Wenn es ums Schlafen geht, geht im Ultraleicht -Trekking-Bereich eigentlich kein Weg an Quilts vorbei. Dachte ich… Quilts sind quasi Decken, die man am Fußende schließen und unter sich an der Isomatte befestigen kann. Dadurch spart man natürlich Gewicht, denn es gibt keinen Reißverschluß, keine Abdeckleiste, keine Kapuze und keinen Wärmekragen, wie bei einem normalen Schlafsack.
Ich habe mir schon vor Jahren einen Quilt genäht und immer wieder benutzt. Aber richtig glücklich wurde…
Moin Sophia schön ein weiteres Start-up hier zu sehen!
Vielleicht kannst Du mir ja beantworten, wie es sich mit dem Auswaschen von Faseranteilen bei den Alpha-Materialien verhält. Ich trage bisher keinen, habe aber einige in der Hand gehabt und fand den Faserverbund eher locker.
Allgemein ist bei Kleidung die große Herausforderung, faire Produktionsbedingungen bei einem angemessenen Produktpreis zu schaffen. Wie ist da Dein Ansatz?
Mal wieder zum Thema „Heringe sind Verbrauchsmaterial“ ...
Es gibt immer noch den guten alten RockPin aus massiven Duraluminium. Das ist halt kein fancy super-ultraleichtes neues Gimmick. Meine ältesten sind noch aus erster Generation, (gut 40 Jahre alt). Ist einer mal krumm, biege ich den im Schraubstock wieder gerade. ¯\_(ツ)_/¯
Ich habe mal Gewicht über Preis auf einer Grafik eingezeichnet und mich für den positiven Ausreißer (das Gossamer Gear the Two als Gewicht/Preis Knüller) entschieden.
Du hast das SMD Explorer mit dem Outfitter verwechselt. Zwei komplett andere Gewichtsangaben.
Schau Dir beim Gossamer Gear, the Two die Verstärkungen an den Abspannpunkten genau an. Unter Spannung fand ich diese nicht besonders vertrauenerweckend.
Du könntest ja mal, wie die Altvorderen, kurz bevor Kunstseide (aka Nylon) auf den Markt kam, Seidenzelte/ Tarps ausprobieren. Mallory und Amundsen hatten sowas angeblich bei Ihren Expeditionen mit.
Ja, solche Stöffchen wären fein. Aber wir kriegen nicht einmal vernünftigen & bezahlbaren Ersatz für den nicht mehr verfügbaren 180 g/qm Stoff. Geschweige denn noch leichtere, (die entsprechend eng gewebt sein müssen).
840 g, ich müsste den Poncho ausrollen um zu kontrollieren, ob alle Schnüren mit dabei sind.
Die Öffnung in der Mittelnaht war recht aufwendig zu nähen. Ich frage mich immer bei meinem Design, wie sinnvoll es ist, für bestimmte Details eine zeitaufwendige Produktion zu akzeptieren.
Ich finde deine Sachen auf der Website sehr geil jedoch schwer ...
Na ja, ich produziere auch in Silpoly & DCF. In DCF wäre mir ein Poncho zu raschelig und Silpoly ist mir eigentlich als „Kleidungs-Stoff“ zu leicht. (Das soll nicht heißen, dass andere damit nicht prima klarkommen).
Das die langen Seiten dann runter hängen gefällt mir gar nicht deswegen dachte ich man könnte kürzen und eine Kapuze formen. Der Schnitt wenn er dann so bleibt stelle ich mir unbequem vor der wird am Hals scheuern und sonst noch was.
FlorianHomeier hat das bei seinen Bodenplanen so gemacht, dass die Verbindungs-Reißer ebenfalls zum Verschließen des Ponchos geeignet sind. Um die Schultern gelegt passt da sogar noch ein kleiner ul-Rucki mit drunter. Als improvisierte Kapuze, na ja seht selbst ... Florian nutzt diesen Poncho, (ohne Kapuzenfunktion) in Kombi mit einem Schirm.
Ich wollte den Gedanken eines "Poncho-Tarps" wieder aufnehmen. Vorerst ohne Kapuze, um erstmal zu schauen, ob die Konstruktion nicht das Loch aufzieht.
Bisher sieht das vielversprechend aus ...
Unterm Tarp ist reichlich Liegelänge für 1-85 plus und als Poncho funktioniert die Länge für mich ebenfalls. Für die ersten Poncho-Tests werde ich mir die Kapuze noch sparen, da ich eh eine „wasserdichte“ Baumwolljacke mitnehmen werde.
Sollte sich der Poncho bewähren, mache ich mir Gedanken über eine sinnvolle Befestigung der Kapuze.
Es gibt einen Hack eigentlich für den Us Poncho (deutlich leichte ca 600g) wo man klappbare Zeltstangen diagonal in den Poncho spannt,habe ich auf meinem so umgesetzt leider bekommt man ein Meshbivy sehr schlecht darin unter da die ja meist eckiger sind. aber als schnellen geilen Regenschutz super geht auch mit leichtern Poncho´s müßen die Stangen halt angepasst werden. Darauf hin halt de Gedanke mit dem Tarp
Wieso nimmst Du nicht ein GateWood Cape? Dafür gibt es inzwischen auch ein passendes inner.
Ich habe mal für eines meiner Poncho-Tarps eine separate Kapuze mit überlappendem Schulterschutz gebaut. (Das ganze sieht ein wenig nach Mittelalter-Mark aus.) Den Schnitt müsste ich noch irgendwo haben.
Ein YT Video was ich gefunden (finde ich just nicht mehr wieder )habe zeigt das das Tarp in der Mitte gefalltet über den Kopf gelegt und im Brustbereich beide Seiten zusammen gerollt werden die dann mit Schnur fixiert werden und so als Poncho fungiert.
Meinst Du das, indem eine Plash-Palatka mit 3x3 Meter genäht wird?
Dazu bräuchte etwas mehr Informationen. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, möchtest Du das 3x3 diagonal falten, um es dann als Poncho zu verwenden?
Das grundsätzliche Problem bei Poncho-Tarps: Ist die Liegelänge bei einem Tarp ausreichend, wird der Poncho zu lang. Ist der Poncho optimal, wird meist die Liegelänge zu kurz.
Hinzu kommt, dass das Poncho-Tarp Konzept an dem Punkt hinkt, wo man den Poncho im Regen ausziehen muss, um das Tarp aufzubauen. (Wenn schon, finde ich den Poncho als Unterlage zu verwenden sinnvoller). Das wäre ja noch in Ordnung, wenn das Tarp-Setup sehr schnell gehen würde. Leider sind in dieser Hinsicht meine Erfahrungen mit dem 3x3 eher durchwachsen. Überwiegend bekomme ich so ein Tarp nicht unter 10 Min in ein komplett bezugsfertiges shelter verwandelt. (Allerdings gibt es hier recht große Gemeinde, die das GWC nutzt. Wahrscheinlich können die viel praxisbezogener über die Vor- und Nachteile berichten)
Ein 3x3 Tarp halte ich zudem in der Fläche für zu groß. Wenn mir 3 m Basislänge zum Liegen reicht, brauche ich in der Tiefe nur 2 m. Ein dreiseitig geschlossenes shelter kriegt man schon mit einem 3x3 hingefrickelt, aber eine vernünftige Liegelänge, für mich mit 1-85, gibt es dann nicht mehr.