Beiträge von mochilero

    Hallo zusammen,

    Wir sind gerade noch an der Urlaubsplanung für diesen Sommer und können uns vor lauter Ideen mal wieder nicht entscheiden ;)

    Radfahren oder Wandern?

    Wir würden gerne mal wieder längere Zeit richtig draußen in der Natur sein, einfach nur Essen, Laufen, Schlafen...

    Eine Idee wäre daher ein Stück auf dem Sentiero Italia zu gehen, weil wir mal wieder richtig Bock auf Berge haben - und weil man in Italien bekanntlich sehr gut essen kann, das haben wir auf der GTA wirklich geschätzt ;) Wir könnten in der Ecke um Bozen los laufen und irgendwie Richtung Engadin gehen. Ich kenne die Region gar nicht. Es gibt scheinbar viele Hütten, die Etappen sind auch meist von Hütte zu Hütte beschrieben. Da wir meist mit Zelt unterwegs sind und unsere Gehstrecke gerne nach Lust, Laune, Fitness und Wetter flexibel gestalten wollen: hat jemand Erfahrung mit dertigem Unterwegssein in dieser Ecke oder mit dem SI in dieser Region? Wir waren für unsere längeren Wanderungen bisher immer eher in den Westalpen oder den Pyrenäen, da ist es eigentlich immer problemlos gewesen... Gelaufen sind wir in diesem Stil bisher GTA, GR5, GR 11, HRP, Teile des GR 10 und viele kürzere GRs in Frankreich..

    Freu mich, wenn jemand dazu was sagen kann!

    VG, m

    Experimentiere mit der Sattelneigung: Mehr nach hinten gekippt -> mehr Druck auf dem Intimbereich & weniger auf den Händen

    Guter Punkt. Evtl auf dem MTB beachten dass die Federung etwas Sag hat - sprich wenn man drauf sitzt geht es vorn beim Hardtail etwas runter. Ich habe etwas gebraucht bis ich das rausgefunden hatte ;)

    Heißt dass der Sattel unbelastet evtl etwas nach vorne oben zeigen muss. Hat bei mir etwas gebracht gegen das nach vorne rutschen und den Druck auf den Händen...

    Für die Hände würde ich ebenfalls vorschlagen folgendes zu probieren:

    Lenker: mehr Rise und v.a. mehr backsweep. Gerade die altmodischen sehr geraden und breiten MTB Lenker haben bei mir eine Überlastung der Sehnen an der Außenseite des Handgelenks verursacht und die abgeknickte Haltung durch den geraden Lenker kann auch den Karpaltunnel enger machen was evtl eingeschlafene Pfoten erklären könnte

    Kürzerer Vorbau. Lässt mich aufrechter sitzen und hat etwas den Druck auf den Pfoten verringert.

    Sattel ist ziemlich individuell. Man kann die Breite der Sitzbeinknochen messen und den Sattel entsprechend auswählen. Hauptsache ist das die Nerven für und die sensiblen Teile keinen Druck bekommen...

    Mir hilft sowohl für die Hände als auch für den Hintern das Sitzen mit etwas runderem unteren Rücken. Erfordert aber etwas mehr Rumpfkraft sprich Bauchmuskeln. Wenn die Arme in den Ellenbogen leicht gebeugt sind hilft mir das auch gegen eingeschlafene Hände.

    Letztlich hilft es dir vielleicht tatsächlich mehr wenn du mal jemand drauf schauen lässt wie du auf dem Rad sitzt - ich werde für mein nächstes Rad wahrscheinlich mal ein bike fitting machen. Das viele Rumprobieren mit verschiedenen Bauteilen verursacht ja auch Kosten...

    Das Rad sieht für mich jetzt schon relativ traillastig aus???

    So bin gerade auf Radtour unterwegs. Das Edge 1040 tut soweit was es soll. Insbesondere die Akku Laufzeit ist echt gut, meistens verliert es max. 20% Akku am Tag. Ich pausiere die Aufzeichnung und schalte es für längere Pausen in den Ruhemodus. Wir haben eine 20000er Powerbank mit und da man eh ab und an mal zum Waschen auf einen Campingplatz oder ins Hotel geht passt das so.

