Beiträge von wilbo

    Das ist immer auf Anfrage. In diesem Fall waren das 390,- €.
    Da ich in der letzten Zeit hauptsächlich on-demand gearbeitet habe, bin ich am überlegen das Shop-System komplett umzustellen.
    Also eine Basis-Version anzubieten, mit verschiedenen zu buchbaren Optionen. Ähnlich wie bei den KS-Rucksäcken, nur in übersichtlich. ;)

    VG. -wilbo-

    N´Abend!

    Hier werden einige ausgewählte ul-Produkte gezeigt, die gerade frisch produziert wurden oder als Prototypen zur Diskussion stehen.
    Aktuell ist gerade das 2×3 m Tarp für lampenschirm fertig geworden. Es ist ein simples Flat-Tarp aus 18 g/qm DCF mit einem Gewicht von ca. 195 g.



    Da das Tarp größtenteils als Halbpyramide aufgebaute werden soll, habe ich einige Verstärkungs-Streifen empfohlen.

    Alle Abspannpunkte sind mit 34 g/qm DCF, sowie zusätzlich mit einem Streifen am Rand gegen Abrieb verstärkt.
    Die Verstärkungen sind vollständig in den Rollsaum eingeschlagen.



    Die Lifter liegen genau an den Kreuzungspunkten und wurde mit 102 g/qm woven-DCF hinterlegt.

    (Die Nähte der Lifter wurden noch versiegelt).

    VG. -wilbo-

    ... wird das irgendwann nicht etwas viel mit den ganzen flicken?

    Ich schätze mal, bis ich 100 g in Flicken erreicht habe, wird einige Zeit ins Land gehen. ;)

    Oder gehen nur manchmal welche durch das Material?

    Ja, nur die ganz dicken kommen unten an.
    Beim Brennholz ist es ratsam nach Buche, Birke oder Eiche Ausschau zu halten und wenn möglich, Nadelhölzer zu meiden. Das reduziert den Funkenflug deutlich.

    VG. -wilbo-

    N´Abend!

    Die Winter-Hutze ist fertig und funktioniert einwandfrei.

    Zusammen mit dem Isorohr von Tschum habe ich am angrenzendem DCF-Material nicht mehr als 55 Grad gemessen. Dabei war das Ofenrohr im unteren Bereich schon am Glühen.

    Platziert man den Ofen mittig, können sich sogar zwei Personen das Lavvu teilen. (Gesamtgewicht kommt noch).

    Natürlich muss man sehr vorsichtig mit den heißen Flächen sein.
    Für eine Solo-Nutzung würde ich den Ofen mit mehr Abstand platzieren. Durch die drehbare Hutze ist dies kein Problem.

    VG. -wilbo-

    N´Abend!

    Die Eingangs-Toggeln sind dran und bei der Gelegenheit habe ich auf 30 cm Höhe eine Liegelänge von 245 cm gemessen. :thumbup:
    Ich war selbst erstaunt, dass die Snow-Flaps so viel bringen.

    Je mehr ich jedoch über deine Schwierigkeiten bei den Details lese, desto mehr wachsen meine Zweifel ob ich ein ähnliches Zelt in Silpoly annehmbar hinkriegen würde.

    Das hat man aber eigentlich immer, es sei denn man produziert das Gleiche in Serie.
    Der Schnitt ist ja simpel und wenn man einen teilbaren Reißverschluss verwendet, wird es auch nichts anderes als ein großes Tarp. ;)
    Wenn Du dran machen möchtest, kann ich Dir gerne Details der Spinnen-Konstruktion sowie der Hutze zukommen lassen.

    VG. -wilbo

    Hat jemand eine Idee, wie ich das Innen-Zelt flicken kann? Nähen? Es handelt sich um das Lanshan 1 Pro.

    wilbo
    12. Dezember 2024 um 07:34

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Hier sieht man sehr schön, wie sich der Alterungsprozess beim Camo-DCF zeigt.

    Der Zeltkörper wurde aus einer alten Restrolle DCF (Mitte 2019) und die Hutze aus einer frischen Rolle gefertigt.
    Beide Rollen wurden dunkel gelagert. (Für alle, die es nicht sehen. Der Grünanteil wird geringer und der Rot-/ Braunanteil nimmt zu). ;)

    Bei der nächsten Gelegenheit werde testen ob sich die Alterung auf die Weiterreissfestigkeit ausgewirkt hat.

    VG. -wilbo-

    Moin!

