Ist das bei einem Luftboot überhaupt eine so gute Idee in die tragenden Kammern eine Öffnung einzubauen?
Beiträge von wilbo
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Geteilt durch zwei ist das doch vollkommen in Ordnung!
Möchte man das Gewicht weiter drücken oder braucht innen mehr Platz, sind die MSR-mesh-house inner eine Alternative.
2p, mit 130 cm Breite, 410 g
3p, mit 160 cm Breite, 480 g.
Allerdings verliert man damit die große seitliche Öffnung.Würde ich alleine Wandern, wäre meine erste Wahl sicher was Leichteres.
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Moin!
Hier mal wieder ein Übertrag aus dem blauen Forum.
Es geht um meine Interpretation eines klassischen Lean-To.
Am Beispiel vom 3F Shanjing.
Ich habe nur das inner (530 g) gekauft und mir dazu ein etwas größeres Tarp gebaut.Das Tarp ist aus Sil-Nylon von DWG genäht und mit gut 600 g relativ "schwer". https://dutchwaregear.com/product/sil-nylon/ Dafür verhält sich das Material bei Nässe überraschend dehnungsarm. Mal sehen, ob nochmal etwas Leichteres baue.
(Die Schnittzeichnung ist nicht komplett vollständig, gibt aber die Maße korrekt wieder)
Einige Aufbau-Varianten.Seitlich Offen:
Beide Seiten offen.
Drei Seiten geschlossen.
Auf den Fotos habe ich das Tarp mit Trekkingstöcken auf 1-25 aufgebaut.
Wenn die Spitzen dann langsam in den Boden einsacken, wären es ca. 120 cm.Zwei Erwachsene können im inner gerade mal nebeneinander schlafen. Bei uns ist es für zwei Kinder oder als Mutter-Kind shelter gedacht.
Um darin noch zu wirtschaften, ist es geschlossen echt knapp bemessen. Wenn man allerdings die Seite aufklappt, sieht es schon wieder freundlicher aus. Dann kann man zu zweit bequem unter dem Vordach kochen und sich auch mal umziehen.
Zum Schlafen wird übrigens das Vordach von innen einfach wieder eingeklappt ohne die Heringe versetzen zu müssen. Nur die Mittelstange ablegen und die Eckabspannungen anziehen. -Fertich-Etwas problematisch ist das horizontale Abspannen vom inner. Da 220 cm Abstand zwischen den Stöcken nicht ausreicht, um genügend Spannung auf den First zu bekommen, musste ich die Fixpunkte etwas nach außen verlagern.
Demnächst werde ich testen, wie gut sich das shelter mit Paddeln aufbauen lässt und das Luxusteil mit ins Faltboot packen. Unter dem Vordach müsste man eigentlich das Boot gut im Trockenen ein und ausladen können.
VG. -wilbo-
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... mir wurde erklärt, dass der Reißverschluss durch leichte Feuchtigkeit "verrottet".
ZitatHydrolyse von Polyurethan:
Die Hydrolyse von Polyurethan (PU) ist ein chemischer Abbauprozess, bei dem Wasser oder Feuchtigkeit die Polymerketten des Materials aufspaltet. Dies führt zu einer Veränderung der physikalischen Eigenschaften, wie Sprödigkeit, Rissbildung und im schlimmsten Fall zum Zerbröseln des Materials.VG. -wilbo-
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Okay, wir sprechen immer noch über Einfass-Bänder, aber nur einmal gefaltet.
Vielleicht nach Einfass-Band-Führungsfuß suchen?
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Der Zipper ist nach einem halben Jahr Offenstehen jetzt am Hafen nicht mehr dicht.
Hast Du eine Idee, woran das liegen kann?
Ich lagere meine Deckstaschen immer unterschiedlich, aber meist zum Trocken mit offenem Reißer. -
Aber bei Gurtband wird alles auch sehr dick.
Darf ich fragen aus welchem Grund Du das verwenden möchtest, und von welcher Stärke sprechen wir hier?
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Krass. Wie dicht muss denn so ein Zelt dafür sein?