    Du hast ja nach einen Navigationsgerät zum Bikepacken gesucht, dass dieses Produkt unter dem Namen "Bikecomputer" verkauft werden soll/muss hattest Du nicht erwähnt, oder???

    Gerade die Akkulaufzeit ist ein riesengroßes Kontra für das Telefon als Navi am Lenker... Steht auch in den ersten zwei Posts oder so...

    Mit dem MTB bin ich oft so langsam dass für mich auch kein Nabendynamo Sinn macht. Solar hat bei uns beim Wandern im Sommer ganz okay funktioniert beim Radeln war die Ausbeute an Strom aber letztes Mal deutlich schlechter.

    Was mir sonst noch aufgefallen ist:

    Das automatische rerouting unterwegs kann man vergessen, das muss ich unbedingt ausschalten - das Gerät bleibt auch manchmal dabei hängen ich habe das Gefühl dass es damit zusammenhängt dass unser gpx track mehrere 100 km lang ist. Mit kurzen Tracks war das rerouting teileweise Quatsch aber das Gerät ist nicht hängen geblieben.

    Gpx tracks offline mit dem Handy über Kabel austauschen scheint nicht zu funktionieren ( leider denn das war ein Grund für das Garmin im Gegensatz zum coros dura)

    Töne sind bei mir ausgeschaltet. Sonst piept das Ding ständig nur weil ein mini Aufstieg von 150 m kommt o.ä. ich bin langsam genug unterwegs dass ich die Abbiegehinweise mittels Ton nicht brauche. Vielleicht finde ich noch raus dass man auswählen kann wann es piepsen soll und wann nicht...

    Soviel für den Moment...

    Nach knapp über 6 Stunden ist mein tubeless-Ausflug erstmal zu Ende. Der Reifen möchte einfach nicht auf die Felge.

    Welche Reifen/Felgenkombination?

    Ich kann echt nur davon abraten, sein Geld so in den Sand zu setzen

    Wie meinst du das? Die meisten Felgen kommen doch mit TL-Band, dann sind es doch bloß bisschen Milch und die TL Ventile...

    das nötige "große Equipment"

    Was spricht gegen Adapter+ Tankstelle/Autowerkstatt wo es das gibt? Ist natürlich nix für die Panne in der Pampa wenn es mit den Bacon Strips nicht mehr dicht wird...

    Du könntest noch versuchen den Reifen einseitig mit den Reifenhebern schon in Position zu drücken und dann mit einem Spanngurt um die Felge zu spannen, dann ist die benötigte Luftförderleistung geringer (mal gelesen, nicht selbst probiert, ich kriege meine Reifen alle problemlos auch mit meiner kleinen "unterwegs-Pumpe" auf die Felgen)

    Oder den Reifen zuerst nur ohne Ventil aufzupumpen bis er auf die Felge springt, dann geht die Luft leichter rein (ebenfalls nur graue Theorie bei mir)..

    Ob TL für dich Sinn macht steht auf einem anderen Blatt - für mich ist der Vorteil eindeutig im MTB /Bikepacking Bereich, ist einfach angenehm, niedrige Drücke fahren zu können und meine Pannenstatistik ist bisher auch sehr gut und besser als mit Schlauch (einmal kurzes Zischen, dann wieder dicht). Keine Ahnung ob man im RR-Gravel-Bereich unbedingt TL fahren muss, Rollwiderstand soll aber glaub ich auch geringer sein aber wir kämpfen ja in der REgel nicht um Sekunden..

    Heute sind so leichte Zelte verfügbar dass es zumindest für mich keinen Sinn mehr macht ein Tarp zu nehmen. Ein groundsheet braucht man eh und Mückenschutz ist je nach Gebiet auch eine feine Sache. Mit Tarp in den Bergen ging früher schon irgendwie aber der Wetterschutz ist mit Zelt einfach auch besser und der Aufbau ist auch schneller... Beim Zelt kann ich bei gutem Wetter beide Eingänge offen lassen und habe dann auch Tarp feeling...

