Beiträge von Capere

    Was genau willst du wissen? Sitze gerade an einen Rucksack damit. ;)

    Capere Was ist aus deinem Rucksack geworden? Konntest du das Material ausgiebig testen? Ich möchte mir auch einen Rucksack daraus nähen und mich würden deine Erfahrung interessieren.

    Liegt leider noch unvollendet auf dem Nähtisch... Vielleiht komme ich über den Herbst / Winter dazu.

    Eisschraube: Was wäre denn ein geeigneter MYOG-Schutz dafür? Ich habe schon alte Wasserschläuche als Schutz für den Pickel gesehen …

    Bei der 30cm Prusik habe ich mich auch schon gefragt wofür ich sie bei einer Hochtour brauche. Ich werde mich ja wohl eher nicht abseilen müssen. Die ist mir aus Gewohnheit vom Klettern reingerutscht. Aktuell sammle ich darauf meine ganzen Karabiner und Exen (Expressschlingen). Dafür könnte ich aber auch eine der Bandschlingen doppelt oder dreifach nehmen.

    Die zwei verbleibenden Prusik sind für Selbst- bzw. Kamerad:innen Rettung gedacht. Die Seilrolle und Seilklemme brauche ich für einen Flaschenzug zur Bergung, insbesondere wenn die zu bergende Person deutlich schwerer ist als ich. Ohne diese Hilfsmittel hätte ich damit tatsächlich Probleme. Welche dieser Komponenten würdest du für eine Hochtour trotzdem weglassen oder reduzieren?

    Erste Hilfe:
    - Rettungsdecke: hier habe ich schon viele Berichte dazu gelesen. Was spricht für dich dafür, Biwaksack und Rettungsfolie dabeizuhaben? Und wie viel wiegt die Rettungsfolie?

    Gibt großen Schrumpfschlauch, denn man drüber machen kann (etwas länger belassen, damit man ihn bei Einsatz "abreißen" kann).

    Abseilen kommt gar nicht so selten vor - siehe auch oben am Matterhorn. ;)

    2x Prusik und 2x Seilklemme ist halt bisschen doppelt insofern, dass du mit TiBloc und MicroTraxion ja Spaltenbergung und Co. jeweils einbauen kannst. Also für Flaschenzug eh, aber auch zum Selbstaufstieg am Seil nutzbar.

    Rettungsdecke kommt auf ±35g. Ist halt flexibler einsetzbar, als nur der Biwaksack - zumal du dich bei Nutzung dieser auch noch weiter bewegen kannst vs. stationärer Bivy.

    Rucksack und Eisschraube (Schutz myog), gehen ohne Abstriche in der Funktion leichter ja.

    Dann aber doch lieber direkt die Aero Lite. Alu vs. Stahl bringt da definitiv noch mal was und man landet bei ±65g. ;)


    Beim Rucksack hast du ja ansonsten eh schon etwas, das in Richtung "Running Vest" geht und insofern kann ich da mal meine Liste zum Vergleichen verlinken: Running Vest Inspired UL Packs
    Ganz nett und sogar alpin-optimiert sind da z.B. die Packs von Samaya: Ultra Pace oder Alpine Pace. Letzterer sogar auch gut reduziert gerade.

    Als Flaschen dann natürlich tendenziell SoftFlasks sinnvoll und für mich nicht mehr wegzudenken.

    Trekkingstock gibts auch leichtere - insbesondere wenn du mit fixer Länge klar kommst.

    Hüttenschlafsack geht in MYOG aus 7D Soft Ripstop easy nochmals 40% leichter. ;)

    Brillen könnte man ggf. kombinieren, wenn du auf Photochrom (0-4 Reactiv bei Julbo) + Anpassung auf Sehstärke geht. Dann brauchts auch nur 1x Etui.

    Unterhose würde ich mich persönlich auf zwei (1x getragen und 1x Tausch) beschränken.


    PS: Noch paar Bilder für Berg-Sehnsucht. :D



    Kletterausrüstung:

    Beim Autobiner stimme ich meinem Vorredner zu: Grivel Plume HMS K3GH Twin Gate geht für 45g top.

    Schnapper wie gesagt Camp Nano oder auch die Edelrid 19g (ich persönlich komme auch mit der kompakten Größe gut zurecht, aber für den Nachsteiger sind die Camp definitiv etwas entspannter). Würde diese dann direkt mit den Schlingen zu Alpinexen kombinieren - da hast du das alles gleich schön verräumt und man kann ne Menge damit machen.

    Helm lässt sich z.B. mit dem Blue Ice Blast und ähnlichem leicht auch noch auf ± 140-150g bringen.
    3x Prusik ist mMn. min. 1x zu viel. Generell lässt sich vieles ja MultiUse mit obigen Schlingen genauso lösen.
    Schrauber wären die Grivel Plume Nut K3N mit 37g/Stück nochmals leichter.

    Zwecks Seilrolle gibts noch die Petzl Nano Traxion mit 51g - dort lassen sich die Zähne allerdings nicht feststellen - oder Edelrid Spoc mit 60g.


    PS: Noch paar Bilder für Berg-Sehnsucht. :)

    Es gibt doch diese Ösen, die man in das Loch setzen kann, damit der Stoff von da nicht weiter aufgeht.

    Ösen bei so dünnem Material kann man getrost vergessen. Das hält nicht gescheit.

    Doch, hält. Nutze ich so bei diversen dünnen Stöffchen (u.a. das hier erwähnte Aluula in V98 oder auch bei UX10) für den Durchlass für die Eisaxt Halterung. Gibt dafür Ösen, die eine Art "Konterplatte" haben: https://www.extremtextil.de/oesen-mit-sche…2407/70645.SILB

    Richtige Alternative sicher nicht, aber die Notruf-Funktion funktioniert ja grundsätzlich.
    Wenn du eh ein neues Handy benötigst ist es also mMn definitiv ein Nice-To-Have Feature bei einem Gerät, dass zumindest ich auf absolut jeder Tour dabei habe.

    Servus,

    Danke erstmal für die ersten Antworten.

    Julian wie ist der Rucksack am Rücken mit Aluula? Ist es ein sehr rutschiges Material?
    Wie liegen die Träger an den Schultern? Passt es sich den Schultern gut an?


    Capere wie verhält sich das Material bei Frost unempfindlich/geschmeidig?


    SG Florian

    Habe da keinen wirklich nennenswerten Einfluss von Frost bemerkt. Rutschigkeit würde ich positiv einschätzen, also es klebt bei Schweiß nicht wirklich am Rücken.

    Hallo Florian,

    Bisher ist das endgültige Urteil zu Aluula V98 noch offen - die meisten Erfahrungen (inkl. meiner) bescheinigen ihm aber bisher eine gute Leistung. :)
    Nähte halten sauber und die Laminierung/molekulare Fusion ebenso.

    Fraglich ist, ob es tatsächlich auf Dauer zu "Pinholes" (ähnlich wie bei DCF) kommen kann.

    PS: Rein von der Schnittfestigkeit und Belastbarkeit ist es XPac (z.B. dem meist genutzten VX21) definitiv überlegen und dabei bedeutend leichter (98g/m² vs. 205g/m²).

    V98 Fog auf knapp 4000m.