Enclosed in Three - Challenge

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Du schneidest die Stoffbahn einfach schräg durch und nähst die Stücke an der 1,9m langen Seite wieder zusammen.

    Ja, das wäre möglich. In den meisten Fällen bin ich aber der Meinung, dass ein Flattarp nur schlecht ein Zelt imitieren kann.

    In die Unterkante des Türpanels müsste man wahrscheinlich aufgrund des Fadenverlaufs eine Schnur mit einsäumen, sonst bekommt man keine Spannung drauf.

    Ich würde ohnehin eine Schnur und einen Kordelkanal an der Türkante einnähen, um den Eingang durch raffen zu schließen.

    was verwendet ihr eigentlich als CAD Programm

    Google SketchUp 8.

    mfg

    der Ray

  • Moin zusammen!

    Ich habe jetzt ein wenig mit dem Schnitt rumgespielt und finde für mich keinen Mehrwert gegenüber der schlichten 3 Meter Bahn.
    (Wenn ich so ein Tarp in real-live nutzen könnte, würde sich das vielleicht ändern. Aber rein von den 1:10 Modellen ...)

    Als Gegenentwurf werde ich demnächst einfach mal diese minimal Version mit Stangentasche / beak bauen.

    Vielleicht, doch in etwas länger ...

    VG. -wilbo-

  • Ich würde ohnehin eine Schnur und einen Kordelkanal an der Türkante einnähen, um den Eingang durch raffen zu schließen.

    Also so ein bisschen wie hier.

    Google SketchUp 8.

    Danke! Werde ich mir mal anschauen.

    Als Gegenentwurf werde ich demnächst einfach mal diese minimal Version mit Stangentasche / beak bauen.

    Da hast du in der Mitte lediglich eine überdachte Zelttiefe von 96 cm. Wäre mir zu wenig wenn man das Teil nicht komplett zumachen kann. An Kopf und Fußende, also da wo man es wetterschutztechnisch eh nicht unbedingt braucht, hast du dafür Platz ohne Ende. Hexamid- Tarps sind da IMHO deutlich sinnvoller. An der höchsten Stelle ordentlich tief und an den runtergezogenen Kopf- und Fußenden schmal.

    Zu derray s Entwurf: vielleicht sollte man an Kopf und Fußende mittig noch kleine Struts oder Lifter einbauen um bei der geringen Gesamthöhe noch auf eine ausreichende Kopf- und Beinfreiheit zu kommen.

  • Also so ein bisschen wie hier.

    Ja, nur, dass ich die Schnur im Kordelkanal auch direkt als Abspannschnur nutzen würde. Mit einem CC im Kordelkanal erhoffe ich mir dadurch etwas Spanking (;() auf die faltige Stofffläche zu bekommen.

    vielleicht sollte man an Kopf und Fußende mittig noch kleine Struts oder Lifter einbauen um bei der geringen Gesamthöhe noch auf eine ausreichende Kopf- und Beinfreiheit zu kommen.

    Das schrieb ich ja schon im ersten Post.

    mfg

    der Ray

  • Vielleicht, wäre dieser Schnitt ein möglicher Kompromiss.


    Zumindest komme ich damit über Tischkantenhöhe. ;)

    Ziemlich genau das hatte ich gemeint mit der höheren, offenen Aufbauvariante:

    So hättest du immer noch ein Flattarp. So könnte man dann bei richtig gutem Wetter noch eine Aufbauvariante a la Torwald bauen bei der der Stock weiter Richtung Beakspitze wandert und man so zu einem nach drei Seiten offenen Shelter mit guter Sitzhöhe kommen kann.

  • Wie soll die Raffung halten? Hilf mir auf die Sprünge ... :S

    An der vorderen Kante ist ein Kordelkanal, mit einer Lücke in der Mitte. In der Mitte ist ein Ring oder D-Ring. Wird das Zelt geschlossen, zieht man die Kordel durch den Ring und spannt diese ab. Die Kante mit dem Kordelkanal hat einen Catenary Cut. Dadurch, dass die Kordel im CC gespannt wird, erhoffe ich mir dadurch zumindest etwas Spanking auf der faltigen Fläche.