    Der Gewichtsvorteil zwischen groundsheet+ Tarp vs UL Zelt ist wenn überhaupt minimal - für mich ein no-brainer...

    Hier liegen 2p Zelte zwischen 600 und 1200g...

    Das Durston X-Dome gibt es jetzt auch als 2p Variante (auch wenn mir die Konstruktion aus verschiedenen Gründen nicht so zusagt) - 1.25 kg für doppelwandig mit Stangen ist schon mal nicht schlecht.

    Das man mit 190cm freude im Lanshan hat kann ich mir bei den flachen Dachwinkeln nicht vorstellen.

    Das Tarptent Double Rainbow müsste auch ca. 130 cm breit sein, allerdings in der DW Variante sicher deutlich über deinem Gewichtslimit.

    Je nach Reisezielen kannst musst du dir überlegen, ob du nicht Kompromisse machen willst (zB einwandig oder schwerer, Preis etc.). Wir waren jahrelang aus Kostengründen nur mit Tarp bzw. Mit einwandigem Zelt unterwegs (damals Shangri La 2) - solange man nicht gerade im norwegischen Fjell übernachten muss oder in den herbstlichen/winterlichen Alpen braucht man oft deutlich weniger Zelt als man denkt...

    Auf dem Rad finde ich neben dem Gewicht (je nach Trail und Anteil der Tragepassagen/ Steigungen) vor allem das Packmaß extrem wichtig!

    (Leichte) Zelte sind auch ein Stück weit Verschleißmaterial, sodass man sich auch überlegen muss, wie viel man dafür ausgeben möchte...

    Auf einer Luftmatte zu zweit...ist das nicht nervig?

    Nein. Zumindest nicht mit den längs verlaufenden Kammern bei der Exped. Man muss natürlich gerne nach beieinander schlafen wollen ;)

    Cool wäre es natürlich, unter 1 kg zu bleiben ohne arm zu werden.

    Da ist das xmid2p doch nicht so weit davon weg... (Stangen kommen halt hinzu wenn beim Radfahren keine Trekking Stöcke dabei sind - +200g)

    Wichtig wäre bei doppelwandig, dass das Außenzelt zuerst aufgebaut werden kann.

    Geht gut beim xmid2p... (Wobei ich das in all den Jahren nur ein paar Mal gebraucht habe - muss man sich unter normalen Bedingungen in Mitteleuropa vielleicht gar nicht so den Kopf machen)

    Wir pennen problemlos zu zweit auf der exped duo im myog doppel quilt. Im xmid2p. Bin auch 190cm... Ist aber die kleinere exped duo.. am Kopfende liegt Kram der mir teilweise als Kopfkissen dient und unten stehen die Zehen etwas über vor allem in Bauchlage. Die LW ist etwas schwer und kam deshalb nicht für uns in Frage. Aber es ist bei uns noch etwas Platz rechts und links also würde vielleicht auch die LW ins xmid2p passen. Man kann ja auch das IZ ein wenig platt drücken wenn man nicht gerade in einer Pfütze zeltet...

    Edit: ich nähe ja auch ziemlich vieles selbst - aber Zelte gehören nicht dazu. Meine zwei Versuche waren nicht so das wahre... ich glaube man braucht mehrere Versuche wenn man selbst konstruiert bis der Schnitt gut passt...

    Ein Tarp ist dagegen schnell und billig zusammen geschustert - hatten wir auch jahrelang so. Muß man halt mögen..

    Edit2: die Durston Stangen passen gut in den frame bag.. wenn es nur ein Bikepacking Zelt sein soll kann man natürlich auch eine andere Konstruktion wählen - wir nutzen halt normalerweise Trekking Stöcke...

    Also, ich geb nochmal Rückmeldung:

    Ich habe schweren Herzens die 400 Tacken ausgegeben und mir den 1040 geholt. Wenn man das Teil irgendwo für 250-300 Euro findet wäre das ein akzeptabler Preis - aber ich habe wirklich lang auf Kleinanzeigen geschaut und so viele Fake-Anzeigen gehabt, dass ich irgendwann die Nase voll hatte. Die Solarfunktion würde ich nicht wählen, außer man braucht den größeren Speicher.

