Beiträge von Old School

    Mal so ne theoretische Überlegung:

    Die xmat ist ja dünn, weich, flexibel, feuchtigkeitsunempfindlich ... wäre es nicht möglich daraus eine Kälteschutzweste für den Winter zu basteln? Hätte den Vorteil das durch die geschlossene Zellstruktur die Wärmekonvektion sehr stark verringert wird ohne ein loftiges Material verwenden zu müssen das stark aufträgt. Wäre natürlich nicht "atmungsaktiv" aber als Weste bei richtig Kälte vielleicht machbar? Als Jacke wohl eher nicht, würde die Bewegungsfreiheit der Arme zu sehr einschränken?

    So als Old School hab ich's da leicht, hehe, auf allen Lebensmitteln steht die Nährwertanalyse hinten drauf, da nehm ichn Blatt Papier undn Stift, schreib mir die Zahlen meiner Portionen drauf, Strich drunter, zusammen zählen, fertig, da braucht ich nicht mal nen Taschenrechner, ähm, meine natürlich ne TaschenrechnerApp für ... duck und weg ... 8o

    Würd sagen so im Bereich 3-5 mm. Ab 2 mm gingen mir die vielen Löcher zu sehr in Richtung "Riss" der Plastikfolie.

    Mit 3mm habe ich bei X-Pac gute Erfahrung mit doppelter Kappnaht gemacht. Hatte so auch mit zwei Teststücken eine Testnaht gemacht, ein Ende unter den Fuß, anderes Ende in die Hand, ordentlich dran gezogen, auch ruckartig, es dehnte sich nix, keine aufgezogenen Nahtlöcher, nix gerissen. Mit 75er Rasant Garn in 90er Microtext Nadel. Die Nachtzugabe war 1,5cm, entsprechend breite Kappnaht die ich zwischen den beiden Kappnähten mittigit einer dritten Naht versehen habe.

    Was mir aber gar nicht gefällt, ist die Sache mit der Kondensation...

    Welche Stoffe hattest du beim Bivi denn obenrum schon getestet? Ich habe eins mit Membranstoff und in keiner Wettersituation, auch nicht bei sehr feucht, je Kondens drin gehabt. Alternativ, wenn's nicht wasserdicht sein muss weil unterm Tarp, ist auch ein leichtes kalandriertes Nylon als Oberstoff super weil extrem winddicht.

    Als Bodenmaterial nutze ich Silnylon 36g mit nem aufgeschnittenen Müllbeutel drunter.

    Das sich trotz aller Werbeversprechen kaum etwas getan hat

    Da hast du Recht ... Anfang der 80er, also vor rund 40 Jahren las sich das Versprechen der "Atmungsaktivität" vom Goretex so prima das ich's mir gekauft habe um dann enttäuscht festzustellen das es in den meisten aktiven Situationen nicht funktionierte. Und da hat sich bis heute nix dran geändert, nur inaktiv als Biwaksack funzt es ohne Kondens in jeder Situation (meine Erfahrung).

    Sooo, jetzt ist es soweit. Jetzt "muss" ich das System von Keela doch mal ausprobieren. Das ist sicher keine Regenjacke für den Sommer, aber in Herbst und Winter wärmt sie auch ein bisschen und spart was drunter. So zumindest die Hoffnung.

    https://keelaoutdoors.com/collections/sy…QCyIKRifVzO3-CI

    Jo, wenn das ganze sooo nen tollen Namen kriegt, sogar mit ner technischen Abkürzung, dann musses ja gut sein ... und man kann für son Jäckchen gleich 300 bis 500 Taler ansetzen ^^

    Das sich trotz aller Werbeversprechen kaum etwas getan hat

    Da hast du Recht ... Anfang der 80er, also vor rund 40 Jahren las sich das Versprechen der "Atmungsaktivität" vom Goretex so prima das ich's mir gekauft habe um dann enttäuscht festzustellen das es in den meisten aktiven Situationen nicht funktionierte. Und da hat sich bis heute nix dran geändert, nur inaktiv als Biwaksack funzt es ohne Kondens in jeder Situation (meine Erfahrung).

    PPS: wenn außerhalb der EU, dann Airalo für ne eSIM, ansonsten gilt eh meine normale (ist das bei deutschen Anbietern nicht auch so?)

    Nicht alle Anbieter in D bieten eine eSIM. Zusätzlich sind die Handykosten im Vergleich zu manch anderen europäischen Ländern eher teuer, vor allem mit richtigen Datenflats tut' sich D eher schwer. Auch das Roaming im EU Ausland ist stark begrenzt bzw. teuer.

    Ich selbst habe, seit ich das beruflich nicht mehr brauche, keinen Festnetzanschluss mehr, nur noch eine auf 15 Mbit geschwindigkeitsbegrenzte echte Handyflatrate direkt bei o2 für 19,90 pro Monat. Funzt auch als Hotspot fürs Linux Notebook und die Geschwindigkeit ist vôllig ausreichend für alles was ich jetzt noch brauche ...

