Beiträge von wilbo

    Die viel wichtigere Frage für uns Gewichts-Fetischisten wäre doch: Ist das denn leichter? 🫠

    ^^

    Ich werde noch ein Polymorph-Tent mit Stangentasche für mich bauen. Dann kann ich ja mal die Gewichtsdifferenz mitteilen.
    (Obwohl mir +/- 15 g total wumpe sind, wenn sich die Spitze mit der Stangentasche schneller bauen lässt. Ich bin ja mit meinen Fertigungszeiten jenseits von gut und böse).

    Moin,
    Das Polymorph-Tent für Julius ist fertig geworden. (320 g)
    Ich bin gespannt, welche Aufbauformen sich, als am wichtigsten herauskristallisieren werden.
    (Die Fotos sind alle mit Aufbauhöhe 125 cm gemacht).

    An der Seitenansicht sieht man schön die Symmetrie der einzelnen Bauelemente.
    Das freut das Designerherz.

    Zu dem Öffnen und Schließen werde ich nochmal eine extra Fotoserie machen müssen.
    Bei meinen Baumwoll-Tarps habe ich den Tunneleingang wie hier aufgestellt und zum Verschließen nur die Abspannung an der Trekkingstockspitze gelöst.
    Zum Öffnen musste ich dann nur noch den Trekkingstock wieder aufstellen.

    Die Hinterkante hat einen Extra-Streifen bekommen, damit die Rückseite winddicht abschließt.
    Seit einiger Zeit verwende ich an meinen Tarps einen Farbcode bei den Schnüren.
    Die hinteren Eck-Schnüre sind z.B. Gelb, damit man selbst in der Dämmerung, schnell die wichtigsten Fixpunkte erkennt.

    Der Falteingang kann links- oder rechtsbündig geschlossen werden. Dafür muss in der Mitte ein Hering nicht zwingend gesetzt werden. Man könnte den Abspannpunkt mit einer zusätzlichen Schnur auch zur anderen Ecke hin fixieren.

    Die Mittelnaht vom Überdach ist eine Französische, die aber zusammen mit einem Tape sehr solide wird.

    Die Spitze war in der Fertigung zeitaufwendiger als man meint.
    Das Gurtband als Fixierirrung funktioniert hervorragend, ist aber ein zusätzlicher Produktionsschritt im Vergleich zu einer Stangentasche.

    Der Gedanke hinter der Gurtband-Fixierung ist, dass man damit die Stange in zwei Aufbaurichtungen vor dem Herausrutschen schützen kann. Wenn man dies Feature allerdings nicht nutzt, ist eine Stangentasche im Produktionsaufwand geringer.

    VG. -wilbo-

    Man stellt einfach die Stangen innen rein und gut.

    Das finde ich, neben Clips auch am besten. Nur sollten die Ecken dann großzügig verstärkt sein.

    ... dies ist bei Hochlagerzelten üblich das diese kein Moskitonetz haben und man so den simpelsten Eingang bekommt.

    Was dafür ja in Ordnung wäre, nur nicht aus diesem flimmsy Material gebaut.
    Ansonsten könnte man aus dem Boden ein Oval ausschneiden um den Raureif auszufegen.

    Ein Aufbau-Video vom Polymorph Tarp ...
    (Baugleich mit diesem hier)

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    ... und ein wenig bushcraftiges Lagerleben. ;)

    Der Film ist natürlich wieder von fatrat.
    Herzlichen Dank für die schöne Arbeit!

    Na, sollen sie ihr Glück damit versuchen.

    Allein schon was ich im Film sehe, macht mich skeptisch:

    • Das Zeltmaterial ist wahrscheinlich das gleiche empfindliche Polyester was sie immer verwenden.
    • Daraus auch die Stangenkanäle zu bauen, nenne ich mal "zuversichtlich".
    • Das Material der Stangentaschen am Ende des Kanals sieht mir verdächtig dünn und wenig standfest aus.
    • Gestänge wurde schon genannt, könnte man aber notfalls austauschen.

    Zu klären wäre:

    • Sind die Sturmanspannungen nur einfach mit in die Naht des Kanals gesteckt oder doch irgendwie verstärkt?
    • Wie verhält sich das Gestänge im Wind, (vielleicht nicht schlechter als beim X-Dome). ;)

    Also du hast vollkommen recht, ...

    Kein Problem!

    ... oder 3x2 so aufzubauen das man ein Inner benutzen kann, sowas wie das 3f UL, weil das hab ich da.

    Ab da kannst Du mal schauen: RE: wildoor.de
    Die Schnitte sind ja keine Raketentechnik und spezielle eigene Entwicklungen wie die Stangentasche gebe ich gerne via PN weiter.

    Jetzt schreibst du von 3x2m Tarps. Wenn wir jetzt mal von einem Flat ausgehen. Hat man hauptsächlich die Aufbauvarianten: A-Frame und Halb-Pyramide wenn der Wind mal etwas stärker bläst oder übersehe ich da was? Weil an sich klingt das nach einen tollen Größe.

    Die drei Standard Varianten mit dem 2x3 Tarp sind bei mir:
    Halbpyramide mit beak, asymmetrical Holden und niedriger A-Frame.

    ... aber am Fußende geht's eigentlich nie ohne Kondensation.

    Jetzt denke ich mir grade, vielleicht sollte ich ja doch erst mal mal mit leicht Abspannen experimentieren, um etwas mehr Belüftung zu haben... :/ Der Bivy hat keine richtigen Abspannpunkte, aber kann ich sicher improvisieren.

    Das wird auch immer so bleiben. :(
    Das inner ist mit dem hochgezogenen, wasserdichten Fußende schlicht eine Fehlkonstruktion.

    Als Lösung ohne Abspannen stelle ich mir was entweder aus etwas steifen Material vor wo die Wände von selbst aufrecht blieben.

    Ich habe einmal einen Wannenboden aus Baumwolle gebaut.
    In der Mitte ist die Kante immer wieder umgeklappt, bis ich sie nach innen hin abgespannt hatte.

    Das funktioniert natürlich nur bei Zug auf der Kante.

    Bei der zweiten Variante habe ich in die Ecken dünne, kleinen Bambusstäbchen eingenäht. Das hat die Standfestigkeit nochmals verstärkt.

    Interessanter Vergleich mit dem Schluss, dass sich funktional weniger getan hat, als man denken mag.

    Bezogen auf das Höhenbergsteigen kann ich mir das durchaus vorstellen.
    Wobei 5 Grad Differenz in den Schuhen im Extremfall den Unterschied zwischen "nochmal davon gekommen" und einer ernsthaften Erfrierung ausmachen können.

    Zitat

    “There’s been a loss in knowledge over the last hundred years,” Ross said. “Scientific innovation, fancy materials and technology, flashy branding, low price points—these things can attract us to amazing new products. Of course, the modern Montane kit we used was fantastic. But natural materials like wool, silk, and cotton… our research shows how good these materials can be.

    You just have to understand their limitations.”

    Das gilt bei den aktuellen Materialien umso mehr!

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    Vielen herzlichen Dank an Peter fatratfür das Filmen, Scheiden, die Arbeit am Ton und die schönen Farben.