Beiträge von ChristianS

    Inzwischen sind viele Tage ins Land gegangen und ich habe den Quilt noch etwas verändert. Zum einen habe ich einen "Fußdeckel" eingenäht und das Fußteil somit fest verschlossen. Die Deckenfunktionalität habe ich sowieso nie benutzt und so gewinne ich ein paar cm nutzbare Länge. Zum anderen habe ich auf 400g 850er Daune aufgefüllt, um auch bei bergigen Touren bis in die leichten Minusgrade komfortabel schlafen zu können.

    Das neue Gesamtgewicht habe ich tatsächlich noch nicht gewogen, müsste aber bei ca. 540g liegen.

    Ich habe lange nach einer guten Lösung gesucht, meinen 120er Black Diamond Distance Carbon Z Trekkingstock für den Aufbau meiner Tarptents auf 130cm zu verlängern. Die Herausforderung war, auf die sehr kurze und konische Spitze einen halbwegs wackelfreien Aufsatz zu basteln. Nun habe ich hoffentlich eine gute und leichte Lösung gefunden:

    Ich habe ein gewickeltes CFK-Rohr gefunden (1mm Wandstärke), das saugend über die Spitze geht, entsprechend abgelängt und an der Unterseite einen innenliegenden Rohrabschluss für Stuhlbeine aus dem Baumarkt eingepresst.

    Damit das Ganze nicht auf der konischen Spitze hin und her wackelt, habe ich eine Kugel aus Powerknete mit einem Widerlager aus Schaumstoff eingesetzt und dann mit der Stockspitze als Formgeber eine passende Spitzenaufnahme erzeugt:

    Dabei habe ich einen abgetrennten Latexhandschuhfinger als Trennmittel über die Stockspitze gezogen. Nach 5 Minuten ist die Powerknete ausgehärtet. Fertig ist die passende Stockverlängerung. Gewicht: 15g

    Bitte achtet ein wenig auf den Umgangston, abgesehen davon, dass sich das Thema gerade vom topic verschiebt.

    Ich habe da eine Frage:

    Du findest den Ausgangspost auf den ich mich bezogen habe akzeptabel? Ist er im Rahmen des normalen Umgangstones im Forum?

    Ich frage für keinen Freund.

    1. Zopiclon hat im Plural gesprochen und damit alle Beteiligten gemeint.

    2. Nur weil jemand anderes droht den Rahmen der Forenregeln zu verlassen meinst du, dass du auch dazu eingeladen bist?

    Ja, die geschützten Zeltplätze. Ich lese gerade einen Bericht in den Outdoorseiten von der Teilnehmerin "Blubbi". 2025 war es wohl sehr warm. Da kann es im Akto mit seinem kleinen Meshanteil schon warm werden.

    Ich füge einfach mal die Bilder vom 10./11. Juli 2024 bespielhaft an.

    Das Bild mit dem Zelt und dem blauen Himmel entstand am Abend des 10.07.2024 gegen 17.00 Uhr, die Aufnahme des Windmessers um 01:45 Uhr in der Nacht und ich in den Regenklamotten am Morgen. Die 46 km/h waren nicht die Spitze, ich bin dann einfach nicht mehr raus.

    Wofür/wogegen soll das ein Argument sein?

    Ja, nach schönem Wetter kann gräßliches Wetter folgen, sogar über Nacht. Hast du den Wetterbericht gecheckt? Gibts immer tagesaktuell an jeder Hütte, falls man ohne Inreach unterwegs ist. Hast du einen geschützen Zeltplatz gewählt? - ich würde sagen nein, sieht eher nach Windkanal aus... Muss man deswegen unbedingt einen 1,6kg Sturmbunker mitnehmen? - ich würde sagen nein, habe selbst wunderbar und komfortabel mit einem Sub-500g-Shelter überlebt, sogar an exponierten Stellen ;)

    Hi! Der Kungsleden ist toll, ich wünsche dir eine super Zeit!

