Hat jemand ein Tarptent Dipole (eine Version davon) und würde es hier vorstellen?
Ich glaube, Carsten K. hat eins ![]()
Hat jemand ein Tarptent Dipole (eine Version davon) und würde es hier vorstellen?
Ich glaube, Carsten K. hat eins ![]()
Ich habe das Dipole DW 1P. Ich konnte es noch nicht oft einsetzen, aber bisher bin ich zufrieden. Vorher hatte ich das SMD Skyscape Trekker.
Vorteile vom Dipole aus meiner Sicht: richtiges Double Wall, bessere Belüftung und Kopf/Fuss Freiheit.
Nachteile sind das etwas höhere Gewicht, es ist etwas schwieriger aufzubauen (aber auch kein Hexenwerk) und dass man diese Struts mitschleppen muss.
Hier mal im Einsatz auf einer Trekking Plattform.
Mich interessiert, ob es sich bei starkem Wind aufbauen lässt und wie es sich unter diesen Bedingungen schlägt. Gibt's dazu hier Erfahrungen?
Mich interessiert, ob es sich bei starkem Wind aufbauen lässt und wie es sich unter diesen Bedingungen schlägt. Gibt's dazu hier Erfahrungen?
Starker Wind bedeutet in etwa?
Ich habe mich für das Mesh-Innenzelt entschieden. Es ist für mich ein Sommerzelt für den Einsatz mit Trekkingstöcken.
Für schlechtes Wetter kann ich auf andere Zelte bis hin zum Hilleberg Soulo zurückgreifen.
Ich traue dem Dipole einiges an Wind zu. Ich habe die Leinen ausgetauscht und verlängert. Das ist halt das Elend des UL. Es wird oft am falschen Ende am Gewicht gespart.
Duch die Nähte und die daraus resultierende Aufteilung in kleinere Dreiecke würde ich sagen, gerade von vorn und hinten ist es ausgeprochen windstabil.
Kopf - und Fußhöhe sind duch die Streben richtig toll. Mit 4 Heringen stehts, mit 6 stabil auch von den Seiten und mit 8 würde ich sagen das ich 50 km/h Wind riskiere.
Der Aufbau bei Wind ist wie bei allen Trekkingstockzelten ähnlich. Erst die Ecken, dann die Stöcke rein und die Apsiden. Natürlich geht es nicht so gechillt wie beim Hilleberg Soulo. 😄
Paar Bilder noch .....
Starker Wind bedeutet in etwa?
Das ist natürlich immer schwierig einzuschätzen.
Zum Kontext: Eben war ich wieder in Schweden unterwegs, und die Wetterprognose für den Tag sagte Wind bis 75km/h voraus. Es hat dann auch zwei Tage extrem und recht konstant durchgewindet. Gegen den Wind zu laufen, was wir gemacht haben, war recht anstrengend, und auf kleinen Seen trieben konstant ziemliche Wellen mit Schaumkronen.Von daher glaube ich diesen Geschwindigkeitdangaben.
Natürlich wähle ich Zeltplätze möglichst günstig aus wenn es irgendwie geht.... Auf dem Fjäll ist es aber schwierig, Schutz zu finden. Für solche Windspitzen möchte ich im Falle eines Falles gerüstet sein.
Starker Wind bedeutet in etwa?
Das ist natürlich immer schwierig einzuschätzen.
Zum Kontext: Eben war ich wieder in Schweden unterwegs, und die Wetterprognose für den Tag sagte Wind bis 75km/h voraus. Es hat dann auch zwei Tage extrem und recht konstant durchgewindet. Gegen den Wind zu laufen, was wir gemacht haben, war recht anstrengend, und auf kleinen Seen trieben konstant ziemliche Wellen mit Schaumkronen.Von daher glaube ich diesen Geschwindigkeitdangaben.
Natürlich wähle ich Zeltplätze möglichst günstig aus wenn es irgendwie geht.... Auf dem Fjäll ist es aber schwierig, Schutz zu finden. Für solche Windspitzen möchte ich im Falle eines Falles gerüstet sein.
Ich würde da erstmal 30 - 50 Prozent in Bodennähe abziehen.
Seit ich mit dem Kestrel messe, bemerke ich den Unterschied zwischen gefühlt und gemessen.
50 kmh sind schon ordentlich und ohne gescheite Brille für mich ein Problem. Und oben auf dem Berg wird man sich bei der Vorhersage wo es tatsächlich 75 kmh hat nicht freiwillig aufhalten.
