    Verstehe das Problem nicht. Bevor man einsteigt macht man den Eingang natürlich auf. Es fragt ja auch niemand wie man in ein Ultamid reinkommt wenn der Reißverschluss zu ist.

    Der Schnürzugeingang von Seekoutside ist cool, leider bei einer klassischen Pyramide so nicht verwendbar. Es braucht zwingend den Überhang an den Seitennähten. Sind aber clevere Konstruktionen. Mal darüber nachdenken...

    Nervig bei dem "review" finde ich eher dass er zwar sagt daß das Teil ein Palast ist wenn man von einem Gatewood cape oder Ponchotarp kommt, aber so wirklich drinnen liegend hat man ihn nie gesehen. Die Grundfläche ist mit 2,5m x 1,5m halt schon arg knapp (V. a. in der Länge), da ist es dann schon egal ob er alleine drinnen liegt oder zu zweit.

    Ich habe neulich eine recht flache Pyramide mit variabler Höhe (1,3- 1,1m) gebaut. Da kann man bei 2,6m Kantenlänge noch gut drinnen liegen, aber das ist schon so an der Grenze.

    Wie kommt man da rein, ohne wirklich auf dem Boden rum zu kriechen?

    Naja, du machst es vom Hering ab, öffnest den Tanka , lupfst die Unterkante hoch uns krabbelst rein. Der Hering wird im Prinzip gar nicht zwingend gebraucht.

    Und wenn man von dier Option absieht, die Pyramide ganz zu schließen, ist das Ding doch fast identisch mit dem Trailstar, oder täusche ich mich da?

    Die Ähnlichkeit sehe ich nicht. Es ist viereckig, nicht fünfeckig, deutlich kleiner und hat eben diesen Schnürzugverschluß. Das Trailstar hat gar keine "Tür". Das Trailstar ist auch für 2-3 Personen, das Adobi 1-2. Die einzige Gemeinsamkeit ist IMHO der fehlende Reißverschluss.

    Ich würde kleben mit Pattex transparent versuchen. Aber hübsch wird das wahrscheinlich nicht mehr werden. Soll es richtig gut halten dann könnte man noch den RV mit Zick- Zack oder Sechsstichnaht wieder annähen.

    Die Delamination wird aber wohl fortschreiten und bald hast du die nächste Stelle die abgeht. Die Jacke ist IMHO nahe ihres End of Life.

    Heisst, du kompostierst sie und die Hülle entsorgst du getrennt? Thumps up! 👍😎

    Ich habe das tatsächlich Mal bei einem Schlafkissen so gemacht. Die Baumwollhülle hätte man im Prinzip auch kompostieren können, ich habe es bei unserem Kompost (Mehrfamilienhaus) gelassen um da Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Die End of life Problematik dieses Kissens hat sich im Prinzip in "Luft" (hier Co2) aufgelöst. Ganz anders bei Kunstfaser- Mikroplastik, Müllberge in Übersee und, das finde ich sogar noch am schlimmsten, Verbrauch einer nicht erneuerbaren Ressource. In ein Paar Jahrzehnten werden wir uns fragen, wie wir das gute Erdöl nur verfeuern konnten um unseren Hintern von A nach B zu schaukeln. Man hätte es ja auch für künftige Generationen im Boden lassen können - damit die dann sowas wie Medizin draus machen. Vor diesem Hintergrund finde ich die Frage nach Lebend- oder Totrupf eigentlich mehr als zweitrangig.

    Das Problem der Plastikverpackungsflut ist natürlich mengenmäßig noch viel schlimmer, da habe ich aber als 08/15- Verbraucher in D kaum die Wahl- da ist IMHO die Politik gefragt.

    Beim Schlafsack habe ich allerdings die Wahl und Daune ist außerdem ja nicht einmal die schlechtere Wahl.

    Das geht mir leider nicht so. Ich merke nach ein paar dutzend Nächten schon deutlichen Loftverlust bei den HighEnd Daunen. Vermutlich gilt das gleiche wie bei deinem KuFa Vergleich: Je feiner und edler, desto schnelle kollabiert alles.

    Was für ein Modell isses denn konkret? Die 900 FP Daune habe ich den Herstellern noch nie abgenommen. Vor gut 20 Jahren war 800 cuin das Ende der Fahnenstange und nur von Feathered Friends oder Western Mountaineering zu bekommen. Nun soll es plötzlich andere Gänse geben die bessere Daune liefern? Never ever! Ich habe da ganz schwer die Marketingabteilungen im Verdacht die einfach ein Paar neue Superlative gebraucht haben. Am Ende kommen dann heillos unterfüllte Schlafsäcke raus und der Kunde ist angeschmiert.

    1. Was für eine Stärke und Durchmesser würdet ihr bei einer Länge von 700mm wählen? Vielleicht später auch mal für eine 1200mm Frontstange, falls sich mal eine Tour ohne Trekkingstöcke ergibt.

    Bei 70 cm reichen 8-9 mm Alu dicke. Carbon ist dann im Vergleich nochmal stabiler und steifer. Da könnte man nochmal dünner wählen.

    2. Spielt für unsere Anwendungen die Verarbeitungsart, pultrudiert oder gewickelt, eine große Rolle?

    Pultrudiert ist deutlich schlechter und geht IMHO nur mit aussen liegenden Verbindungshülsen. Was aussen auf laminieren ginge natürlich auch, aber wenn man schon die Wahl hat dann kauft man halt gleich gewickelt.

    3. Dichtet ihr die Enden irgendwie ab?

    Im Drachenbaum gibt es Gummi Endkappen.

    4. Vielleicht hat ja jemand der Einfachheit halber schon mal gute Bezugsquellen?

    Nope, aber Drachenläden oder Bogensportläden sind eine gute Adresse.

    ja...jein... wie willst du den Toggel von innen einfädeln und strammziehen (dann, wenn es gebraucht wird).

    Fummelig ist das schon, aber man kann doch nach dem einfädeln unter der Zeltbahn durch das Schnurende greifen und nach außen ziehen. Alternativ greifst du durch den geöffneten RV. Ich fand das System mit den ultrakurzen Schlaufen hier recht cool weil du so eine brauchbare Zugentlastung des Reißverschlusses hinbekommst. Das geht bei meinen recht langen Schlaufen mit Ankerhaken nicht, und ich brauche noch zusätzlich, innen, hinter dem RV, eine Steckschnalle.

    deneckschnalle.jpg

    LG, Christian