Beiträge von trekkman

    Für mich käme das „X-Mid 1 Solid“ in näherer Auswahl. Damit wäre das Problem mit dem lästigen Windzug erledigt, und innen ist es nicht so hell sowie blickdicht. Frage: Jetzt habe ich bei den Stöcken eine feste Größe (Faltstöcke) – brauche ich dann wohl neue variabel verstellbare Stöcke, oder wie?

    Ich klinke mich mal mit ein weil ich ähnliches Anliegen habe. Bin schon länger mit dem Plex Solo zugange. Zuvor Enan. Die oben genannten Mankos treffen auf mich nicht zu und das Plex Solo lässt sich perfekt verankern. Wobei das Enan auch sehr sturmstabil ist: Durch die Extraösen an den Enden. Nutzt nur keiner weil es eine doch eher versteckte Funktion ist? Egal, stehen beide wie ne Eins aber das Gefühl bei mir zwischen dem Enan und den Plex Solo ist, übertrieben ausgedrückt, wie zu einer zerissenen Plastiktüte zu einem "richtigem" Zelt. Das Plex Solo hat ja diese rundum Meschbelüftung, dabei ohne dichtes Innenzelt und daher für mich nur ein Schönwetterzelt bei Windstille. Möchte den ständigen Wind nicht am Kopf da ich keinen Kapuzenrucksack nehme. Sturmhaube NUR für Notfall (und dann hast ja den Wind immer noch im Gesicht). Gibts nicht so was leichtes wie das Plex Solo mit ner anderen Belüftung? Für Skandinavien bleib ich beim Enan, aber als Schönwetter-Leichtzelt hätte ich gern was ohne Windzug am Kopf.

    Ich würde es probieren. Bin schon immer Biertrinker - seit vielen Jahre alkoholfreies Bier. Habe da zwei Sorten gefunden, die nicht einfach bitter sind, aber gut nach herben Pilz schmecken. Von daher bin ich gespannt. Kommt wohl drauf an, wo man wandert - im Norden gibt es ja fast überall kaltes Wasser. Bei gutem Wetter nach dem Essen und mit Durst abends mit nem kalten Bier vorm Zelt sitzen ist schon ein Segen.

    Das Inlet ist für mich so richtiger, untauglicher Plunderkram. Ich habe diesen Cocoon Seiden/Baumwoll-Pyjama mit Hosenbeinen; um die 160 g. Ich brauche etwas, das meinen Schweiß filtert, das nicht zusätzlich wärmt und vor allem wichtig an dem Ding ist diese perfekte Wohlfühlkomponete. In dem Teil und mit einem Martini sehe ich damit auch umwerfend gut aus. Glaube ich.

    Rhön geht immer - war schon zwei mal da. Allerdings nicht immer auf den klassischen Wegen sondern kreuz+quer auf unbekannten Wegen durch die Kuppenrhön - immer schön Panorama gucken. Diese kreuz+quer gehen ist noch mal einen tucken spannender für mich als auf den ausgewiesenen Wanderwegen. Was mir dort so gefällt an der Landschaft: Es gibt wenig Ackerbau und Viehzucht und wenig Industrie. Nicht so dicht besiedelt. Was mir noch so aufgefallen ist: relativ wenig Flugverkehr.

    Wasserkuppe bietet schöne Weitblicke - allerdings Touri-Hotspot

    Ab und zu mal ne Hütte wo auch mal Dorffeste stattfinden aber rundherum genug "Einöde"

    Abends auch mal Besuch vom Rehvolk und überm Zelt der Habicht

    Immer diese Senioren in quitschgrünen Goretex-Plastik. Übernachten unter einer Folie, um sich morgens nach Zecken abzusuchen. Im Prinzip geht es nur darum seine Kindheit noch mal auszuleben. Damit man dann irgendwann vor seinen Rentner-Kollegen beim Sitztanz heldenhaft erzählt, dass man vor nicht allzu langer Zeit noch Bodenschläfer am Waldrand war. Da wo ganz in der Nähe schon mal ein Wolf gesichtet wurde.