    So, damit bin ich jetzt halbwegs zufrieden.
    Mal sehen welche Änderungen mir noch einfallen, da ich ja noch die Winter-Hutze bauen möchte.

    Die schwarze Abdeckung sorgt für einen sicheren Sitz und damit die Hutze im oberen Bereich wirklich wasserdicht abschließt.
    Es können beliebig viele Segmente geöffnet werden und die Lüftung ist natürlich in der Ausrichtung flexibel.

    Jetzt fehlen nur noch kleine Details:

    • An den Eingangs-Paneelen kommen noch Bänder zum kompletten Öffnen der Front
    • Am oberen Reißverschluss ist mir die Verstärkung zu gering. Der Zug am Ende des Reißers ist immer maximaler Stress für das Laminat.
    • An den Snow-Flaps wurden von innen noch einige Kam-Snaps und kleine Schlaufen angebracht, sodass ich die Ecken richtig dicht machen kann.
    • Die Aufhängung an der Spinne wird jetzt doch über zwei kleine Schäkel gelöst. Damit bin ich flexibel und kann bei Bedarf eine größere Stangentasche, z.B. für ein Grönlandpaddel anbringen. (+ 10 g)

    Aktuelles Gesamtgewicht 780 g.

    VG. -wilbo-

    N´Abend!

    Der Hutzen-Schnitt ist eine schwere Geburt.
    Es hat bisher vier Schnitte und weit über 10 Einzeländerungen gegeben. :rolleyes:

    Im Grunde hatte ich mich zu sehr an den Maßen vom Tschum-2P orientiert, sodass die ersten Entwürfe für die Tonne waren. Diese nur leichte Veränderung des Kegels zieht in der Spitze natürlich ebenfalls eine komplett andere Form nach sich.
    Im Nachhinein betrachtet natürlichen sonnenklar, aber in Produktion bin ich manchmal sowas von betriebsblind.

    Mit Glück wird morgen DCF-Hutze-#1 fertig.

    VG. -wilbo

    Moin!

    - warum? :) Sorry für die ketzerische Frage ;)

    Berechtigte Frage!
    Der Sinn und Unsinn dieses Projekts wird auch bei uns in der Familie diskutiert.

    Es sollte schon öfter zum Einsatz kommen als nur im Winter.
    Für die kalte Jahreszeit wollte ich immer schon ein leichtes Ofen-Zelt haben, egal aus welchem Material. Bei unseren großen Lavvus hat mich der Aufwand der Ofenrohr-Installation genervt. Ich wollte mal sehen, wie flexibel eine gut konstruierte Hutze sein kann und ob sich dieses System über die Zeit bewährt.

    In Schnee und Eis ist DCF jedoch nicht so der ideale Werkstoff, da vereiste Stellen doch schnell das Laminat beschädigen können.

    Die Beschädigungen an meinem DCF Test-Tarp waren alle nur im unteren Bereich, der direkt mit Schnee am Boden in Kontakt kam. Hier ist der Schnee geschmolzen und wieder vereist, sodass es beim Abbauen zu den Laminat-Schäden kam. Auf der oberen Zeltfläche konnte ich nach dem Winter keine Beeinträchtigungen feststellen.

    Und wenn es zusätzlich auch nicht wirklich leichter als ein Teil aus SilPoly wird - warum?

    Mein Gewichts-Vergleich mit nivi’s Lavvu war ein wenig unfair zu Ungunsten von DCF. Natürlich würde ein baugleiches shelter aus Silpoly ca. 250 g mehr wiegen bzw. das Vergleichs-Lavvu mit Snow-Flaps eben 150 g zusätzlich.

    Die Snow-Flaps sind mir aus zweierlei Hinsicht wichtig.
    Ich möchte den Raumverlust zum Rand hin ausgleichen und damit die relativ flache Bauweise dieses Lavvus etwas optimieren.
    Bei Nutzung im Winter mag ich es, die Luv-Seite komplett abdichten zu können. Sei es mit Schnee, Laub oder Swno-Flaps. Welchen realen Nutzwert mir diese zusätzlichen 150 g geben, wird sich zeigen.

    Ich bin gespannt, ob es bei Verwendung vom DCF-Lavvu weitere Vorteile ergeben werden, die sich mir bisher noch nicht erschlossen haben. Denn nur rein vom Gewichtsvorteil ist es im Verhältnis zu den Kosten „bedenkenswert“. ;)

    VG. -wilbo-