PositivDenken Krankenkasse gibt es hier keine (Schweden)
=> Wie ist das dort geregelt?
RaulDuke Ich bin 56 Jahre alt, und werde im Alter von Grundsicherung leben müssen, da ich fast nix eingezahlt habe.
=> Das ist halt so ne Sache, da gibt's so einige Denkansätze zu ... wenn das jeder machen würde ... ist das fair den Mitbürgern gegenüber im funktionierenden Sozialstaat ... funktioniert dieser Sozialstaat (so) auch weiterhin ... gönne ich mir meine Freiheit so auf Kosten anderer ... ... ...
caficon 8. keine neue Küche zu brauchen
=> Ich ergänze mal: keine neuen Wohnzimmerverhänge, keinen neuen Teppichboden im Flur, keinen größeren Kleiderschrank ... ich freu mich immer über meine zwei Fleecepullis, vor mehr als 30 Jahren für je 9,90DM gekauft, unkaputtbar die Dinger, wie oft sagte die Mama die seien so alt, da brauchste doch mal was neues, hm, aber die beiden sehen gefühlt aus wie neu, welchen Vorteil hätten zwei neue, da hat sie dann keine Antwort drauf, nur, ja, aber die sind doch schon so alt ... aber ich weiß es ja, wenn sich keiner was neu kaufen würde, dann gäbs kein Wirtschaftswachstum, keine Inflation und unser staatliches Gefüge bräche zusammen ... und all die Überlegungen "wie finanziere ich meine Wanderfreizeit" wären überflüssig.
mochilero gesetzliche Krankenversicherung ist nicht mega teuer, wenn man den Mindestbetrag zahlt - aber das dürften inzwischen auch etwas über 200 Euro/Monat sein. Falls man in Deutschland ist
=> Ich meine die gesetzliche KV im Mindestbetrag für Selbstständige/Freiberufler kostet aktuell ca. 780€ monatlich. Das ist deutlich mehr als meine private KV, selbst in meinem fortgeschrittenen Alter. Und das mit geringeren Leistungen. Ach ja, man traut es sich kaum zu sagen, wenn ich tatsächlich nen Arzttermin brauche, kommt zum Glück echt selten vor, dann hab ich den innerhalb weniger Tage, Freunde mit gesetzlicher KV warten z.T. Monate drauf.
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Da ich in Kürze Rentner bin und zum Glück körperlich gesund und fit, geistige Fitness, nun, kann man ja selbst kaum beurteilen, brauche ich mir über diese Thematik eher keine Gedanken mehr machen, als Rentner hat man ja quasi Narrenfreiheit, egal ob die Rente eher üppig ist oder ob man mit niedrigen Ansprüchen in der Grundsicherung ist, trotz 40 Jahre Arbeit ...
Wie schon von anderen gesagt, der Schlüssel für ein ausgiebiges langes Wanderleben, egal in welchem Alter ist die Anspruchslosigkeit bzgl. Konsum. Den allermeisten Krempel braucht's ja nicht, um ihn zu kaufen muss ich erst arbeiten, Arbeiten kostet Zeit, Zeit ist das knappste Gut im Leben, also warum darauf verschwenden. Und so manche Arbeit macht sogar krank, physisch oder psychisch, jaja, das sind natürlich nur die Burn Out Weicheier
und mitnehmen kann ich am Ende meiner begrenzten Zeit eh nix von dem erarbeiteten Krempel.
Bei all den Überlegungen wie ich es hinkriege Zeitlebens möglichst viel Zeit fürs (Wander)Freizeitleben zu haben, sollte mMn auch der Gedanke nicht zu kurz kommen wie ich das auch im Alter finanziere ohne andere damit zu belasten, Thema soziale Hängematte. Wenn ich das schaffe, TOP. Wenn das von vornherein im Bewusstsein geschieht, naja, später gibt's ja (momentan noch?) Grundsicherung, dann FLOP ...
Muss natürlich jeder für sich entscheiden!!