Kaufberatung 2P Zelt auch für Hebridean Way

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  • Hallo zusammen,

    ich suche aktuell ein 2 Personen Zelt, mit dem wir nächstes Jahr auch den Hebridean Way wandern könnte.

    Kriterien: Es könnte nass und windig werden, aber der Weg ist nicht völlig abgelegen. Wenn ein Orkan vorbeikommt, könnten wir schnell einen Platz in der Zivilisation finden. ;)Trekkingstöcke habe ich dabei. Mit Abspannleinen kann ich auch umgehen...

    Da ich solo ein Xmid habe, dachte ich spontan als Kontrast an etwas freistehendes. Nicht das zweimal das gleiche rauskommt.

    Was für Ideen hättet ihr?

  • ich suche aktuell ein 2 Personen Zelt, mit dem wir nächstes Jahr auch den Hebridean Way wandern könnte.

    Bei den sogenannten "ultraleicht" Kuppeln, wäre für mich ein Ausschlusskriterium, wenn ich das Zelt nicht bei starken Winden aufbauen kann. Was nützt mir ein fancy dome, solange ich es nicht schaffe das Carbon-Gestänge ohne Bruchgefahr sicher abzuspannen.

    Statt einer Kuppel mit (unterdimensionierten) Bögen, würde ich eher ein einzelnes, kräftiges Bogengestänge bevorzugen. An Einbogenzelten gibt es große Auswahl, wobei mir hauptsächlich ein Sil/Sil-Fly wichtig wäre und ich den Stangendurchmesser beachten würde.

    Bei TT gibt es z.B. Serienmäßig ein 10,65 Gestänge, (im Schnitt gute 100 g schwerer):

    Double Rainbow – Tarptent
    Award-winning and our most popular 2-person tent. This tent is ideal for people who camp in a wide variety of conditions and need an all purpose shelter for…
    www.tarptent.com

    Zusammen mit dem Support von zwei Trekkingstöcken in der Front, könnte das ein ziemlich windstabiles und leichtes shelter abgeben. (Bild 5)
    https://www.tarptent.com/product/double-rainbow/
    Wenn Ihr viel Platz braucht, ist das Hogback ein Traum, (leider deutlich schwerer)

    Hogback – Tarptent
    www.tarptent.com

    Dann gäbe es noch TSF, allerdings mit einem 9,6er Gestänge. https://tfstents.com/collections/al…=45236354187401

    usw. ...

  • Danke. Zu der Frage, was mich anspricht: Ich bin ein bisschen hin und hergerissen. Ich fürchte ich versuche gerade zwei Probleme gleichzeitig zu optimieren: Erstens die Wanderung für nächstes Jahr. Unabhängig davon möchte ich eine sinnvolle Ergänzung zu meinem jetzigen Zelt, damit ich möglichst unterschiedliche Dinge abdecken kann.

    Das double Rainbow ist interessant. Ich hatte die Möglichkeit der zusätzlichen Stöcke übersehen und ohne sieht es für mich von der Breitseite doch sehr nach Segel aus. Aber mit Stöcken macht das mehr Sinn.

    Vom Gefühl würde ich tatsächlich das Alu-Gestänge nehmen (Gewicht teilt sich ja auf zwei Personen auf und bleibt auch so deulich unter 1kg/Person). Ich frag mich nur, ob das übertriebenes Sicherheitsdenken ist. Sind die Carbonstangen wirklich deutlich empfindlicher?

  • Sind die Carbonstangen wirklich deutlich empfindlicher?

    Ich fange gerade erst an mich intensiver mit Carbonstangen zu beschäftigen. Aktuell habe ich drei 12 mm Stangen von 3F, ein Durston Z-Flick Tent Pole und einiges selber gebaut, bzw. komplettiert.
    Mit einem Gummizug verbundene Gestänge, können beim Zusammenbau mit Schwung aufeinander treffen. Bei einer Aluminium-Hülse gibt das, wenn überhaupt eine Delle. Bei einer meiner Carbonstangen ist da schon ein kleiner Schaden am Rand der Hülse entstanden.
    Überhaupt kommt es extrem darauf an, wie passgenau die Verbindungen gebaut werden. Die hohe Steifigkeit die eine Carbonstange haben könnte, funktioniert nur bei Schlüssiger Kraftübertragung. Ist zu viel Spiel in den Hülsen, kann das Material nicht seine Stärken ausspielen.
    Ich habe lange mit Xavier (Tipik) über Carbonstangen und deren Fertigung gesprochen. Da er ebenfalls mit den industriell angebotenen Gestängen unzufrieden war, baut er seine Carbonstangen nun selber.

    Über das X-Dome gibt es auf YT einige, mehr oder weniger kompetente Aufbauszenarien im Wind. Teils mit Gestängebruch oder anderen Schwierigkeiten. Steht eine Kuppel erst mal komplett und ist sie sinnvoll am Gestänge abgespannt, kann diese Konstruktion einiges an Wind ab.
    Aber auch dann, ist irgendwann der Gestänge-Durchmesser / bzw. die Qualität, der limitierende Faktor.

  • Dass das Aufbauen bzw das Handling das Problem sein könnte, hatte ich nicht auf dem Schirm. Die YT-Videos finde ich immer schwierig - teilweise weil ja bekannt ist, dass es anfangs ein Problem mit der Verklebung hatte, teilweise weil sich manche wirklich doof anstellen.

  • Über das X-Dome gibt es auf YT einige, mehr oder weniger kompetente Aufbauszenarien im Wind. Teils mit Gestängebruch oder anderen Schwierigkeiten. Steht eine Kuppel erst mal komplett und ist sie sinnvoll am Gestänge abgespannt, kann diese Konstruktion einiges an Wind ab.
    Aber auch dann, ist irgendwann der Gestänge-Durchmesser / bzw. die Qualität, der limitierende Faktor.

    Ich hab selbst kein X-Dome, aber mir sind diese Videos auch begegnet und im Zusammenhang damit auch ein Video, wie man das X-Dome mit den Trekkingstöcken zuerst aufbauen kann (oder als Notschelter nur mit Trekkingstöcken), um die notwendige Stabilität herzustellen damit im Wind das Gestänge dann nicht bricht:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Nur als kleine Ergänzung dazu.

    Toll, ein Anderer trägt's

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