    Ich hoffe das ist verständlich.

    mfg

    der Ray

  • Moin!
    Erste Kritik zu dem Schnitt.

    Neben der begrenzten Fläche ist teilweise die Laufrichtung des Schnittes nicht optimal.

    • Die vordere Kante ist zur Webrichtung deutlich diagonal geschnittenen. Das führt zu einer Dehnbarkeit, die ich dort, so ausgeprägt nicht haben möchte. Ziehe ich diese Kante halbwegs stramm, so ist der Bereich um die Stangentasche herum schon überdehnt, (die Nahtlöcher ziehen sich auf).
    • Beim nächsten Schnitt würde ich den Winkel der vorderen Kante flacher ansetzen, also das beak etwas verkürzen. Was auch dazu führt, dass die Stangentasche weiter zur Mitte hin positioniert wird und damit aus der direkten Zug-Line des Gewebes herausrückt.
    • An der Rückseite zieht sich am Saum ein riesiger Spalt auf. Das sieht zwar elegant aus, ist für den Windschutz allerdings suboptimal. Diese Lücke würde ich weitgehend schließen wollen.

    Ansonsten, ein interessanter Ansatz.

    Mit 3,5 m Lauflänge und auf 1,6 m könnte das vielleicht was werden ...

    Aber erstmal bleibe ich bei 1,5 m.

    VG. -wilbo-

  • Uiuiui, da hat man Mal 2,5 Tage kein Internet und schon gibt es hier Prototypen im Thread- super!

    Die vordere Kante ist zur Webrichtung deutlich diagonal geschnittenen. Das führt zu einer Dehnbarkeit, die ich dort, so ausgeprägt nicht haben möchte.

    Das mit der Dehnbarkeit ist klar. Da würde ich Mal eine Schnur mit in den Saum einlegen. Z. B. 2 mm Dyneemaschnur oder ähnliches mit wenig Reck. Dann ist zwar die Beakfläche nicht mehr knallstramm, aber dafür bekommst du die Kräfte über die Schnur in der Beakkante abgeleitet. Wahrscheinlich ist dann der Bogen hinten am Tarp deutlich weniger ausgeprägt. Dort könnte IMHO mittig gerne noch ein Abspannpunkt hin.

    Ansonsten finde ich das Teil aber doch recht gelungen. Machst du an die Hinterkante nie Abspannschnüre dran, so dass man mehr Platz unter dem Tarp hat? Kein Wunder dass du mit 2,54m Länge nicht hinkommst:).

    Ich habe von meinem ersten Entwurf mit dem schrägen Schnitt ein Papiermodell gebastelt. Das haut bei mir mit 3 m Stoff einfach nicht hin, zumal ja die Vorderseite halbpyramidenmäßig kürzer als die Hinterkante ist.

    Mit 4 m Stoff und einem Diagonalschnitt bei 1,5/2,5m hat man deutlich mehr Platz, aber trotzdem kommt man, was den Platz angeht, nicht an ein Piton ran, gerade von der Höhe her. Mit dem Gimmick des Falteingangs verschenkt man eben an anderer Stelle etwas zu viel Raum.

    Eine reine Pyramide aus 3m Stoff ist IMHO nicht möglich ohne Lifter. Wenn dann würde ich eher so etwas wie das Notch/ Dipole mit einem A-frame in der Mitte bauen.

    Der Raff-/ Falteingang selber ist auch nicht ganz soo doll wie bei Ounce Design (link mit einigen Detailaufnahmen mehr als auf der Herstellerseite). Hat man den Falteingang über die gesamte Höhe der Vorderseite, dann gibt es seitlich der Mitte recht große Abstände zum Boden. Bei Ounce Design ist das obere Drittel des Türpanels straff, und nur die unteren zwei Drittel können gerafft/ ausgestellt werden. Dadurch bekommt man eine fast gerade Unterkante in geschlossenem Zustand. Kopiert man aber den Ounce Design Eingang mit dem straffen oberen Türpanel, dann ist aber das Flattarpfeature weg und man könnte gleich einen dezidierten Schnitt für das Pyramidenzeltchen entwickeln. Hmpf:(.

