Das ZPacks Plex Solo, ich hatte es mal, wiegt mittlerweile in der leichtesten Version 330g!
Wieso hast du es verkauft?
VG. -wilbo-
Das ZPacks Plex Solo, ich hatte es mal, wiegt mittlerweile in der leichtesten Version 330g!
Wieso hast du es verkauft?
VG. -wilbo-
Das komplizierte Aufstellen des Tarps ist der Grund, weshalb ich es nicht mehr verwende.
Solange man sich auf ein bis zwei feste Setups konzentriert, ist ein Tarp genauso schnell / langsam aufgebaut wie ein Zelt.
Meine Bestzeit beim Trapezo-Mid waren bummelige 2:30 Minuten.
Das setzt voraus, dass man alle Funktionen, die ein Zelt hat, auch benötigt. Manchmal ist das Anwendungsprofil ja durchaus geringer.
Vom Gewichtsanspruch halte ich beide shelter für gleichwertig. Und wenn man halbwegs bewusst seine Komponenten wählt, bleibt alles in einem vergleichbaren Rahmen.
Tarp 255 g & Bivy 235 g.
(Inkl. aller Schnüre, aber ohne Heringe. Es gibt 6 / 8 Abspannpunkte).
Wähle ich ein Zelt, dann sollte es eines sein, dass sich in der Performance deutlich von einem guten Tarp unterscheidet.
Also kein „ultralight“ tent mit flimsy-poles.
VG. -wilbo-
Moin!
#PackLessPlayMore und ich haben einen Tag in der Firma verbracht, ein Bericht folgt irgendwann.
Super, dass es geklappt hat.
Euer Bericht würde mich sehr interessieren.
Wir haben sonst auch noch ein paar interessante Stoffproben, beginnend bei 17g/m² (7den-Ripstop) bis hin zu ca. 250g/m² (nachgebautes X-Pac) aus China mitgebracht und biete sie gern zum Test an.
Immer her damit!
Aktuell bin ich ziemlich viel am Nähen und Kleben, aber so in zwei Wochen produziere ich wieder eine Testreihe mit den angesammelten Stoffproben.
VG. -wilbo-
Allerdings sind die wohl auch nicht wasserdicht.
Moin!
Die Packsäcke sind natürlich so wasserdicht wie bei jedem genähten Rucksack. ![]()
Daher habe ich Dir Gestelle verlinkt, an die ein Wassersportsack geschnallt werden kann.
Als Packsack habe ich gute Erfahrungen mit dem Exped Fold-drybag Endura 50 gemacht.
Sehr rustikales Außenmaterial, standfest und innen weiß beschichtet.
Um Außentaschen zu improvisieren, kann man den Packsack in einen halbhohen Mesh-Sack stecken.
Seitlich wird dieser an den Daisy-Chains aufgehängt, sodass er nicht herunterrutscht.
btw. Habe ich einen neuwertigen SMD Flex-PR im Angebot. Hätte aber Zweifel, ob sich damit 25 kg komfortabel tragen lassen.
VG. -wilbo-
20 - 25 kg sollte er tragen können.
Schau Dir doch mal die Tragesysteme von Seekoutside an.
Deren Ruckis haben seriöse Gestelle und eine vernünftige Lastübertragung die auf die Hüfte.
Nicht ganz leicht, nicht gerade günstig.
Irgendwann ist mir ein alter, gebrauchter Divide zugeflogen. Den könnte ich Dir zum Testen des Tragesystems ausleihen.
VG. -wilbo-
MSR Blizzard Stake:
3 cm breit & knapp 24 cm lang, (bis zum Zugpunkt der Schnur)
Mit 27 g der leichteste und stabilste in diesen Dimensionen!
Sobald es wahrscheinlich wird, dass ich weiche Untergründe vorfinde, sind diese Heringe für die Hauptabspannpunkte dabei.
Hervorragender Halt in Sand, Humus und Schnee.
Da ich keinen entsprechenden Themenbereich gefunden habe, hier eine sehr gute Zusammenfassung.
Wie immer bei Ryan Jordan, sachlich und kompetent:
Wie verhindert ein Innenzelt Kondens, so dass sich gravierend was ändert?
Jaein. ![]()
Der ursprüngliche Gedanke bei einem Doppelwandzelt war, den Bereich zwischen Innen- und Außenzelt gut durchlüften zu können. Das setzt voraus, dass das Innenmaterial nicht aus Netz, sondern einem dichten Gewebe ist. Damit bleibt es im Inneren etwas wärmer, bzw. die erwärmte Luft wird nicht gleich rausgeblasen. Am Außenzelt gibt es durch die kühlere Luft kein oder nur ein geringes Temperaturgefälle und damit wenig Kondensation.
Hat man in dem Zwischenraum keinen Luftzug, entsteht natürlich zunehmend Kondensation am Fly. Ist das Zelt vernünftig konstruiert, schützt ein solid inner aber immer noch vor tropfendem Kondenswasser und Spray.
Ein Innenzelt aus reinem mesh, ist eigentlich nur Insektenschutz und Abstandhalter.
VG. -wilbo-
Ich habe noch gar keinen bekommen, oder?
Ach ja, ...
Ab Min. 10 gehts los.
Noch schlimmer finde ich allerding eine deutliche unterschreitung des Taupunkts bei windstille.
Jupp, daran ist dann auch nichts mehr zu machen.
(Außer beim Feuerzelt, Trockenheizen. Aber auch da bleibt das untere Viertel feucht).
... ich habe gerade die Kombi aus starken, ausdauernden Regenfällen, hoher Luftfeuchtigkeit und Sturmböen, die die Zeltwände zittern lassen, vor Augen.
