Beiträge von nach 3 tagen wieder da

    Dit is doch alt! :)

    ...und ich war schon auf mehreren Konzerten von Rainald Grebe ... in Brandenburg! Das waren übrigens alles so Familienfestivals von Kleinkind bis Oma, kaum Westler da, aber sehr nett und mit allgemeinem Mitsingen, relief (easing of a burdon), noch.

    Unterschied zu bis zweite Hälfte 90er, da hätten irgenwelche Faschos Gelegenheit geschaffen zum Zähneaus- oder Totschlagen.

    cooler Thread8)!

    Ich glaub ich sag jetzt lieber nichts zu "konservativ" und "Osten".

    Aber, wo ich nicht wandern gehe: da, wo ich konkret damit rechnen muss, dass mir schwere Angriffe auf die persönliche Freiheit oder körperliche Unversehrtheit drohen. Besonders da, wo diese aufgrund irgendwelcher ziemlich beliebiger Feind-Zuschreibungen oder -Konstruktionen geschehen können (wo dann komischerweise auch checks und balances regelmässig insgesamt ausgehebelt sind bzw. als Vorstellung nie etabliert waren). Der Rest ist persönliche Einzelabwägung oder Gruppenreisekommunikation.

    "Fascholand" (was für mich alle diese Länder und Regionen meint) wird leider weltweit immer grösser. Damit hab ich jetzt doch was gesagt zur Bedeutungsänderung von "konservativ".


    5. Grund

    Landmannalaugur. Man kann da gut paar Tage rumschlenkern, ohne dass man auf den berühmten Trail muss. Jedenfalls muss man nicht gleich und überhaupt. Irgendwo Seitentalöffnung rein und hoch.


    Wos qualmt nicht reintreten und gibt auch Leute, die machen da Fotokurs.

    Hatte ich nicht nötig. Bei der ersten Tour war meine Kamera neu und die erste eigene Kamera, komme aus der "keine-Fotos"-Szene. Rucksackgewicht deutlich ü20, aber weder Ersatzakku noch Ladestation bei. Powerbanks gabs noch nicht. Beim Packen hatte mir unser Dauergast aufm Sofa liegend zugeguckt und sich enorm beömmelt bei meinen vergeblichen Versuchen, mein Zeug im extra für "Island!" angeschafften 75+20 Liter Rucki unterzukriegen. Der Rest der Geschichte: zu schwerer Rucki ist ein widrigster Umstand, den man vermeiden kann. In Reykjavik war schönes Wetter gewesen und in Landmannalaugur standen paar wenige arg gebeutelte Zelte und hinter der Windschutzmauer paar teetrinkende Zausel in dem Alter wie ich jetzt und erzählten, da schon seit ein paar Tagen zu stehen und noch paar Tage warten zu müssen und wir nach nem halben Tag nass in den nächsten Bus nach Skaftafell, wo schönes Wetter war.

    Die Fotos zu #5 (edit: jetzt #6, kann passieren bei Overtourism) hier zwei Jahre später. Seit ich mal beim Blättern in einem Buchladen Fotos von hier gesehen hatte, war klar, dass ich hier mal hinmusste. Wie der Ort hiess, hatte ich mir nicht gemerkt. War auch nicht nötig. Wer den isländischen ÖPNV nutzt, landet unvermeidbar früher oder später hier. Und damit wäre ich ein paar meiner dauerhaften Lieblingsfotos schon mal los und mittendrin im Reisebericht. Für die Fortsetzung will ich erst mal Wochenende Wolfgang Müllers Island-Bücher raussuchen.

    Wer weitere Gründe ergänzen mag, nur zu, welcome!

    Edit: Wolfgang-Müller-Bücher-suchen ins nächste Jahr verschoben. Aber wer noch ein gutes Buch zu Weihnachten sucht ... kann ich empfehlen.

    2. Grund

    Der Laugavegur (Kalauer, ok).

    Aber Grund: man kann auch aus Reykjavik, das zwar eine teure, aber auch eine schöne Stadt ist, zu Fuss rauslaufen.

    Oben ist etwas steinig, aber dafür weitläufig.

