Beiträge von dermuthige

    Was hast du vor zu nähen?

    Meine Kamerataschen (gewerblich). Werde damit einen Prototypen nähen, um ein besseres Gefühl für den Stoff zu bekommen. Ich teste so gern verschiedene Materialien. Das 80X klingt für mich spannend, da das Außengewebe zu 100% aus UHMWPE ist (laut ExTex, bei Challenge finde ich keine Informationen). Ich denke für Stuff-Sacks ist das Overkill, für so Anwendungen wie bei mir könnte das aber spannend sein. Geringere Lasten als ein Rucksack, aber trotzdem draußen im Einsatz, wo Felskontakt durchaus eine Rolle spielt.

    Wo wir beim Abhalten sind, die anderen Kommentare habe mich ans Erinnern gezwungen: Ich nutze sowohl das 1 als auch 2 nur noch mit einer XFOIL-Zeltunterlage. Ja, sonst drückt Wasser durch, auch ohne Pfütze, nasser Boden genügt. Außerdem hat unser 2 auf der letzten Tour durch einen herabfallenden Ast etwas gelitten und kleinere Risse bekommen. Ob ein anderes Zeltmaterial das ausgehalten hätte, kann ich nicht beurteilen. Wir konnten es mit ein paar Klebe-Patches flicken und das hat dann so funktioniert und gehalten.

    Edit: Kenne mich mit den einzelnen Varianten und Stoff-Änderungen nicht sonderlich aus. Mein 1er hab ich gebraucht erstanden und müsste aus der allerersten X-Mid-Serie stammen. Das 2er haben wir im Mai '23 direkt bei Durston bestellt.

    Ist definitiv ein Zelt, mit dem man gut glücklich sein kann. Es ist nicht ohne Grund so populär.

    Hab selbst das 1 und das 2 und bin sehr zufrieden. Hatte vor Jahren mal ein (normales) Lanshan 2 und bin mit dem Durston um Welten zufriedener. Es ist wirklich leicht aufzubauen, hat ausreichend Platz (auch in den Apsiden), Innenzelt lässt sich trocken verpacken, ... einzig unter 1kg wird denke ich eng. Auf der Website steht ja aktuell 965g mit 6 Heringen, aber ich würde unbedingt mehr einplanen. Wir konnten auch bereits ordentlich Wind mit dem Zelt trotzen, aber das erfordert dann schon seine ~10+ Heringe.

    Die Kritik, auch hier im Forum, liegt ja glaube ich weniger am Produkt als Marketing/Beschreibung/Behauptungen von Durston. Und für einen Sturm wär es wohl nicht die erste Wahl.

    kong Ich sag zumindest was zu den Objektiven, die ich selbst verwendet hab oder zuletzt vertieft recherchiert hab. Wie andere bereits gesagt haben: Es kommt in erster Linie darauf an, was ich fotografieren und was mit den Fotos anstellen möchte. Meine Ansprüche filtern meine Recherche und damit auch meine Auswahl hier.

    Meine Ansprüche sind/waren: Gute Reichweite für abstrakte Bilder und Tiere. Ausreichend Schärfe für Prints und zum Croppen. Gute Astrofotos. Also mehr als die meisten auf Tour, aber ich verdiene damit auch nicht meinen Lebensunterhalt. Also kein Canon L-Objektiv, kein Tele mit f/2,8.

    Canon:

    • RF 50 mm f/1,8 – 190g (selbst gewogen)
    • RF 24-105 mm f/4-7,1 – 410g (selbst gewogen)
    • RF 24-240 mm f/4-6,3 – 750g (selbst gewogen)
    • RF 100-400 mm f/5,6-8 – 675g (selbst gewogen)

    50, 24-105 und 100-400 war mein Canon-Setup. Das 24-240 hab ich getestet, war mir aber nicht scharf genug (vielleicht Montagsmodell?) und hatte nicht genug Reichweite. Das 50er war für Dämmerung und Nacht. Nicht so weitwinklig wie übliche Astro-Objektive, aber dann hab ich halt Panoramas gemacht. Das 24-105 für die Standardrange, es war definitiv das schwächste der Auswahl (bzgl. Schärfe). Das 100-400 hab ich geliebt. Manchmal auch einfach als Fernglas eingesetzt.

    Hatte diese Kombi erst mit der Canon RP, dann mit der R5. Bildstabilisierung in der R5 gekoppelt mit der Stabilisierung im 24-105/100-400 war ein Gamechanger für mich. Hab außer nachts nie mehr das Stativ aufgebaut. Bäche/Wasserfälle angenehm "sanft" bei 1/15s handheld zu knipsen ist ein Traum.

