Offline-Karten für Schweden

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Für Schweden gibt es auch eine App namens "Sweden Topo Maps" mit der ich gerne arbeite. Das sind dann die digitalisierten Fjällkarten. Da gibt es nicht superviele Funktionen, aber die App an sich finde ich super. Zumindes Tracks kann man auch importieren.

  • Sweden Topo Maps

    Wenn mich nicht alles täuscht, ist das die, die auf Schwedisch „Fjällkartan“ heißt. In dem Fall ist das Kartenmaterial hoffnungslos veraltet und von daher zu einem gewissen Grad gefährlich, da dort u.a. Brücken und Hütten eingezeichnet sind, die es gar nicht mehr gibt.

    Vergiss es, das scheint ne andere App zu sein.

  • Öhm hab ich was übersehen? Wieso net einfach die App "Sweden Topo Maps"... Ich lade mir vor einer Tour alles runter aufs Handy in der höchsten Auflösung und muss mir dann wegen Empfang auch keine Sorgen machen.

    Ich weiß net mehr was die Pro Versionen gekostet hat..10? 15€...egal,lohnt jeden Cent... Bin auch im STF auch wenn ich fast nie was von dem nutze,außer ab und an die Autobahn aka Bohlenplanken 😁

    Edith:

    yoggoyo hat schon erwähnt...gibt's auch für norge

  • Öhm hab ich was übersehen? Wieso net einfach die App "Sweden Topo Maps"... Ich lade mir vor einer Tour alles runter aufs Handy in der höchsten Auflösung und muss mir dann wegen Empfang auch keine Sorgen machen.

    Ich weiß net mehr was die Pro Versionen gekostet hat..10? 15€...egal,lohnt jeden Cent... Bin auch im STF auch wenn ich fast nie was von dem nutze,außer ab und an die Autobahn aka Bohlenplanken 😁

    Edith:

    yoggoyo hat schon erwähnt...gibt's auch für norge

    Ja, norge verwende ich ebenfalls. Is auch top

  • Deshalb benutze ich TopoGPS. Gegen kleines Geld bekommt man dort neben OSM auch die Lantmäteriet Karten

    Habe da mal reingeschaut, Was ich aber schon seltsam finde, ist dass Karten verkauft werden, die andere angefertigt haben und die eigentlich nix kosten (OSM, Landmäteriet, die Schweizer Landeskarten).

    Für die App würde ich ja u.U. bezahlen (Locus habe ich damals gekauft), aber Karten so zu verkaufen befremdet mich,,,

  • Früher war‘s andersrum… jetzt halt so… sind ja einmalig(!) sehr kleine Beträge, man bezahlt für die Bereitstellung. Runtergeladen werden sie letztlich vom Server des App-Herstellers, welcher auch für ständige Aktualisierungen sorgt. Habe da persönlich keine Probleme damit, weil die App wirklich hervorragend ist.

  • Früher war‘s andersrum… jetzt halt so… sind ja einmalig(!) sehr kleine Beträge, man bezahlt für die Bereitstellung. Runtergeladen werden sie letztlich vom Server des App-Herstellers, welcher auch für ständige Aktualisierungen sorgt. Habe da persönlich keine Probleme damit, weil die App wirklich hervorragend ist.

    Das verstehe ich schon.

    Was mich daran aber trotzdem stört (ich bin grosser Verfechter von OSS und dgl.), ist dass hier Freiwilligenarbeit (OSM) bzw mit Steuergeldern bezahlte und frei verfügbar gemachte Arbeit nochmals verkauft wird. Die Dienstleistung des Bereitstellens zu verkaufen, ist eine Sache. Wenn gleichzeitig aber nicht manuell eigenes Kartenmaterial dazugefügt werden kann (wie z.B. bei Locus Maps), also quasi per Design erzwungen wird, dass man fremdes, eigentlich freies von anderen aufwändig erzeugtes Material "nochmals kaufen" muss, finde ich das absolut nicht ok.

    Korrekt wäre, die App selbst zu verkaufen. Da wären für mich auch Preise von 50€ oder so ok, wenn dafür Updates für eine Weile garantiert würden.

