Beiträge von mars_hikes

    Gerade drüber gestolpert: Montbell Shirt . Mit dem ganz leichten Wickron-Jersey habe ich zwar noch keine Erfahrung, aber mit dem normal starken - greift sich fast wie Baumwolle und der Müffelfaktor ist bei mir ok, bei meinem Mann super (beim Montbell-Hemdenstoff noch besser).

    Das Material hat jedoch fast eine Netzstruktur. Wie da der Sonnenschutzfaktor ist, weiss ich nicht. Mangels Sonne kann ich es auch nicht ausprobieren. Falls Sonnenschutz ein Thema ist, würde ich wahrscheinlich sowas hier vorziehen. Die Innenseite ist ein wenig aufgeraut, dadurch klebt es nicht so schnell.

    Von Thann nach Belfort ist noch einigermassen erträglich, danach musst Du jedoch einem Kanal entlang. Dies ist definitiv nichts für schwache Nerven aber für sehr gut gedämpfte Schuhe (die Autobahn ist auch nicht weit entfernt). Mit einem beschränkten Zeitbudget würde ich mir dies definitiv ersparen.

    Ich dachte auch dieser Schimmel-Mythos wäre widerlegt?

    Interessante Video, danke. Ich denke dass da mehrere Sachen zusammenkommen, wenn z. B. nur der Pumpsack genutzt wird, aber die Matte nie richtig gelüftet wird, oder andersrum, nur mit dem Mund ausblasen, aber immer offen und flach lagern das Mikroklima in der Matte stark beeinflusst. Inwieweit das eine Video Hersteller-Aussagen widerlegt, ist eine andere Sache. Wobei es natürlich für Hersteller auch eine Motivation sein kann, teure Pumpsäcke zu verkaufen

    Vielleicht muss man(n) sich halt ca. 2 x in der Woche ordentlich einen laden, vom Alkohol in der Atemluft wird dann alles hübsch abgefahnt.

    Könntet ihr mal bitte eure Meinung dazu teilen, ob meine Matte bei der seitlichen Delaminierung schon "austauschwürdig" ist? I

    Die Folie im Innern bröselt halt ziemlich (gut zu sehen am Rand links). Wenn Dir das egal ist und Du sowieso erst ab 25 Grad C einen Fuss nach draussen setzt - kein Handlungsbedarf. Möchtest Du hingegen eine gewisse Isolationswirkung - Matte ist reif für die Tonne und wird hoffentlich in Irrland recycelt.

    Andererseits ist es halt so, dass eben diese Matten nicht ewig halten. Tun Trailrunner auch nicht. Früher bot Altra eine Garantie, was haben findige Leute gemacht: Die Schuhe nach 2 Monaten auf dem Trail eingeschickt und gesagt "Ich hab den Schuh erst seit zwei Monaten". Prima, manchmal hats geklappt und ein paar Menschen haben einmal bezahlt aber 5 x ein paar Schuhe verbraucht.

    Die Montbell Pants kann ich sehr empfehlen. Vorgestern und gestern mehrere Stunden im Schneeregen und Wind unterwegs gewesen. Meiner Erfahrung nach reisen noch leichtere Hosen zu schnell (z.B. die Raceshells von Inov8). Goretex ist hingegen für lange Wanderungen (d.h. täglich während Monaten) nicht geeignet und meine GT Hosen sind einfach zu schwer und das Material zu steif (obwohl die leichtesten eines "renommierten" Herstellers).

    Keine Ahnung, wie das mit den Arbeitsbedingungen bei Montbell aussieht (Made in Vietnam) und was die da so dran salben auch nicht. Mitte letzten Jahres konnten sie gewisse Dinge nicht mehr nach Kalifornien liefern, wegen PFAS. Ihre Waschmittel seien immerhin PFAS frei.

    Und natürlich habe ich mich nicht von irgendwelchen UL Spinnerinnen wie Heather Anderson dazu bringen lassen, Montbell zu kaufen sondern von hochanständigstem Influencer-Marketing - ein wenig durch die Welt segeln und seine Kleinkinder in die Kamera halten, what can go wrong?

    Mit einem warmen Base-Layer einem dünneren Direct Alpha Hoodie (Sorry, der Schnitt und die Verarbeitung) unter einer leichten Regenjacke (z.B. Montbell) kann man stundenlang im Schnee bei Minus-Temperaturen unterwegs sein ohne zu frieren und zu schwitzen.

