Beiträge von Capere

    Das beste Gewichts/ Wärme Verhältnis wird wohl die Mountain Equipment Oreus haben

    Zur Mountain Equipment Jacke findet sich dann komischerweise nur wenig Unabhängiges online. Das spricht dafür, dass es auch nur eine Jacke ist (ich würde im Link die Bedenken ernster nehmen als die Wiederholungen des Marketings). Ganzer 1 Shop spuckt mir bei der Suche eine Gewichtsangabe aus: mittlere Grösse 220 Gr. - das ist sehr leicht für mit Kapuze. Iwo heisst es, die Iso sei 60 Gr., das ist so mittel und reicht mir oft als Belay kaum bzw. ist grenzwertig (Rumsitzen bei um die Null und etwas Wind/Luftfeuchtigkeit).

    Oreus

    Ich glaube Capere nutzt diese Jacke

    Genau, nutze diese seit Release und habe damit meine Patagonia DAS Light (353g in Gr. S) ersetzt. Zur Oreus fehlt mir tatsächlich gerade selbst das Gewicht - leichter war sie aber und ich reiche euch das später mal noch nach. ;)

    Performance ist der schwereren DAS Light ebenbürtig bis leicht besser - für mich persönlich aber definitiv kein Belay Parka, sondern ebenfalls im Lager der Active Insulation anzusiedeln.
    Anders gesagt: Ich nutze es auf Hochtour, Skitour und beim Eisklettern in Bewegung und schätze dort das etwas winddurchlässigere Material (vs. DAS Light) und auch die hohe Feuchtigkeitsresistenz des Stoffes. Für langes Rumstehen oder Statische Wärme würde ich aber definitiv zu etwas anderem Greifen.

    Insofern vermutlich für die meisten das falsche Piece, aber für mich ähnlich wie Polartec Alpha einfach optimal für meine Art Touren zu beschreiten.

    Capere ach so schlimm fand ich das nicht. Es ist halt wie es ist, gilt ja für jede Wanderung. Ich freue mich über die schönen Augenblicke/Momente und beim Rest wird einfach weiter gegangen, Pause gemacht oder oder. Abgesehen davon ist es ja am Ende nicht nur das Wandern, sondern auch die eine oder andere Begegnung.

    Dann ist doch perfekt. :)

    Ich hab mich dann gestern in der Serra da Estrela einfach deutlich wohler gefühlt - brauche halt einfach meine Höhenmeter + Exposition und mit Wasser kann ich ohnehin nix anfagen. :D

    Hut ab, dass du bis Lagos durchgezogen hast. Zwei Freunde und ich sind die letzten Tage von Porto Covo bis Praia de Odeceixe gegangen und uns wäre es dann weiter einfach zu monoton geworden...

    Persönlich würde ich daher nur die Etappe Vila Nova de Milfontes bis Cavaleiro als Tagestour machen und gut ist. Da hat man das mMn abwechslungsreichste Stück und eine schöne Mischung aus allem, was die Region zu bieten hat. Bonuspunkt zudem für den Start per Fähre mit Anlegen am Strand.

    Hat jemand einen Running Belt/Laufgürtel oder eine Bauchtasche/Hüfttasche im Einsatz, die sich gut zum Klettern eignen könnte und auch für eine schmalere Taille passt?

    Raide Research LF 2L oder W LF 2L.

    Meiner Meinung nach die! Lösung für kurze Touren im Fels & Co. Persönlich habe ich mir das ganze Konzept noch bisschen optimiert und leichter gemacht (MYOG @montmolar) und will nicht mehr drauf verzichten.



    Von Raide würde ich vermutlich die Womens Version nehmen, weil ich persönlich den Zipper unglaublich praktisch finde an meinem eigenen.
    Selbst hochalpin nutze ich den gern zusätzlich zu meinem Pack dann:

    Was genau willst du wissen? Sitze gerade an einen Rucksack damit. ;)

    Capere Was ist aus deinem Rucksack geworden? Konntest du das Material ausgiebig testen? Ich möchte mir auch einen Rucksack daraus nähen und mich würden deine Erfahrung interessieren.

    Liegt leider noch unvollendet auf dem Nähtisch... Vielleiht komme ich über den Herbst / Winter dazu.

