Beiträge von mars_hikes

    relativ günstig (~600 €) neu gekauft. Der Preis-Alarm

    600 Euronen für ein Lofoten? Mit Verlaub, ich will nie mehr hören, irgendwas sei teuer. Ein voll ausgebautes X-Mid 1 kostet gegenwärtig 550 Euro (in Kanada d.h. ohne Deutsche Gewährleistung und persönlichem Support von IHM höchstselbst und auch ohne Fracht und Import).

    Das ist aber auch nur ein X-Mid. Da sind ja nicht mal Stangen dabei ^^ Und das Material hat wilbos Reißtest nicht wirklich bestanden.

    Wo genau willst Du mit dem Lofoten hin, wo Dir die verbesserte Reisskraft irgendwie nützlich sein kann? Und ja, auf die Stangen verzichte ich in einem Setup wie dem Lofoten sehr gerne. Sofern ich mich recht erinnere gibts da auch keine Titan-Hülsen oder hand-gerollte Damast-Alu Stangen.

    OK, so billig schmälert natürlich das Brand-Erlebniss schon ein wenig. Wenn ich in den Mammut Store gehe (hier keine 2 Minuten von der Bahnhofstrasse entfernt, dort wo man ein paar Jahresgehälter in eine blöde Uhr versenken kann), achte ich jedenfalls darauf, nix günstiges zu kaufen - war jedoch schon mindestens 15 Jahre nicht mehr dort.

    aber ich hätte mir mehr davon versprochen!

    Das Mammut-Logo. Unbezahlbar. Der ganze Rest ist voll Sch*****, aber eben, das Mammut-Logo. Assoziationen zu Schweizer Qualität, Seriosität, unverschämten Preisen - d.h. Rolex in Outdoor aus dem herzigen Dörflein Seon, die Kälblein glotzen dich mit ihren Kulleraugen an, junge gesunde Menschen, die mit der Sense die Wiese sanft frisieren, alles aus Arven-Holz, Champagner-Klima, die Nusstorte wird dir grad hinterher geschmissen, die Seen, Wälder, Flüsse, Berge... Dafür kann man wirklich 200 Euronen für gar nix hinlegen, finde ich.

    Entweder habe ich ne ernsthafte Sicherheitslösung oder ich spar mir gleich das Geld und kauf mir eine günstigere Uhr.


    Statt dieser ellenlangen Ausführung funktioniert Iridium überall.


    Warum sollte Winterausrüstung im Sarek nicht "ultraleicht" sein? Geht es nicht um die leichtest mögliche Ausrüstung um die Tour sicher durchführen zu können???

    Klassisches Iridium an InReach Mini etc ja, das an den Fenix verbaute InReach Technologie eben nicht, dies funktioniert schlechter als bei einer Apple Watch. Systembedingt - und nutzt keine Iridium Satelliten 

    Weil es so lustig ist, hier die Erläuterungen von Garmin zur Fenix 8 Pro

    ANFORDERUNGEN FÜR DIE SATELLITENFUNKTION

    Wenn du in abgelegene Regionen unterwegs bist, kannst du mit der inReach-Technologie der fēnix 8 Pro ganz ohne Mobilfunknetz Nachrichten und Standortinformationen senden, sobald eine Satellitenverbindung besteht.

    SATELLITENVERBINDUNG

    Die fēnix 8 Pro Smartwatch nutzt Satellitentechnologie und verbindet sich mit Skylo Satelliten. Diese Satelliten sind geostationär. Das heißt, sie befinden sich in einer festen Position am Himmel. Die fēnix 8 Pro verfügt über eine Anzeige, die dich dabei unterstützt, die Smartwatch in Richtung des Satelliten auszurichten: zuerst die richtige Kompassrichtung wählen und dann das Handgelenk auf den korrekten Höhenwinkel neigen. Da sich der Satellit an einer festen Position befindet, musst du, falls Bäume, Gebäude oder Hindernisse die Verbindung blockieren, an einen Ort mit freier Sicht zum Satelliten wechseln. Wenn die Smartwatch korrekt ausgerichtet ist, dauert es bei guter Signalstärke etwa 30 Sekunden, bis die Verbindung hergestellt ist. Nachrichten werden schnell gesendet (in der Regel in weniger als 10 Sekunden) solange die Smartwatch weiterhin auf den Satelliten ausgerichtet bleibt.

