Beiträge von Eichkatz

    (Deuter Exosphere 0, Bergstop Microstretch Liner, 2 Paar Socken, KF Skioberteil, KF Beinlinge, KF Isojacke).

    Normalerweise würde ich jetzt nicht zelten, meine Zieltemperatur sind mindestens 10 Grad nachts, mit Reserve bis 5 😉

    Hmnja, aber in dem Zelt hatte es doch an sich doch über 6° / 9°. Der Exosphere hat 5° Comf - mich wundert etwas dass du gar so viel on top gebraucht hast?

    Gute Frage, erkläre ich mir wie folgt:

    - Wie viel das Zelt scheinbar bringt wusste ich vorher nicht. Gerechnet hatte ich mit 2-3 Grad, gehofft auf 4-5.

    - Die „Comfort-Temperatur“ in der Norm ist afair definiert als „gerade noch nicht frieren“

    - Es gibt eine, teilweise deutliche, Abweichung zwischen Norm & Realität. Das Outdoor-Magazin hatte den Deuter damals als ich ihn gekauft hatte zB mit 7 Grad angegeben

    - ich bin kälte-sensibel mit gleichzeitig hohem Komfort-Anspruch

    - Ich schlafe die allermeiste Zeit auf der Seite, da liegt also weniger von mir auf der Matte (die für deutlich niedrigere Temperaturen tut). Jedes Mal wenn ich mich auf den Rücken drehe wird es direkt wärmer.

    - In der ersten Nacht bei objektiv lächerlicher Temperatur war mir (da allerdings ohne Inlet) an der obenliegenden Hüfte kühl. Mag an der Luftfeuchtigkeit gelegen haben, keine Ahnung. Nennenswerten Wind gab es in keiner der beiden Nächte.

    - Zwischenzeitlich war das Minimum fürs WE von einer Stelle mal mit -11 Grad vorhergesagt. Deswegen habe ich wirklich alles eingepackt und nach der Erfahrung der ersten Nacht auch benutzt.

    In der zweiten Nacht habe ich übrigens wohlig warm geschlafen. Zumindest bis ich wegen Surround-Schnarchen nicht wieder einschlafen konnte …

    Würdest du den Test mit dem dritten Thermometer zwischen IZ und AZ und einem dünnerem Schlafsack bzw. Quilt denn wiederholen können/wollen?

    Dieses Mal hatte ich das dritte Thermometer im Schlafsack. Es spricht aber nichts dagegen, das auch mal zwischen Inner und Outer zu legen.

    Mit meinem nur etwa halb so schweren Primaloft Schlafsack und weniger Add-Ons entsprechend meines typischen Setups werde ich sicher auch noch mal testen, ja. Aber erst wenn es wieder deutlich wärmer ist. Die Temperaturen zur Zeit habe ich nur fürs Forumstreffen ertragen und alles eingepackt was ich habe (Deuter Exosphere 0, Bergstop Microstretch Liner, 2 Paar Socken, KF Skioberteil, KF Beinlinge, KF Isojacke).

    Normalerweise würde ich jetzt nicht zelten, meine Zieltemperatur sind mindestens 10 Grad nachts, mit Reserve bis 5 😉

    Primär würde ich euch mit dem Thread aber gerne anregen, mal mit der eigenen Ausrüstung so zu testen um die besser einschätzen zu können. Der Aufwand ist ja nicht so groß und es ist eine interessante und bisher wenig beleuchtete Frage bei der Zeltwahl, finde ich.

    Falls ein paar Leute Interesse bekunden, die Dinger aber sonst nicht brauchen, können wir auch gerne einen Ringversand machen wo jeder sich meine Thermometer ausleihen kann und nur 1x Porto zahlt. Das erste ginge in dem Fall auf mich.

    Hast du deine drei Thermometer mal nebeneinander gelegt bei unterschiedlichen Temperaturen? Zeigen sie dann dasselbe an?

    Ja, die Abweichung lag bei 0,1 Grad.

    Auf dem einen Bild mit dem Eichhörnchen und dem Thermometer sieht es so aus, als würde das Thermometer ziemlich direkt über deinem Kopf hängen, also da, wo dein Körper am meisten Wärme an das Zelt abgibt und deine warme Atmung hingeht. Ist das so, oder liegt das an der Perspektive des Fotos?

    Das täuscht: Die Aufhängung sitzt an der höchsten Stelle (70 cm Innenhöhe …), etwa wo im liegen mein Bauchnabel ist. Der Kopfbereich des Schlafsacks ist auf dem Bild viel weiter in der Mitte als wenn ich drinliege. Mein Kopf berührt eigentlich immer das Ende des Innenzelts.

    Wärme. Doppelwandige Zelte sind wärmer, kleinere Zelte auch. Ein wärmeres Zelt erlaubt einen kühleren Schlafsack, der wiederum leichter ist und ein geringeres Packmaß hat. Die beiden Primär-Aspekte werden also noch verstärkt.