    Eisschraube: Was wäre denn ein geeigneter MYOG-Schutz dafür? Ich habe schon alte Wasserschläuche als Schutz für den Pickel gesehen …

    Bei der 30cm Prusik habe ich mich auch schon gefragt wofür ich sie bei einer Hochtour brauche. Ich werde mich ja wohl eher nicht abseilen müssen. Die ist mir aus Gewohnheit vom Klettern reingerutscht. Aktuell sammle ich darauf meine ganzen Karabiner und Exen (Expressschlingen). Dafür könnte ich aber auch eine der Bandschlingen doppelt oder dreifach nehmen.

    Die zwei verbleibenden Prusik sind für Selbst- bzw. Kamerad:innen Rettung gedacht. Die Seilrolle und Seilklemme brauche ich für einen Flaschenzug zur Bergung, insbesondere wenn die zu bergende Person deutlich schwerer ist als ich. Ohne diese Hilfsmittel hätte ich damit tatsächlich Probleme. Welche dieser Komponenten würdest du für eine Hochtour trotzdem weglassen oder reduzieren?

    Erste Hilfe:
    - Rettungsdecke: hier habe ich schon viele Berichte dazu gelesen. Was spricht für dich dafür, Biwaksack und Rettungsfolie dabeizuhaben? Und wie viel wiegt die Rettungsfolie?

    Gibt großen Schrumpfschlauch, denn man drüber machen kann (etwas länger belassen, damit man ihn bei Einsatz "abreißen" kann).

    Abseilen kommt gar nicht so selten vor - siehe auch oben am Matterhorn. ;)

    2x Prusik und 2x Seilklemme ist halt bisschen doppelt insofern, dass du mit TiBloc und MicroTraxion ja Spaltenbergung und Co. jeweils einbauen kannst. Also für Flaschenzug eh, aber auch zum Selbstaufstieg am Seil nutzbar.

    Rettungsdecke kommt auf ±35g. Ist halt flexibler einsetzbar, als nur der Biwaksack - zumal du dich bei Nutzung dieser auch noch weiter bewegen kannst vs. stationärer Bivy.

    Rucksack und Eisschraube (Schutz myog), gehen ohne Abstriche in der Funktion leichter ja.

    Dann aber doch lieber direkt die Aero Lite. Alu vs. Stahl bringt da definitiv noch mal was und man landet bei ±65g. ;)


    Beim Rucksack hast du ja ansonsten eh schon etwas, das in Richtung "Running Vest" geht und insofern kann ich da mal meine Liste zum Vergleichen verlinken: Running Vest Inspired UL Packs
    Ganz nett und sogar alpin-optimiert sind da z.B. die Packs von Samaya: Ultra Pace oder Alpine Pace. Letzterer sogar auch gut reduziert gerade.

    Als Flaschen dann natürlich tendenziell SoftFlasks sinnvoll und für mich nicht mehr wegzudenken.

    Trekkingstock gibts auch leichtere - insbesondere wenn du mit fixer Länge klar kommst.

    Hüttenschlafsack geht in MYOG aus 7D Soft Ripstop easy nochmals 40% leichter. ;)

    Brillen könnte man ggf. kombinieren, wenn du auf Photochrom (0-4 Reactiv bei Julbo) + Anpassung auf Sehstärke geht. Dann brauchts auch nur 1x Etui.

    Unterhose würde ich mich persönlich auf zwei (1x getragen und 1x Tausch) beschränken.


    PS: Noch paar Bilder für Berg-Sehnsucht. :D



    Kletterausrüstung:

    Beim Autobiner stimme ich meinem Vorredner zu: Grivel Plume HMS K3GH Twin Gate geht für 45g top.

    Schnapper wie gesagt Camp Nano oder auch die Edelrid 19g (ich persönlich komme auch mit der kompakten Größe gut zurecht, aber für den Nachsteiger sind die Camp definitiv etwas entspannter). Würde diese dann direkt mit den Schlingen zu Alpinexen kombinieren - da hast du das alles gleich schön verräumt und man kann ne Menge damit machen.

    Helm lässt sich z.B. mit dem Blue Ice Blast und ähnlichem leicht auch noch auf ± 140-150g bringen.
    3x Prusik ist mMn. min. 1x zu viel. Generell lässt sich vieles ja MultiUse mit obigen Schlingen genauso lösen.
    Schrauber wären die Grivel Plume Nut K3N mit 37g/Stück nochmals leichter.

    Zwecks Seilrolle gibts noch die Petzl Nano Traxion mit 51g - dort lassen sich die Zähne allerdings nicht feststellen - oder Edelrid Spoc mit 60g.


    PS: Noch paar Bilder für Berg-Sehnsucht. :)