Beiträge von nach 3 tagen wieder da

    Geschichte der Gebirgskartografie - Ausstellung in Kerkrade bis Ende November:

    (im Rahmen des Dutch Mountain Festivals, kommt heute:sleeping: in der Mail die Einladung, läuft 04.11.-09.11)


    Interview:

    "GPS und Karten sind wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Ein digitales Navigationssystem ist ein nettes Spielzeug und sehr nützlich, um von A nach B zu kommen, aber völlig nutzlos, wenn man eine größere Gegend erkunden möchte. Digitale Karten auf dem Computer oder Smartphone sind zwar auch hilfreich, besonders unterwegs, aber was macht mehr Spaß, als eine Papierkarte auszubreiten und sie am Küchentisch zu studieren?" (Andrew Davies)


    Digitales Archiv historischer Karten / CAI:

    https://caisidoc.cai.it/shelf/view/persistent:6260:2?sort=dateasc

    (klick [thumb] bei "imaggini:" " --> grosse Darstellung)

    genügend heißes Wasser und Spüli, sonst kriegt man das Fett nicht vom Silikon gelöst (besonders übel

    Thx, genau das wollte ich wissen. Topf gestrichen.

    Ich packe den 750ml Topf

    Ja, mit 800ml Topf war der Rucksack viel besser zu packen und der Topf mit irgendwelchen Küchenteilen und Teebeuteln gut zu füllen aber zwei grosse Tassen eben nicht mit Tee. Das Problem besteht, seit wir den größeren Topf mitnehmen und der Kocher nicht mehr der kleine Chinakocher mit dem heißen Block ist sondern der Windmaster (und dafür die Titanfolie, die gepackt immer iwie ungünstig ist weil scharfkantig rausgeflogen ist, die tiefere zu lang für den kleinen Topf, die höhere zu lang für den großen Topf mit Windmaster).

    Ich weiß natürlich nicht, was du so ißt

    Naja, in den Alpen ist Teeküche und Brot, Käse, Birnen, Möhren, Schoko, regionales Gebäck. Teils mal im Topf transportiert, überwiegend und besser im Fressbeutel. Da wird nix zuhause umgepackt, verkleinert, weil genug Dorf unterwegs und wenns schöne Möhren oder Birnen oder besonders klasse Käse oder was gibt, kommt halt schon mal ein gewichtiger Vorrat mit. Genepi gabs auch nur in Vorratsgröße.

    Bequemlichkeit im Handling rules. Vielleicht doch eher grosser hoher Topf statt breiter grosser Topf aber Energieeffizienz. Vielleicht auch weniger Bequemlichkeit und niedrigerer Kocher.

    WonderBär : nimmst Du zum xboil den Windschutz vom xboil mit? Hätte ich nämlich nur passend für den grossen Topf mit dem breiteren Durchmesser, würde aber sowieso einen anderen Stand bevorzugen und die scharfkantige Titanfolie wieder mitnehmen, die bräuchte ne bessere Transportverpackung. Wahrscheinlich die leichteste Lösung wenns Teewasser dann in noch als bequem empfundener Dauer fertig wird.

    *

    Will hier völlig OT noch erklären, was die weiteren Fragestellungen im Hintergrund der Frage nach collapsible cup/pot sind bzw. wie weit die gehen, gleichzeitig, welche Baustellen da bearbeitet werden könnten:

    1) nach der Frühherbst-Tour ist bei mir ein paar Wochen lang Nachdenken, was besser/leichter/packmass-sparender sein könnte, das ist also jetzt.

    1b) und dann guck ich auch mal wieder nach Zelten mit grosszügigerem Innenraum als bei unserem Hapi - das aber alternativlos bleibt, Stabilität, Handling, Gewicht, Packmass und "emotional" = "spontaner Griff" in die Shelter-Kiste.