Alles anzeigenStarker Wind bedeutet in etwa?
Das ist natürlich immer schwierig einzuschätzen.
Zum Kontext: Eben war ich wieder in Schweden unterwegs, und die Wetterprognose für den Tag sagte Wind bis 75km/h voraus. Es hat dann auch zwei Tage extrem und recht konstant durchgewindet. Gegen den Wind zu laufen, was wir gemacht haben, war recht anstrengend, und auf kleinen Seen trieben konstant ziemliche Wellen mit Schaumkronen.Von daher glaube ich diesen Geschwindigkeitdangaben.
Natürlich wähle ich Zeltplätze möglichst günstig aus wenn es irgendwie geht.... Auf dem Fjäll ist es aber schwierig, Schutz zu finden. Für solche Windspitzen möchte ich im Falle eines Falles gerüstet sein.
Ich würde da erstmal 30 - 50 Prozent in Bodennähe abziehen.
Seit ich mit dem Kestrel messe, bemerke ich den Unterschied zwischen gefühlt und gemessen.
50 kmh sind schon ordentlich und ohne gescheite Brille für mich ein Problem. Und oben auf dem Berg wird man sich bei der Vorhersage wo es tatsächlich 75 kmh hat nicht freiwillig aufhalten.
Das stimmt zwar alles, insbesondere dass der Wind am Boden weniger stark ist, und dass 50km/h viel sind. Vom Motorradfahren früher kenne ich das. Und natürlich versuche ich, exponierte Stellen zu meiden, insbesondere wenn der Wetterbericht schlecht ist.
Aber:
Ich wurde auch schon von Starkwind und Böen überrascht, auch mal Nachts während eines Gewitters, und habe da mein Zelt von innen gegen die Böen gehalten und war damals nicht sicher, ob das gut ausgeht. Mein Zelt war da meiner Ansicht nach defensiv aufgestellt, obwohl ich keinen Wind erwartete.
Auch ist man nicht immer überall in der Lage, einfach so aus der exponierten Zone herauszulaufen. Bei im letzten Post genannten Wind sind wir über ca. 30km Fjäll gelaufen. Den Wetterwechsel hatten wir in dieser Art nicht erwartet. Dort gab es Hütten, aber sonst kaum Schutz.
Wir haben dort testweise ein ArcDome im Wind aufgestellt, dass jemand dabeihatte. Als es dann mal stand und gut abgespannt war, hielt es diesem Wind recht gut stand. Mein Trailstar dagegen liess sich zwar leichter aufstellen, wurde aber auf der Windseite recht gnadenlos flachgedrückt, so dass ich es schnell wieder abgebaut habe. Deshalb meine Frage nach der Stabilität des Dipole...
Für solche Lagen möchte ich gerüstet sein, auch wenn ich sie natürlich nicht leichtfertig suche.
Können wir uns also auf ca. 50lkm/h Wind als Kriterium einigen ?
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Das ist natürlich immer schwierig einzuschätzen.
Zum Kontext: Eben war ich wieder in Schweden unterwegs, und die Wetterprognose für den Tag sagte Wind bis 75km/h voraus. Es hat dann auch zwei Tage extrem und recht konstant durchgewindet. Gegen den Wind zu laufen, was wir gemacht haben, war recht anstrengend, und auf kleinen Seen trieben konstant ziemliche Wellen mit Schaumkronen.Von daher glaube ich diesen Geschwindigkeitdangaben.
Natürlich wähle ich Zeltplätze möglichst günstig aus wenn es irgendwie geht.... Auf dem Fjäll ist es aber schwierig, Schutz zu finden. Für solche Windspitzen möchte ich im Falle eines Falles gerüstet sein.
Ich würde da erstmal 30 - 50 Prozent in Bodennähe abziehen.
Seit ich mit dem Kestrel messe, bemerke ich den Unterschied zwischen gefühlt und gemessen.
50 kmh sind schon ordentlich und ohne gescheite Brille für mich ein Problem. Und oben auf dem Berg wird man sich bei der Vorhersage wo es tatsächlich 75 kmh hat nicht freiwillig aufhalten.
Das stimmt zwar alles, insbesondere dass der Wind am Boden weniger stark ist, und dass 50km/h viel sind. Vom Motorradfahren früher kenne ich das. Und natürlich versuche ich, exponierte Stellen zu meiden, insbesondere wenn der Wetterbericht schlecht ist.