    Hauptgründe für den 1040 waren das große übersichtliche Display und vor allem die lange Akkulaufzeit. Die Bedienung könnte wirklich intuitiver sein aber ich mache am Navi eigentlich auch nicht viel - schon gar nicht während der Fahrt. Während des Laufens mag das ja gehen, auf dem MTB geht es für mich definitiv nicht... Der Touchscreen lässt sich auch mit einigen Regentropfen noch bedienen - dass das Teil nicht mehr bedienbar ist nur weil ein paar Tropfen drauf sind stimmt für mich nicht (wobei dann die Ablesbarkeit sowieso nicht mehr so gut ist). Handschuhe habe ich noch nicht getestet.

    Das einzige was ich auf dem Navi unterwegs mache (im Stand): etwas rauszoomen, Bild ein wenig verschieben, kurz schauen, wo ein alternativer Weg lang führt. Das ist deutlich flüssiger als an meinem alten Etrex und spart schon immer wieder das Handy rauskramen - das finde ich gut.

    Größere Umplanungen machen wir denke ich alle am Handy. Die Synchronisation mit Komoot funktioniert überwiegend gut - wobei Internet verfügbar sein muss, soweit ich das verstehe.

    Das Re-Routing ist oft nicht besonders sinnvoll - kann man im Grunde ausschalten und sich selbst Re-Routen, wenn man einfach schaut wo die pinke Tracklinie lang läuft und wo ein Weg zurück zum Track führt..

    Da ich die ganzen Trainingsfunktionen bisher nicht nutze komme ich bisher mit dem Gerät klar ohne mich in alle Einzelheiten reingefuchst zu haben. Wenn man nur navigieren will, hat man das schnell gelernt...

    Man kann über den Connect IQ Store ein Datenfeld in die Karte laden und damit insgesamt 6 kleine Datenfelder unterhalb des Kartenausschnitts anzeigen - so muss man praktisch nicht zwischen Karten- und Datenfeld-Anzeige hin und her schalten - finde ich sehr gut!

    Das Wahoo Roam der 3. Gen wäre jetzt auch ein guter Kandidat mit der etwas verbesserten Akkulaufzeit - sind aber auf dem Papier immer noch 10 Stunden weniger als beim Edge 1040. Die ganzen Geräte mit den schicken Displays wie Karoo etc brauchen mir alle zu viel Strom...

    Letztlich ist alles ein Kompromiss - wie immer im Leben ...

    Ich hab ne SRAM AXS Apex Eagle 1x12 und bin sehr zufrieden. Ladezeit ist sehr kurz, hab den zweiten Akku noch nicht vermisst. Kann über die App feinjustiert werden.

    Dass das wahrscheinlich ne geile Sache ist mit der elektronischen Schaltung bezweifel ich ja auch gar nicht ;)

    Die Kombination von Rennrad-Hebeln mit MTB-Schaltwerken ist auch viel einfacher. Ich müsste einen Zug weniger durch den Rahmen pfriemeln... 1000 km Akku bevor man laden muss - eigentlich auch dicke ausreichend... Schalten mit (extrem) kalten Pfoten - wahrscheinlich auch einfacher.

    Wenn ich mich dran mache, ein neues Rad aufzubauen, wird das eh schon teuer. Und die elektronische Schaltung von SRAM ist eben immer noch teurer als was mechanisches. Die Verschleißteile scheinen mir ebenfalls von SRAM teurer zu sein als von Shimano (zB Kassetten), oder bin ich da falsch informiert??

    Ich überlege halt auch, ob ich bei der Schaltung vielleicht etwas sparen kann, wenn ich mechanisch bleibe und trotzdem etwas sehr hochwertiges bekomme. Das Geld dann in einen besseren Laufradsatz gesteckt erscheint mir irgendwie sinnvoller - ich kann ja jeden Euro nur einmal ausgeben - aber ich komme wohl nicht drumherum so ein SRAM AXS System mal zu probezufahren...

    Ist es technisch nicht egal ob der Schlauch dicht bleibt oder der Reifen? Bei größeren Löchern muss man es flicken, das könnte dann bei einem Reifen leichter sein, weil man den nicht dazu von der Felge ziehen muss .