    Nachdem die Verbindung hergestellt und die erste Nachricht gesendet wurde, lädt die Smartwatch Nachrichten in der Warteschlange herunter, die andere dir gesendet haben. Danach wird wieder die Benutzeroberfläche der Garmin Messenger App angezeigt, wo du weitere Nachrichten senden kannst. Die Kommunikationsverbindung mit der fēnix 8 Pro bleibt etwa eine Minute lang aktiv. Dann wird sie getrennt, um den Akku zu schonen.

    SATELLITENABDECKUNG

    Die fēnix 8 Pro bietet Abdeckung in den Kontinentalstaaten der USA, in Teilen von Kanada und im Großteil von Europa. Geostationäre Skylo-Satelliten stehen niedriger am Horizont, je nördlicher die eigene Position ist. Je niedriger der Satellit am Himmel ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Signal durch Bäume und andere Hindernisse blockiert wird. Die Karte auf der Abdeckungsseite zeigt Gebiete, in denen der Satellit 20 Grad über dem Horizont steht. Nördlich dieser Gebiete befindet sich der Satellit noch niedriger am Horizont. Sofern die Sicht in Richtung des Satelliten frei ist (in der Regel gen Süden und Westen), beispielsweise auf einem großen Feld, einem offenen Gewässer oder einem Berg, kann möglicherweise eine Verbindung hergestellt werden. Skylo-Signale reichen bis zu 80 Kilometer (50 Meilen) von der Küste auf See hinaus für Länder mit Satellitenabdeckung – siehe Abdeckungsseite.

    Und ja: In Alaska geht nix und in Nordschweden und Norwegen nicht eben viel....

    ...Garmin ist nicht blöd, die werden auch mitbekommen haben, dass sich niemand mehr ein neues InReach holt. Insbesondere, seit man auch an den Uhren Satellitenfunk hat. Schon hat man eine Ausrede, um eine SmartWatch zu kaufen und das Telefon aktuell zu halten (natürlich nur wegen der Farbe - Orange = Sicherheitsgewinn), was kann schon schiefgehen, man hat ja Redundanz. Wie das nun genau mit den Leo Satelliten, SpaceX usw funktioniert, interessiert wohl die wenigsten....

    Garmin weiß, das wer sich auf ne Apple verläßt eh kein Kunde für ernsthafte Sat-Sicherheitslösungen ist.

    Wozu brauchst Du "ernsthafte Sicherheitslösungen"? Ich kann mir keine Situation vorstellen, in der mir in einem klassischen UL Setting ein Garmin gegenüber Apple einen massiven Vorteil bieten würde. Die Fenix Uhren verbinden weniger zuverlässig mit Satelliten als die Apple Watch Ultra. InReach Technology ist nicht gleich dem klassischen InReach über Iridium. Man glaubt es kaum, wird jedoch in diesem Video glaubhaft erklärt. UL-Hiking ist eben nicht zu verwechseln mit Skitouren à la RedBull Werbung oder dem ständigen herum schlurfen auf 6000 m höhe. Sarek im Winter ist sicher schön, aber Winterausrüstung auf dem Level ist eben auch nicht mehr wirklich UL.

    In den crazy USA macht man(n) sich logischerweise einen Sport daraus, sich während einem Jahr beim UL Sport nicht zu rasieren. Manche kombinieren es mit nicht duschen. Je nach ästhetischem Empfinden ist dagegen nix einzuwenden und es ist jeder Person selber überlassen, welche Haare stehen gelassen werden und welche halt nicht (Menschen bezahlen möglicherweise einen Haufen Geld, um auf dem Kopf wieder Haare zu haben). Theoretisch können sich in einem sehr dichten Bart Zecken besser verbergen aber das können sie andernorts auch.

    Ich kaufe seit Jahren direkt in den USA. Die Warnungen im blauen Forum, vor allem von der Marketingabteilung von Hack und Quatsch haben mich darin logischerweise bestärkt. Sorry, aber wer bei denen ein Apacks von vor fünf Jahren zu deren Preisen kauft, bleibt wohl besser zu Hause.

