Beiträge von mochilero

    Blöde Frage aber wenn es bloß um saubere Hosenbeine geht: ist klassische billige ZIP Hose 2x kaufen und einfach in der Stadt die sauberen Beine anzippen ne Option?

    Oder einfach ganz klassisch Laufshorts, + ggf Regenhose oder Wind-Hose (je 50-70g, Silnylon /pertex Quantum o.ä.) zum laufen, als Schlafhose ne billige und leichte Decathlon Jogginghose (180-200g) die zusätzlich als Zivilisationshose dient?

    Oder ganz klassisch Kniebundhose (also ne 3/4 Boulderhose o.ä.) und längere Strümpfe? Das Konzept finde ich auch immer wieder gut weil dann die Nässe nicht so die Hosenbeine hoch zieht und man einfach die Socken wechseln kann. Temperaturregulierung ist auch angenehmer als mit langen Hosen finde ich..

    Kurze Hose+ Beinlinge vom Radfahren oder lange Unterhose drunter wieder in Kombination mit der Schlaf/Zivilisationshose?

    Eine Art lange dirty Girl gaiters über die Hosenbeine gezogen kann ich mir nicht vorstellen wenn es sich um normale Wanderhosen handelt. Das macht doch Falten und der Gummizug/das Bündchen drückt dann alles an die Wade, naja...

    Die Hosenbeine der Laufhose bleiben doch auch mit Gamaschen nie im Leben sauber wenn es wirklich nass und matschig wird..

    Ich finde es auch immer irgendwie schwierig UL und trotzdem "Stadtfein" zu sein. Mir ist es aber inzwischen egal wenn ich nur auf Wandertour bin... Hybridreisen finde ich schwieriger..

    Auch Hallo zusammen!

    Ich finde eure Gedanken zu dem Thema spannend und auch die Bereitschaft, sich für solche Kurse zu engagieren ist eine schöne Sache. Ich habe auch immer wieder darüber nachgedacht, wie man Teile des Hobbys zum "Beruf" machen könnte. Viele Leute trauen sich ja zB nicht an MYOG heran, wenn nicht zufällig die eine Oma Grundlagen zum Thema nähen weitergegeben und die andere die Nähmaschine vererbt hat (so ungefähr war das bei mir). Letztlich ist dabei ja aber vieles einfacher und weniger kompliziert als man denkt, wenn man eben die entsprechende Starthilfe bekommt. Eigenes Wissen weiterzugeben und dann zu sehen, wie sich ein anderer Mensch durch meine "Starthilfe" entwickelt, macht mir auch große Freude (ich erlebe das jedenfalls so in meinen anderen Tätigkeitsfeldern)

    Die Bereitschaft der Menschen, für solche Dinge am Ende auch einen angemessenen Preis zu bezahlen, schätze ich aber nicht sehr hoch ein. Jedenfalls bei der Mehrheit der potenziellen Interessenten. Und in diesen Zeiten von YouTube Universität und Alles-Kostenlos-Mentalität vieler unserer Mitmenschen...

    Ich glaube einfach nicht, dass man wesentlich mehr als eine Aufwandsentschädigung bei solchen Kursen erwirtschaften kann. Jedenfalls nicht nach Abzug wirklich aller anfallenden Kosten, wenn man ehrlich zu sich selbst ist und anständig rechnet...

    Von daher würde ich solche Kurse eher im Bereich "Hobby" oder "Soziales Engagement" einordnen als im Bereich "Echte Kohle ranschaffen". Ich habe für mich deshalb entschieden, diese Ideen nicht aktiv weiter zu verfolgen und geliebte Hobbies einfach als solche zu belassen. Eine größere Selbständigkeit in so einem Bereich aufzubauen, der mit größeren Investitionen einhergeht und mich am Ende möglicherweise wirtschaftlich unter Druck bringt, wenn ich auf solche Einnahmen angewiesen bin, macht für mich persönlich nicht so viel Sinn. Da suche ich mir viel lieber in den Feldern, die mir mein Beruf bietet, entsprechende Nischen für selbständige/freiberufliche Tätigkeiten. Da ist wirtschaftlich einfach wesentlich mehr Potenzial drin und das Hobby bleibt Hobby ohne jeden Druck. So wird die Rechnung wahrscheinlich bei den allermeisten von uns aussehen, die eine gute Berufsausbildung haben.

