Beiträge von derray

    Mittlerweile gleichmäßig so undicht, dass ich ihn gerne auffrischen würde.

    Ist die aktuelle Beschichtung denn wirklich hin oder hängt das vielleicht eher mit der generell niedrigeren Wassersäule von Silnylon zusammen?

    Zur Auffrischung einer Silikonbeschichtung soll ein Mischungsverhältnis von 1:13 ausreichen. Das gilt allerdings für Außenzelte oder Tarps. Und ich hab bisher auch nur Außenzelte beschichtet. Würde vermuten, dass 1:10 passen könnte. Im Zweifel testen und wiederholen, wenn es nicht gereicht hat (Und hier berichten!!!).

    mfg
    der Ray

    Zeltstoff silikonisieren - outdoorseiten.net
    Da in letzter Zeit immer mal wieder Fragen zu dem Thema aufkamen, hier mal eine kleine Anleitung. In welchen Fällen macht das silikonisieren Sinn? Du hast ein…
    www.outdoorseiten.net

    Was ist denn eigentlich das Problem? Ist dein Zeltboden undicht? Hast du nur Bedenken, dass er undicht werden könnte? Gibt es Beschädigungen in der Beschichtung?

    Davon würde ich das weitere Verfahren abhängig machen.

    mfg
    der Ray

    Warum explizit den 5C und nicht 5VT oder 5VS?

    Meiner Erfahrung nach laufen Spiralreißverschlüsse geschmeidiger um Kurven und ein schwergängiger Wasserdichter Reißverschluss macht am Innenzelt ohnehin keinen Sinn.

    Hab auch mal einen 3C als Regenbogen eingebaut (siehe Avatar). Obwohl ich immer darauf geachtet habe, dass der Bogen nach innen auf den Zeltboden fällt, hat feiner Dreck den 3C-Reißer trotzdem schnell geschrottet. Deshab nur noch 5C und keinerlei Bodenkontakt mehr.

    mfg
    der Ray

    Habe auf der OutDoor mal mit Anna(?) Hilleberg über das Thema gesprochen. Die meinte lachend, dass die Footprints nur für deutsche Kunden herstellen. Sonst hätte niemand so ein Sicherheitsbedürfnis! ^^


    Wäre es dann nicht am besten, auf einen fest eingebauten Boden ganz zu verzichten? Damit wären die Austauschbarkeit und das geringe Gewicht gewährleistet.

    Habe ich gemacht. Eigentlich um den Boden modular zu gestalten und je nach Untergrund unterschiedliche mitnehmen zu können. Tatsächlich habe aber nie irgendwas getauscht, weil selbst leichte Zeltböden nie richtig kaputt gehen. Mache ich nicht wieder.

    Also ja: Footprints = Unsinn!

    mfg
    der Ray

    Aber gewichtsmäßig vermutlich eine Katastrophe!

    Naja, gewichtsmäßig ist das ganze Konzept einen Hottents eine Katastrophe. 1200g Zelt + 600g Ofen + 92g Säge = 1892g!

    Mit einem guten Kunstfaserschlafsack wäre ich deutlich leichter unterwegs, wie wilbo ja auch schon richtig aufgezeigt hat.

    Man erkauft sich mit dem Gewicht natürlich andere Vorteile. Ob es einem das wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

    mfg
    der Ray

    Und wo genau geht dann die Feuchtigkeit hin?

    Die Theorie zum VBL besagt (und da kann ich mit meinen Erfahrungen nur zustimmen), dass die Haut aufhört Feuchtigkeit abzugeben, wenn die umgebende Luft Sättigung (100% relative Luftfeuchtigkeit) erreicht hat. Die Haut gibt ja auch Feuchtigkeit in Form von Dampf ab und die soll nicht im Schlafsack landen und dort kondensieren. Der VBL stoppt das. Wenn du im Schlafsack schwitzt (Feuchtigkeit in Form von Schweißtropfen) ist der Schlafsack einfach deutlich zu warm.

    mfg
    der Ray

    Trage tagsüber ein UV-Hoody und eine Runningshorts. Für die kühlen Morgen- und Abendstunden habe ich noch eine warme Lauftight und ein Fleece dabei. Alles zusammen trage ich dann beim Schlafen, dazu warme Socken und je nach Jahreszeit noch eine Puffy. Alles KuFa.