Aber:
Ich wurde auch schon von Starkwind und Böen überrascht, auch mal Nachts während eines Gewitters, und habe da mein Zelt von innen gegen die Böen gehalten und war damals nicht sicher, ob das gut ausgeht. Mein Zelt war da meiner Ansicht nach defensiv aufgestellt, obwohl ich keinen Wind erwartete.
Auch ist man nicht immer überall in der Lage, einfach so aus der exponierten Zone herauszulaufen. Bei im letzten Post genannten Wind sind wir über ca. 30km Fjäll gelaufen. Den Wetterwechsel hatten wir in dieser Art nicht erwartet. Dort gab es Hütten, aber sonst kaum Schutz.
Wir haben dort testweise ein ArcDome im Wind aufgestellt, dass jemand dabeihatte. Als es dann mal stand und gut abgespannt war, hielt es diesem Wind recht gut stand. Mein Trailstar dagegen liess sich zwar leichter aufstellen, wurde aber auf der Windseite recht gnadenlos flachgedrückt, so dass ich es schnell wieder abgebaut habe. Deshalb meine Frage nach der Stabilität des Dipole...
Für solche Lagen möchte ich gerüstet sein, auch wenn ich sie natürlich nicht leichtfertig suche.
Können wir uns also auf ca. 50lkm/h Wind als Kriterium einigen ?
Ich hätte auch bei ein bisschen mehr Wind keine Bedenken. Aber wer will schon fürs Forum bei jedem Zelt einen Zerstörungstest machen? Den kritischen Punkt sehe ich, wenn der Wind drehen sollte auf die lange Seite. Das sind halt doch nur 3mm-Reißverschlüsse. Ich habe mir da auch gleich mal unten am Ende zwei Entlastungsschnallen angenäht (10 mm). Von der kurzen Seite sehe ich überhaupt keine Probleme.
Ich würde an deiner Stelle für so eine Tour dann entweder ein "Notch" oder "Stratospire" einpacken, am liebsten im guten alten 30d Silnylon. Und natürlich Leinen. Oder eins der Tunnel von Tarptent. Das Dipole wiegt ja auch in Richtung 1 kg trailfertig. Da wäre für mich der Sprung zum "Hilleberg Enan" (1,2 kg) nicht mehr weit, dass ich schon wegen der inneren Ruhe einpacken würde.
Nicht zu vergessen ist die Belastung für die Trekkingstöcke beim Dipole, bzw. Trekkingstockzelten allgemein.. Ich benutze da ziemlich stabile Alu-Stöcke (Leki Sherpa). Allerdings habe ich aber noch nichts gelesen, dass ein Trekkingstock im Sturm in einem Zelt versagt hat. Zu der Verarbeitung des Dipole an den Abspannpunkten kann ich natürlich noch ein paar Bilder machen. Vielleicht kann wilbo das dann für uns einordnen.
Ich denke man muss sich halt im Vorfeld seine Gedanken machen, was der Verlust/Defekt des Zeltes für einen bedeutet? Kann ich es reparieren? Habe ich dazu das nötige Material dabei? Muss ich die Tour ändern und mir mit einigen Tagen Umweg ein neues (irgendeines) Zelt besorgen? Oder wars das dann komplett, weil sich die Rückkehr auf die Route dann zeitlich nicht mehr lohnt?
Ich denke man muss sich halt im Vorfeld seine Gedanken machen, was der Verlust/Defekt des Zeltes für einen bedeutet?
Für mich ist das vor allem ein potentielles Sicherheitsrisiko. Wenn es so stürmt, und gerade dann nicht unwahrscheinlicherweise auch noch nass und kalt ist, und die nächste Hütte nicht gleich ums Eck steht, stellt sich schon die Frage, wie man das handhabt. Es ist ja dann normalerweise auch noch Nacht.
Habe ich genügend warme und wasserdichte Kleidung mit dabei? Kann ich irgendwie ein Notbiwak einrichten? Das sind Dinge, die mich unterwegs schon beschäftigen. Wegen Tourabbruch mache ich mir keine Gedanken, das ist dann eben so... Ich bin gerne auch alleine unterwegs, und habe keine Angst dabei, aber das Sicherheitsbarometer läuft bei mir immer mit, und ich habe gerne wenn möglich eine komfortable Sicherheitsreserve.
Im Beispiel oben sass ich im Zelt, und hatte alles komplett wetterfest eingepackt, so dass ich im Falle eines Zeltversagens nicht bei Nacht und Regen meinen sieben Sachen nachrennen hätte müssen. Sobald es ein wenig hell wurde und der Wind es zuliess, habe ich dann das Tarp abgebrochen und bin losgelaufen.
