Isle of Skye - Ultamid 4 oder Crossbow 2 mitnehnen

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  • Hi zusammen.

    Bin ab 11 September für 12 Tage mit meiner Frau in Schottland auf dem Skye Trail.

    Ich hab ein Slingfin Crossbow und ein HMG Ultamid 4 (half inner) zur Auswahl im heimischen Regal. Beide wiegen ähnlich in Summe.

    Was haltet ihr für den Skye Trail für geeigneter. Beim HMG gefällt mir der Platz. Wenn’s mal länger regnet ist’s nicht so eng. Beim Crossbow die Stabilität und weitgehenst selbsttragende Konstruktion.

    Wie wüst ist denn im September das Wetterauf Skye. Wer war von euch schon im September dort.


    Freu mich auf Tipps ….✌️

    Einmal editiert, zuletzt von Onkelchris (11. August 2025 um 09:43)

  • Onkelchris 11. August 2025 um 05:22

    Hat den Titel des Themas von „Isle of Skye - eure Meinung - welches Zelt mitnehmen“ zu „Isle of Skye - Ultamid 4 oder Crossbow 2 mitnehnen“ geändert.
  • Bei Gales schüttelts ordentlich aus wechselnden Richtungen und hat sehr nachhaltige Böen, die ein Gestänge von einem Tunnel schon mal verbiegen können (hatte ich schon). Nass im Zelt werden passiert zuerst von unten, nämlich wenn das Zelt plötzlich in ner Pfütze steht (scheint je 3x Skye 1x vorzukommen).

    Ich würde das windstabilere von beiden mitnehmen, wenn es ne dcf-Boden-Wanne hat:-). Und fette Heringe.

    War schon im September auf Skye. Im Sturm aufbauen macht man freiwillig nicht und bis sich ein guter Platz gefunden hat, ist man sowieso pitschenass oder man ist schon vorher pitschenass also hält man wenigstens das Zelt trocken und wartet mit dem Aufbauen, wenns denn sowieso schon zu spät ist. Bei meinem dcf-Hapi würde gelegentlich eines gales wohl mindestens eine Ecke aus Altersschwäche gerissen sein...

    Ich würde mal grob schätzen, dass ihr ziemlich sicher einen Gale mitkriegt in 12 Tagen, flaut wohl gerne nach ein paar Stunden ab. Und wünsche Euch Glück, dass der Klimawandel das Wetter nach hinten im Jahr verschoben hat.

  • Bei Gales schüttelts ordentlich aus wechselnden Richtungen und hat sehr nachhaltige Böen, die ein Gestänge von einem Tunnel schon mal verbiegen können (hatte ich schon). Nass im Zelt werden passiert zuerst von unten, nämlich wenn das Zelt plötzlich in ner Pfütze steht (scheint je 3x Skye 1x vorzukommen).

    Ich würde das windstabilere von beiden mitnehmen, wenn es ne dcf-Boden-Wanne hat:-). Und fette Heringe.

    War schon im September auf Skye. Im Sturm aufbauen macht man freiwillig nicht und bis sich ein guter Platz gefunden hat, ist man sowieso pitschenass oder man ist schon vorher pitschenass also hält man wenigstens das Zelt trocken und wartet mit dem Aufbauen, wenns denn sowieso schon zu spät ist. Bei meinem dcf-Hapi würde gelegentlich eines gales wohl mindestens eine Ecke aus Altersschwäche gerissen sein...

    Ich würde mal grob schätzen, dass ihr ziemlich sicher einen Gale mitkriegt in 12 Tagen, flaut wohl gerne nach ein paar Stunden ab. Und wünsche Euch Glück, dass der Klimawandel das Wetter nach hinten im Jahr verschoben hat.

    Na ja das Ultamid hat nen Bathtube und ist aus DCF.

    Das Crossbow ist halt windstabiler. Hat aber keine DCF Wanne.

    Als Heringe haben wir die großen Groundhogs dabei .

  • Ich war im September auf dem Cape Wrath Trail mit einem Yama swiftline 2p. Nur ne Woche, mehr Zeit hatte ich nicht. Aber das war das Stück an der Isle of Sky / hinter ihr.

    Es gab richtiges Dreckwetter da mit Sturm und 100mm Regen in 24h (horizontal). Die Zeit hab ich in einer Bothy mit Tee und Buch verbracht. Den Rest der Zeit war es eigentlich nur mäßig Böig, ich war aber jeden abend nass. Ob Regen oder Schweiß wae nicht wirklich festzustellen. Die Wege waren auch die meiste Zeit Flüsse, ich hab aber Camp-Spots gefunden.