    Wenn jemand so etwas trotzdem mit viel Herzblut aufziehen möchte, ist es wahrscheinlich sinnvoll das mit realistischen Erwartungen zu tun. Wenn es jemand tun möchte, weil es ihm Freude macht, warum nicht. Am besten aus den gesicherten finanziellen Verhältnissen der bisherigen beruflichen Tätigkeit, um dann später langsam zu skalieren. Dann kann die Selbständigkeit später auch den (evtl viel) größeren Anteil der Einnahmen ausmachen - so war das bei mir jedenfalls - allerdings wie gesagt in einem ganz anderen Bereich.

    Ich möchte niemandem zu nahe treten, sondern nur meine Gedanken teilen. Und euch viel Erfolg wünschen! Es wäre wirklich schön, vielleicht finden sich hier ja ein paar tolle Leute zusammen für derartige Projekte. Tut euch zusammen! Das an anderer Stelle angedachte MYOG-Tarp-Workshop-Ding ist ja auch eine sehr schöne Idee.

    Ich finde im Übrigen könnte dafür dieses Forum durchaus auch eine Plattform für solche Angebote sein. Es gibt ja schon immer wieder Leute, die über das Internet hierher finden und komplett neu in der Thematik sind. Solange jedenfalls nicht übertrieben viel Werbung gemacht wird und völlig überzogene Preisvorstellungen herrschen. Der Hauptzweck sollte halt mehr die Förderung des UL-Gedankens als die der eigenen Marke sein - wobei ein gutes Angebot durchaus angemessen bezahlt werden soll.

    Also warum nicht derartigen Unternehmungen hier eine Plattform bieten? Vielleicht in einem separaten Bereich? Gerade für Leute wie Carsten010 oder @MrTidy fände ich das durchaus in Ordnung. Die eigene Zielgruppe erreicht man so sicherlich besser als über die VHS...

    Just my 2 cents...

    Ich kenne das angefragte Produkt nicht aus eigener Erfahrung. Die Cyclite-Sachen haben ja aber eigentlich einen ganz guten Ruf...

    Die Musette-Taschen haben ihren Platz glaube ich eher für den kurzfristigen Transport von Verpflegung.

    Für den Wassertransport (im Bereich von 4kg) würde ich eher einen leichten Rucksack nehmen. Ich habe dafür früher mal welche aus Silnylon (Beutel mit Schnürzug, teilweise mit Zeltbodenstoff oder Gridstop verstärkt, teilweise verstellbare Träger) genäht. Die Dinger wiegen zwischen 70 und 160g wenn ich mich richtig erinnere und taugen für diesen Zweck definitiv und lassen sich relativ klein verstauen. Wahrscheinlich nichts für die Ewigkeit aber einige Touren haben die alle schon mitgemacht und bisher durchgehalten...

    Mich hat die Tatsache angetrieben, dass ich UL einfach mehr machen kann als mit traditioneller Ausrüstung. Ich bin durch meine kaputten Füsse etwas limitiert, was schweres Tragen anbelangt. Ich bekomme einfach Schmerzen, wenn ich zu schwer trage. Ob auf Tour oder wenn ich Freunden beim Umzug helfen muss o.ä.

    Ich habe dann irgendwann gemerkt, dass ich mit einem Tagesrucksack ganz gute Strecken laufen kann. So kam ich zu UL, das hat mir dann auch wieder Touren mit Übernachtungen ermöglicht. Je leichter ich dabei werde, desto größer wird die Autonomie - sprich, je leichter die Grundausrüstung, desto mehr Essen kann ich mitnehmen und so länger ohne Resupply auskommen. Je leichter man ist, desto schneller ist man auf der Strecke. Das bedeutet wiederum, dass man für die gleiche Strecke weniger Essen braucht - ein positiver Teufelskreis sozusagen ;)

    Hallo an die Hängematten-Pros!

