MYOG - Sturm-Dackelgaragen-Zelt für stürmigen und schneereichen Winter im hohen Norden

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  • ... benzin, primus omnifüll titan

    Wie fulminant startet der Brenner?
    (Ich hatte beim alten MSR-XGK mal eine sehr beunruhigende Stichflamme im Keron)

    Kann mir da noch kein Urteil bilden, hab ihn erst einmal kurz brennen gehabt, nur um zu sehen ob ich ihn auf Anhieb mit pumpen und so an kriege, richtigen Test und kochen steht noch aus ...

    Hab ne Schraube locker, so hat das Leben etwas Spiel

  • wilbo Die Startphase meines Omnifuel titan (ca. 10 Jahre alt, ohne Leisebrenner) fand ich angenehmer, als bei meinem gut 30 Jahre alten MSR Whisperlight.

    Die (Tankstellen-) Spritmenge für die Vorheizschale kann ich beim Primus besser dosiert nutzen, da ohne Flammverteiler freie Sicht auf die Vorheizschale möglich ist. Dementsprechend fand ich die Startflamme ebenfalls kontrollierbarer, als bei den alten MSR-Brennern.

    Ich habe (auf Moped-Islandtour, bei Schietwetter im Nammatj GT) trotzdem immer einen Topfdeckel griffbereit gehabt, um die Startflamme notfalls bändigen zu können. Russ und Abgas hängen natürlich vom Brennstoff ab. Wer die MSR-Benziner - für einen sanfteren und russfreieren Start - mit etwas Spiritus vorgeheizt hat, hat eine Idee davon, wie der Omnifuel startet.

    Jedenfalls habe ich den Unterschied so empfunden.

  • Noch n paar Ergänzungen am Zelt, bisschen Kosmetik, abgesehen von abgedichteten Nähten ...

    Habe an den Apsiden, an der kleinen am Fußende eine und an der größeren am Kopfende zwei weitere Sturmabspannungen angebracht um den Windruck von Material etwas wegzubehmen wenn der Wind genau aufs Fußende, das ist gewünscht, oder aufs Kopfende trifft, wenn der Wind dreht. Einfach in die RV-Naht, innen mit Silnylon verstärkt je einen Linelock mit Klips angenäht und an der Firstabspannung fixiert. Hier eine Gummischnur um harten Zug zu vermeiden.

    Da die optimale Zugrichtung natürlich vom Winkel der Firstabspannung abhängig ist, werde ich wohl den eingeknoteten O-Ring wieder raus nehmen und die Schnur lieber mit nem Prusikknoten befestigen, dann ist es verschiebbar.

    An beiden Apsiden unten am Ende des RVs noch jeweils nen Klips angebracht, einmal um generell den RV zu entlasten und um die Türen auch bei geöffnetem RV zusammenzuhalten für optimale Belüftung.

    Noch der totale Luxux: innen so auf Brusthöhe am First ein O-Ring zum Einhängen einer Lampe oder so in die Firstnaht genäht.

    Noch schnell nen Packsack aus dem Zeltmaterial gemacht, sehr groß, ist ein Winterzelt und nix ist mieser als morgens in kaltem Wind mit eisigen Fingern oder Handschuehen das Zelt in einen grade so passenden Packsack reinzufummeln. Im Winter muss alles möglichst komfortabel bedienbar sein!

    Die Gummuis kommen natürlich nicht mit raus, sollen nur etwas komprimieren um das tatsächliche Packmaß besser zu zeigen. Ich packe alles auf 50cm breite, da meine EVA Isomatten 50cm breit sind. So kann ich Zelt, Tarp oder Bivi in die Matte einrollen und komprimieren.

    Y-Heringe sind für mich, abgesehen vom Winter mit viel Schnee die Universalteile, die halten unproblematisch, sind mit nem Stein ohne Schaden reinkloppbar, fetig. Die Rumfummelei mit irgendwelchen kleinen Pieksern geb ich mir nicht mehr. Im richtigen Winter brauchts natürlich Schneeheringe und/oder Schneeanker.
    6 Heringe sind das Minimum, damit steht das Zelt mit offenen Apsiden bei schönem Wetter, 10 Heringe Standard ohne Sturm, Maximum 14 Heringe mit allen Sturmabspannungen.

    Gewicht im Packsack ohne die Gummis und ohne Heringe: 885g

    Hab ne Schraube locker, so hat das Leben etwas Spiel

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