    Ein bekannter hat mal Dichtmilch in den normalen Fahrradschlauch eingefüllt - das hat nicht gut funktioniert. Und die Schweinerei mit der Milch hat man dann doch auch wenn man eine Loch im Schlauch hat..

    Wie viel mehr Gewicht führt man durch tubeless und der Dichtmilch mit, im Gegensatz zu einem Schlauch? Ich hab keine Ahnung was Dichtmilch wiegt oder um wie viel mehr ein tubeless Reifen zu einem Schlauchreifen einsatzfähig wiegt.

    Also in meinen MTB 29x2.25er Reifen sind 100-120 ml Dichtmilch drin. Der normale MTB Schlauch wiegt über 200g wenn ich mich richtig erinnere. Ein TPU Schlauch ist leichter, lässt sich aber im Ernstfall eben nicht mehr einfach flicken, soweit ich informiert bin. Die Vittoria Mescals gibt es in einer TLR (Tubeless Ready) Variante und in einer TNT (Tube No Tube) Variante. Die letztere hat eine verstärkte Seitenwand und ist damit schwerer als die TLR Variante. Ich fahre letztere tubeless und dieses System hat eine sehr hohe Pannensicherheit (der Reifen ist aber auch eher schwer)

    Nimmt man bei einem tubeless Setup etwas Dichtmilch und einen "Not"Schlauch mit?

    Auf den Touren ums Haus rum habe ich nur das Tubeless Werkzeug mit den Gummiwürsten und eine Pumpe dabei (und ein Telefon ;) ). Auf längeren Bikepacking Touren die kleine Flasche (60ml) Milch plus Schlauch, Nadel, Faden, Zange.

    Snakebites sind wohl das Argument für ne tubeless!

    Passiert aber wohl eher auf dem MTB wenn man mit niedrigem Druck fährt? Ich denke dafür ist Tubeless prädestiniert. Und ich werde sicher nicht zum Schlauch zurückkehren.

    Man sollte bedenken dass bei hohem Luftdruck ggf. die Bacon Strips nicht im Reifen bleiben (hat ein bekannter berichtet, der auf dem Gravel mit 4 bar gefahren ist). Da hat es die Strips immer wieder raus gedrückt. Evtl. Dynaplug System verwenden.

    Ich finde im übrigen das Thema Tubeless nicht wild. Ich arbeite damit draußen, dann bleibt die Werkstatt auf jeden Fall sauber. Reste der alten Milch kann man mit etwas Zewa aufwischen. Wenn man viel fährt 1-2 Mal im Jahr die Milch wechseln ist nicht so das Drama. Man kann auch den Rest alter Milch mit einer Spritze und einem Stück Perfusorleitung rausholen, dann muss der Reifen nicht runter (gut, ist ein Kompromiss, etwas alte Milch bleibt drin..). So ekelig ist die Milch auch wieder nicht, dass man sich vor dem Umbau einen Kopf machen muss...

    Ich habe es hier glaube ich schon geschrieben: für die Tubeless Montage braucht es eine vernünftige Pumpe mit hoher Luftförderleistung damit der Reifen wieder auf die Felge geht (sollte man für unterwegs bedenken, sonst muss man sofort einen Schlauch verwenden, wenn man den Reifen für das Flicken von der Felge nehmen musste)

    Wie ist denn dein Fazit?

    Ich denke tatsächlich dass ich bei einer mechanischen Schaltung bleibe. Am interessantesten hätte ich die Transmission 90 als neuartige mechanische Schaltung gefunden. Da es bisher aber keine Möglichkeit gibt dieses Schaltwerk mit Rennradhebeln zu schalten, läuft es wahrscheinlich auf die GRX 820 1x12 mit 10-51er Kassette und einem 34 oder 36er Kettenblatt hinaus. zu Rennradzeiten war ich mit dem Shimano ultegra Kram zufrieden und mochte die Shimano Hebel eigentlich auch lieber als die von SRAM.