    Nicht das ich jetzt ein Grusel-Freak bin - im Gegenteil. Liebe es harmonisch ohne Kitsch - auch, bzw. gerade draußen. Der Sternenhimmel und so. Ich finde es immer ganz spannend, was da Nachts so passiert. Also wenn sich ganz spät die Eulen unterhalten, die Rehe in der Ferne bellen oder das Geschnüffel in der Nähe. OK, ein bisschen Gänsehaut manchmal gehört dazu - aber alles ohne Panik/Angst. Im Ganzen finde ich es Nachts im Wald (meistens sind das ja Lichtungen/Waldränder oder so was) immer schön friedlich. Kann das auch ein bisschen genießen. Ich bin auch nicht der pausenlos-im-Wald-Schläfer. Aber schon lange so alle paar Monate mal. Vielleicht Gewöhnungssache. Oder Verstand sagt mir, das ja nichts besonderes ist. Letztes Gewitter im Fjell war aber schon bisschen mulmig. Der Lärm und die Light-Show geht dann an die Nerven. Was ganz nett war: Eine kleine Herde Rentiere hatte genauso Schiss und drängelte sich ums Zelt und grunzte nervös herum. So war ich nicht ganz allein.

    Unterwegs keinen Wein, Bier und sowas - auch nicht abends. Bin dann insgesammt träger und schlapper. Könnte am Alter liegen. Aaaber, vor zwanzig Jahren habe ich mal ein paar Overnighter im Sarek gemacht. Da habe ich gerne mal abends eine/zwei Cola-Rum genommen. Hier die Wildnis-UL-Variante: Im Rucks hatte ich ein Röhrchen Cola-Brause-Tabletten (gab es früher mal bei Penny), kleines Röhrchen Rum-Aroma und halben Liter unvergällten, trinkbaren Alkohol aus der Apotheke (96%). Mit Flusswasser auf Trinkbarkeit gemischt. Hatte was damals vor dem Zelt - aber geschmacklich "geht-gerade-so" bis "hart-an-der Grenze".

    Unter welchen klimatischen Bedingungen, wie zb der Lufttemperatur?

    Ich bin fast jedes Wochenende draußen. Seit zig Jahren. Ich regel meinen Feuchtigkeitsaustausch eher rustikal und effektiv. Die Wirkung von Membrankleidung ist nach meiner Erfahrung und Empfindung in meinem Outdoor-Alltag nicht erkennbar und für mich vollkommen zu vernachlässigen. Weil es bei mir keinen Effekt hat, sehe ich beim Thema Membrankleidung Parallelen zur Homöopathie. Ich denke, mit dem Thema zu experimentieren war einen Versuch wert aber Physik kann man nicht überlisten. Jetzt geht es der Industrie um etwas ganz anderes. Konsumenten sind leicht zu überlisten.

    Ich habe noch keine High-Tech-Klamotte gefunden, die meine Feuchtigkeit in ausreichender Menge und schnell genug nach Außen transportiert hat.
    Ich bewege mich moderat, schwitze normal. Ich denke, Membrankleidung ist für stehende oder sitzenden Aktivitäten OK. Ich mag Physik und Marketing.

    Irre Liste - super.

    Wobei so eine Konstellation bei mir eher als Notfall-Geraffel im Handschuhfach zu finden ist.
    Ich habe das auch mal so probiert (OK, nicht ganz so reduziert). Ich kriege es nicht hin. Andauernd nass und am frieren und pausenlos von der Tierwelt belästigt.

    Die Petzl E-Lite nehme ich auch. Habe mehrere Kopflampen aber finde die E-Lite schön simple - einfach zu bedienen und die Leistung reicht mir weil ich eine Funzel nur zum gucken im Zelt und zum Nachtpinkeln brauche. Da reicht mir auch immer das Rotlicht - das Weißlicht ist mir sogar bei dieser kleinen Lampe zu grell.