    Durch den Umzug hier ins neue Forum habe ich festgestellt dass es eine Überschneidung des Forenbewohner mit dem Hängemattenforum gibt. Und ich habe endlich von diesen Querhängematten erfahren, in denen man ziemlich gerade drin liegt - bisher kannte ich nur von früher die Hängematten auf unserem Vereinsschiff wo man sehr bananenförmig drin liegt, das war nie was für mich. Auch gewichtsmäßig sind diese Konstruktionen ja wirklich interessant, vor allem mit der zusätzlichen Bodenbrüter-Option! Bin echt sehr angetan!

    Nun, Winterzeit ist Bastelzeit. Mich würde so eine Matte als Projekt wirklich reizen! Leider ist die verlinkte Anleitung im anderen Faden irgendwie nicht zugänglich - vielleicht mag das jemand nochmal hier einstellen? Sonst muß ich wohl auch noch ins andere Forum einziehen ;)

    Nochmals Hut ab, das sind wirklich schöne Dinge die ihr hier gebaut habt!

    Leute, ich hätte vielleicht ein ;) setzen sollen...

    Dachte eigentlich dass es verständlich war wie es gemeint war. Natürlich gibt es unterschiedliche Spielarten des "Draußen-unterwegs-Seins". Ich bin ja zunehmend auch mit dem Radl unterwegs, weil die Haxen das Laufen immer schlechter tolerieren - und ich habe auch daran Freude. Ich bin auch immer häufiger L als UL, einfach weil für mich ein BW von ca 5,5-6 kg derzeit das Optimum bzgl Komfort auf dem trail und im Camp bedeutet für das was ich mache. Für mich persönlich ist's halt immer schwieriger vereinbar mit dem UL Gedanken, wenn wir über E-Bikes reden - mag aber auch an meinen besonderen Hirnwindungen liegen ;-).... Vielleicht gibt's Leute die müssen aus gesundheitlichen Gründen auf E umsteigen, so be it...

    Thema Gewicht: wir sind ja hier um UL-Forum ;) Ich finde das Gewicht des Rads mit allem drum und dran ist durchaus relevant. Ob man irgendwo hochkurbelt, wo es steil ist oder ob man das ganze Geraffel ein Stück in unwegsamen Gelände tragen muss. Zusammen mit Werkzeug, Wasser und Essen (und ggf. Campingzeug) kommt da einiges zusammen - es lohnt sich also von Anfang an darauf zu achten, dass das Gesamtgewicht niedrig bleibt (soweit möglich, wird ja sehr schnell sehr teuer)

    Thema Rahmenmaterial: ich hab jetzt alles gängige hier bei mir stehen, bis auf Titan. Stahl ist einfach Sau schwer, aber vielleicht hat sich da inzwischen etwas getan - mein altes Stahl-Trekking-Rad wird jedenfalls seit Jahren nicht mehr verwendet. Ein leichtes Rad macht mir einfach mehr Freude. Mit Alu hatte ich bisher nie Probleme. Bei Carbon habe ich die wichtigen Stellen mit Lackschutz-Folie abgeklebt. (da wo die Gurte von den Taschen sind zB). Gibt es meterweise im Autobedarf. Ich denke für das meiste, was der Normalbürger so macht, ist das Material letztlich egal. Sprich, man kann es sich einfach nach Gusto aussuchen. Dass man Stahl in aller Welt schweißen kann, wird immer erzählt. Aber wenn man einen Rahmenbruch hat, ist die Tour doch für die meisten von uns eh vorbei. Andere Dinge gehen doch sehr viel häufiger kaputt...

    Thema Schaltung: die kleinen Gänge sind echt wichtig, wurde ja schon mehrfach geschrieben. Vor allem mit Gepäck und auf schlechten Wegen. Ich habe ein 34er Kettenblatt, hinten 10-52er Kassette. Das passt soweit. Dass ich bergab irgendwann nicht mehr mit treten kann (bei vielleicht ca. 40 km/h?) ist mir egal. Meine Frau hat ein XC MTB mit 1x11 Schaltung, die werden wir wahrscheinlich auf 2x11 zurückbauen, weil ihr die Berggänge mit Gepäck nicht ausreichen.