    Nen Shelter groß genug Abends nasses Zeug gut umziehen können, nen Bathtub floor und nen Auge auf die Karten wegen Notfallunterkünften wäre meine Strategie. Auf dem Kungsleden/Nordkottleden war ich im September mit Tarptent Aeon Li und Titannägeln. Das hat funktioniert, aber ich hätte lieber mein Mid gehabt, das das Aeon echt klein ist (und echter Heringe - aber das war ein vertauschter Packsack). Ob also das letzte bissel Sturmbunker rausgekitzelt werden muss- vielleicht eher nicht. Aber ich laufe auch dort 35km am Tag und bekomme daher mehr Zeltplätze zu Gesicht/ laufe eher weiter als einen nicht so guten zu nehmen.

  • Moin!
    Ich habe leider keinen blassen Schimmer vom Wetter auf der Isle of Skye. Aber ...
    meine erste Wahl wäre das Zelt, was sich bei Regen und Wind am einfachsten aufstellen lässt.

    Vg. -wilbo-

    Bei Starkwind/Sturm Zelt aufstellen musste ich noch nie so wirklich. Dafür soll der Urlaub auch herhalten

    Frage an die Mid-Experten.

    Wie gehe ich denn da beim Ultamid4 vor. Welche Tipps /Reihenfolge habt ihr für mich?

  • Wie gehe ich denn da beim Ultamid4 vor. Welche Tipps /Reihenfolge habt ihr für mich?

    Vier anständige Heringe in die Ecken und die Stange rein. ;)
    Eine zweite Person kann beim Aufstellen der Stange helfen, indem sie im Zelt mit dem Rücken zum Wind die Zeltbahn stützt. Mithilfe der extra Hand ist es auch einfacher, die Zeltstange wirklich auf maximale Länge einzustellen, sodass am Ende das Zelt schön stramm steht.

    Die Abspannpunkte auf der Zeltbahn nur moderat abspannen, um die Bewegung in der Fläche zu minimieren. Sobald zu viel Druck auf diese Punkte kommt, eher etwas Spannung rausnehmen und auf die Lastaufnahme der Materialien und Heringe vertrauen.

    VG. -wilbo-

  • ok. Heringe rein und Stange aufstellen kenn ich schon 🤣

    Dann also die Punkte auf den Flächen dann nur so anspannen dass sie die Windlast aufnehmen. Und dann lockerer machen wenn der Wind zunimmt.

    Die Leinen an den 4 Ecken oben auch moderat oder nur die Flächenspanner.

    Sind die langen Groundhogs anständig genug oder was schlägst du „anständiges“ vor?

    Hatte schon überlegt hinter jeden der 4 Bodenheringe im Abstand von 40 -60 cm einen zweiten Hering und den ersten redundant abzuspannen.

  • nochmal Suchmaschine geguckt, weils mich interessiert:

    KI sagt (entgegen meiner Meinung): September mild, manchmal nass.

    Suchmaschine findet: gale force klassisch: Dezember, Januar, Februar und Mitte Oktober. Aber auch Ende Juni (2025), Anfang August (2025 und hin und wieder davor), Ende August (2024), Mitte September und vorletzte Septemberwoche (2024). Kann damit noch keine valide Aussage über Klimawandel machen. Würde mich also an der KI orientieren und spontan nach Bauchgefühl das bequemere Zelt mitnehmen - nach meiner Erfahrung vom Angucken meines dcf-Hapi vor der Tour dieses Jahr Zeltcheck - oops - schnelle Hilfe vor der Tour: das Crossbow.

    Zudem: Im Vergleich zu einem 2er wie dem Hapi ist das 4er Ultramid einfach ein Riesen Apparat (hab mal das frontrange alleine in leichtem Wind aufzubauen versucht und dabei gleich festgestellt: falsche Vorstellung gehabt, der viele Space ist nett bei schönem Wetter aber Aufbauen im Wind muss nicht sein). Zum Klamotten-Trocknen ist auch im Crossbow genug Platz, so viel Zeug hat man ja nicht mit.

    Der Rest ist ne Frage von wo aufstellen. Da ist mir früher aufgefallen, dass die Sturmbunker-"Expeditionszelte" immer mit bester Aussicht standen :-). Nicht anders kann man sichs für Mids und Crossbow aussuchen, weil es Windschatten sowieso nicht wirklich gibt. Einziger Campground, bei dem die grosse Fläche komplett absaufen kann, ist Sligachan. Aber dort nen Klo, über die Strasse nen Pub und um die Ecke Boothy/Hütte. Will sagen: man trocknet auch wieder - wenn man mal nass wird. Sofern noch Saison ist, prima Gemeinschaftserlebnisse. Der Verweis auf den dcf-Boden oben war so semi-ironisch gemeint. Habe ich wirklich gerne, aber kommt nicht wirklich drauf an.