    Ich glaube mir reicht es mechanisch zu schalten und ich möchte nicht die zusätzliche Kohle für eine elektrische Schaltung in die Hand nehmen. Lieber ist mir ein hochwertiges zuverlässiges mechanisches System. Abgesehen von zusätzlichem Elektroschrott und dem Problem Akkus laden zu müssen..

    Die Jungs von Ratio Technology bauen an einem eigenen Schaltwerk. Von ihnen wird es also kein Umbaukit geben um mit den Rival 1x11 Hebeln auch die neue Transmission 90 zu schalten. Einen Eindruck von dem neuen Schaltwerk bekommt man auf Instagram bei ihrem April Fools Post. Sieht ziemlich ähnlich aus wie die Transmission 90. Leider verraten sie nicht welche pull ratio verwendet also mit welchem System Shimano oder SRAM dieses Schaltwerk kompatibel sein wird...

    Meine Tendenz ging schon die ganze Zeit eher in Richtung mechanisch. Und natürlich lese ich auch englischsprachigen Kram wie die oben verlinkten Seiten auf bikepacking.com... wenn mir hier jemand jetzt erklärt hätte warum ich unbedingt ein elektronisches System brauche wär ich vielleicht ja doch schwach geworden 😃.

    Ich habe allerdings nicht das Gefühl, das ich in der Decathlon Jacke doller schwitze, als in irgendeiner anderen.

    Bei uns sind diese Jacken von Decathlon schon einige Jahre alt - evtl. Haben die ja auch den Stoff für ihre Windshirts inzwischen geändert. Ich trage Windshirt /Windhose oft über T-Shirt bzw kurzer Hose und manche Stoffe kleben da mehr auf der Haut und fühlen sich schwitziger an als andere - und sind deswegen bei uns mehr oder eben weniger beliebt...

    Ich finde auch dass die ganz leichten Nylon-Dinger auch viel schwitziger sind als zB etwas aus PERTEX Quantum Air. Weil ich das Windshirt wirklich sehr oft verwende, ist es mir egal ob das jetzt 50 oder 100g wiegt. Meine Windhose ist auch aus billigem/leichten Nylon (50g). Da viel seltener verwendet ist das da egal.

    Wir haben den Patagonia Houdini und etwas von SChöffel in Betrieb gehabt, waren damit zufrieden. Genauso wie ein altes Windshirt von Meru/Globetrotter. Das Teil von Frilufts/Globetrotter und ein älteres von Decathlon mögen wir nicht, weil die zu weit geschnitten sind (blöd beim Radfahren) und außerdem schwitzt man darin viel mehr..

    Weil die normalen Preise für das Patagonia o.ä echt zu hoch sind: die nächsten werden einfach MYOG aus Quantum Air... Ist ja schnell gemacht, wenn man einmal ein Schnittmuster abgenommen hat...

    Danke schonmal für eure Gedanken!

    Elektronische Schaltungen sind mMn reine Rennsporttechnologie. Egal ob Shimano, SRAM, Campagnolo oder eine chinesische Schaltung: geladen werden müssen sie.

    Für mich wiegen die Nachteile (Laden nach ca 500km, Diebstahlmöglichkeit der Akkus, geringe/keine Reparaturfähigkeit während der Tour) schwerer als die Vorzüge (schnelle Installation, schnellere Schaltvorgänge, weniger Gewicht).

    Das sind auch meine Überlegungen. Ich glaube einfach, dass ich diesen elektronischen Kram eigentlich nicht brauche.

    Eine lose Lötstelle durch das gerumpel auf dem Rad und der Spass ist vorbei. Das Lebensende der Schaltungen sind sehr sehr sehr viel früher erreicht als von mechanischen Schaltungen.

    Wahrscheinlich ist das Zeug inzwischen schon relativ zuverlässig. Aber mich nervt bei den ganzen elektronischen Sachen auch die Tatsache, dass manchmal die Kompatibilität leidet und irgendeine App nicht mehr mit dem neuen Telefon geht o.ä... Keine Ahnung ob das auf das AXS System auch zutrifft und wie lange da die Teile rückwärts kompatibel sind, wenn man doch mal ein neues Teil braucht. Nicht dass das Schaltwerk hin ist und es braucht dann auch gleich neue Hebel, wenn diese mehr als 5 Jahre alt sind... Ist natürlich nur eine Sorge - ob berechtigt weiß ich nicht...

