Beiträge von schrenz

    Als Hundewanderer bin ich ja passionierter Bahnfahrer (vorher eigentlich auch schon), da das Flugzeug weitestgehend ausfällt.

    International Buchen mit Hund ist dann auch schon der Endgegner der DB App 😄, geht nur im Reisezentrum, aber Gott sei Dank hab ich in Marburg jemand kompetenten sitzen, der jedesmal sehr hilfreich ist.

    Die ausländischen Züge werden mehr und mehr in das Buchungsportal der Bahn aufgenommen und tauchen nun auch da auf - und sind von dort aus sogar buchbar (un-be-lievable[!]) - zumindest zunächst ÖBB und SBB.

    Im Reisezentrum funktioniert auch der Hauptteil der SNCF Verbindungen nach Frankreich (online hab ich noch nicht probiert, wie gesagt, der Hund 😁), zumindest den Teil mit TGV kann man schon in Deutschland buchen, nur die letzten Meter mit dem TER gehen nur vor Ort. In der Praxis funktioniert das aber ganz gut.

    Mit irgendwelchen Coupons kostet einer mit 125 Gramm inkl. Versand etwas unter einen Euro, geht eigentlich...

    Die Dinger sind fast eine komplette Mahlzeit (um die 500kcal), ich hab sie auch eher bei langen Tageswanderungen als bei Mehrtagestouren dabei.

    Hör immer wieder Cliff Bar, warum schmecken die jetzt genau besser und welche Geschmacksrichtug ist zu empfehlen?

    Den Hype hab ich bislang auch nicht nachvollziehen können, schmecken eigentlich wie jeder andere Zuckerklumpen auch.

    Sven Jack (vorher Energy cake) find ich da erträglicher: Link zum Hersteller und kommt nebenher aus Österreich und nicht den USA, was mir mittlerweile wichtig ist.

    Witziges Thema,

    irgendwie hat es bei mir diesen Kulturschock nie wirklich gegeben, Wald gehört bei mir seit frühester Kindheit dazu, aus meinem Kinderzimmer hab ich auf den Wald geschaut, das erste Zelten müsste so etwa mit 10 gewesen sein (wenn auch im Rahmen eines Zeltlagers unseres Ski-Clubs), als Jugendlicher in Schutzhütten gefeiert und gepennt und spätestens im Rahmen eines großen Reiseveranstalters in Bundeseigentum x Nächte dort verbracht, da war der Sprung zum Solopennen eigentlich nicht mehr so groß.

    Ich fühle mich tatsächlich eher in Stadtnähe unwohl.

    Kleines Zeitfenster, da man 2 Hochgebirge durchquert.

    Sehr viele Höhenmeter.

    Hohe Wahrscheinlichkeit eine Hitzewelle im südl. Zentralmassiv zu erwischen. (Falls man eine erwischt, kann es mental hart werden, da die Wege dort am langweiligsten sind.)

    Und natürlich die Sprache (selbst die jüngeren Franzosen wollen größtenteils nicht Englisch sprechen).

    Mal ein paar Worte dazu, ich bin den Hexatrek zwar noch nicht gelaufen, aber so um die 1500km in Frankreich unterwegs gewesen, darunter ein Teil des Hexatreks:

    Zeitfenster bin ich mir zwar selbst nicht ganz sicher, sehe es aber als gut machbar an, die Vogesen sind problemlos für einen frühen Start, dann muss man nur die Alpen im Auge behalten und in den Pyrenäen kommt der Winter in der Regel später als in den Alpen.

    Südfrankreich im Sommer ist tatsächlich nicht ganz ohne, allerdings sind Teile davon sehr bewaldet, ich fand den GR4 auch bei Hitze ganz gut aushaltbar.

    Sprache schwankt nach meiner Beobachtung sehr, in Tourigegenden geht viel auf Englisch, in der Pampa eher weniger (laut einer französischstämmigen Freundin, die dort auch schon unterrichtet hat, ist das Problem, dass in der Schule in Frankreich im Fremdsprachenunterricht sehr wenig gesprochen wird, sondern alles schriftlich stattfindet), ich lerne erst seit ein paar Jahren Französisch, aber selbst ein paar Brocken werden immer honoriert, gleich auf Englisch vollgelabert zu werden mögen viele Franzosen tatsächlich nicht. Richtig witzig wurde es als ein gleichaltriger Franzose in einem Refuge mal sein verschüttetes Schuldeutsch ausgrub, wir haben Tränen gelacht beim Abendessen.

    Essen ist natürlich Geschmackssache (😁), aber gerade so abgelegene Dorfrestaurants sind oft überraschend gut, die Berghütten sehr gut und günstiger als ihre DACH-Pendants und ich mag besonders die Verpflegung unterwegs z.B. Wurst und Käse die direkt vom Bauern für'n Appel und'n Ei in der Dorfbar verkauft werden (wahrscheinlich ohne den Staat mit dem Phänomen namens Steuern zu belästigen) oder winzige Dorfbäckereien, etwas das bei uns leider ausstirbt.

    Mal was aus dem Bereich Küche, da hab ich ein Händchen für, für ein Campingwochenende hab ich einfach mal zwei Asia Nudel Bowls von Aldi in die Küchenkiste geworfen, beim Auspacken sehe ich, dass die eigentlich für die Mikrowelle gedacht sind, das wird jetzt eher experimentell :D.

    Und ich habe leider immer noch nicht das Stück nach dem Genfersee gesehen. Ihr habt richtig gelesen.

    Auf jeden Fall wirklich schön, wobei ich denjenigen, die eventuell weiter Richtung Mittelmeer latschen die Variante GR52 durch den Nationalpark Mercantour ans Herz lege.

    Ich laufe einen Teil im Juli - 4-5 Wochen, wenn nichts dazwischen kommt! 😊

    Dürftest du ja gesehen haben, aber falls nicht, es gibt auch eine Hundevariante , um Sperrzonen zu umgehen:

    Hiking with a dog in France | Hexatrek
    How to hike with your dog in France? Here you'll find our complete file, the GPX track and all the information you need to cross France with your dog.
    www.hexatrek.com