    Eigentlich wollten wir nur zum Haus von Halldór Laxness (Museum), aber dann doch erstmal gucken, wie die Aussicht so ist.

     "trotz widrigster Umstände seine Selbstständigkeit nicht aufgeben"

    Das Museum blieb auf der To-Do-Liste.

    Leute!

    Mal aus archivarischer Sicht: die SuFu hier ist super. Unter "Kopfkissen" findet man nicht nur diesen Thread, sondern tatsächlich alle!!! Erwähnungen von Kopfkissen überall (5 Seiten Ergebnisse am PC, Stand heute).

    Leider findet man dabei den anderen Thread über die SuFu nicht wirklich, weil dort halt überweigend von "Kissen" die Rede ist und der Thread halt zur Überschrift "Wie leicht kann man ein Kissen machen" läuft. Jedenfalls wenn man NPU und alle KI so ausgeschaltet wie nur möglich hat.

    Ob das egal ist oder nicht ist mir egal. Bin ja ein Freund des launigen Anranzens, aber bitte doch nicht wegen einem Threaddoppel.

    Und guter Schlaf ist wichtig.

    https://image.forskning.no/1304889.webp?i…208&format=webp

    questor | hangloose Danke, was für ein Super-Verweis. Dadurch weiss ich jetzt, dass auch mein zeitliches Erinnerungsvermögen fürn Arsch ist (Fragestellung). Immerhin das Gewicht zweimal richtig gewogen. Nur der Bezug ist verlorengegangen (der vom Kissen, keine Doppelbödigkeit hier). Nach dem letzten Rauskramen meines Kopfkissens für den letzten Kopfkissenthread. Und letztes mal hatte ich wohl nicht in die Kissen geguckt.

    Das ist glaube ich die Verlierquelle Nr. 1: man kramt was raus, um es für einen thread zu wiegen oder zu messen und legt es dann iwo ab weil gerade irgendwas ist.

    "Deko"?-Kissen 15 x 20, gut gefüllt mit Bastelbaumwolle(?) (mein schwerer Kopf brauchts etwas härter, aber Packbeutel mit Socken/Uhose/Thirt ist iwie doof), Gewicht ... meine ich (wiege ich nochmal), kissenoutlet24. Bin überwiegend Seitenschläfer, Hand unterm Kissen. Und das Ding ist: mit Kopfkissen reicht 0,5 Schaummatte; ohne Kopfkissen ist auch auf der bequemsten Matratze ein Problem. Kleinste Grösse da ist 15x15 aber "ausverkauft". Anderswo gäbe es auch 10x20 und selbernähen ginge ja auch...


    Edith: umpf, der Superluxus: 20 x 20 Naht bis Naht (mit Füllung wirkt es kleiner) und 75 Gr..

    Und die Füllung: nix Bastelzeug. Sondern die gleiche wie in meinem normalen Ökotex-Kopfkissen, an dem steht: 100% Polyester😄. Wir hatten dafür eine Ersatzfüllung gleich mitbesorgt, nachdem ich Rosshaar kaputtgelegen hatte. Zu Anfang von Corona. Und seitdem hat mein Wanderkopfkissen auch diese Füllung...

    Hass und Aufruf zur Gewalt

    Bombelbob: Du missverstehst mich übel. Hass und Gewalt schließe ich als Optionen doch gerade für mich aus, obwohl ich seit Jahrzehnten immer wieder mit ihnen konfrontiert bin. Seit Jahrzehnten sehe ich Generationen von Entscheidungsträgern heranwachsen, die regelmäßig (nicht ausnahmslos) falsch abbiegen, wenn es darum gehen könnte, ethisch an Gerechtigkeit, Menschenwürde und Partizipation orientierte Entscheidungen zu treffen.

    Deshalb bin ich hier, wo man sich für die leereren Randbereiche des öffentlichen Raums interessiert und benutze ganz pragmatisch den vorhandenen ÖPNV, der, auch das seit Jahrzehnten klar, so viel besser sein könnte. Weshalb ich auch zur Meta-Diskussion gern beitrage, wenn auch marginal. Nämlich den Verweis auf den demokratischen Gedanken des öffentlichen Raums, dessen Zustand zum Verzweifeln ist.