Schlechtwetterkonzept

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  • Der Packa gibt, wenn er trocken ist, ein ganz gutes Kopfkiss-chen ab...

    "When was the last time you did something for the first time?" (Scout)
    "Nichts leichter als das", antwortete Frederick. "Komm mit!"

  • Aktuell nervt mich hier im Norddeutschen Raum das ständige „es regnet, es regnet nicht Wechselspiel“,

    Da kann ich Dir beim trekken den Packa empfehlen (aber das Thema hatten wir eh schon mal?)

    Nicht wirklich UL, aber ruckzuck an und aus. Beim kurzen niesel nur die Kapuze übergeworfen und den Kragen zusammengehalten, bei echtem jetzt-will-ers-wissen-Regen schnell in die Ärmel geschlüpft und Reissverschluß zu.

    Ist leider sackschwer, 315g laut Liste. Und zu teuer. Nachdem ich jetzt 3 Tage Regen vor mir hatte, hatte ich ihn doch dabei und nicht bereut. Der Rucksack und die Träger bleiben auch trocken, soll als Pluspunkt on Top

    Meiner wiegt 294 ... Aber jetzt scheint ja Asta-Gear in der Hinsicht nachzurüsten. Leichter wird der allerdings wohl auch nicht ...

  • Beitrag von splash (14. Juni 2026 um 19:46)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Der verlinkte Shop ist etwas fishy (14. Juni 2026 um 19:52).
  • Super vielen Dank für dein Meinungsbild zu den verschiedenen Regenschutzvarianten.

    Selber bin ich mit Regenjacke und Hose unterwegs. Aktuell nervt mich hier im Norddeutschen Raum das ständige „es regnet, es regnet nicht Wechselspiel“, so dass ich bei der Suche nach Regenrock u.a. deinen Beitrag hier gefunden haben.

    Deine Erfahrungen bezüglich Hose teile ich absolut , deswegen sind in meinem Kopf seit längeren der Rock. Aber ich denke, ich lasse das, zumal hier der Regen auch oft mit Windböen einhergeht.

    Das mit dem „es regnet, es regnet nicht Wechselspiel“ geht mir in Skandinavien und Island immer besonders auf die Nerven.

    Es hilft ungemein wenn man für solche Touren eine Softshell Kombi dabei hat. Es gibt Softshells ja in div. Varianten die irgendwo im Zielkonflikt Atmungsaktivität <-> Regenfestigkeit liegen. Wenn man dort eine Kombi wählt die eher auf Regenfestigkeit getrimmt ist reicht die Atmungsaktivität zum Wandern meistens noch aus.

    Das ganze kombiniere ich dann mit einem Poncho und einem kleinen Stück EVA zum Sitzen in Pausen damit der Hintern nicht nass wird. Denn das halten Softshell Hosen nicht aus wenn man sich auf etwas nasses draufsetzt...

    Die Kombi ist super weil man sehr lange nur in den Softshell Klamotten laufen kann. Erst wenn es richtig schüttet ziehe ich den Poncho drüber aber das ist dann meistens auch Wetter bei dem man eh guckt dass man eher früher als später ins Zelt kommt.

  • Wenn man dort eine Kombi wählt die eher auf Regenfestigkeit getrimmt ist reicht die Atmungsaktivität zum Wandern meistens noch aus.

    Was verwendest Du und gibt es in "wärmeren" Monaten nicht einen Wärmestau beim Laufen?
    (Die Páramo-Hosen funktionieren, sind wirklich nur was für die kühleren Monate)

  • Das mit dem „es regnet, es regnet nicht Wechselspiel“ geht mir in Skandinavien und Island immer besonders auf die Nerven.

    Mir in Schottland auch. Ich habe allerdings noch keine gute Lösung für mich gefunden, bei der ich mich sanft über die Stunden vollregnen lasse, nicht irgendwann anfange zu frösteln und abends dann trotzdem gut gelaunt ins Zelt krieche.

  • Wenn man dort eine Kombi wählt die eher auf Regenfestigkeit getrimmt ist reicht die Atmungsaktivität zum Wandern meistens noch aus.

    Was verwendest Du und gibt es in "wärmeren" Monaten nicht einen Wärmestau beim Laufen?
    (Die Páramo-Hosen funktionieren, sind wirklich nur was für die kühleren Monate)

    Momentan verwende ich tatsächlich noch eine Softshell von der Compass24 Noname Hausmarke. Will ich schon lange mal ersetzen und hab die Arteryx Gamma im Auge. Ich mag die Marke sehr, meine Hardshell haben die mir schon 2x kostenlos repariert und die Performance ist mega. Aber leider auch sehr teuer daher habe ich den Kauf bisher immer aufgeschoben.