    Thema Reifen: ich würde auf ausreichend Reifenfreiheit bei einem Bikepacking-Rad achten. Dann ist man flexibler in der Reifenauswahl. Dickere Reifen rollen einfach angenehmer und sicherer wenn man häufig auf wurzeligen und steinigen Waldpfaden unterwegs ist. Außerdem schleift sonst auch der Matsch schnell an Gabel und Rahmen, wenn nicht ausreichend Platz ist. Das nervt.

    Gravel vs. MTB: MTB Komponenten Auswahl ist wie gesagt größer. Und es ist billiger. In deinem Preisbereich würde ich eher im Bereich MTB schauen. Gibt auch am Gebrauchtmarkt mehr Auswahl...

    Das Decathlon-Rad habe ich vorgeschlagen, weil es neu im gewünschten Preisbereich liegt und dafür eine super Ausstattung bietet. Die Schaltung könnte bergauf mit Gepäck aber eng werden. Ich würde eher versuchen was gebrauchtes zu bekommen, weil man heutzutage für 1300 Euro sonst wirklich nicht viel anständiges findet. Ein einigermaßen leichtes Hardtail MTB mit akzeptabler Ausstattung und im Bereich von 10 kg kostet einfach um die 3000 Euro. Gebraucht findest du evtl. Etwas gutes zwischen 1300-1800 Euro, bekommst evtl deutlich mehr für dein Geld.

    Hallo,

    Vorweg: Es kommt sehr darauf an was du damit machen möchtest.

    Ich stand vor etwa 2 Jahren vor einer ähnlichen Frage. Ich habe lange überlegt, mir ein Gravelbike zu holen und ich halte das auch immer noch für ein gutes Allroundbike, wenn man mit leichtem Gepäck schnell über die Waldautobahnen flitzen will. Vor allem wenn es das einzige Rad im Stall ist. Da ich allerdings schon ein altes Rennrad hier habe, erschien mir das dann zu ähnlich, sodass ich mich dann für ein leichtes (ca. 10 kg) Hardtail-MTB entschieden habe. So ist das Spektrum Richtung schlechte Wege noch etwas weiter. XC= Cross Country MTB heist das heutzutage auch. Weil ich noch nicht genau wusste was ich will, habe ich gebraucht gekauft, 1 Jahr alt, halber Preis...

    Mir ist zB eine große Reifenbreite und gute Klettergänge wichtig gewesen. 1x12 Schaltung finde ich auch gut - auch wenn die Gänge nicht so schön abgestuft sind wie auf dem gewohnten Rennrad. Dazu nicht zu schweres Gewicht. Man sollte nicht zu gestreckt sitzen für lange Touren (finde ich )

    Für mich war das die richtige Wahl.

    Überleg dir evtl. Vorher ob dir Gepäckträger-Anschraubpunkte und sowas wichtig ist - das schränkt nämlich die Auswahl sonst sehr ein.

    Bei Decathlon bin ich ja immer etwas skeptisch. Aber das Riverside 920 touring würde ich mir inzwischen trotzdem mal ansehen, wenn ich noch auf der Suche wäre. Wenn es verfügbar ist. Auf jeden Fall ein gutes Preis/Leistungsverhältnis mit der Ausstattung...

    Ich würde auch gerne mal auf sowas wie das Salsa Cutthroat drauf sitzen. Das ist ein MTB mit Rennrad-Lenker und starrer Carbongabel und wird bei Ultra-Rennen wie Tour Divide häufig gefahren. Man sitzt aufrechter als auf einem Rennrad oder auch Gravelbike. Das Teil kann mit MTB-Komponenten oder Gravel-Komponenten (zB Schaltung) aufgebaut werden, wie man will. Letztlich wäre es mir aber eher zu teuer, für das was man bekommt...

