Beiträge von wilbo

    Beim Tipik Pioulou ist ja das verwendete Silnylon deutlich leichter - sollte es dann auch im Verhältnis weniger Wasser aufnehmen? ist die Wasseraufnahme generell proportional zur Materialdicke/-Dichte?

    Interessanter Aspekt, könnte sein!

    Vermutlich eher nicht an den drei Hauptpunkten, mit denen man zuerst aufspannt, sondern eher den Nebenpunkten, die das Material straff halten?

    Das kommt auf die Konstruktion an.
    Beim Lavvu sind die Gummiringe an allen 8 Hauptabspannpunkten gesetzt.

    Ich würde mir die Dehnung erstmal im nassen Zustand anschauen. Bei kleinen sheltern könnte man einfach die Stange verlängern und hat von innen alle relevanten Punkte mit einem Griff nachgespannt.
    Ansonsten würde ich das tatsächlich abhängig vom Material machen. Beim geringer Dehnung reichen mir die Nebenabspannpunkte, (z.B. bei Luxe F6a). Sollte der Stoff richtig durchhängen, nehme ich mir zuerst die Hauptabspannpunkte vor.
    Gummilitzen gibt es übrigens in unterschiedlichen Zugstärken. ;)

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    Diese habe ich noch nicht mit der von Extex vergleichen, wäre aber einen Test wert:

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    btw. Dies wäre der Knoten der Wahl, wenn ich meine Gummiringe baue.

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Ein äußerst interessantes Experiment.

    Er stellte zwei völlig identische Unterkünfte, eine aus Silnylon 20D, die andere aus Silpoly 30D, unter einen 6-stündigen Dauerregen.

    Er wog die Tücher, nachdem er sie ausgeschüttelt und verstaut hatte.

    Da habe ich ein komplett anderes Messergebnis erhalten:

    Zitat

    Zum Vergleich, jeweils identische Größen, mit 1,7 x 3 m.
    Nach dem nassen Abbau wurden die Tarps 10-mal kräftig ausgeschüttelt.

    *Das Silnylon Tarp ist im Vergleich etwas schwerer geworden, da ich die Verstärkungs-Pads geklebt und genäht habe.

    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/98…dComment-532594

    Leider bin ich nicht der einzige, der eine hohe Wasseraufnahme von Silnylon beobachten konnte. Insofern würde mich die Materialauswahl von Xavier interessieren.

    Es ist aufgrund seiner Elastizität durchbruchsicherer, da die Fasern dazu neigen, nach einem Durchbruch ihre Plätze wieder einzunehmen, ...

    Das ist bei dem Silpoly von Extex auch der Fall. Neulich habe ich erst beim Aston von fatrateine „luftige“ Stelle zurecht-gerubbelt.

    ... sofern das Schutzdach sehr gut gespannt ist und die Gummischlaufen dort angebracht sind, wo sie benötigt werden.

    Das funktioniert tatsächlich recht gut, (habe ich bei unseren Tentipis aus Nylon angebaut). Ungünstigerweise wiegen Gummilitzen mit entsprechender Zugkraft mehr als eine simple 2 mm Abspannschnur.

    Ich hatte immer einen schöneren Aufbau mit dem Silnylongewebe, das immer super gespannt war, nicht so gut mit Silpoly.

    (Gerade Nähte!)

    Ja, im Silnylon ist meistens etwas mehr Stretch, besonders in der Diagonalen.
    Bei beiden Materialien ist im Wind, (abhängig von der Konstruktion des shelters), viel Bewegung im Material.

    ... eine Version aus 30D Silpoly würde 495 Gramm wiegen, gegenüber 400 Gramm aus 20D Silnylon, bei gleicher Reißfestigkeit.

    Ich muss mal schauen, welche Reiss-Proben mir Xavier zuschickt hat. Aber ich glaube das 20 D Silnylon war nicht dabei.

    VG. -wilbo-

    ... hat das ein Innernet und einen Boden?

