Beiträge von schrenz

    Ein bisschen liest sich der Thread wie die UL Version von "früher war alles besser", ich bleib dabei, wenn man die grundlegende Elektronik mit vielleicht 350g aufwärts zugrunde legt (Smartphone, kleine PB, kleine Stirnlampe) hatte man das früher© auch schnell mal mit Papierkarten, Wanderführern, ausgedruckten Fahrscheinen oder Xenon Stirnlampen (+2. Satz Batterien) am Hals und wenn man jetzt ein paar A4 PDFs dagegen ins Feld führt betrügt man sich eher selbst, da in vielen Situationen solche ~1:100T Karten nahezu nutzlos sind.

    Ich find die heutige Elektronik klasse, und selbst wenn jemand 2 Kilo DSLR Fotoausrüstung mit sich schleppt ist das doch dessen eigene Entscheidung und jeden wird wohl klar sein, dass diese nicht überlebenswichtig ist.

    Ich bin mal ungeplant (alle Züge ausgebucht) von Nizza geflogen, da hab ich einfach den Rucksack in den StS Packliner, den ich eh immer relativ groß wähle, eingepackt. Am Ende der Tour war er eh leerer, da passte das gut.

    Ich hab auf den Groundhogs schon rumgedroschen wie ein Gestörter, die haben alles klaglos mitgemacht. Sie sehen den Hillebergs schon frappierend ähnlich und das Gewicht (14g) ist auch gleich, mich würde nicht wundern, wenn sie beide bei DAC in Korea vom gleichen Band fallen.

    Abgefallene Köpfe bei den Eastons kenn ich auch von den Großen bei meinem Glampingzelt, hab die Nanos deshalb bislang ignoriert.

    sind nämlich exakt die gleichen wie die Causeway DL145 (die Bo Hilleberg ja auch schon zuvor als seine Lieblingsstöcke bezeichnet hatte), nur in anderer Farbe und unter Hilleberg-Marke eben noch teurer.

    Mein innerer Monk ist dir zu Dank verpflichtet, das waren genau die Stöcke an die ich gedacht hatte.

    Noch ne Kurzfrage:
    Stimmt mein Eindruck, dass es Trekkingstöcker in 145 cm länge (140 wäre zur Not evt. noch okay) nicht wirklich in leicht gibt.
    Die UIL-Teile scheinen eher nur 130cm oder so zu sein.
    Derzeit seit langem traditionelle Leki Makalu, Alu, 540 Gramm das Paar.
    Wenn ich wirklich Gewicht sparen wollte, müsste ich scheinbar schrumpfen, oder mir eine andere Geh-Art angewöhnen.

    Die Hilleberg sind zumindest etwas leichter und mit 145 echt lang:

    Hilleberg - Zubehör - Spezial Gestänge https://share.google/wT0ZoV1EBnepURnRx

    Ich hatte eigentlich im Hinterkopf, dass Helinox auch was über 140cm hat, die derzeitigen gehen aber nur bis 135cm.

    Bis du denn wirklich soviel über 2m groß, dass du solche Latten brauchst?

    Die Notwendigkeit von Guides wird auch gerne in den Reiseführern verbreitet und von den Hoteliers in Kathmandu werden Gruselgeschichten erzählt, um den Cousin einen Auftrag zu verschaffen, wie mir abends mal eine einheimischer Guide erzählte, der davon mega angepisst war, da es das Land viel schlechter dastehen lässt, als es in Wirklichkeit ist.

    Ich fand die tägliche Orga super easy, meistens rief man dir schon am Dorfrand ein "you need a room, Sir?" entgegen.

    der ist deutlich weniger begangen als der Annapurna Circuit.

    Oska hat ja den NATT geplant, da ist ziemlich wenig los (mein Stand 2019), die Lodges sind oft winzig und ich war da oft allein oder höchstens mal zu zweit.

    Auf eigene Faust wandern geht bestimmt, wird aber nicht gern gesehen.

    Hat nach meinem Empfinden niemanden gejuckt, ich war ziemlich froh allein unterwegs zu sein, die Etappenplanung der Guides ist doch sehr unterfordernd, wenn man ein geübter Wanderer ist (was wohl auf die meisten im Forum zutrifft).

    Vielleicht mal irgendwann für jemanden interessant, die unterschiedliche Interpretationen bei den Längenangaben: Heute hab ich ein Paar Mountain King Sky Runner Ultra in 125cm erhalten und witzigerweise ist der Abstand Spitze - Ansatz Handschlaufe genauso groß wie bei meinen 130cm Lekis 😄. (Ich hatte aber schon so Andeutungen auf Reddit gelesen).

    Die Sky Runner Ultra sind übrigens wirklich krass leicht, ich weiß gar nicht, ob ich denen soviel zutrauen kann.

    Zu 1.: Man kann sich komplett mit den Lodges durchschlagen, ich hab am Ende mein Zelt einfach spazieren getragen 😂. Zusätzlich die Teehäuser und Mikrokioske in denen du Kekse o.ä. bekommst, auch auf dem NATT wirst du nicht verhungern.