    - Befestigungssystem: Schau Dir das von Katabatic an.

    - Stoff: Wie willst Du deinen Quilt nutzen? Leicht am Limit oder doch ein paar Gramm schwerer und hält dann auch mal ein paar Nächte im Dreck durch, z.B. in der Wüste etc. Und wie transportierst Du deinen Quilt? Hast Du einen geräumigen Rucksack oder stopfst Du ihn mehr oder weniger achtlos hinein?

    Ich habe sie eben mal gegen die Sonne gehalten. De fehlt auf jeden Fall was...

    Tja. Und bitte sag uns, dass die hintere Öffnung in der Wand eine Scheibe drin hat oder eine Verzierung ist und bloss aussieht wie ein Loch in der Wand. Ansonsten: Unter den Tannen ist es ev sogar wärmer, da weniger Wind. Diese Matte würde ich vom Winterdienst dispensieren. Ev. aus Komfortgründen im Sommer verwenden, Car-Camping etc.

    Hast Du die Matte bereits im ausgerollten Zustand gegen die Sonne gehalten? Wenn Du dabei einen dunklen Flecken siehst, der aber plötzlich aufhört, hat sich die Folie im innern verabschiedet. Der dunkle Fleck (Folie) sollte die ganze Matte einnehmen.

    Ohne diese Folie entstehen tatsächlich Kältefelder. Meines Wissens kann die Folie im Innern nicht repariert werden. Ganz mutige zerschnipseln ihre neuen Thermarests beispielsweise wegen der Länge - wer will schon 10 cm ungenutzte(!!!!) TAR herum buckeln. Das Material lässt sich anschliessend mit einem Bügeleisen offenbar wieder verschweissen (ohne Gewähr).

    Oftmals machen Menschen den Fehler, einen zu warmen Schlafsack/Quilt mitzuführen, sparen dann aber an der Matte. Resultat: Oben schwitzt man, am Rücken zieht dafür die Kälte in die Knochen. Am morgen fühlt mensch sich dann eher missmutig. IMHO nimmt die Isolationsleistung einer TAR nicht kontinuierlich ab, sondern alles hängt eben an dieser Folie.

    Bei den gegenwärtigen Verhältnissen (Schnee, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt) würde ich zu einer Xtherm TAR greifen und zu einem Schlasa/Quilt der bei - 10 Grad noch nicht am Ende ist. Sehr wichtig ebenfalls: Gescheite Kopfisolation. Bei deinem WM weniger das Problem, trägt man jedoch nur ein Beanie in der Nacht, friert man schnell im Gesicht.

    John Zahorians neuster Streich: "starting a UL gear company while living in a car" und natürlich die Gearlist seiner Freundin "2025 PCT thru-hike gear review (Meadowphysics Crane + Abode)" - den "Crane" habe ich bestellt, jedoch keine Ahnung, wann der Herr Zeit findet, diesen auch zu produzieren und zu versenden.

    Aktuell liegt hier gerade Schnee, also kein Bedarf für einen Sommerrucksack. Wobei: Dieser Herr hier (Backpacker Radio mit Adventure Alan) erklärt, wie man seinen Schuh als Kissen verwendet und wie er mit anderen UL-Göttern in einem Schneesturm wandern gegangen ist. Abends wusste er nicht, ob er den nächsten Morgen noch erleben wird.

    Die Sony RX100 war wohl Peak Kompaktheit x Technik in einer sehr kompakten Kamera. Leider zersägt sich das Objektiv selbst nach ein paar Wochen Gebrauch in der Natur, da es quasi den Staub in die Kamera rein zieht (das Objektiv fährt selbständig motorisiert aus). Deshalb gab es wohl auch schon länger kein Upgrade mehr. Die Marktforschung wird die Kamera wohl zusätzlich beerdigt haben, da die Leute angesichts des Preises wohl eine fettere Kamera wünschen. Immerhin hat Herr Zahorian damit back in the day wirklich sehr gute Videos erstellt (liegt aber eher an seiner Kreativität als an der Kamera).

    Sony versucht nun, den Leuten eine eher teure kompakt Kamera anzudrehen (Sony RX1R III). Angesichts der Auflösung quasi eine Leica Q in günstiger (es gibt sogar die fancy geschlitzte Objektivblende), aber immer noch sauteuer verglichen mit den Systemkameras von Sony mit Wechselobjektiven.

