Beiträge von Hike-a-Bike

    Bin dann auch mal durch.... Kurze Zusammenfassung:

    Tag 1: Le Bourg - Lac Noir 31km

    Tag 2: Lac Noir - (kurz vor) Casset 31km

    Tag 3: Casset - Vallouise 26,6km

    Tag 4: Vallouise - Refuge Pre la Chaumette 24,3km

    Tag 5: Refuge Pre la Chaumette - La Chapelle en Valgaudemar 25,5km

    Tag 6: erzwungener Ruhetag in La Chapelle mit Gewitter und Stromausfall

    Tag 7: La Chapelle en Valgaudemar - Le Desert en Valjouffrey über Pic Turbat 24,5km

    Tag 8: Le Desert en Valjouffrey - Refuge de la Muzelle 16,1km

    Tag 9: Refuge de la Muzelle - Le Bourg 19km

    Fazit: Würde die Tour uneingeschränkt weiterempfehlen. Für 8 Etappen sollte man aber schon eine gesunde Grundfitness mitbringen. Auch aufgrund der Wetterabhängigkeit würde ich dazu raten zumindest 10 Tage einzuplanen, wenn man die Rückreise vorher bucht bzw. zu einem festen Datum zurückreisen muss.

    Kurzer Erfahrungsbericht: ich habe bis Anfang des Jahres noch ca 85-87kg (bei 1,73) gewogen. Zum Start meiner GR 54 Runde letzte Woche waren es jetzt unter 76kg. Ich wiege also dank Training und bewussterer Ernährung jetzt weniger mit vollem Rucksack (ca. 7-7,5kg mit Wasser und Essen) als noch vor 8 Monaten ohne Rucksack. Gleichzeitig habe ich Muskeln aufgebaut im Core- und Rückenbereich und in den Beinen zumindest keine abgebaut. Die Folge ist, dass ich mich trotz meiner ü40 noch nie so gut gefühlt habe. Ich uberrasche mich an jedem langen Anstieg wieder selbst wie schnell ich gehen kann und wie lange ich das Tempo halten kann.

    Mein Training besteht hauptsächlich aus Calesthenics, was mir sehr gute Möglichkeiten gibt, gezielt die Bereiche anzusteuern, die ich auch beim Wandern mit Rucksack belaste. Gleichzeitig bietet Calesthenics eine super Bonusmotivation, weil es im Gegenteil zu Krafttraining mit Hanteln und Maschinen ein besseres Gefühl für Fortschritte gibt. Außerdem mache ich immer ein bisschen was für Beine und Stabilität. Dazu mache ich dann schließlich noch ein wenig Cardio wenn ich die Zeit habe (Rudern/Spinning/bergauf gehen auf dem Laufband mit oder ohne Gewichte) und darüber hinaus so regelmäßig wie möglich Touren mit dem Rad oder zu Fuß.

    Was Ernährung angeht, achte ich darauf mehr Eiweiß zu mir zu nehmen und bewusster mit Kalorien umzugehen. Dh ich zähle zwar nicht exakt Kalorien, versuche aber einen Überblick zu behalten, um in einem sinnvollen Rahmen zu bleiben.

    Das alles hat schon Disziplin gekostet, gerade das Training macht mir aber auch Spaß und neben o.g. Trainingseffekten hätte ich auch nicht mehr gedacht, dass ich mit ü40 nochmal nen Sixpack haben würde.

    Ruhetag ... Ein Baum hat sich auch schon etwas Ruhe gegönnt und dank Blitzeinschlag auf der Stromleitung geschlafen. Insgesamt gute Idee heute nicht los zugehen. Stattdessen aus dem Fenster den Wolken in den Bergen zuschauen.

    Ich sitze hier in meinem Zelt und hatte die Wahl. Offensichtlich habe ich mich falsch entschieden.
    Trotz Hunger geht das Firepot “Nudeln mit würzigen Hackfleisch“ schwer runter.

    Wie schneidet Firepot Deiner Meinung nach generell im Vergleich zu Real Turmat ab? Firepot hatte ich noch nie...

    Fand die weitestgehend okay aber RT war bisher so der Goldstandard nach meiner Erfahrung.

    Tja, wenn man meint, man bräuchte einen Rahmen, ohne einen ohne Rahmen ausprobiert zu haben, dann braucht man wohl einen Rahmen!

    (ohne dir zu nahe treten zu wollen, ich schätze einfach mal, daß du das noch nicht ausprobiert hast)

    Ich habe tatsächlich schon Rucksäcke ohne Rahmen ausprobiert, und ja vielleicht habe ich den falsch eingestellt oder falsch gepackt aber es fühlt sich für mich mit Rahmen einfach besser an und bisher war ich deshalb auch bereit das Mehrgewicht zu tragen. Mittlerweile gibt es aber gute bzw leichtere Alternativen. Am Ende ist es persönliche Präferenz ;)

    Sehr großen Einfluss hat tatsächlich das richtige Packen. War auch lange den Rahmen gewöhnt, aber mittlerweile vermisse ich ihn absolut nicht mehr.

    Kommt aufs Gewicht an (und wahrscheinlich auch auf die persönliche Anatomie). Bei mir geht's bis 7-8 kg sehr gut ohne, oberhalb davon bin ich selten unterwegs ;)

    Einen Brustgurt hab ich allerdings sehr gerne - ändere oft die Position, mal Träger länger, mal kürzer, mal mit Brustgurt, mal ohne.

    So siehts bei mir auch aus. Momentan auch nochmal ordentlich Muskulatur im Rücken zugelegt, 8kg ist aber auch so meine Grenze.

    Seit ich mit UL Ruckis unterwegs bin, habe ich Modelle mit abnehmbarem Hüftgurt und muss mir dementsprechend die Frage stellen - brauche ich für Tour X den Hüftgurt oder lasse ich ihn zuhause. Sicher bin ich damit nicht alleine, daher dachte ich, ich starte hier mal eine Umfrage. Zusätzlich zu den platten Ja/Nein-Antworten würde mich aber natürlich auch interessieren, nach welchen Kriterien ihr für euch die Frage beantwortet. Ab wie viel Kilo Gepäck würdet ihr nicht ohne Hüftgurt los etc.

    Ich packe da meine Regenjacke rein und meine Kackschaufel!

    Ich hab den Atompacks „The Atom“ im Einsatz. Der hat eine relativ enge, große Meshtasche, anders, als ich es von meinen Gossamer Gear Rucksäcken gewohnt war. Da passt einfach weniger rein. Deswegen habe ich oben erwähnte Dinge darin. Vorher hatte ich einfach alles in der großen Meshtasche!

    Ebenfalls Atom-Träger hier. Bei mir ist da ebenfalls idR die Regenjacke drin. Die kann ich gut komplett reinstopfen, so dass sie auch beim abstellen auf rauem Untergrund nicht leidet. Sie ist dort schnell verfügbar und trägt nicht zur Überfrachtung des Frontmeshs bei - da ist bei mir oftmals schon genug Krimskrams (Essen/nasses Außenzelt/Kackschaufel/...) drin.

    Hello, versuche gerade eine Verbindung von Grenoble nach Bourg-D'Oisans zu buchen - das stellt sich online als schwierig heraus. Habt ihr Buskarten einfach vor Ort gekauft und war das einfach möglich? Ich habe wohl ohnehin 2h Aufenthalt in Grenoble, es sollte also grunsätzlich kein Problem sein?!