Beiträge von wilbo

    Mein Kit bestand bisher aus SMD Wild Oasis mit Nylon-Unterlage, Easton Carbonstab, sechs Heringe.

    Ich würde erst mal schauen, wie weit man mit dem kommt was man hat.

    • Hast Du noch genügend Liegelänge wenn das SMD Wild Oasis bodennah abgespannt wird?
    • Welchen Durchmesser hat der Easton Carbonstab? Upgrade?
    • Sind die Heringe so, dass sie in verschiedenen Böden auch bei starkem Wind sicher halten?
    • evt. einen Bivy als Windschutz und zusätzlichen Wärmepuffer einplanen.

    Wenn man sein shelter mit ausreichend dimensionierten Material schlau aufbaut, spricht mMn. nichts gegen ein halboffenes Tarp.

    VG. -wilbo-

    Stand der Dinge:

    • Grundriss, ca. 280 x 280 cm. (Schlafsarg ist 220 x 60 x 30 cm)
    • Höhe, ca. 200 cm, (gut 50 Grad Dachneigung)
    • Die Hutzenöffnung ist als Rauchloch recht groß gehalten. (Kann man weglassen, spart Gewicht)
    • Für Fabian kommen 25 cm breite Snowflaps dran. (Könnte man schmaler machen)
    • Das aluminium-bedampfte 70 D Material ist leider recht schwer aber dafür brandsicher.
    • Das Gesamtgewicht wäre mit einem leichten Silpoly / Silnylon deutlich zu drücken. (Dann aber nur zur Ofennutzung)
    • Optional könnte man das Mid durch zwei gegenüberliegende Reißverschlüsse teilbar machen. (plus ca. 100 g) 

    VG. -wilbo-

    Bevor man einsteigt macht man den Eingang natürlich auf.

    ja, aber dann hängt er einem als Lappen an der Front.
    Interessant wäre es gewesen zu sehen, wie jemand den Eingang von innen heraus hochrollt ...

    Zitat

    Die Grundfläche ist mit 2,5m x 1,5m halt schon arg knapp ...

    Das ist sehr nett formuliert. ;)
    Ich will gar nicht wissen was von Liegelänge auf 30 cm Höhe übrig bleibt.

    Wie verhalten sich Baumwoll Zelte bei den Temperaturen?

    Perfekt!
    Bei den Temperaturen herrscht extrem trockenen Kälte.
    Leider liegt das leichteste Material was man verwenden kann zwischen 170 und 200 g/qm. :(

    Mit der Materialauswahl sind wir nicht dogmatisch sondern nehmen das, was für den Anwendungsbereich optimal funktioniert.

    Oder ist das bei einem Ofen im Zelt immer alles trocken?

    Nope,
    bei uns im feuchten Winter trocknet das Zelt durch den Ofen nur in den oberen zwei Dritteln.

    vielleicht darf man sich ja auf Materialtest/Prototypen freuen?

    Das mit dem Prototypenbau wird sich noch eine Weile hinziehen.
    Materialtests machen wir wahrscheinlich keine, da es am Ende eh nur eine Wahl geben wird.
    Nylon (weil kälteresistent), Pu-Beschichtetet (da Brand-reduzierend). Das was reißfest und leicht ist, wird es dann wohl werden.

    ... und -40 -50 ist ja wirklich knackig, wie/wo möchtest Du es einsetzen?

    Der Entwurf ist für Fabian von Bushcraft Yukon. Dort oben haben Sie gerade Temperaturen in dem Bereich.
    Im letzten Winter ist einem Kumpel von ihm, das Fly vom MSR-Elixir im Dauereinsatz zerbröselt.
    (Polyester versprödet unterhalb von -40 Grad Celsius)

    VG. -wilbo-

    Das Apsis-Überdach finde ich recht gelungen. Den Verschluss hingen, eher improvisiert.
    Im Video sieht man deutlich wie schlecht sich der Zug über die kurze Strecke aufbauen lässt.

    Für mich sieht das nach einem breiteren MLD Cricket mit zurechtgebastelten Falteingang aus.

    Den Falteingang von SeekOutside finde ich dagegen innovativ.

    Ich hätte gerne gesehen, wie man in das „Zelt“ hinein kommt, wenn der Eingang auch komplett geschlossen wird.

    Ich ebenfalls!
    Wenn ich spekulieren dürfte, man kriecht am Boden durch und streift sich erst mal Kondenswasser für die Morgenwäsche ab.
    "What a feature!"

    VG. -wilbo-

    Kurz und knapp:

    • Für zwei Personen plus Ofen brauche ich eine Grundfläche mit ca. 3 m Kantenlänge / Radius.
    • Stangenhöhe dementsprechend um die 2 - 2,3 m. (Je steiler um besser bei Schneelast).
    • Snowflaps sind gut gegen Treibschnee. 
      Vielleicht so breit, dass es eine leichte Erhöhung am Saum gibt.(Tentipi) Damit hat der herunterrutschende Schnee es etwas schwerer den Rand herunter zu drücken.
    • Abspannungen und Spitzenverstärkung sollten sehr solide verarbeitet sein.
    • 20 D Gewebe haben mir zu viel Dehnung. Ich persönlich würde nicht unter 40 D gehen, je nach Fadenqualität.
    • Auf Lifter entlang der Doppelkappnähte kann ich verzichten, da ich bei Sturm eh den Zug rausnehme. Flächenhafter sind mit noch mehr Vorsicht zu genießen.
    • Möglichst wenig Abspannpunkte am Boden. (Toten Mann im Pulverschnee verbuddeln und warten ist p.i.t.a.) Wenn ich es mir wünschen könnte, würde ich vier Haupt- und vier Nebenabspannpunkte wählen.
    • Mindestens einen 5c Spiral- oder Zahnreißer.
    • Extra Bodenlüftung würde ich unten am Eingang improvisieren.
    • Leider ist das ganze Hottent-Setup mit Ofen, Rohr, Stovejack und Werkzeug unverhältnismäßig schwer.

    Gedanken zu den Zelten:

    • Das Luxe Outdoor Hexamid F6a habe ich lange selber gehabt, finde es aber für 2P + Ofen zu klein.
    • Das Tipik Aston XL halte ich ebenfalls für zu klein. Rund um den Ofen brauche ich einen gewissen Sicherheitsabstand.

    VG. -wilbo-

    Nicht aus EVA, aber für nen 10er und 85g kann man vielleicht drüber nachdenken.

    Klingt auf jeden Fall verlockender als 50€ für die GG Thinlight

    Ich persönlich würde das Geld für eine XLPE-Schaumstoffmatte lieber in die Arbeit von xfoilstecken.

    xfoil
    4. April 2025 um 17:25

    VG. -wilbo-

    Wenn der Abstand Brenner zu Topfboden stimmt, bekomme ich wenig bis keinen Ruß an den Topfböden. (Daher finde ich die Beobachtung von Martin bezüglich seines Windschutzes interessant)

    Beim Sprit mache ich keinen Aufwand, kaufe einmal 20l Bioethanol zu 95 oder 99 %. Den hochprozentigen Alkohol verdünne ich entsprechend und gut.
    Ob dadurch der Brennwert des Alkohols jetzt einen My besser oder schlechter ist, finde ich nicht wirklich relevant. Spiritus verwende ich eh nur in den „wärmeren“ Monaten und in übersichtlichen Mengen.
    Möchte ich beim Kochen einen höheren Energiewert, wechsel ich die Brennstoffart.