    Auf bikepacking.com werden auch viele Räder vorgestellt, halt eher für den US-Markt. Dropbar-Räder (also mit Rennradlenker) sind meistens ein paar 100 Euro teurer als mit Flatbar bei vergleichbarer Ausstattung. Mit Flatbar kannst du MTB-Komponenten verbauen, da ist die Auswahl größer und man kann nach leichter kombinieren. MTB Bremsen sind vs. Straßenbremsen oft leistungsfähiger. Mir fehlt allerdings manchmal der Rennradlenker mit den vielen Griffmöglichkeiten...

    Vielleicht überlegst du noch einmal ein bisschen was dir so für Touren vorschweben, dann kann man dir vielleicht besser weiterhelfen..

    Soviel mal für den Moment!

    Ich ziehe diesen Beitrag mal hierher um:

    Moin zusammen!

    Ich habe mal wieder die alte Pfaff 362 aus dem Keller geholt und wollte hier das Ergebnis vorstellen. Das Konzept ist ja hierzulande nicht besonders weit verbreitet, vielleicht für den einen und die andere interessant ;)

    Wir sind seit 11 Jahren regelmäßig mit der V1 unseres Duo-Daunen-Quilts unterwegs und sehr zufrieden damit. Leider hat das Teil nun definitiv das Rentenalter erreicht - daher kommt hier die Version 2!

    Das Ding kann komplett als Decke geöffnet werden, oben gibt es zwei separate Schnürzüge, die Footbox wird mit 3 RVs geschlossen, unten gibt es trotzdem noch einen Schnürzug, damit man notfalls Kopf an Fuß pennen kann (enge Stockbetten auf den Hütten auf dem TA z.B.), der RV an Fußende ist nach innen versetzt, so bildet sich automatisch eine Abdeckung für den RV und es zieht nicht rein. Ich bin 1,90 daher ist das Ding relativ großzügig geschnitten. Bei den Abmessungen sollte man dran denken dass die Länge auch für die Footbox benötigt wird. Wir haben eine etwas größere Breite gewählt anstatt Draft stopper anzubasteln. Das Gewicht steigt dadurch minimal aber die Arbeit ist viel geringer...

    Die V1 mit ähnlichen Daten hält uns mit langen Merinosachen bis etwa -7 problemlos warm. Wir frieren beide eher leicht. Anwendung hauptsächlich in den Alpen, Pyrenäen, Norwegen, Schweden und auf dem TA. Dadurch dass man je nach Wunsch Arme oder Beine rausstrecken kann, ist es uns selten zu warm... Vielleicht mach ich aber irgendwann noch eine Version mit 5 cm Dicke, dann müsste man sich halt gelegentlich mit zusätzlichen Klamotten behelfen. Andererseits hat man mit der großen Daunenmenge auch etwas Reserve, wenn der Loft nachlässt (durch Feuchtigkeit oder auch Alterung...)

    Die Footbox wurde neu gestaltet weil sich ein einfacher Schnürzug für einen Duo Quilt nicht so gut eignet. Die Footbox wird sonst etwas eng und gelegentlich haben wir Probleme mit Kondensation am Fußende gehabt, möglicherweise durch mangelnde Belüftung, weil durch den Schnürzug die Daunen zu stark zusammen gepresst wurden. Die Zukunft wird zeigen ob das jetzt besser wird. Bequemer ist die geräumigere Footbox auf jeden Fall. Der längs verlaufende RV ist teilbar, der quer verlaufende ist aus einem endlos-RV zusammen geschustert. Dabei unbedingt die Konstruktion vor dem Einnähen zusammen setzen, wenn man das falsch macht, verdrillt sich der RV nach dem Schließen um sich selbst!

    Stellen wo Druckknöpfe, Gurte etc befestigt sind, wurden mit Resten von Zeltbodenstoff verstärkt. Ebenso die beiden Endstellen des querverlaufenden Footbox-RV weil dort sonst Zug auf das Nylon kommt (die Enden auf der Stofffläche, nicht die Enden am Saum!)