Es muss nur klein genug sein.

Bei einer Wintertour bin ich über Nacht in diesem Zelt eingeschneit. (Es war noch niedriger aufgebaut)
Am nächsten Morgen habe ich mich gewundert, warum ich mit Kopfschmerzen aufgewacht bin. Als beim Starten des Kochers das Feuerzeug nicht richtig brennen wollte, hat es mir gedämmert. -
Gibt es Schnallen, Clips oder andere Verbindungen, die bei XX-Kilo öffnen, ohne dabei zerstört zu werden. Und selbst wenn, immer noch besser als einen Riss im Zelt.
Für die Lifter an meinen DCF Tarps verwende ich diesen beiden Plastik-Haken.
Die genaue Bruchlast muss ich noch ermitteln.Ich glaube dieser hier zerlegt sich bei ca. 10 kg Zug und dieser (12 mm) bei ca. 20 kg.
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... mit mit vernünftiger Befestigung auf meiner Haushalts-Maschine.
Gibt es denn an der Pfaff Gewindebohrungen wie bei den Industriellen?
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Moin Helge!
Die Pfaff 6122 kann doch auch ketteln, oder?
Ansonsten fände ich so ein Einfass-Werkzeug ebenfalls interessant.Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.VG. -wilbo-
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Hm... Das ist ja auch ein flach aufgebautes Tarp 😉
Ja, die Aufbauhöhe ist ein wichtiger Faktor bei der Sturmstabilität.
Trotzdem ist in den Zeltbahnen von Trailstar eine Menge Dehnung* und damit Bewegung im Wind.*(Beim klassischen Schnitt wird immer Schräg an Schräg genäht. Aufgrund der diagonalen Schnittkante haben die Nähte immer etwas Spiel).
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Bitte nehmt das Thema ernst.
Wenn eine Kerzenflamme anfängt zu »pulsen«, also die Flamme unten am Docht kurz weniger stark brennt und dann wieder normal, wäre es an der Zeit mal zu Lüften.

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Obendrein entstehen schlimmstenfalls noch Mikrorisse oder „pinholes“. Heißt es wird sogar undicht.
Pinholes wird es bei Ultra-TNT nicht geben, da zwischen Verstärkungsfäden nur PET-Folie ist.
Wenn es ein Loch gibt, dann wahrscheinlich ein etwas größeres.
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hier würde es mMn Sinn machen und bei Bedarf kann man eine Leine durchziehen und zusätzlich abspannen. Das ist sogar ein Foto von genau dem Tal wo es schön gepfiffen hat...
Ich halte eigentlich wenig davon, Lifter auf die Zeltbahnen zu setzen. Es sei denn, sie werden wirklich nur als »Lifter« eingesetzt und nicht als Sturmabspannungen.
Ryan Jordan geht hierauf im Detail ein.
Ab Min. 16:00 ...Episode 69 | Ultralight Shelters in Inclement Weather - Backpacking LightEpisode 69 of the Backpacking Light Podcast dives into ultralight shelters and how their structures hold up during inclement weather.backpackinglight.comUltra-TNT ist leider nicht so reißfest wie andere Laminate.
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Moin!
ChristianS hat ja schon einen sehr guten Vorschlag zur Schnell-Reparatur gemacht.... wie würdet Ihr das reparieren, wenn Zeit und Ruhe sind?
Ich würde das Patch in jedem Fall heraustrennen und durch ein größeres DCF-Klebepatch ersetzen.
Ob hierfür der Saum noch aufgetrennt werden sollte, müsste man sich im Detail ansehen, um den damit verbundenen Aufwand zu beurteilen.Bei der Gelegenheit würde dieses Prozedere an allen vier Ecken durchspielen. Nach meinen Erfahrungen ist nur eine Frage der Zeit bis die anderen Stellen ebenfalls delaminieren. (Ich habe bei meinem DCF-Testtarp an diesen Stresspunkten genau diesen Alterungs-Schaden beobachten können. Ich neige allerdings auch zu einem straffen Aufbau).