    2) Mit dem kleineren Topf war Tee und Essen-Kochen sehr knapp, Hauptproblem aber: aufpassen müssen, dass das Teewasser nicht überkocht = Sympathieabzug im Handling. Aber es ging ein paar Jahre und zweimal kriegte ich sogar die in zwei Teile geschnippelte Schaummatte in den KS 50, sparte also auch noch das Luma-gewicht und schlief ok auf Schaum.

    2b) Wider besseren Wissens ergibt es sich jedes Jahr, dass ich zwar rechtzeitig rauslege, was mitgenommen werden könnte, aber Packen passiert dann erst am Ende einer durchgearbeiteten Nacht: ich stolpere, kurz bevor wir losmüssen und der ÖPNV wieder beginnt, aus dem Taxi, sortiere aus und quetsche alles ins Hauptfach. Der erste Versuch mit Schaummatte statt Luma scheitert regelmässig. Beim zweiten Versuch, dann mit Luma statt Schaummatte, gibts Probleme mit dem grossen Topf (klar ist da erstmal nen Socken und diesdas drin), stört irgendwie, Rucki sieht Scheixxe aus usw.. Klar legt sich das nach ein paar Tagen, komprimiert sich alles besser aber der Gedanke, dass da dann noch Wasser und Lebensmittel dazukommen, hat die letzten 2 Jahre dazu geführt, dass ich im letzten Moment den (schweren!) ak47 gegriffen und da einfach alles ins grössere Hauptfach gepackt habe, in dem dann noch Platz ist für den unterwegs relativ unkontrolliert wachsenden Fressbeutel (ja, Bequemlichkeit), auch wenn ich den Topf auch da doof finde, Rucksack zugeschnallt, Schuhe an, los in den ÖPNV. Von ak47 greifen bis an der Haltestelle stehen sind so ca. 10 Minuten. Ich weiss...:S. Vielleicht wirkt Aufschreiben ja pack-therapeutisch.

    2c) Ziel ist nicht SUL, sondern Unauffälligkeit, Aussehen wie ein Tagestourist. Mit weniger Gewicht als Tagestourist:P. Bequemes, möglichst fehlerunanfälliges Handling. Fehlerunanfälligkeit besonders, wenn man gerade ziemlich erledigt ist undoder hundert andere Sachen im Kopf hat oder beobachtet, die mir spontan (...Flow) wichtiger sind als eingeübte Routinen oder "zu erreichende" Ziele...

    3) Auf den zweiten Rucksack mehr umverteilen ist keine Option, da ist schon umverteilt und aus Gründen, die ich nicht zu hinterfragen habe, bis unterwegs ein Teil der Lebensmittel verteilt wird, voll. Die Idee Topf im Seitenfach ( splash) verschwinden zu lassen, finde ich sehr hilfreich, Topf bzw. schmaler grosser Topf unten seitlich im KS50 werde ich ausprobieren. Weitere Idee ist ein Kartuschen-Stand. Der teure leichte und (anders als andere Stands) hoffentlich für alle Kartuschengrössen passende "Igneous Universal Fuel Stand" lacht mich gerade an, damit liesse sich weiter in Höhe bauen. Spiritus eher nicht, fand ich über 2000 bei Nebel/grosser Luftfeuchtigkeit sehr doof (superlangsam und Kondens tropfte vom Boden des Topfes in die Flamme). Aber erstmal gucken, wie Topf im Seitenfach aussieht. So ungefähr. Vielleicht auch einfach mal wieder das kleinere Teekesselchen stattdessen einpacken (ali, auch 800 ml). Vielleicht mal auf dem Dachboden oder in der Laube gucken, ob da ein Toaks 1100 ml mit d = 11 cm rumliegt, packmassperfekt fürs AZ :) ... :/ - :/ aber für den wäre der Windmaster wohl überdimensioniert...