    Hätte ich das hierzu notwendige Kleingeld in der Portokasse, so würde ich bei Leica eine Q in Carbon und Titan bestellen und gleich noch den Kartenslot verlegen lassen, weil mit dem PD Cameraclip wird er in der Standard Position zugeschraubt...

    Den Senchi Design Hoodie aus Polartec Alpha Direct 60 gibt es gerade für unter 60€ in diversen Farben und Größen auch direkt aus China:

    https://a.aliexpress.com/_EJ152Ko

    Das sind keine Senchi. Senchi Designs ist eine Marke aus den USA, die werden auch dort produziert. Ob man sich einen Fake-Senchi zulegen will oder nicht, kann jede:r selber entscheiden, man riskiert einfach eine Strafe, statt einem warmen Teil gibts dann halt einen schnöden Brief.

    Hey, gerade wurde mir das hier angezeigt:

    https://youtu.be/mMWSW9frZN8?si=RORh5U80JFsxdvOU

    Es geht um das Garmin Inreach Mini 3 Plus.

    Schreib doch, dass das Video von HikingGuy ist, dann muss ich nicht extra den Link klicken. Abgesehen davon, ist HikingGuy einer der wenigen ContentCreators die wenigstens versuchen, die Dinge neutral zu beleuchten und auch in der Praxis testen. Welch Wunder kommt Garmins Implementation von Satelliten-Messaging an einer Uhr nur so auf ein na ja - und wie gesagt, von Iridium keine Spur.

    Man will halt im eigenen Öko-System die inReach Geräte nicht als obsolet hinstellen und trotzdem vom Namen inReach profitieren. Die Marketing Leute brauchten dafür wahrscheinlich schon die eine oder andere PowerPoint Präsentation.

    Schön auch die Abenteuer-triefende Aufmachung des Mini3. Mit grosser Antenne, damit es seriöser aussieht. Diesen Trick benutzten vor mehr als 20 Jahre auch die damaligen Iridium Telefone. War ein Milliardengrab.

    Abgesehen vom Tracking halte ich ein modernes Smartphone mit notfalls unabhängiger/redundanter Uhr für sicherer im UL-Wander Bereich als einen Mini3. Es gibt zudem im Android Universum preiswertere Alternativen zur Fenix 8 in Sachen Satelliten-Messaging. Alles wunderbar, solange man nicht die Kabel bricht oder die Powerbanks schrottet.

    Natürlich warte ich aber noch auf die definitive Einschätzung von Backpacking Light und Herr Jordan. Hier leider in Teilen Members only.

    relativ günstig (~600 €) neu gekauft. Der Preis-Alarm

    600 Euronen für ein Lofoten? Mit Verlaub, ich will nie mehr hören, irgendwas sei teuer. Ein voll ausgebautes X-Mid 1 kostet gegenwärtig 550 Euro (in Kanada d.h. ohne Deutsche Gewährleistung und persönlichem Support von IHM höchstselbst und auch ohne Fracht und Import).

    Das ist aber auch nur ein X-Mid. Da sind ja nicht mal Stangen dabei ^^ Und das Material hat wilbos Reißtest nicht wirklich bestanden.

    Wo genau willst Du mit dem Lofoten hin, wo Dir die verbesserte Reisskraft irgendwie nützlich sein kann? Und ja, auf die Stangen verzichte ich in einem Setup wie dem Lofoten sehr gerne. Sofern ich mich recht erinnere gibts da auch keine Titan-Hülsen oder hand-gerollte Damast-Alu Stangen.

    OK, so billig schmälert natürlich das Brand-Erlebniss schon ein wenig. Wenn ich in den Mammut Store gehe (hier keine 2 Minuten von der Bahnhofstrasse entfernt, dort wo man ein paar Jahresgehälter in eine blöde Uhr versenken kann), achte ich jedenfalls darauf, nix günstiges zu kaufen - war jedoch schon mindestens 15 Jahre nicht mehr dort.

    aber ich hätte mir mehr davon versprochen!