    Es gibt auch noch einen anderen, praktischen Aspekt: Bei Locus z.B. kann man auch Kartenmaterial off-line runterladen (das von Locus fürs Handydisplay aufbereitete, welches man bezahlen muss [und welches wirklich gut ist!], und öffentliche Quellen, für welche man nicht extra bezahlen muss). Allerdings ist das teilweise total mühsam. Die Schweizer Landeskarten muss man praktisch Blatt für Blatt runterladen, und das geht superlangsam und manchmal fehlt dann am Ende doch eine Zoomstufe, was man erst unterwegs bemerkt. Mit MOBAC das Kartenmaterial selbst zu erzeugen, ist viel schneller und weniger fehlerträchtig.

  • Was mich daran aber trotzdem stört (ich bin grosser Verfechter von OSS und dgl.), ist dass hier Freiwilligenarbeit (OSM) bzw mit Steuergeldern bezahlte und frei verfügbar gemachte Arbeit nochmals verkauft wird. Die Dienstleistung des Bereitstellens zu verkaufen, ist eine Sache. Wenn gleichzeitig aber nicht manuell eigenes Kartenmaterial dazugefügt werden kann (wie z.B. bei Locus Maps), also quasi per Design erzwungen wird, dass man fremdes, eigentlich freies von anderen aufwändig erzeugtes Material "nochmals kaufen" muss, finde ich das absolut nicht ok.

    OSM ist nur ein Datensatz und noch keine Karte. Das Darstellungsmodell muss auch laufend in Schuss und weiterentwickelt werden (nur um das nochmal ins rechte Licht zu rücken). Es gibt Anbieter, die ein gratis Darstellungsmodell anbieten (open-mtb, brouter usw., meistens sind die jedoch recht dürftig. Dazu kommt noch das Routing, das sind dann meist interne Algorithmen die auch ständig weiterentwickelt werden und nicht direkt von OSM kommen.

    (Beispiel: Komoot nimmt den OSM Datensatz, erstellt daraus seine eigenen thematischen Karten anhand Darstellungsmodellen, welche in-House entwickelt werden. Zusätzlich werden über Komoot weitere Daten erhoben sowie externe Daten herangezogen, und mit den OSM Daten verschnitten. Dazu kommt natürlich noch der ganze Routing-Algo).


    Was Du sonst sagst ist absolut richtig, kostenlos verfügbare Daten einfach weitergeben und das hinter eine Bezahlschranke verstecken ist nicht ok. Aber das wird in diesem präzisen Fall nicht gemacht. Man zahlt nicht für die Daten selbst, sondern für deren Aufbereitung und die Zusatzfunktionen (die manche auch kostenlos anbieten, das ist aber eine andere Geschichte).

    Über die Preispolitik einzelner Anbieter kann man streiten (ist z.B. der Mehrwert von Komoot wirklich 60 Euro/a Wert oder das Weltpaket einmalig 30 Euro ?).

  • OSM ist nur ein Datensatz und noch keine Karte.

    Ich meine, OSM bietet schon eine Karte, jedenfalls ist eine solche über den Tileserver verfügbar.

    Routing ist eine andere Sache, aber auch da verwenden viele Brouter, welches auf OSM und gemeinnützig zur Verfügung gestellter Serverinfrastruktur basiert.

    Wenn nicht gleichzeitig das manuelle Hinzufügen von Karten verhindert würde, würde ich das Argument noch akzeptieren. So scheint es mir aber ein wenig wie gewisse grosse Softwarefirmen, die herausgefunden haben, das es effizienter (lies: lukrativer) ist, dem Kunden Jahr für Jahr einen Mietbetrag abzuknöpfen, anstatt die Software zu einem fixen Preis zu verkaufen.

    Dazu kommt der Lock-in Effekt: ich kann Karten nur von einem Anbieter kaufen, und nicht andere hinzufügen.

    Aber ich werde jetzt nicht weiter rumschimpfen, ich musste das einfach loswerden ;)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!