    Zum Hosenthema: Ich hatte eine dünne Kunstfaserhose von Decathlon an (ich denke ein Vorgänger dieses Modells). Die hat ähnlich wie die Patagonia Terrebone ein sehr feines Gewebe, durch das die Mücken nicht durchkommen. Wiegt in Gr. L etwa 260g.

    Ansonsten möchte ich noch ein Plädoyer für "don´t pack your fears" halten. Ja, man ist in Lappland und dort kann das Wetter auch im Hochsommer mal sehr ungemütlich, kalt und stürmisch werden. Aber wenn man nicht gerade stets oben auf dem Fjäll campieren möchte, gibt es genug geschütze Zeltplätze unterhalb der Baumgrenze. Auch die meisten der Hütten liegen im Wald bzw. haben etwas schützende Vegetation drumrum und bieten entsprechend weniger exponierte Zeltstellen an, wenn man nicht rein gehen möchte. Wenn man also den Tag etwas vorausschauend plant und den Wetterbericht im Auge behält, und somit im Zweifel rechtzeitig bei einem geschützen Zeltplatz ankommt, braucht man keinen schweren Sturmbunker. Im Gegenteil, wären nicht die nervigen Insekten, würde ich sogar nur für ein Tarp plädieren.

    Bezüglich des Zeltes (ja, genau wie aus dem video) habe ich gerade nochmal nachgewogen: Mit Guylines liegt das Gewicht doch bei 266g. Bilder kann ich davon erst nach der Tour posten. Das Schnittmuster habe ich in Blender erstellt, ich habe Eckpunkte einfach so herum geschoben, wie es am wenigsten Fläche bräuchte und ich dennoch genug Platz habe.

    Da bin ich auch interessiert, ich habe bei meinem Pentamid fast den gleichen Ansatz in DCF realisiert und komme fast exakt auf das gleiche Gewicht... Meine Entwürfe erstelle ich übrigens auch mit Blender ;)

    Es würde die Kondensation theoretisch unter fast allen Umständen eliminieren, indem es sicherstellt, dass die Luftfeuchtigkeit im Inneren nie den Taupunkt erreicht.

    Damit das funktioniert, müsste die Temperatur im Biwaksack deutlich höher als die Umgebungstemperatur sein. Die Luftfeuchtigkeit muss ja in der Luft gebunden bleiben, damit sie bestenfalls abgelüftet werden kann. (Aber eigentlich möchte ich die Wärme ja im Schlafsystem haben, nicht drumherum.) :(
    Und was passiert, wenn die Luft, die ich hineinblase, eine ähnliche Feuchtigkeitssättigung hat, wie die im Bivy?

    Ach, dann baust du einfach noch eine 1kW Heizspirale in den Lüfter ein und nimmst so einen mobilen Stromspeicher mit ;):D

    Transferklebeband+DCF

    Also zwei Schichten? Was war denn da dein Beweggrund? Was für Transferklebeband? Und mit DCF meinst Du das DCF Klebeband?

    Das Transferklebeband ist nur Kleber auf einem Papierträger. Klebt man dieses auf ein Stück DCF und schneidet es auf die Breite des Klebebandes zurecht, hat man sowas wie das DCF Klebeband. Nach meiner Erfahrung klebt das fertig kaufbare DCF Klebeband allerdings bei weitem nicht so gut, wie das mit Transferklebeband selbst gemachte.

    Seamtape/ Nahtdichtband - gibt's da Qualitätsunterschiede?

    Ja, es gibt vor allem unterschiedliche Macharten zwischen 3-Lagen und 2-Lagen-Stoffen und somit auch bei den Nahtdichtbändern. Meine Erfahrungen mit den Nahtbändern zum Aufbügeln sind allerdings auch recht negativ. Daher bin ich bei meiner letzten MYOG-Regenjacke, die ähnlich wie die Raincut innen eine PU-Beschichtung hat, dazu übergegangen die Nähte mit Transferklebeband+DCF abzukleben. Hält bis heute und deutlich länger als diese Bügelbänder.