    Hosen habe ich zwei verschiedene Fjällräven Hosen.

    Wenn es wirklich warm ist nehme ich die Abisko Lite Trekking Trousers. Ich finde die toll weil sie seitlich an den Beinen Belüftungsschlitze hat. Ich kann mit der Hose bei leichtem Regen laufen und so lange ich in Bewegung bin trocknet die Nässe durch die Körperwärme direkt wieder ab. Das Material ist echt Klasse. In Pausen sitze ich dann unter dem Poncho.

    Wenn es kühl ist bin ich mit der Vidda Pro unterwegs die ich vorne an den Beinen und am Hintern wachse. Die atmet dann noch halbwegs vernünftig und ist hinreichend wasserabweisend.

    Ich habe aber schon länger vor die Vidda Pro durch eine echte Softshell zu ersetzen. Hätte da gerne was leichteres mit Stretch...

    Wärmestau hab ich eigentlich nicht. Ich laufe halt im Zweifelsfall nur im T-Shirt unter der Softshell. Ist auf jeden Fall 100x angenehmer als unter einer Hardshell Kombi.


    Die Páramo Klamotten interessieren mich schon länger! Hatte dann nur einige Reviews gesehen wo die Leute nachher doch nass waren und dann hat das für mich keinen Mehrwert über einer klassische Softshell.

    3 Mal editiert, zuletzt von janphilip (17. Juni 2026 um 09:08)

  • Das mit dem „es regnet, es regnet nicht Wechselspiel“ geht mir in Skandinavien und Island immer besonders auf die Nerven.

    Mir in Schottland auch. Ich habe allerdings noch keine gute Lösung für mich gefunden, bei der ich mich sanft über die Stunden vollregnen lasse, nicht irgendwann anfange zu frösteln und abends dann trotzdem gut gelaunt ins Zelt krieche.

    Naja, nach nem ganzen Tag Regen und vor allem Nebel bin ich abends jetzt auch nicht in Feierlaune! :D

    Wobei ich Nebel echt am schlimmsten finde. Im Stara Planina hatte ich mal von 14 Tagen gefühlt 8 Tage Nebel. Und zwar den ganzen Tag lang. Das macht einen völlig weich in der Birne!!!

    Den Botev Shelter haben wir selbst mit Garmin GPS (+-5m Genauigkeit) erst nach 15 min suchen gefunden. Und auch das eigentlich nur weil wir über das Telefonkabel gestolpert sind was dann bis zur Hütte führte. Verstehe ich heute noch nicht wie das sein kann wenn man laut GPS direkt auf der Hütte steht aber auf Grund des Nebels echt keinen blassen Schimmer hat wo die Hütte sein soll.


    Zurück zum Thema: Frösteln ist nicht cool. Bist du dann nass auf der Haut?

  • Zurück zum Thema: Frösteln ist nicht cool. Bist du dann nass auf der Haut?

    Danke für Deine bildhafte Schilderung :)

    Ganz klassisch: Vor allem an Nacken und im Schulterbereich beginnt es. Frühzeitig eingesetzte Handschuhliner haben sich sehr gegen ein subtitles Kältegefühl an den Händen bewährt. Vermutlich müsste ich mal mit dem Lightheart Cover experimentieren. 150 g und dann doch noch eine Regenjacke? Wobei meine aktuelle Jacke für echten Regen 400 g wiegt - mmmhhh ...

  • Den hier gibt es auch noch, nur nicht leichter aber bessere Verfügbarkeit/Preis als der Packa:

    https://wearealtus.com/en/rain-series/atmospheric-j30

    ... auch nicht leichter, aber sonst sehr interessanter Ansatz in gleicher Richtung und mit sehr viel Belüftung (auch Achsel-RVs): https://www.decathlon.de/p/poncho-regen…27/c405m8916574

    Der sieht vom dem Features her gut aus und auch vom Preis aber die Materialangaben finde ich fragwürdig. So wie ich das sehe ist das Material nicht beschichtet und die Nähte nicht getapt. Wenn das nur ein imprägniertes PE Gewebe ist ist das nicht dauerhaft wasserdicht.

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