    Dahingehend habe ich beim Forumstreffen 2026 etwas Daten gesammelt:

    Eichkatz
    15. Februar 2026 um 16:50

    (die normale Link-Funktion tut für mich gerade nicht)

    Während meiner Recherche zum Nordisk Lofoten habe ich mehrfach sinngemäß sowas gelesen:

    „Doppelwandige Zelte sind wärmer.“

    „Da das Zelt so klein ist kann der Schlafsack etwas dünner ausfallen.“

    So weit, so wenig überraschend aber halt auch vage. Was ich wissen wollte ist: Wie viel wärmer genau denn?

    Pünktlich zum Forumstreffen habe ich recht günstig ein 3er Set Thermometer mit detaillierter Aufzeichnungsfunktion bestellt um mich der Antwort anzunähern. Dann habe ich einen einfachen Versuch aufgebaut:

    1 Thermometer aussen, etwa 1,5 m entfernt vom Zelt (unter dem Helm am Rad)


    1 Thermometer innen, aufgehängt in etwa 40 cm Höhe (ja, das Inner ist mit 70 cm echt niedrig 😉)

    Die Ergebnisse sind interessant, finde ich.

    Nacht 1:





    Nacht 2:




    (Ich habe jeweils ~3:30 - 4 Uhr genommen weil ich kurz danach aufgestanden bin.)

    Das ist schon signifikant

    Vergleichswert: für mein Tarptent Rainbow (1p, 2024, Silpoly), allerdings mit einfacherem Versuchsaufbau, habe ich mal ungefähr nur 1 Grad Differenz gemessen.

    • Wie handhabt ihr Brille und/oder Kontaktlinsen unterwegs?

    Linsen (Monatslinsen, 15 € Monat)

    • Warum habt ihr euch für oder gegen Brille oder Linsen entschieden?

    Orange getönte Schutzbrille schützt vor Wind, Verletzung, Sonne. Brille ist generell lästig.

    • Irgendwelche Tipps gegen das dämliche Beschlagen bei Kälte und Nässe?

    Weiter weg vom Auge. Schneller fahren 😉

    -

    • Wenn kein Etui, wo bewahrt ihr nachts eure Brille auf, so dass ihr sie leicht findet, aber euch auch nicht aus Versehen draufsetzt?

    -

    • Habt ihr ein Backup (Zweitbrille, Zweitlinsen) dabei, falls mal was schiefgeht?

    2. Paar Linsen

    • Sonnenbrille: Habt ihr eine mit Korrektur oder ne andere Lösung?

    Schutzbrille (s.o.), eine echte Sonnenbrille brauche ich nur sehr selten beim Auto fahren.

    Die beiden roten Teile sind neu und meine ersten beiden Produkte ohne Fahrrad-Bezug.

    Ich brate unterwegs ja gerne was und esse mit vollständigem Besteck vom Teller, quasi „ultralight glamping“ 😉

    Jetzt habe ich den Griff (Soto Micro Lifter, 14 g) meiner „Pfanne“ (Snow Peak Titan-Teller, 66 g) mit der einen Manschette und dem Messer vom Besteck (Esbit Titan, 40 g) verlängert.

    Einen Hack um aus Löffel & Gabel eine Grillzange zu machen hatte ich ja schon mal vorgestellt. Jetzt gibts mit der zweiten Manschette halt das Produkt dazu. Die Zange ist so angenehm, dass ich sie sogar zuhause benutze.

    Jede Manschette kann alleine die beim Besteck mitgelieferte schwarze ersetzen. Beide zusammen machen aus dem kompletten Besteck den längsten mir bekannten Camping-Löffel (33 cm).

    Sie wiegen zusammen 9 g, kosten 10 € und man kann sie bei mir käuflich erwerben.

    Natürlich bringe ich sie zum Forumstreffen mit 😀

    Passend dazu noch die News, dass es die Tensor Elite jetzt auch in regular wide gibt.

    Muss … Kaufreflex … unterdrücken 😀

    Die wäre bestimmt eine feine Ergänzung für mein Nordisk Lofoten, wo ansonsten in Rückenlage meine Füsse oben anstossen. Meine 2021 gekaufte XLite in Large ist zum Glück ansonsten einfach zu gut: Stabil genug, warm genug, bequem genug, groß genug, leicht genug, funktioniert auch in der Hängematte und hat zu allem Überfluss sogar die Farbe des Lofoten-Inners bzw der Tarptent Details.

    Vielleicht mache ich nochmal Frühjahrsputz via Kleinanzeigen und falls genug zusammenkommt kann ich guten Gewissens zuschlagen …
    Wie siehts denn bei Nemo mit der Gewährleistung aus?