    Zu 2.: Ich hab wenig gefiltert, es gibt im Annapurna Gebiet eine Organisation, bei der Frauen in den Dörfern Wasser aus Osmoseanlagen verkaufen, kostet uns westliche Touristen ein paar Cent und die Dorfbevölkerung bekommt sauberes Wasser umsonst, ich hab das meiste Wasser dort bekommen.

    Zu 3.: Buthan fänd ich auch interessant, wenn du eh bereit bist zusätzlich Geld auszugeben ist das Mustang Tal am Rande des AC auch cool .

    Zu 4.: Soll angeblich schon wieder gestrichen sein, Info aber ohne Gewähr.

    Zu 5.: Ich war im November unterwegs, aber in den Höhen ist es generell kalt, auf 5000m musst du mit Dauerfrost rechnen.

    Zu 6.: Prinzipiell ja, aber Übernachtung in den Lodges fand ich am Ende auch interessanter, kostet im Vergleich zu Europa eh fast nix, da sollte man einfach ein paar Rupies im Land lassen.

    Zu 7.: Du kannst dich auch an den Begründer der NATTs wenden, Andrees ist Belgier, der in Deutschland lebt und mega hilfsbereit: http://www.nepal-dia.de/Diavortrag_Nep…_de_ruiter.html

    Würde es auch mit zwei Zangen funktionieren, oder macht man da mehr kaputt?

    Ein bisschen Gummi (z.B. alten Fahrradschlauch) oder ein paar Lagen Klebeband dazwischen, dann geht das eigentlich ganz gut. Die Wandstärke der Compacts ist halt superdünn, die hat man schnell mal verhunzt.

    Für mich der Grund, warum mir diese Dreharretierung in den Fizans inzwischen sehr suspekt ist... Darauf vertraue ich dann nicht gerne, wenn ich mal schnell das Tarp aufbauen muss.

    Wie oben geschrieben, hat's bei mir ja am Wochenende gehakt 😄, sonst hatte ich mir auf Tour immer angewöhnt, alle Arretierungen abends mal zu bewegen, selbst wenn ich in einer Hütte geschlafen habe.

    Beim alten Modell ist mir das nie passiert.

    Meiner ist das alte Modell (Baujahr etwa 2012), die haben auch schon echt viel mitgemacht, weshalb der Verschleiß für mich in Ordnung ist.

    Das Problem der Fizan Compact (weiß nicht wie es bei anderen Knüppeln ist) ist, dass das obere Segment innen nicht beschichtet ist und deshalb bei Nässe gerne festgammelt.

    Ich hör gerade zum ersten Mal von einen Dreibackenfutter ... und ein neues Paar Stöcke wär da wohl günstiger.

    Da hängt bei mir auch noch eine Drehmaschine dran 😂, wenn man es eh absägen will, kann man auch einfach mit einer Wasserpumpenzange ran gehen, auf Tour hab ich mir schon öfters mit Ortlieb Kartentaschen aus Silikon geholfen, um mehr Grip zu bekommen.

    Am Wochende beim Wintertreffen ließ sich einer meiner beiden Fizan Stöcke am Mittelsegment nicht auseinander drehen (Gott sei dank brauch ich beim Stealth hinten nur eine kurze 80cm Stange 😄), wieder Zuhause angekommen hab ich das Segment erst in einem Dreibackenfutter lösen können, dabei ist mir aufgefallen, dass bei meinen beiden Stöcken bei diesen mittleren Segmenten die ersten cm nach unten hin ziemlich verbeult und unförmig sind (aufgrund diverser gewaltsamer Öffnungen in der Vergangenheit), ich hab es dann einfach mit einem Rohrschneider um etwa 3cm gekürzt, alles mit feiner Stahlwolle abgerieben und die beiden Stöcke laufen wieder wie neu. Wer ganz penibel ist, könnte die Rohre auch noch innen von Oxidschichten befreien, vielleicht mittels Bronzebürsten für Schrotflinten oder Stahlwolle, die man durch schiebt.

    Prinzipiell lässt sich die Reparatur auf alle Stöcke mit Innenklemmung übertragen.

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    Mit Linsen bin ich nicht warm geworden, vor vielen Jahren mal probiert, ich hab das Gefühl gehasst.

    Die normale Gleitsichtbrille ist nix besonderes, wenn auch relativ leicht. Unterbringung nachts ist entweder in eine Schlaufe vom Zelt eingehängt oder im Schuh, wenn ich in einer Hütte schlafe.

    Sonnenbrille entweder meine Standard, eine ziemlich alte Ray Ban, oder die Revision Sawfly mit Clip (siehe mein Profilbild) ein bisschen außergewöhnlich, da es keine Sport- sondern eine ballistische Schutzbrille ist, aber sie ist hinsichtlich Beschlagen bei mir besser als Sportbrillen. Ich hatte immer mal vor, mir in eine Julbo Cham optische Gläser einsetzen zu lassen, weil ich sie einfach lässig finde, eventuell sogar mit Klasse 4 Gläsern (der ebenfalls Klassiker Julbo Vermont passt irgendwie nicht zu meiner Birne).