    Gilt auch für Brandenburg (Mapy zeigt mehr, bei O. wie bei K. fehl(t)en dann und wann Schutzhütten und Quellen; Karte von O. aber besser als bei K.). In den italienischen Alpen sind bei Mapy die Bushaltstellen vollständig drauf und es gibt mehr Infos zu den kleinen Orten (einschl. Wasserhahnzeichen), aber lokal gepflegte und ausgeschilderte Wege/Pfade können hier wie da fehlen. Für lezten Jahre (Ossola, Lanzo, Biella bis Lystal) bin ich mir da sicher, davor Friaul und östliche Dolomiten meine ich genauso. Schnell alten Reisebericht aus dem alten Forum geguckt: 2019 Wegehierarchie richtig dargestellt bei Mapy, Benennung von Wegen und Hütten bei Mapy (wichtig, weil Markierungen öfters nach Abkürzungen der Namen erfolgen).

    Bei mir funktioniert das Planungtool auch bei O. (A.). Ich nutze es aber nur in der Grobplanung / Entscheidungshilfe, um von A nach B zu gucken (Bsp: wieviel Stunden Gehzeit sind der einfachste = vorgeschlagene Weg A-B, z.B. von Omegna nach Varallo = locker an einem Tag zu laufen. Macht man die Wanderung aber schöner, d.h. nimmt Kämme und Aussichtsgipfel mit einigem Auf und Ab mit und vermeidet kilometerlange Strassenabschnitte, kann man locker ne Woche unterwegs sein. Entscheidung: ÖPNV mit mehrmals umsteigen, Orte gucken, schneller an die höheren Berge kommen). Den Rest gucke ich eh nur anhand der Karte und ohne GPS, habe nichts gegen Überraschungen und Verhauer. Schönwetterwanderer. Lieber Mapy. K. kann ich sowieso nicht ab. Und ne Papierkarte unterwegs haben wir auch diesmal erworben, kann man einfach länger angucken.

    edit: was mir 2019 auch noch aufgefallen war: ich meinte, dass bei K die Kartendarstellung über Internet/Desktop detaillierter war als über die App/Handy. Kann sein, dass da in der Handy-Darstellung ein paar Daten eingespart wurden, denke ich mir. Muss man wohl mindestens alle paar Jahre mal neu checken, ist mir aber zu lästig.

    welchem Material

    wenn ich das noch wüsste. Das Tarp von gearswifts ist deutlich dünneres Material - spricht für 26er, aber vermute ich nur. Packliste ist iwo auf einer Backup-Festplatte verschwunden. Gewicht ohne Naht- und Spitzenverstärkungen, die ich zusätzlich drangeklebt hatte (aber nicht in den Ecken...), hatte ich aber bestimmt mal aufgeschrieben...).

    Edith: Fotos geguckt. "Jahrelang nicht mitgehabt" stimmt nicht. Oktober 2024 drei Nächte..., nix aufgefallen, auch kein Wind gewesen.

    Moin,

    da ich immer die Küche für 2 im Rucksack habe, also grossen Topf (15 cm), in den aber edit: weder 450er noch 230er Kartuschen reinpassen, überlege ich, zugunsten des besseren Packmasses "collapsible" cups und pot anzuschaffen. Die Cups zumindest sind auch leicht (400 ml, 53 gr., sts). Die Pots leider nicht, aber das Packmass...

    Habt Ihr Erfahrungen damit?

    Kann man so einen Cup auch auf den Kocher stellen oder schmilzt der dann weg? Ebenso die Pots, wenn die Flamme übers den Aluboden hinaus brennt? Gibt es Erfahrungen, wie lange eine Flamme über den Boden hinaus brennen kann ohne das was schmilzt? Bleiben die Teile auf Dauer stabil / "lebensmittelecht"/ dicht? Kann man also eher nicht mit Sprit kochen? (usw., was spricht für die Teile / dagegen, ausser Gewicht bei den Pots).