    Sony:

    • Sony 28-60 mm f/4-5.6 – 167g (selbst gewogen)
    • Samyang 35 mm f/1.8 – 228g (selbst gewogen)
    • Tamron 50-300 mm f/4.5-6.3 – 665g (selbst gewogen)

    Diese drei habe ich zuletzt auf meiner 6-Wochen-Neuseeland-Tour verwendet. Ist zugegeben eine etwas wilde Mischung. Ich wollte unbedingt meine Objektive in der Kameratasche auf 2 reduzieren und überhaupt weniger Objektive wechseln. Außerdem wollte ich einen möglichst kleinen Formfaktor für eine möglichst kleine Kameratasche, die an Stadttagen als Bauchtasche fungieren sollte (neues Leichtmut-Modell :saint:). Die Lösung waren das 28-60 und 50-300 an der Sony A7CR. Dank 61MP kann ich viel croppen und kann dafür häufiger das 28-60 drauflassen, bevor ich wechsle. Das 50-300 gibt mir dank Crop viel Reichweite. Das 35 kam als Astro-Objektiv in den Rucksack dazu. Dass ich in 6 Wochen nur eine gute Astro-Gelegenheit bekommen würde, hab ich nicht geahnt :(

    Wenn mir Astro und Reichweite nicht wichtig wären, würde ich einfach auf sowas gehen:

    • Sigma 20-200 mm f/3,5-6,3 – 540g (Sigma)
    • Tamron 28-200 mm f/2,8-5,6 – 575g (Tamron)

    Der Vollständigkeit halber:

    Thermarest - Warranty
    Innovative Solutions for your outdoor adventures. Therm-a-Rest, MSR, Platypus, SealLine, PackTowl, Varilite
    cascadedesigns.com
    Zitat

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    For general inquiries, email consumer@cascadedesigns.ie.

    For warranty, repairs or parts service, email warranty@cascadedesigns.ie

    Ich kenne mich nur mit spiegellosen Vollformat-Kameras für Wechselobjektive aus. Am leichtesten wären hier z.B. die Canon EOS RP, EOS R8 oder die Modelle der Sony A7C-Reihe. Bin gerade von Canon zu Sony gewechselt und kann daher bei Interesse gern etwas zu recht leichten Objektiven in beiden Systemen sagen.

    Ab und zu bekomme ich auch mit, was meine Kundschaft so verwendet (ich nähe UL-Kamerataschen). Wenn es kleiner sein soll, ist natürlich die Sony RX100 beliebt, etwas größer dann eine Fuji X100 oder Leica (beim passenden Budget). Als "Bridgekamera" ist am ehesten Panasonic dabei, kenne mich hier aber leider nicht wirklich aus.

    Die komplette Kameraausrüstung. Ohne wäre ich vermutlich aber viel weniger auf Tour. Und würde viele der schönen Momente, die ich draußen einfangen darf, gar nicht erleben. :)

    Dazu gehört dann meist auch etwas mehr Kleidung. Wenn andere nur Puffy oder Fleece mitnehmen, hab ich zum Beispiel beides mit. Aber ich verzieh mich auch nicht nach dem Abendessen direkt ins Zelt, sondern hänge gern draußen rum zum Gucken und Fotos machen – morgens, mittags, nachts. Sofern Wetter und Energie es erlauben ^^

    STS Aeros Premium (Regular). 79g. Aber für mich auch ein absoluter Gamechanger. Mit Klett auf der Matte sicher befestigt. Schlafe viel besser!

    Hab vorher auch den Klamottensack auf oder unter der Matte verwendet ... War nie perfekt, ist oft verrutscht und führte zu Nackenproblemen. Hab zuhause ein Nackenstützkissen und das hier fühlt sich erstaunlich ähnlich an. Nur nicht zu doll aufpusten, sonst wird es unangenehm hart.

    Meine Freundin hat das normale STS Aeros und hätte lieber auch das Premium, da es weicher ist.

    Carsten K. Dyneema ist eine Markenbezeichnung. Genauso wie Ultra. Wenn da "Dyneema" steht, ist es das auch. Du verwechselt glaube ich gerade Dyneema (Markenbezeichnung) mit UHMWPE allgemein (Bezeichnung der Fasern).

    Ultra TX50 ist btw recht knittrig laut. Hat meine ich UHMWPE nur im X-Muster. Gab es soweit ich weiß auch nie ohne das X (anders als Ultra 100/200 (X), an die du vermutlich denkst). Paar kleine Maker machen daraus auch Rucksäcke. Würde ich eher für kleinere Taschen einsetzen.

    Das Rucksack DCF ist außerdem mehr als nur UHMWPE zwischen zwei Folien. Da ist außerdem draußen noch ein Polyester-Gewebe drauf. Das wird meine ich schon noch für Rucksäcke eingesetzt. HMG? Zumindest hatten sie das immer, jetzt haben sie noch (vorerst exklusiv) eine neue Dyneema-Stoff-Variante.