VG. -wilbo-
Vielleicht könnte man diesen Faden hierhin verschieben:
BeitragRE: Reparatur-Tipps für Outdoor Ausrüstungen
Moin!
Die Reparatur von einem gut drei Zentimeter langen Riss in meiner Nordisk Isomatte war doch nicht so einfach wie gedacht.
Netterweise liegt im Packbeutel der Matten, je ein Stoffstück vom Material der Ober- und Unterseite dabei. So musste ich beim Flicken nicht improvisieren und war sicher, dass die Beschichtung luftdicht ist.
Aufgrund der PU -Beschichtung sollte es zum Kleben SeamGrip +WP oder ein anderer PU -Klebstoff sein. Beim Anrühren wurde ein wenig Cotol-240 und einige…
wilbo12. Juni 2025 um 07:40 -
Auweia,
ist der Patch auch aus DCF? -
Jupp,
Aceton kann einige Polyurethan-Verbindungen anlösen, aber bei weitem nicht alle.
Hier war ich risikofreudig, da ich keine Lust auf langwierige Tests hatte.Final habe ich nochmal mit Isopropyl-Alkohol nachgewischt!

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Mit einer überraschend scharfkantigen Metallschnalle.

Die Schnalle hat ein Baumwoll-Tarp zusammengehalten und die Rolle wurde hirnlos in den Rucki gestopft.Wie meist bei solcher Geistesabwesenheit hatte ich beim Reindrücken schon ein schlechtes Gefühl, was dann von einem entsprechenden Geräusch bestätigt wurde.
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Moin!
Die Reparatur von einem gut drei Zentimeter langen Riss in meiner Nordisk Isomatte war doch nicht so einfach wie gedacht.
Netterweise liegt im Packbeutel der Matten, je ein Stoffstück vom Material der Ober- und Unterseite dabei. So musste ich beim Flicken nicht improvisieren und war sicher, dass die Beschichtung luftdicht ist.
Aufgrund der PU-Beschichtung sollte es zum Kleben SeamGrip+WP oder ein anderer PU-Klebstoff sein. Beim Anrühren wurde ein wenig Cotol-240 und einige Tröpfchen Aceton zugefügt. Kurz nach dem Auftragen des Klebers auf den Flicken rollte sich dieser in Zeitlupe zusammen und war so nicht mehr zu gebrauchen.
Beim zweiten Versuch wurde der Umriss vom Flicken auf die Matte gezeichnet und der Kleber direkt aufgetragen.
Das ergibt natürlich Überschuss von Klebstoff an den Rändern, was meistens zu einem unschönen Ergebnis führt.
Diesmal habe ich SeamGrip nicht weiter verdünnt, sondern nur mit Cotol-240 versetzt.
Trotzdem hat sich beim Auflegen des Flickens dieser schon wieder an den Rändern aufgerollt. Glücklicherweise geschah es auch in Zeitlupe und ich hatte ein Filzpad mit Folie von anderen Reparaturen noch rumliegen.Der Flicken musste nun gleichmäßig angedrückt und schnell mit dem Pad abgedeckt werden. Da alles recht flott ging, gibt es von der entscheidenden Phase leider keine Fotos.
Da ich vermutete, dass der Flicken am Rand nicht richtig anziehen würde, wurde das Pad gleich mit einem Gewicht beschwert.
Nach einer Stunde habe ich einen Blick riskiert. Die Klebereste am Rand hielten sich in Grenzen und konnten mit Aceton und einem Lappen entfernt werden.
Am vorderen Rand hatte sich der Flicken nach der ersten Pressung allerdings schon wieder etwas gelöst.
Also kam das Pad mit dem Gewicht wieder obendrauf.
Nach einigen Stunden war der Kleber trocken, ist aber teilweise in die Schaum-Füllung gedrückt worden. Mit etwas höherem Luftdruck in der Matte hat sich die Verklebung im Inneren dann wieder weitgehend gelöst. Eine schöne Delle ist trotzdem geblieben.Nach einer Nacht bin ich jetzt sicher, dass die Matte wieder luftdicht ist.
VG. -wilbo-