    Da ich Fleece und Lauftight nicht den ganzen Tag lang bei Anstrengungen trage werden die auch nicht so schnell miefig und der Schlafsack bleibt sauber.

    Im Winter das gleich System: Isoklamotten für morgens und abends auch beim Schlafen. Dazu ein VBL bei entsprechender Tourlänge und Temperaturen. Im VBL trage ich das gleiche, wie sonst im Schlafsack. In der "Schwitztüte" schwitze ich dann kaum bis gar nicht.

    Ich wähle den Schlafsack dann entsprechend der zu erwartenden Temperatur und die Klamotten (und ggf. VBL) sind bei den Überlegungen mit eingerechnet, denn so hab ich ja auch die Schlafsäcke getestet.

    mfg
    der Ray

    Ich finde die Langlebigkeit ist genau der Zielkonflikt bei UL

    Sehe ich gar nicht so. Natürlich zielen einige Cottages in die Richtung, aber das ist nicht Zwangsläufig der Fall. Beim Ultraleicht Trekking spart man ja hauptsächlich Gewicht durch Weglassen. Zum Beispiel ist mein Granite Gear Virga 2 aus exakt den selben Materialien, wie die alte ACT-Reihe von Deuter. Der Virga hat aber nur 1/3 bis 1/4 des Gewichtes, weil ganz viele Teile einfach weggelassen wurden, wie das Tragesystem, massive Polsterung, Deckelfach, Schlafsackfack, Reißverschlüsse, Futter, ...

    Hab auch Teile von Decathlon, die schon ~10 Jahre und etliche hundert Kilometer halten, wie die leichte Runningshorts (~60g?), die einfach keine Taschen, keine Innenhose und auch sonst keinen Schnickschnack hat.

    mfg
    der Ray

    Ich glaube, man müsste zusätzlich noch bei allen Teilen die gleiche Nahtzugabe geben, sonst bleiben am Ende zwei Nahtzugaben, die nicht zueinander passen.

    Das wäre eine Möglichkeit, wenn du deine Kappnaht vereinfachen würdest

    Kannst aber auch die Nahtzugabe lassen, wie sie ist, dann hast du ja jeweils ein Stück mit breiter Nahtzugabe und ein Stück mit schmaler.

    Bei dem Silpoly konnte ich keinen Unterschied zwischen den Seiten feststellen.

    Sehr hilfreich, danke!

    mfg
    der Ray

    Wenn ich diese beiden Teile jetzt an der geraden Kante zusammennähe, bekomme ich am Ende ein Element aus einer Ober- und Unterseite.

    Nicht, wenn du die Diagonale bei der Hälfte der Flächen anders herum laufen lässt.

    Gibt es bei dem Material denn überhaupt unterschiedliche Seiten? Bei extex ist nichts dergleichen beschrieben.

    mfg
    der Ray

    Habt ihr dann von einem Tag auf den anderen aufgehört Seife und Deo zu nutzen?

    An den Haaren habe ich zu erst auf Roggenmehl gewechselt und die Mischung dann über einen langen Zeitraum immer dünnflüssiger gemacht, bis irgendwann nur noch Wasser Übrig war. Bei mir (sehr fettige Kopfhaut) hat die Umstellung länger gedauert, als bei meiner Freundin (trockene Kopfhaut).

    Am restlichen Körper bin ich auf saure Seife umgestiegen und hab die Stellen und die Menge auch immer weiter reduziert.

    Bei Deo musste ich mehre Versuche mit Natron, Stärke usw. unternehmen, bis ich jetzt mit Zitronensaft super zufrieden bin.

    mfg
    der Ray

    Wie kommst du auf 19 Monate dauernder Feuchtigkeit?

    Dauernutzung (bis auf eine Hand voll Hotelübernachtungen) mit Kondenswasser an der Beschichtung in fast jeder Nacht und nur ab und zu gute Trocknungsmöglichkeiten.

    Gore Windstopper kannst du aber mit einer mikroporösen PU-Membran nicht wirklich vergleichen. Bei Windstopper ist dann tatsächlich das Delaminieren das größere Problem.

    mfg
    der Ray