    Bliebe als zweiter Vorteil vom Ultramid für mich: dcf lässt sich besser trockenwischen morgens, richtig trocken krieg ich dcf aber auch nur bei Sonne. Aber, edit: nich aber, sondern also: Bequemlichkeit rocks. Dein Bauch und spontan und nich weiter drüber nachdenken.

    Und keine Wandergummistiefel besorgen (hatte ich schon mal mit, sehr doof). Die sind nicht UL!!!

  • Sind die langen Groundhogs anständig genug oder was schlägst du „anständiges“ vor?

    Ich weiß nicht, wie gut die im aufgeweichten Boden halten ...

    Die Leinen an den 4 Ecken oben auch moderat oder nur die Flächenspanner.

    Die Abspannpunkte an den Eck-Nähten sind ähnlich zu bewerten wie die Flächen-Abspanner.
    Die Hauptlast wird sinnvollerweise über die Naht abgeleitet. Nimmt man zu viel Zug von einem dieser Punkte auf, ändert man damit die Kraftverhältnisse. Im Extremfall muss dann so ein Abspannpunkt einen Großteil der Last aufnehmen (wofür er nicht gebaut ist) und die kräftige Naht unterhalb wird entlastet.

  • Die Abspannpunkte an den Eck-Nähten sind ähnlich zu bewerten wie die Flächen-Abspanner.
    Die Hauptlast wird sinnvollerweise über die Naht abgeleitet. Nimmt man zu viel Zug von einem dieser Punkte auf, ändert man damit die Kraftverhältnisse. Im Extremfall muss dann so ein Abspannpunkt einen Großteil der Last aufnehmen (wofür er nicht gebaut ist) und die kräftige Naht unterhalb wird entlastet.

    Ah cool.

    Dann vertraue ich mal der untern Naht mehr und mach das Ganze moderat.

    Welche Heringe pflegst du zu nehmen

  • Hatte das Ultamid letztes Jahr im Juli August in Schottland dabei

    na dann ist die Entscheidung (mir) doch klar. Nur weil Du jetzt noch ein crossbow hast, heisst das ja nicht, dass es mitmuss. Halt ggf bisschen dcf für volle Bodenabdeckung und ja, 4 (oder mehr) grosse U-Heringe. Gross ist relativ, aber die nehm ich auch fürs Hapi (sil) mit. Von ali, die ganz grossen halten auch Bohnengestänge in lockerem Gartenboden.

  • Hatte das Ultamid letztes Jahr im Juli August in Schottland dabei

    na dann ist die Entscheidung (mir) doch klar. Nur weil Du jetzt noch ein crossbow hast, heisst das ja nicht, dass es mitmuss. Halt ggf bisschen dcf für volle Bodenabdeckung und ja, 4 (oder mehr) grosse U-Heringe. Gross ist relativ, aber die nehm ich auch fürs Hapi (sil) mit. Von ali, die ganz grossen halten auch Bohnengestänge in lockerem Gartenboden.

    Hast du da mal nen Link für die U Heringe. Gibts die auch von bekannten Anbietern außer Ali

  • für son riesen Apparat wie ein 4er Mid - ja:-)

    Und weil Bequemlichkeit rules ... sind vorhanden, bestens für lockere Böden, lassen sich prima quer als Anker eingraben oder zwischen Gestein klemmen und so. Ungewogen.

    Leichtere Heringe können das bestimmt auch, aber nachdem ich eine Sammlung ultraleichter Heringe zusammen hatte, hat mich der Ehrgeiz verlassen, alle Herings-Gelegenheiten UL abzudecken. Diese dicken "verdrehten" Heringe z.B. sind vielleicht halb so schwer aber können das lange nicht so gut. Zweiten UL-Hering quer direkt vor den anderen setzen bringt auch nicht so viel Stabilität. Die Tomshoos "Titan 6,3 Zoll 11 Gr" V-mit-Löchern hab ich noch nicht versucht.

    wilbo weiss bestimmt bessere.

  • Zweiten UL-Hering quer direkt vor den anderebn setzen bringt auch nicht so viel Stabilität.

    Ich hab nen zweiten Hering manchmal im Abstand von 50 cm platziert mit extra Schnur. Das ging eigentlich gut. Wären halt 4 Heringe/Gewicht mehr. Bei meinem 9er Tentipi früher hat das gut funktioniert.
    Das waren aber auch lange Stahlheringe/Zimmermannsnägel und schwer. Aber das wurde ja auch nicht durch die Gegend transportiert :)

    Einmal editiert, zuletzt von Onkelchris (13. August 2025 um 11:45)

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