    Nein, das ist ja, (neben der Größe) der Hit an dem shelter!
    Es hat ein weit nach innen liegendes mesh-skirt und darauf würde ich meinen Pocho oder ähnliches legen.

    Dadurch dass, es eben keinen angenähten Boden hat, ist man vollkommen frei, wie man die Unterlage gestaltet.
    Möchte man von herablaufendem Kondenswasser wirklich geschützt sein, baut man sich eine Bodenwanne ins shelter.

    Direkt im shelter zu kochen ist ohne Boden absolut entspannt und damit für mich wirklich Schlechtwetter-tauglich.
    Wenn ich nicht schon so viele eigene Tarps hätte, wäre dies eines der wenigen Shelter von SMD, was ich gerne testen würde.

    VG. -wilbo-

    Zitat

    Kann man eine brauchbare, rundum geschlossene Zeltbehausung herstellen und dabei nur drei Laufmeter Stoff benutzen?

    Definiere „brauchbar“. ;)

    Ich bin gerade dabei, in Kooperation mit swissbushcraft einen Bivy zu entwickeln.
    Wenn ich den Boden weglasse, haben wir’s doch, oder?

    btw. Die Maximalhöhe ist 65 cm! 8o

    VG. -wilbo-

    Spricht etwas dagegen?

    Nope!
    Silnylon zieht sich unglaublich schön in Form.

    Allerdings muss man dabei die Webrichtung immer in Betracht ziehen.
    Auf Nahtkanten, die diagonal gehen, ist absolut keine Spannung zubekommen und diese haben auch den meisten Stretch.
    Im Umkehrschluss schaue ich immer, welche Nähe konstruktiv eher statisch sein sollten und bringe das nach Möglichkeit ins Design mit ein. Das führt natürlich am Ende immer zu einem Kompromiss mit der Schnittoptimierung. X/

    ... selbst bei Abspannpunkten recht weit vom Zelt diese die Kräfte nicht in eine geeignete Richtung umlenken, sondern am Abspannpunkt das Zelt nach schräg nach unten drücken.

    Daher sind Abspannpunkte an Mid´s auch nur Lifter.

    Die gesamte konstruktive Last wird vom Ankerpunkt am Boden, über die Nähe auf die Spitze geleitet. Wenn ich jetzt dazwischen einen Abspannpunkt einbringe, der Zug nach unten generiert, ist statisch gesehen nichts gewonnen.
    Ein Lifter über einen erhöhen Zugpunkt bringt etwas mehr Raumgewinn, belastet diesen Punkt bei Wind aber sehr stark.
    Bei unserem Tentipi habe ich ab Bft 7 auf der Luv-Seite die Spannung der Lifter immer weiter gelockert, da die Belastung auf diesen Nahtpunkten nicht gut aussah.

    Wenn ich ein Mid für extremen Wind bauen müsste, würde ich das nur mit einem steilen A-Frame Gestänge konstruieren.

    VG. -wilbo-

    N´Abend!

    ... da gibt es ein Koppelstück, mit dem man die beiden Stöcke verbinden kann. Damit erreiche ich stabile 140cm oder auch mal 160cm für einen sehr luftigen Aufbau.

    Ahh, also im Prinzip einfach ein passendes Carbonrohr als Verbinder?
    Bei dem geringen Durchmesser hätte ich allerdings ab 150 cm zunehmend Bedenken, was die Stabilität angeht.

    Zudem bin ich kein Freund von wiederholtem Auseinander- und Zusammenbau von Trekkingstöcken. Irgendwie habe ich dabei kein gutes Gefühl und die Möglichkeit irgendwas kaputt zuspielen schwingt irgendwie immer mit.

    Ich überlege, damit an Kopf- und Fussende ev. die Flächenabspanner ein wenig anzuheben, indem ich innen eine kleine Tasche an den Flächenabspannpatches annähe, in welche ich das Stockende stecken kann.