    Da gibt's mittlerweile auch in Deutschland Scan Service. Ist in manchen Ländern schon deutlich mehr verbreitet

    Ich bekomme alles bis auf Werbung mittlerweile digital.

    Das mit dem Scan Service ist sicher für die meisten Sendungen unproblematisch. Blöd ist wenns unterwegs oder generell mal ne neue SIM-Karte braucht (ok, da bietet sich ne eSIM an) oder die Debitkarte/Kreditkarte neu kommt wegen Defekt oder die Bank sie tauscht wegen Sicherheitsproblemen, da muss dann PIN Feld aufgerubbelt werden, naja und das wäre über solch einen Dienst halt sträflich sicherheitsbefenklich.

    Hast du dazu überall (Finanzamt, KV, RV, Knöllchengeber, Handy, Freunde, ... die Adresse zum Service angegeben oder geht das mit permanenter Nachsendung von der Post?

    Soweit wie möglich habe ich natürlich auch alles auf E-Mail-Benachrichtigungen umgestellt.

    Kannst / möchtest du eine Empfehlung für einen solchen Dienst aussprechen mit dem du gute Erfahrungen gemacht hast?

    PositivDenken Krankenkasse gibt es hier keine (Schweden)

    => Wie ist das dort geregelt?

    RaulDuke Ich bin 56 Jahre alt, und werde im Alter von Grundsicherung leben müssen, da ich fast nix eingezahlt habe.

    => Das ist halt so ne Sache, da gibt's so einige Denkansätze zu ... wenn das jeder machen würde ... ist das fair den Mitbürgern gegenüber im funktionierenden Sozialstaat ... funktioniert dieser Sozialstaat (so) auch weiterhin ... gönne ich mir meine Freiheit so auf Kosten anderer ... ... ...

    caficon 8. keine neue Küche zu brauchen

    => Ich ergänze mal: keine neuen Wohnzimmerverhänge, keinen neuen Teppichboden im Flur, keinen größeren Kleiderschrank ... ich freu mich immer über meine zwei Fleecepullis, vor mehr als 30 Jahren für je 9,90DM gekauft, unkaputtbar die Dinger, wie oft sagte die Mama die seien so alt, da brauchste doch mal was neues, hm, aber die beiden sehen gefühlt aus wie neu, welchen Vorteil hätten zwei neue, da hat sie dann keine Antwort drauf, nur, ja, aber die sind doch schon so alt ... aber ich weiß es ja, wenn sich keiner was neu kaufen würde, dann gäbs kein Wirtschaftswachstum, keine Inflation und unser staatliches Gefüge bräche zusammen ... und all die Überlegungen "wie finanziere ich meine Wanderfreizeit" wären überflüssig.

    mochilero gesetzliche Krankenversicherung ist nicht mega teuer, wenn man den Mindestbetrag zahlt - aber das dürften inzwischen auch etwas über 200 Euro/Monat sein. Falls man in Deutschland ist

    => Ich meine die gesetzliche KV im Mindestbetrag für Selbstständige/Freiberufler kostet aktuell ca. 780€ monatlich. Das ist deutlich mehr als meine private KV, selbst in meinem fortgeschrittenen Alter. Und das mit geringeren Leistungen. Ach ja, man traut es sich kaum zu sagen, wenn ich tatsächlich nen Arzttermin brauche, kommt zum Glück echt selten vor, dann hab ich den innerhalb weniger Tage, Freunde mit gesetzlicher KV warten z.T. Monate drauf.

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    Da ich in Kürze Rentner bin und zum Glück körperlich gesund und fit, geistige Fitness, nun, kann man ja selbst kaum beurteilen, brauche ich mir über diese Thematik eher keine Gedanken mehr machen, als Rentner hat man ja quasi Narrenfreiheit, egal ob die Rente eher üppig ist oder ob man mit niedrigen Ansprüchen in der Grundsicherung ist, trotz 40 Jahre Arbeit ...

    Wie schon von anderen gesagt, der Schlüssel für ein ausgiebiges langes Wanderleben, egal in welchem Alter ist die Anspruchslosigkeit bzgl. Konsum. Den allermeisten Krempel braucht's ja nicht, um ihn zu kaufen muss ich erst arbeiten, Arbeiten kostet Zeit, Zeit ist das knappste Gut im Leben, also warum darauf verschwenden. Und so manche Arbeit macht sogar krank, physisch oder psychisch, jaja, das sind natürlich nur die Burn Out Weicheier 8o und mitnehmen kann ich am Ende meiner begrenzten Zeit eh nix von dem erarbeiteten Krempel.

