Wanderwagen: Hilfe bei der Erstellung

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  • Moin,

    ich habe gerade einen Benpacker Wanderwagen von @Moosmännchen (nicht mehr hier im Forum) hier zum testen und benutzen.

    Das ist ein super Teil, Handling, Laufruhe, Verarbeitung: alles top!

    Er hat nur zwei wesentliche Nachteile: er ist teuer und schwer. Kosten > 1000.-€; 9-10kg Leergewicht.

    Ich habe jetzt recht viel recherchiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich um einen Selbstbau nicht herumkomme.

    Die leichtesten kommerziellen Wagen (Tactical und Cart4go) haben einfach zu viele Nachteile für mich. Alle anderen sind eh schwerer.

    Für das "Chassis" und Deichseln habe ich schon gnug Ideen, die ich realisieren kann.

    Nur leider bin ich weder ein Fahrradschrauber, noch ein Metaller. Mit Holz und Karbon habe ich Erfahrungen.

    Das hilft mir aber nicht, wenn ich nicht das "Fahrgestell" (Achse, Achsaufnahme Räder) in UL habe.

    Ich verlinke mal die Seite von Achim Böttcher, der einen Wagen < 2kg gebaut hat. Sehr innovatives Design. https://www.achimboettcher.com/projekte/wanderwagen/2/

    Er beschreibt darin, er hätte die Achse aus Alurundrohr mit eingeschlagenen Titan Rundstäben gebaut. Aber wie mag er die Räder genau daran befestigt haben? Hat er die Titanachsen angebohrt?

    Kennt sich jemand darin aus? Kann mir jemand dabei helfen so ein Ensemble zu bauen, wenn ich ihm Titanrundstab, Alurohr und die dazugehörigen Räder schicke?

    Da bin ich ja gespannt, ob das jemand kann.

    Viele Grüße

    Azes

  • Aber wie mag er die Räder genau daran befestigt haben? Hat er die Titanachsen angebohrt?

    Frag ihn doch einfach selber: ;)

    Wanderwagen/ Wandertrailer/ Eigenbau vs. Benpacker - Bushcraft-Germany
    Moinmoin, Da ich gerade ohne Anblick auf dem Hochsitz rumsitze, kann ich mit ein paar Fotos zu meiner neuesten Ausrüstungsanschaffung dienen. Ich hatte ein…
    bushcraft-germany.com
  • beschreibt darin, er hätte die Achse aus Alurundrohr mit eingeschlagenen Titan Rundstäben gebaut. Aber wie mag er die Räder genau daran befestigt haben? Hat er die Titanachsen angebohrt

    Sieht auf dem Foto für mich aus, als seien die Räder ganz simpel aufgesteckt und dann mit dem Federstecker gesichert, dafür muss die Achse logischerweise durchbohrt werden. Die kleine weiße POM Scheibe beseitigt Spiel und gleitet noch etwas.

    Im Text steht übrigens, dass er die Achse eingeschrumpft hat (also Rohr erwärmt und Achse tiefgekühlt), würde ich auch eher empfehlen als einschlagen.

  • Danke.

    Ich wußte z. B. nicht, dass man Titan so einfach bohren kann. Und "einschrumpfen" ist mir auch neu, aber logisch.

    Grüße Azes

    Bohren, bzw. Bearbeitung allgemein, kommt stark auf die Legierung an, Reintitan (Grade 1-4) ist vergleichsweise einfach, Grade 5, woraus Rundmaterial meistens ist, ist schwerer zu bearbeiten und erfordert wirklich gutes Werkzeug.

    Das Einschrumpfen erfordert allerdings ziemlich genaue Passungen, wenn etwas Spiel vorhanden ist, würde ich die beiden Teile eher verlöten oder verkleben.

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