    Einmal editiert, zuletzt von Christian Wagner (4. Oktober 2025 um 15:33) aus folgendem Grund: Verschrieben

  • Das mit der Dehnbarkeit ist klar. Da würde ich Mal eine Schnur mit in den Saum einlegen. Z. B. 2 mm Dyneemaschnur oder ähnliches mit wenig Reck. Dann ist zwar die Beakfläche nicht mehr knallstramm, aber dafür bekommst du die Kräfte über die Schnur in der Beakkante abgeleitet.

    Das beak ist nicht so das Problem, auch ist die Kante durchaus akzeptabel, (wenn ich nicht den direkten Vergleich zu einer geraden Kante hätte). Das mit der Schnur habe ich einmal gemacht und mich nachher über den Aufwand geärgert, da es nur eine marginale Verbesserung gab, wenn überhaupt.
    Auch den Winkel etwas flacher zu schneiden, wird wahrscheinlich nur wenig ausrichten. Ich werde den zweiten Schnitt eine Weile abhängen lassen, manchmal ergibt sich mit der Zeit eine sinnvolle Veränderung oder er kommt in die Tonne.

    Ansonsten finde ich das Teil aber doch recht gelungen. Machst du an die Hinterkante nie Abspannschnüre dran, so dass man mehr Platz unter dem Tarp hat? Kein Wunder dass du mit 2,54m Länge nicht hinkommst :) .

    An der Hinterkante sind die gleichen Leiterschnüre wie vorne dran. Natürlich kann ich jedes Tarp luftig aufbauen, aber das Grunddesign soll bei mir einen funktionierenden Wind- und Regenschutz beinhalten. Sich einen sparsamen Schnitt mit einem höheren Aufbau zurecht zu mogeln, geht mir gegen den Strich. :(

    Der Raff-/ Falteingang selber ist auch nicht ganz soo doll wie bei Ounce Design ...

    Ich finde den Großteil der Designs einfach nicht ausgereift. Im Fachbereich Industriedesign hätte man uns an diesem Punkt noch mal min. 10 Alternativentwürfe aufgedrückt.
    Ich habe den Eindruck, dass seine shelter aus gutem Grund nicht stramm angespannt sind. Dann würde man vielleicht die Zugkräfte auf dem Fly besser beurteilen können ...
    Alles, was ich bisher so schlaff aufgebaut gesehen habe, sollte nicht viel Wind abbekommen.

    Dadurch bekommt man eine fast gerade Unterkante in geschlossenem Zustand.

    Die aber leider nie straff sein wird. Da kann ich mir doch den Vorteil vom dehnungsarmen DCF gleich schenken. :rolleyes:
    Ach, ich lass’ das nörgeln jetzt und kümmere mich um meinen Kram. Da gibt es permanent was zu verbessern und das habe ich selber in der Hand.

    VG. -wilbo-

  • Die aber leider nie straff sein wird. Da kann ich mir doch den Vorteil vom dehnungsarmen DCF gleich schenken. :rolleyes:

    Na ja, ich sehe das Killer- Feature bei DCF eher beim Gewicht. 165 gr. für die Behausung macht sich halt gut in der Specs- Tabelle.

    Ach, ich lass’ das nörgeln jetzt und kümmere mich um meinen Kram. Da gibt es permanent was zu verbessern und das habe ich selber in der Hand.

    Trotzdem danke für das Mitdenken. Ich bin im Moment eben auf der Minimalshelter- Schiene unterwegs. Da haben wir gerade einfach zu unterschiedliche Designziele.

    Es ist mir schon klar dass ich ein Zeltchen aus 3m Stoff nicht in den Sarek mitnehmen werde. Bei der Weinwanderung in Unterfranken im Sommer könnte ich mir das aber sehr wohl vorstellen. Das 3m- Shelter ist was für Gegenden wo man eigentlich keinen Shelter braucht. Also südlicher PCT oder so:P.