    Zahlen: 220x186x7, 1150g, Füllmenge ca. 750 700er Daune, 22 Kammern a 10 cm, der flap am Kopfende ist 15cm (damit ist Version 2 80g leichter als Version 1, obwohl mehr Schnickschnack ;-) )

    Material: 27g/m2 ripstop Nylon, 25g/m2 Moskito Netz fein beides von extex

    Für das nächste Daunen-Projekt wird definitiv eine Feinwaage angeschafft - Dank der Ungenauigkeiten mit der Küchenwaage sind etwa 60-70g mehr Daune im Quilt gelandet als errechnet...

    Material-Kosten: knapp 300 Tacken. Ob sich der Selbstbau lohnt muss man sich überlegen - die Version 1 hat damals bloß knapp die Hälfte gekostet!

    Hier ein paar Bilder:


    SmartSelect_20220711-083950_Gallery.jpg

    Lustig. Ich hatte auch gerade die Mail bezüglich des X-Domes bei den E-Mails. Direkt danach den ING Newsletter mit der Frage: Reif fürs Eigenheim? :)

    Ich finde Dans Konstruktionen bisher immer wirklich interessant. Und ich habe auch auf dieses Teil gewartet, da ich manchmal versucht bin, eine Kuppel fürs Bikepacking zu kaufen (keine Stöcke dabei)

    Beim X-Dome finde ich auf den ersten Blick drei Sachen wirklich schade:

    1. Stangen mit Hubs. Das sind zusätzliche Schwachstellen und es wird komplizierter, Stangen auszutauschen, wenn mal eine die sprichwörtliche Biege macht

    2. Soweit ich das sehe keine 2 Eingänge / 2 Apsiden. Das habe ich inzwischen echt schätzen gelernt. Ja okay, ich bin verwöhnt

    3. Dieses Clip-System am Fly. Auch wenn das den Aufbau schneller/einfacher macht ist mir ein zumindest teilweiser Stangentunnel bzw. "Fly über Stange" irgendwie lieber, wenn es um Sturmsicherheit geht. Wenn ich das nicht brauche, würde ich gefühlt eher auf ein Mid als auf eine Kuppel mit Carbonstangen setzen, wenn die Trekkingstöcke eh dabei sind.

    Just thinkin' - ist ja aktuell nur graue Theorie solange es keiner hier getestet hat also Freiwillige vor...

    Nestlé und Pernod Ricard?

    genau.

    Du willst Alk auf dem Trail?

    Nee ich persönlich nicht. Aber hochprozentig ist noch am ehesten UL, oder nicht? Für mich nicht unbedingt auf dem Trail - da gibt's bei uns eher nichts besonderes - aber wenn man einkehrt, dann kann man es sich doch richtig gut gehen lassen, oder? - und da ist ein kleiner Apéro oder ein Digestif doch nicht verkehrt - und da hat RI mittlerweile doch ganz gut was zusammengekauft in der Hinsicht :) Edit: Und ein paar 100 Euro Dividenden gab es bei beiden eigentlich immer die letzten Jahre...

    Ich finde es bisher nicht notwendig, meinen Account dort zu löschen. Ich finde es auch immer noch schade wie sich das alles entwickelt hat. Und ich fände es auch schade, wenn jetzt massenhaft Accounts gelöscht werden. Lasst uns doch erstmal schauen, wo die Reise hin geht. Vielleicht kriegen die nebenan ja auch noch die Kurve mit manchen Sachen. Und Konkurrenz belebt das Geschäft. Vielleicht kommt es durch die Ausweichmöglichkeiten auch zur Glättung mancher Ausreißer... Das wäre jedenfalls meine Hoffnung..

    Danke! Ein echtes UL Thema, endlich mal wieder! Dass meine alten Augen das noch einmal lesen dürfen! 🤣

    Ich gehöre allerdings auch zur Hüftgurtfraktion, seit ich in den letzten Jahren wieder etwas schwerer unterwegs bin. Mein letzter MYOG Rucksack hat sogar ein 50g Gestell aus Carbonrohren bekommen... Meine 250-300g Rucksäcke sind schon lange in Rente...

    Aber für eine Rückbesinnung und Hinterfragen des eigenen Handelns ist es ja nie zu spät. Back to the roots!