    Bei all den Überlegungen wie ich es hinkriege Zeitlebens möglichst viel Zeit fürs (Wander)Freizeitleben zu haben, sollte mMn auch der Gedanke nicht zu kurz kommen wie ich das auch im Alter finanziere ohne andere damit zu belasten, Thema soziale Hängematte. Wenn ich das schaffe, TOP. Wenn das von vornherein im Bewusstsein geschieht, naja, später gibt's ja (momentan noch?) Grundsicherung, dann FLOP ...

    Muss natürlich jeder für sich entscheiden!!

    Die KI hat mir u. a. folgende Mischungen vorgeschlagen (trocken, jeweils mit Wasser und ev. etwas Öl auf ca. 0,5 l angerührt):

    - 80 g Reismehl + 40 g Maltodextrin + Salz
    - 60 g Polentagrieß + Salz + etwas Öl
    - 50 g zarte Haferflocken + 30 g Maltodextrin + Salz
    - 40 g Erdnuss- oder Mandelmehl + 20 g Maltodextrin + Salz
    - 60 g Kartoffelflocken + 30 g Maltodextrin + Salz

    Das ist halt extrem kohlenhydratlastig und noch dazu stark "zuckerhaltig", das großzügig verwendete Maltodextrin ist ja quasi Zucker, hat oft, abhängig von der Kettenlänge, nen höheren Glykämischen Index als Haushaltszucker, ergibt also ein schnelles Insulinpeak, entsprechend schnellen Blutzuckerabfall und somit Hungerast. Blöd im Fels bei der X-ten Seillänge.

    Eine Frage an die anderen Zeltnäher hier im Forum:

    Das Zelt das ich gerade am nähen bin besteht aus dem 55g Silnylon von Extremtextil. An die Stellen wo Abspannpunkte hin kommen habe ich von innen eine Verstärkung aus eben diesem Material mit Elastosil geklebt, Material ist also doppelt. In gleicher Größe ist von außen aus dem 65g Zeltbodenstoff eine 3. Lage aufgenäht. Damit habe ich bisher bei Tarps und Telt an allen Abspannpunkten prima Erfahrungen gemacht. Es dehnt sich hier nichts, es reißt nix aus.
    Die eigentlichen Abspanunnungen sollen von außen aus Gurtband aufgenäht werden, jeweils mit einem O-Ring zur Anbringung der Leinen (oder ohne den Ring, dann wird die Leine mit einem Knebel eingelegt, da bin ich noch nicht sicher).

    Jetzt die Frage: was ist ausreißsicherer. Wenn die Naht die das Gurtband auf den drei Lagen hält NUR in der Breite des Gurtbandes erfolgt, also diese Nähte nicht über das Gurtband hinaus gehen ... oder eben diese Nähte über die Gurtbandbreite hinaus nähen. Damit meine ich die Nähte die quer zum Gurtband verlaufen und entsprechend quer zur Zugrichtung am Gurtband ausgerichtet sind?

    Hoffe das ist verständlich ausgedrückt?

    Mr.Tidy "Was ich am Liod schätze ist, dass es so schnell trocknet und wärmt."

    Das ist meiner Erfahrung nach aber nur der Fall wenn man es feucht/nass auf der Haut lässt. Es fühlt sich trotzdem warm und trocken an und trocknet echt schnell. Nass "über die Leine gehängt" isses am nächsten Morgen genau wie andere Kunstfasern immer noch feucht/nass, mehr oder weniger, je nach Witterung und Temperatur natürlich.

    Die flaps werden vor dem Zusammennähen an die einzelnen Paneele angenäht. So bekommt man am Ende zusammengenähte flaps, die immer noch winddicht sind auch wenn man das Zelt höher aufbaut.

    Hm, das ergibt dann quasi entsprechend längere Zeltbahnen die unten "umgeschlagen" sind?
    Dann müssten die Abspannpunkte innen befestigt sein und beim plazieren der Heringe muss der Schneelatz hochgeklappt werden?
    Oder hab ich da nen Denkfehler?
    Höher aufbauen kann ich mein Zelt eh nicht da es ein ein Quertunnel mit Gestängebögen ist/wird. Die vier Ecken zur Fixierung mit Heringen sollenn frei bleiben, somit kann ich die Flaps zum Schluss mit in den Saum einnähen. Ist jetzt eh schon zusammengenäht, nur die Türen fehlen noch :)

    ... um den günstigen Preis zu ermöglichen.

    Wobei da ja irgendwo gespart werden muss. (Und nicht nur bei den Arbeitslöhnen)

    Vielleicht ist bei den deutlich teureren Marken aber auch nur die Gewinnspanne unverschämt hoch um damit die "lebenslange Garantie" zu finanzieren. Irgendwo müssen die Austauschmatten bzw. kostenlosen Reparaturen ja her kommen ... nur mal so ein böser Gedanke.