    Dass das Zeug höchst selten in Schlafsäcken oder Quilts verwendet wird (Omm und der Hängemattenhersteller ENO sind wohl die große Ausnahme)

    Neben den von dir genannten und Alpkit, von denen mein Schlafsack ist, kenne ich noch Salewa. Deren Puez (Link geht zur Long-Version, die ich angesichts der Features vom Gewicht her durchaus konkurrenzfähig finde) hatte ich mir auch angeschaut. Gut ist das Rating nach EN-Norm, schlecht dass sie nur Primaloft Rise nutzen, welches afaik weniger isoliert als Gold.

    Gewicht: 597g, also minimal schwerer als der Apexquilt (dürfte an etwas schwereren Schnallen und Gummis liegen), das Packmaß liegt etwa 1/3 unter dem Apexquilt

    Das sind krass gute Werte, finde ich. Afaik isoliert Primaloft Gold ungefähr 12% besser als Apex. Dein neuer Quilt entspricht also 224er Apex. Da ist die Kombi aus Gewicht und sogar noch deutlich geringerem Packmaß schon ziemlich beeindruckend, oder?

    Weil ich den Thread gerade zufällig glesen habe kann ich sagen, dass mit Eichkatz ein Primalof Gold Schlafsack Nutzer im Forum ist.
    Alpkit Ultra 120 - Ein minimalistischer KF-Schlafsack

    Genau, wobei ich bisher nur wenige Nächte damit verbracht habe. Zur Langzeit-Haltbarkeit kann ich aktuell also leider nichts beitragen. Ich lese aber gerne hier mit, die Idee für einen Quilt mit PL schwirrte mir auch schon im Kopf herum ...

    die Stangen verlaufen , wie beim Lofoten auch durch Tunnel

    Nein. Lies die Aufbauanleitung und/oder schau das Video auf der verlinkten Seite.

    Das ist aber hier im Thread auch keine Neuigkeit. Aus Post 2:

    Warum keine der Alternativen (Terra NovaLaser Pulse, Vango F10 Neon UL 1)?

    Bei beiden sind die Gestänge-Elemente länger und werden mittels frickeligem Klett befestigt, was den Aufbau signifikant kompliziert. Bei beiden hängt die geöffnete Innentür im Dreck wenn sie nicht befestigt wird, sie brauchen mehr Heringe etc.

    Schon ein oberflächlicher Vergleich liess beide für mich als deutlich unterlegen ausscheiden.

    Sag mal, ich kann nirgendwo ersehen, wie lang die Aufstellstange im Fußbereich ist.

    Hast du die zufällig vermessen?

    Des weiteren steht bei sämtlichen Anbietern, inklusive Nordisk selber, immer irgendwas von 3 Teiligem Stangenset.

    Das kann ja wohl, bei dem Packmaß von 22x11 cm nicht stimmen, oder?

    Bisher habe ich die Stange im Fußbereich nicht vermessen, aber jetzt gerade für dich: Sie ist 30,5 cm lang. Mit dem 3-teiligen Gestänge sind nicht die Anzahl der Segmente sondern die Anzahl der Stangen gemeint: Hauptbogen, Aufstellstange im Fußbereich und "Tarpstange" um den Eingang aufzustellen. Letzteres ist erstaunlich angenehm und macht das Lofoten imho ein ganzes Stück wohnlicher: Ausblick & kochen auch bei Regen und Kälte. Für mich war das, sicher geprägt dadurch wie fein ich das beim Rainbow finde, ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung.

    Bist du primär Rückenschläfer? Und wie groß? Hintergrund: Auf dem Rücken liegend berühren meine Füße bei 1,91 m Größe, Schuhgröße 45 und auf meiner 6.4 cm hohen Xlite (2021) merklich die Decke im Fußbereich. Mir ist das als überwiegend Seitenschläfer egal. Die Kombination aus noch dickerer Matte, 450er Quilt, großer Körpergröße und primär Rückenschläfer wäre aber eher nicht gut fürs Lofoten geeignet.

    Was das Probeliegen angeht: Für sowas sind Forumstreffen ja ideal. Mit einiger Wahrscheinlichkeit komme ich im Februar wieder zu dem auf Burg Ludwigstein und nehme natürlich falls ja das Lofoten mit. Dann hättest du einen Grund mehr zu kommen 😉

    dass so die neugierige Blicke immernoch einsehbar ist, dass ein Rad - und ggf. ein teures ist, könnte man durch etwas offene Überlappung, durch die man hindurch greift unterbinden, das fände ich nicht verkehrt, wenn schon Hülle.

    Die Silhouette lässt schon kaum Fragen offen, was drin ist, oder? 😉. Eine zusätzlich Abdeckung würde es komplexer und damit teurer machen. Und, last but not least, die Hülle ist nicht zum verbergen da, am liebsten hätte ich mein Rad immer unverpackt, sondern damit niemand dreckig und Regularien entsprochen wird.

    Persönlich habe ich auch sogar mein eher günstiges Rad (2500€ gebraucht) im Zug immer entweder im Blick oder schliesse es an. Da sind wir aber schon bei Fahrrad-Diebstahl und den physikalischen und psychologischen Umständen in dem Zusammenhang.