    (Kochen tun wir meist nur Tee, also Wasser, aber viel. Und, wenn Essen kochen, dann richtig, also im zweiten Arbeitsgang wird frisch geschnippeltes Gemüse gedünstet, mit Öl oder Ersatz).

    habe zu Beginn von Corona eine Lage 460er Kartuschen angeschafft, primus/rot, wenn mal wer dringend eine braucht...

    Ich verlinke mal mein Hapi hier:

    Fühle mich aber nicht als Victim. Hab nur immer noch nicht geklebt, da die silnyl-Variante ja auch da ist...

    Und wenn ich es gegen "gesparte" Hotelübernachtungen oder bewirtete Hütten gegenrechne (in letzteren war ich seit ... puuh... 2013 -yeah!- gar nicht mehr) - dann ist es schon ok.

    wie sollte ein Outdoor-Angebot gestaltet sein, um die Voraussetzungen für ein gelungenes Naturerlebnis zu erfüllen?

    Das kann ich kurz ziemlich abweichend vom Fragebogen beantworten:

    a) Wildzelten muss legal sein,

    b) der Blick weit und wild,

    c) das Wetter irgendwie schon schön und

    d) Steckdose, Bar, Supermarkt sollten "fussläufig" erreichbar sein.

    e) Darüberhinaus wäre es nett, wenn eine nicht verschlossene, möglichst kostenfrei zu nutzende Hütte in der Nähe wäre, alternativ eine billigste Bude für schlechtes Wetter - dann könnte der "Aufenthalt" auch bis zu drei Tagen dauern.

    f) Ausserdem sind wir nur off-season und antizyklisch unterwegs, alles hängt mit allem zusammen.

    :)

    edit: und LNT ist selbstverständlich. Mitgenommen werden nur Fotos und diese gut im Forum versteckt, damit kein overtourism nachfolgt.

    * und auch viel Erfolg. Das ^^ ist zur speziellen Zielgruppe.

    Ich halte 2 Grad für echt viel. Das kann den Unterschied zwischen fröstelnd da liegen und entspannt schlafen sein.

    Ja!

    usw.. Siehe Notfall-Bivies usw.. Geschlossener bzw. verschliessbarer Sack bringt noch mehr? Hatte Ortovox nicht mal irgendwo Messungen dazu?

    Bergsteigertipp: Die Alu-Rettungsdecke - Alpenverein Südtirol
    Handys, GPS-Geräte, Funkgeräte und ähnliches können LVS-Geräte stören. Die Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins hat erfasst, wo es Probleme in…
    alpenverein.it

    https://assets.bergundsteigen.com/2023/03/bergundsteigen-122-seite-54-60-space-blanket.pdf

    Aus der Community CampingGear auf Reddit: Was ist der R-Wert einer Rettungsdecke?
    Gepostet von perecastor – 1 Vote und 13 Kommentare
    www.reddit.com

    Und auch UL-silnyl-bivvies bringen um den SchlaSa rum nicht nur Schutz vor Regen/Spritzern, sondern auch ein paar Grad.

    Die Kratzer im Silnylon sehen für mich aus, als hättest du etwas spitzes (Heringe?) mit eingepackt!?

    Doch :). Die (harten) Abspannschnüre drangelassen. Das würde auch die seltsamen Formen der "Kratzer" erklären. Andererseits hatte ich das Zelt in der Umhängetasche transportiert (lila, iwo auf den Fotos mit drauf) - und die hat so ca. 10 Liter, also nicht mal richtig geknüllt. Zelt hatte ich noch in der Herberge getrocknet, Schnüre waren beim Einpacken noch nass. Also zukünftig mit Minibiners einhängen... (hm, so ne "Kratzer" waren bei anderen SilNyl-Zelten nicht, und die knülle ich trocken wie nass heftig in ihre Beutel).


    Nachlieferung:

    Die beiden gleich grossen Packbeutel für IZ / AZ wiegen je 10 Gr..