    Touring Hardtail mit Rennlenker? Da würde ich mich auf jeden Fall von den Setups für die Tour Divide oder das Silk Mountain Race inspirieren lassen,

    Klar schaue ich was dort gefahren wird - dass es aber mittlerweile so viele Leute elektronisch fahren, war mir noch nicht aufgefallen. du hast Recht, wenn das AXS Zeug ständig Probleme machen würde, würden nicht so viele Leute auf so langen Rennen damit fahren bzw. Man würde wahrscheinlich mehr von den Ausfällen lesen.

    Ein weiterer Nachteil an den elektronischen Gruppen ist halt schon auch der Preis finde ich. Ich fahre ja keine Rennen und will mir auch kein 7k Bike aufbauen...


    Wo willst du denn Touren? Deutschland und Mitteleuropa? Oder zieht es dich auch irgendwo hin, wo es laaaaaaaange keine Zivilisation gibt?

    Nee, ich habe bloß eine alte Verletzung am Sprunggelenk, die sich jetzt einfach häufiger meldet als früher. Ich kann zur Zeit keine langen Wandertage machen, je nach Gelände ist einfach bei 25-30 km (allerhöchstens) Schluß. Ich habe gemerkt, dass ich gerne sportlicher unterwegs sein möchte und das geht eben nur mit dem Rad. Ich bin früher Rennrad gefahren, hatte dann keine Lust mehr ständig auf der Straße im Verkehr unterwegs zu sein und habe das dann bleiben gelassen. Mit dem MTB komme ich schön raus in die Natur und kann etwas mehr machen als zu Fuß. Derzeit sind es aus Zeitmangel nur Aktionen im Bereich von wenigen Tagen bis 2 Wochen. Vorwiegend Mittelgebirge.

    Ich tendiere gerade zur GRX820 10-51t mit XT(R)-Kurbel mit 34t Kettenblatt - auch wenn ich das SRAM Transmission System spannend finde. Mir ist noch nie ein Schaltwerk abgerissen und ich hatte bisher auch nur ein verbogenes Schaltauge - also wahrscheinlich brauche ich das alles nicht. Zu Rennradzeiten fand ich die Shimano-Hebel auch besser als die von SRAM - aber das ist ewig her....

    Hallo zusammen!

    Da meine Füße nicht so wollen wie ich geht es bei mir zunehmend mehr in Richtung Bikepacking.

    Ich überlege gerade mir ein neues Tourenrad aufzubauen. Ich bin mit meinem Hardtail ganz zufrieden aber der Rahmen ist mir doch ein Stückchen zu lang für längere Touren und außerdem fehlt mir der Rennradlenker doch. Die Lösung mit inner barends ist irgendwie doch nicht ganz passend. Die Federgabel brauche ich eigentlich meistens auch nicht. Bei den 2.1 oder 2.25 Vittoria Mezcals will ich bleiben. Genauso wie bei einer MTB Übersetzung (bin leider nicht so fit wie ich gerne wär und mit Gepäck brauche ich sowas wie ich gerade fahre, 34t vorn und hinten 10-52t)

    Der Rennradlenker ist gesetzt. Daher stellt sich nun die Frage nach der passenden Schaltung. Auch bei einer 1x Schaltung werde ich wohl doch bleiben. Grundsätzlich tendiere ich eher zu mechanisch für ein Tourenrad - ich finde es auch doof einen Akku an etwas dran zu bauen was eigentlich für mich ausreichend gut ohne funktioniert...

    Es gibt jetzt ja die neue Eagle Transmission 90 als mechanische Schaltung - die finde ich wirklich interessant. Leider gibt es sie bisher nicht mit Rennradhebeln - oder hab ich was übersehen? Von Ratio Technology kommt da nichts, das habe ich schon gefragt.

    Stellt sich die Frage:

    Würdet ihr auf elektronisch und die Rival AXS setzen oder auf mechanisch und dann die GRX820?

    Bin gespannt wie ihr das seht..

    VG m