Beiträge von wilbo

    Moin!

    Ich hatte das Lanshan-1 ebenfalls einige Zeit in Verwendung und habe es vor allem aufgrund des Fly-Materials verkauft.
    Die Reißfestigkeit ist so gering, dass ein Loch sofort abgeklebt werden sollte, damit es nicht weiter reißt.
    Wenn man das weiß, kann man damit umgehen und hat halt immer einige Selbstklebeflicken dabei.

    Mit dem T-RV komme ich nicht so gut zurecht, ich kann zumindest den vertikalen kaum einhändig zum öffnen bedienen.

    Die 3F inner haben vorne, in der Mitte der Bodenwanne eine Schlaufe. Da fädel ich immer eine Schnur / Gummischnur durch und fixiere damit die Bodenwanne am Stock. Das gibt genug Widerstand um die Reißer einhändig zu öffnen.

    ... das Überzelt dehnt sich über Nacht sehr so dass alles schlaff hängt und auch der Platz innen eingeschränkt wird.

    Mit einer teleskopierbaren Stange oder einem verstellbaren Trekkingstock ist die Dehnung ruckzuck ausgeglichen.

    ... abgeklebte Nähte, Regendicht, ...

    Sind die Lifter inzwischen versiegelt?
    Bei meinem Fly musste ich noch selber nachbessern.

    ja, auch, ausser dass "die Touris" im Mindset vom Wolfsfell als Teil der Produktivkraft von Wolfsfell ja überall wild und weiterkommend rumzulaufen imaginieren sollen ("Wildnis").

    Was faktisch am Ende kaum einer macht. Außerhalb Hauptstrecke ist das viel zu anstrengend. :)

    Was mich eher nervös macht ist das ja mit dem entsprechenden rühren der Werbetrommel für das "outdoorerlebnis" immer mehr Leute draußen rum laufen. Es wird ja immer schwieriger bzw aufwendiger ein wenig Einsamkeit da draußen zu finden.

    Ich finde Hauptwanderwege eigentlich ganz gut. Das kanalisiert den Tourismus und nur ein wenig abseits, kann man wieder für sich sein.

    Es kommt halt immer drauf an wie viel man den Camping-sheltern zumuten will. :evil:
    Grundsätzlich hält einiges, wenn es das Material auch mitmacht.

    Eingefasste Nähte sind perse nicht schlechter. Nur kann ich, im Gegensatz zu einer Doppelkappnaht, im Durchlicht nicht sehen wie viel Stoff eingefasst wurde. Das merke ich leider nur dann, wenn sich die Naht unfreiwillig öffnet.

    Auch einfache Nähte für die Abpannpunkte funktionieren, solange diese entsprechend konstruiert sind.

    (Ich bin gerade total glücklich beim 30 D Silpoly, nach zwei Metern Doppelkappnaht exakt auf den Punkt die Naht abgeschlossen zu haben. Das läuft mit einem Einfassband sehr viel einfacher!).

    mein Problem: ständig kippt die Tasse oder die Flasche um ich brauche also irgendeine Lösung, auf die ich Tasse oder Flasche gerade hinstellen kann.

    Ich hätte, da eine Idee mit dem Faltboden den ich für meine Fire-Pits verwende.

    Aber eigentlich ist das ein Problem, was keins ist ...
    Vielleicht das Ganze mal als "Aufmerksamkeits-Übung" sehen? ;)

    Ich habe mir das Video aus den oben genannten Gründen auch nicht angetan, kenne aber Kengals als Herdenschutz bei uns im Dorf. Kurzum, die Vorstellung aufgebrachten Hunden auf Bodenhöhe gegenüber zu sehen, würde mich ebenfalls extrem beunruhigen.

    Ob es jetzt faktisch einen Unterschied macht, wenn ich im inner aus dem Tarp herausschaue oder mich eine 20 D Zeltwand davon trennt, kann ich schwer einschätzen.
    Möchte ich etwas mehr Abdeckung im Tarp, spanne ich meinen Schirm in den Eingangsbereich. In wie weit das schlagartige Aufspannen des Schirms solche Hunde nachhaltig verscheuchen würde oder sie nur noch wilder macht kann nicht sagen. Bis auf weiteres ist das, neben meiner Schiedsrichter-Pfeife jedenfalls mein psychologisches Backup für potenziell aufdringliche Wildschweine.

    Ich würde mir in jedem Fall den Doppelnutzen eines Ponchos mit einbauen.
    Es war wirklich sehr angenehm sich in diesen Tagen bei einer längeren Pause einkuscheln zu können. Auf einer Isomatte sitzend, am Baum gelehnt, kann ich den Poncho über die angezogenen Beine legen und in aller Ruhe meinen Tee genießen. Das ist purer Luxus!

    ... bin immer noch traurig, dass es kaputt is...

    Woran ist es denn gestorben?

    Das 1-er Pro ist bestellt.

    Bitte schau mal, ob einer der Packbeutel aus dem Außenzeltmaterial gemacht wurde. Dann könntest Du mal eine kleine Reißprobe für uns machen.
    (Nach meinen Erfahrungen mit 20 D Stoffen die Sil/Pu Beschichtet sind, ist das ein wenig stabiler als Backpapier) ;)

    ja, wahrscheinlich wirds nen 3 P Zelt werden...

    Ich habe gestern nochmals über die "Ultraleicht-Problematik" von Kuppelzelten nachgedacht.

    Wenn ich mir aktuell ein Zelt genauer anschauen würde, wäre es das TFS Saga.
    Möchte ich zu zweit damit halbwegs leicht unterwegs sein, wiegt das 20 D Fly 915 g, plus 620 g Stangen, macht zusammen 1.535 g.
    Das ist für ein Zelt mit solider Konstruktion, in guter Verarbeitung, (und all dem Zusatz-Schnicknack) nicht so schlecht. Den Boden würde ich über unsere Ponchos improvisieren und in der Mücken-Saison mir ein leichtes Netz aufhängen.

    Ist das Gewicht zweitrangig, kann ich das normale inner verwenden und habe ein sturmtaugliches 4 Season Zelt.

    Ich habe gerade nochmal Einfuhrumsatzsteuer und Zoll geschätzt und bin auf gut 500,- € für das 2P gekommen.

    Deshalb die Frage an die Zeltexperten unter uns: wie würdet ihr die wettertechnischen Limitierungen des Stoffs in Kombination mit der Geometrie des Pioulou einschätzen?

    Von Stoffen unterhalb von 30 D halte ich perse wenig, weil dadurch viele, gezielte Verstärkungen gesetzt werden müssen.
    Beim Pioulou speziell sehe ich die Konstruktion vom Falteingang, besonders die oberste (unverstärkte) Fixierung der Türkante kritisch. Das hat mir schon bei der Ausführung mit dem stärkeren Stoff nicht gefallen.

    Kommt also drauf an wie das Zelt mit diesem Material verarbeitet wurde.

    VG. -wilbo-