    Lustig, genau das habe ich gerade bei einem Prototyp aus Baumwolle genäht!
    (Die Idee stammt übrigens von Leo / Bergzeux)

    Das gibt nochmal richtig viel Platz am Kopf- und Fußende.
    Allerdings verändert die Ausbuchtung den Schnitt, besonders im Frontbereich. Auf dem ersten Bild sieht man gut die Falte, die zum Stock führt. Durch diese Verzerrung der Fläche wird aus der vorderen Kante leider ein Teil der Spannung rausgenommen. :(

    Für mich zeigt das auch, dass die grosse Fläche hinten immer noch ein Problem ist, auch wenn das Ende der Naht nach aussen versetzt ist.

    Beim Tramplite liegt mMn das Problem in dem übertriebenen Catcut, (selbst bei DCF) und der relativ niedrigen Gesamthöhe im Verhältnis zum Grundriss. Bei einigen meiner Tarps verlängere ich die hintere Mittellinie nur um 20 cm und es bringt überraschend viel ausgestellten Raum und extra Stabilität. Bei Bedarf setzte ich genau auf diese Linie noch einen Lifter.

    VG. -wilbo-

    Ich habe mit Gallseife beim Entfernen von Schneckenschleim gute Erfahrungen gemacht - ist aber trotzdem mühsam.

    Gallseife ist das Mittel der Wahl!
    Der Rucki wurde von innen eingeseift und eine Weile so stehen gelassen. Nach einer halben Stunde den Rucki nochmal unter die Dusche gestellt und das Seifenwasser wieder eine halbe Stunde einwirken lassen.

    Jetzt weiß ich übrigens, dass der Alpisack, auch von unten, zu 99 % wasserdicht ist. :thumbup:

    VG. -wilbo-

    Moin!
    Den Grundriss mit der ausgestellten Ecke an der Rückwand finde ich besser als das simple Rechteck vom DuoMid.
    Die Rückwand bekommt die größte Windlast ab, daher ist eine stramme und effektive Abspannung der Mittellinie hilfreich. Hierbei komme ich mit dem Abspannpunkt sowieso aus der geraden Linie des Grundrisses heraus, in einen ausgestellten Winkel mit entsprechendem Abstand zum Boden. Um die Rückwand winddicht zu halten, müsste vom Design her das Fly hinten also entsprechend länger sein.

    Meine Gedanken dazu.
    Ich würde erstmal das inner so lassen, wie es ist. Es so optimal wie möglich mit einer entsprechend hohen Stange aufbauen.
    Im zweiten Schritt hätte ich mir ein 1:1 Fadenmodell mit entsprechendem Abstand vom fly zum inner gespannt. Mit diesen Maßen würde ich in SketchUp einen ersten Entwurf hinstellen und mir dann Gedanken über die Designmöglichkeiten machen.

    just my 2 cents ...

    VG. -wilbo-

    Unser Jüngster hat einmal für das Einsammeln von Schnecken 5 cent pro Stück versprochen bekommen. Wir haben leider die Population maßlos unterschätzt ... :rolleyes:

    Ich habe jetzt das obere Viertel vom Apex Quilt gewaschen und bin voller Hoffnung. :thumbup:

    Man muss echt richtig vorsichtig sein, damit bei dem Gewicht des Wassers im Fleece, es nicht irgendwann reißt.

    Das Problem beim Trailstar ist, dass alle Nahtkanten diagonal zur Webrichtung liegen. Da kann man machen, was man will, da ist bei »Schräg an Schräg« immer eine gewisse Dehnung drin.

    Man muss sich bei einem Mid / Lavvu halt immer entscheiden, wie nähe ich die Stoffbahnen zusammen.
    Gerade an Gerade, dann gibt es zwangsläufig auch Schräg an Schräg. Oder Schräg an Gerade, dann hat man mit unterschiedlicher Drehung beim Nähen zu tun.

    VG. -wilbo-