    Die Verbesserungen und Design- Iterationen bei denen Tarps finde ich übrigens immer spannend. Also immer her mit den Updates:).

    BTW, wo hast du denn das Silpoly in Tarnfarben her. Ich suche so was schon seit Ewigkeiten.

  • Moin!

    Zitat

    BTW, wo hast du denn das Silpoly in Tarnfarben her. Ich suche so was schon seit Ewigkeiten.

    Das kommt von Ripstop by the Roll, hat allerdings für meinen Geschmack zu viel Stretch in der Diagonalen.
    Bei Bedarf könnte ich Dir was abtreten.

    Na ja, ich sehe das Killer- Feature bei DCF eher beim Gewicht. 165 gr. für die Behausung macht sich halt gut in der Specs- Tabelle.

    Ja, diese Verschiebung der Wichtigkeit beobachte ich ebenfalls.
    Gewicht vesus Funktion abzustimmen ist ja vollkommen in Ordnung. Nur mangelt es zunehmend an der Bewertung der realen Funktionalität.

    Bei der Weinwanderung in Unterfranken im Sommer könnte ich mir das aber sehr wohl vorstellen. Das 3m- Shelter ist was für Gegenden wo man eigentlich keinen Shelter braucht.

    Dafür würde ich mir eher was Einfaches aus X-Foil bauen.

    VG. -wilbo-

  • Ja, diese Verschiebung der Wichtigkeit beobachte ich ebenfalls.
    Gewicht vesus Funktion abzustimmen ist ja vollkommen in Ordnung. Nur mangelt es zunehmend an der Bewertung der realen Funktionalität.

    Ja, ist aber halt auch immer deine Frage wo man unterwegs ist. Schon in Norddeutschland ist das Wetter halt oft deutlich schlechter als auf dem südlichen PCT. Die meisten deiner Kunden sind eher in erster Gegend unterwegs. Nicht das ich da first hand Erfahrungen hätte, aber dieser Bursche spricht ganz offen davon dass er für seinen 2. PCT Hike dort halt nur ein 2,7x1,6m Ponchotarp dabei hat, weil man eigentlich vom Wetter her eh nix bräuchte. Für den Norden wird er wohl ein Ounce Design Zelt mitnehmen. Bin auf das Review gespannt.

    Das kommt von Ripstop by the Roll, hat allerdings für meinen Geschmack zu viel Stretch in der Diagonalen.
    Bei Bedarf könnte ich Dir was abtreten.

    Danke für das Angebot, wenn meine Vorräte verprototypt sind dann komme ich gerne drauf zurück. In 14 Tagen ist das Segeln für heuer offiziell vorbei und wir sind wieder in D, dann komme ich denke ich wieder mehr zum nähen.

  • Hm, so beim stöbern auf der Samayaseite ist mir das Radical 1 ins Auge gesprungen.

    Eine Hundehütte mit den Maßen 200 x 70 x 90 cm (LxBxH). (Warum kriege ich hier eigentlich hier immer vorgeworfen meine Entwürfe seien zu klein;).)

    Ein kurzer Check mit der Zeltformel erbrachte dass man das Teil locker mit 3 m Stoff hinbekommt. Zieht man die Bodenwanne, ab, dann würden noch die unteren 10 cm der Seitenwände weg fallen, bzw. könnten (im Sinne der Challenge) aus einem anderen Stück Stoff gefertigt werden. Das Zelt könnte dann nochmal 10 cm höher werden. Aber selbst ohne dieses Getrickse könnte man die Dimensionen in jede Richtung noch um 5 cm strecken und man kriegt das immer noch auf 3m Stoff zugeschnitten.

    Hier Mal eine Skizze für den Zuschnitt. Das ist aber nicht maßstabsgetreu, ich will da nur das Layout verdeutlichen. Die genauen Maße liefert die oben verlinkte Zeltformel:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!