Meist ist es ja bei Wind so, dass sich kaum Kondenswasser an der Innenseite bildet. Bei der Luftzirkulation ist der Temperaturunterschied von außen- zur Innenfläche so gering, dass da einfach nichts kondensiert.
Ich hatte einmal diesen Kondenswasser-Spray bei einem sehr kräftigen Regenguss und wenig Wind. Der prasselnde Regen hat innen den feinen Feuchtigkeitsfilm auf mich nieder nieseln lassen, sodass ich zuerst dachte das Zelt wäre undicht.
VG. -wilbo-
Überraschend gut. Das sind sowohl von innen wie außen zwei Hangriffe.
Leinenspanner lösen und aushaken.
Die Leinenspanner sind relativ dicht an den Haken dran, sodass man nicht in die Ecken kriechen muss. ![]()
Im Gegensatz zum Reißverschluss braucht man zum Öffnen und Schließen allerdings beide Hände.
Ich habe testweise einen Gummizug mit Haken verwendet. Das funktioniert sogar einhändig, ist aber schwerer.
Moin!
Das Camo-DCF Tarp wiegt nun 325 g, mit allen Schnüren.
Komplett offen.
Um das Vordach richtig abzudichten, musste ich bei diesem Aufbau die Überlappung etwas großzügiger wählen.
Die rückwärtige Ansicht, mit und ohne Überlappung.
Halboffen.
Geschlossen.
Verschlusshaken der Eingangstüren.
Fixierung der Türschnur und Cordlocs an den Abspannpunkten.
Ich bin komplett weg von den Cordlocs und verwende fast nur noch die Leiterschnüre. Zum einen verstellen sich die Leinenspanner mit den dünnen Schnüren beim Abbauen immer wieder und finde die Doppelschnüre in der Anwendung schneller und effektiver. Gerade bei DCF brauche ich das Material selten nachspannen und wenn, setzte ich den Hering einfach nochmal strammer.
Das Tarp ist im Shop noch nicht gelistet. ![]()
VG. -wilbo-
Ich komme gerade keine 20 Nächte pro Jahr raus, ...
Ein shelter mit Sil/Sil-Beschichtung holte ich nach 10 Jahren aus dem Lager und würde es wie ein neues Verwenden.
Wie stark nur das Gewebe ohne UV-Strahlung altert, kann ich nicht genau sagen, vermute aber, dass dies zu vernachlässigen ist.
Quasi wie ein Rennmotor, der ein Rennen lang halten muss und gut.
Jupp, die Anwendung ist gerechtfertigt, wenn man das Geld über hat und etliche Nächte am Stück draußen verbringt.
Aber sobald man rechnet, ist ein Sil-Shelter ökonomischer. German Tourist ![]()
VG. -wilbo-
Frage 1.
Kommt drauf an ...
... wie gut sich die Kapuze verschnüren lässt. Es gibt Poncho-Tarps, bei denen man die Kapuze außen einrollen und mit einem Clip fixieren kann. Da flattert auch draußen im Wind nichts rum.
Wenn so was nicht gegeben ist, kann man die Kapuze eindrehen, einmal umschlagen und mit einem Gummiband zusammen halten. Solange alles dicht bleibt, ist es egal, ob das Bürzel außen oder innen hängt.
Frage 2.
Kommt drauf an ...
... wie sehr der Wind den Regen unters Tarp drückt.
Ich habe mit dem »asymmetrical Holden« gute Erfahrungen gemacht.
Der Fußraum wird so klein wie möglich gehalten und an der Kopfseite ist das Tarp weitestgehend heruntergezogen.
Dieser Aufbau verlangt allerdings an der Front eine Abspannung auf Viertel-Länge.
Hier das Gleiche mit dem Golite-Poncho ohne extra Abspannpunkt.
VG. -wilbo-
Ich unterscheide in Messen und Berechnen.
Beim Schlafsack wird der Loft zusammen mit den unteren und oberen Kammern gemessen.
Komfort-Temperatur = 23,5 Grad - (3,5 x cm Loft : 2) = ... Grad Celsius
Limit-Temperatur = 17,5 Grad - (3,5 x cm Loft : 2) = ... Grad Celsius
Bei Quilt könnte man das genauso machen oder nur eine Lage messen.
Beim Berechnen einer Kammer, müsste die Formel dann allerdings so aussehen:
Komfort-Temperatur = 23,5 Grad - (3,5 x cm Loft) = ... Grad Celsius
Limit-Temperatur = 17,5 Grad - (3,5 x cm Loft) = ... Grad Celsius
Ich hoffe, das hilft ...
VG. -wilbo-
... aber das Mesh-Inner vom Klon ist nicht sehr gut geschnitten.
Wenn ich mich recht erinnere, bezog sich das auf den boden-bündigen Aufbau. (Was ich aber trotzdem suboptimal finde)
Ein Boden aus Silnylon ist natürlich immer eine Rutschbahn. Inwieweit das für eine große Doppelmatte relevant ist, kann ich nicht beurteilen.
Was ich mir noch vorstellen könnte, wäre ein MSR mesh-house mit entsprechendem Tarp.
Vielleicht hätte ich sogar noch ein 3er-inner abzugeben ...
![]()
Was würdest du denn sagen viel kleiner würde man das Ganze (sinnvoll) bekommen können?
Puh, keine Ahnung.
Ich weiß ja nicht, welche Liegelänge Du brauchst. Da müsstest Du den Schnitt selber einmal runterskalieren. (Kann ich Dir zusenden)
Ansonsten wäre der Entwurf von ChristianS vielleicht eine gute Orientierung.