Nicht zu vergessen ist die Belastung für die Trekkingstöcke beim Dipole,
Da mache ich mir nicht so viele Sorgen. Die Belastung erfolgt ja in Stockrichtung, und da wirken ja auch bei normalem Gebrauch immer wieder grosse Kräfte drauf (halbes bis ganzes Körpergewicht). Solange sich der Stock nicht biegt, ist das sicher kein Problem. Ich fahre bei meinen Stöcken auch immer die dickeren Segmente weiter aus als die dünnen, was die Festigkeit auch erhöht.
Ein Problem beim Dipole ist eher, dass man improvisieren muss, wenn ein Stock bricht (beim Gehen). Bei einem einfachen Mid braucht man nur einen Stock...
mars_hikes hat mir freundlicherweise sein Dipole 1 Li zum Ausprobieren ausgeliehen.
Ich habe es nun testweise aufgebaut, und bin begeistert vom Innenraum, insbesondere die Kopf- und Fussfreiheit sind genial ! Dort hatte ich bei meinem Trailstar-Inner immer das Problem, dass mir bei nicht perfektem Aufbau das Netz fast ins Gesicht hing, bzw. an die Füsse.
Der Aufbau des Dipole geht auch ganz flott, jedenfalls auf einigermassen ebenem Untergrund.
Allerdings schränkt die gegenwärtige Länge der Spannleinen an den Enden die Position der Heringe recht stark ein. Bei meinen typischen Camps muss ich manchmal recht lange zwischen Steinen oder Wurzeln rumstochern, bis der Hering irgendwo gut hält. Mit entsprechend längeren Leinen ist das nicht unbedingt ein Problem, da es dann einfacher ist, z.B. einen grossen Stein zu vermeiden.
Meine Frage ist nun: Weshalb sind die Leinen beim Dipole so kurz? Und gäbe es Probleme, wenn man diese verlängern würde? Klar wäre dann die Position der entsprechenden Ecke nicht mehr so stabil fixiert, und die Ecke wäre eventuell etwas bodenferner, aber bei wenig Wind oder wenn es nicht anders geht, wäre dies trotzdem ganz gut. Oder gibt es da einen anderen "Trick"?
Auch scheinen mir die Leinen zum First ungünstig kurz. Der Zug am Hering geht dann sehr steil nach oben.
Falls ihr ein Dipole habt: Was sind da eure Erfahrungen? Habt ihr die Leinen oder sonst was am Zelt modifiziert, um es flexibler aufstellen zu können?
Alles anzeigenmars_hikes hat mir freundlicherweise sein Dipole 1 Li zum Ausprobieren ausgeliehen.
Ich habe es nun testweise aufgebaut, und bin begeistert vom Innenraum, insbesondere die Kopf- und Fussfreiheit sind genial ! Dort hatte ich bei meinem Trailstar-Inner immer das Problem, dass mir bei nicht perfektem Aufbau das Netz fast ins Gesicht hing, bzw. an die Füsse.
Der Aufbau des Dipole geht auch ganz flott, jedenfalls auf einigermassen ebenem Untergrund.
Allerdings schränkt die gegenwärtige Länge der Spannleinen an den Enden die Position der Heringe recht stark ein. Bei meinen typischen Camps muss ich manchmal recht lange zwischen Steinen oder Wurzeln rumstochern, bis der Hering irgendwo gut hält. Mit entsprechend längeren Leinen ist das nicht unbedingt ein Problem, da es dann einfacher ist, z.B. einen grossen Stein zu vermeiden.
Meine Frage ist nun: Weshalb sind die Leinen beim Dipole so kurz? Und gäbe es Probleme, wenn man diese verlängern würde? Klar wäre dann die Position der entsprechenden Ecke nicht mehr so stabil fixiert, und die Ecke wäre eventuell etwas bodenferner, aber bei wenig Wind oder wenn es nicht anders geht, wäre dies trotzdem ganz gut. Oder gibt es da einen anderen "Trick"?
Auch scheinen mir die Leinen zum First ungünstig kurz. Der Zug am Hering geht dann sehr steil nach oben.
Falls ihr ein Dipole habt: Was sind da eure Erfahrungen? Habt ihr die Leinen oder sonst was am Zelt modifiziert, um es flexibler aufstellen zu können?
Das ist bei Tarptent leider öfter der Fall das die Leinen recht kurz sind. Ich habe meine verlängert.
Jeweils um 30 cm. Es steht dadurch auf jeden Fall stabiler.
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