    Das Mammut-Logo. Unbezahlbar. Der ganze Rest ist voll Sch*****, aber eben, das Mammut-Logo. Assoziationen zu Schweizer Qualität, Seriosität, unverschämten Preisen - d.h. Rolex in Outdoor aus dem herzigen Dörflein Seon, die Kälblein glotzen dich mit ihren Kulleraugen an, junge gesunde Menschen, die mit der Sense die Wiese sanft frisieren, alles aus Arven-Holz, Champagner-Klima, die Nusstorte wird dir grad hinterher geschmissen, die Seen, Wälder, Flüsse, Berge... Dafür kann man wirklich 200 Euronen für gar nix hinlegen, finde ich.

    Entweder habe ich ne ernsthafte Sicherheitslösung oder ich spar mir gleich das Geld und kauf mir eine günstigere Uhr.


    Statt dieser ellenlangen Ausführung funktioniert Iridium überall.


    Warum sollte Winterausrüstung im Sarek nicht "ultraleicht" sein? Geht es nicht um die leichtest mögliche Ausrüstung um die Tour sicher durchführen zu können???

    Klassisches Iridium an InReach Mini etc ja, das an den Fenix verbaute InReach Technologie eben nicht, dies funktioniert schlechter als bei einer Apple Watch. Systembedingt - und nutzt keine Iridium Satelliten 

    Weil es so lustig ist, hier die Erläuterungen von Garmin zur Fenix 8 Pro

    ANFORDERUNGEN FÜR DIE SATELLITENFUNKTION

    Wenn du in abgelegene Regionen unterwegs bist, kannst du mit der inReach-Technologie der fēnix 8 Pro ganz ohne Mobilfunknetz Nachrichten und Standortinformationen senden, sobald eine Satellitenverbindung besteht.

    SATELLITENVERBINDUNG

    Die fēnix 8 Pro Smartwatch nutzt Satellitentechnologie und verbindet sich mit Skylo Satelliten. Diese Satelliten sind geostationär. Das heißt, sie befinden sich in einer festen Position am Himmel. Die fēnix 8 Pro verfügt über eine Anzeige, die dich dabei unterstützt, die Smartwatch in Richtung des Satelliten auszurichten: zuerst die richtige Kompassrichtung wählen und dann das Handgelenk auf den korrekten Höhenwinkel neigen. Da sich der Satellit an einer festen Position befindet, musst du, falls Bäume, Gebäude oder Hindernisse die Verbindung blockieren, an einen Ort mit freier Sicht zum Satelliten wechseln. Wenn die Smartwatch korrekt ausgerichtet ist, dauert es bei guter Signalstärke etwa 30 Sekunden, bis die Verbindung hergestellt ist. Nachrichten werden schnell gesendet (in der Regel in weniger als 10 Sekunden) solange die Smartwatch weiterhin auf den Satelliten ausgerichtet bleibt.

    Nachdem die Verbindung hergestellt und die erste Nachricht gesendet wurde, lädt die Smartwatch Nachrichten in der Warteschlange herunter, die andere dir gesendet haben. Danach wird wieder die Benutzeroberfläche der Garmin Messenger App angezeigt, wo du weitere Nachrichten senden kannst. Die Kommunikationsverbindung mit der fēnix 8 Pro bleibt etwa eine Minute lang aktiv. Dann wird sie getrennt, um den Akku zu schonen.

    SATELLITENABDECKUNG

    Die fēnix 8 Pro bietet Abdeckung in den Kontinentalstaaten der USA, in Teilen von Kanada und im Großteil von Europa. Geostationäre Skylo-Satelliten stehen niedriger am Horizont, je nördlicher die eigene Position ist. Je niedriger der Satellit am Himmel ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Signal durch Bäume und andere Hindernisse blockiert wird. Die Karte auf der Abdeckungsseite zeigt Gebiete, in denen der Satellit 20 Grad über dem Horizont steht. Nördlich dieser Gebiete befindet sich der Satellit noch niedriger am Horizont. Sofern die Sicht in Richtung des Satelliten frei ist (in der Regel gen Süden und Westen), beispielsweise auf einem großen Feld, einem offenen Gewässer oder einem Berg, kann möglicherweise eine Verbindung hergestellt werden. Skylo-Signale reichen bis zu 80 Kilometer (50 Meilen) von der Küste auf See hinaus für Länder mit Satellitenabdeckung – siehe Abdeckungsseite.

    Und ja: In Alaska geht nix und in Nordschweden und Norwegen nicht eben viel....