    Von wegen Gewährleistung: Bildet sich jemand ein, Hack und Quatsch würde einem einen ihrer supertollen aber überteuerten Rucksäcke mittels Bundeswehr Hubschrauber innert ca. 6 Stunden an den Kungsleden im Austausch anliefern, wenn es damit ein Problem gibt? Womöglich mit IHM persönlich, damit ER den Rucksack noch schnell korrekt einstellen kann? Wohl eher nicht.

    Irgendwann gibt es vielleicht das Geld zurück, aber das Problem ist nicht das Geld, sondern dass ich dann dort oben sitze und irgendwo einen anderen Rucksack beschaffen muss, zwei Tage meiner kostbaren Lebenszeit und womöglich Urlaubszeit am verbraten, dabei wollte ich nur ein paar Elche beglotzen.

    Sea to Summit sind unzerstörbar. Aber halt nicht so geil wie die hier (die nach ca. 3000 Meilen reif für die Tonne sind, besonders wenn Du auf den besonders abwegigen Gedanken kommst, sie irgendwie aussen am Rucksack zu verwenden). Immerhin habe ich meine zurück nach Europa gebracht, weil ich hier weiss, dass sie in einer High-tech Verbrennungsanlage entsorgt werden.

    ...woher stammen denn diese Werte? Meine Xlite NXT ist schon deutlich über diese "50 Nächte" und hat augenscheinlich noch keinen Ausfall den ich bemerkt hätte. Auch im weiteren Umkreis habe ich, zumindest für diese Matte, da noch nichts vom schnellen Verfall gehört.

    Hast Du deine Matte schon mal bei Sonnenschein ans Fenster gehalten? Ich wünsche es dir nicht, aber deine Matte könnte tatsächlich mehr Ähnlichkeit zu der von Carsten K haben, als eine neue Matte. Im übrigen: von ca. 2 Jahren Wandern in einem Thru-Hiker Set-Up (und mehreren Nächte unfreiwillig ohne Polsterung auf dem Boden wegen der legendären Uberlight - hach, das waren noch Zeiten). Ich wünsche mir ja eine Matte von Durston in der selben Gewichtsklasse wie die Uberlight.

    Wie stabil sind denn die Haribo?

    Es gibt ja bei Nitecore mittlerweile die NB Plus, 5 Gramm mehr als die NB10k 3rd Gen. Steht zwar nicht in deren Werbung, aber offensichtlich wurde die PB auch für Aerodynamik optimiert und hat so ein angenehmeres Flugverhalten. Sehr wichtig bei Wurfanwendungen, z.B. wenn bereits der zweite Bergpuma am Tag den Trail versperrt und das Selfie schon mit dem ersten geglückt ist.

    Für 20 Gramm mehr kann man die 10k PB bei Nitecore auch mit 30 Watt laden, Nitecore verbaut hierzu einen Heatsink und kleidet die PB ganz in Carbon.

    Ich glaube fest daran, Nitecore ist jeden Cent wert, besonders für deren unschlagbare Werbung. Sehr viel früher hielten die tapferen christlichen Märtyrer ein Kreuz in der Hand, wenn Gefahr im Verzug war. Laut den ikonographischen Fotos auf der Nitecore Webseite hält man mann heutzutage schlauerweise eine PB und alles bleibt toll.

    Definitiv kann ich bestätigen, dass die Folie in den TAR sagen wir mal eher mässig für lange Haltbarkeit ausgelegt ist. 99.9 % aller jemals produzierten TAR Matten sehen in ihrem ganzen Leben wohl weniger als 50 Nächte.

    Nur ein paar Spinner versuchen damit im Jahr ca. 200 Nächte abzubuckeln (für die restlichen Nächte nimmt mensch ein jeweils wärmeres Model). Jedenfalls gibt es wohl duzende da draussen, die zwar noch Luft halten, deren Folie innerhalb aber zerfetzt ist und der R Wert deswegen im Keller. Und deren Besitzende an den Allerwertesten frieren und dies auf das Alter oder sonstwas schieben, dabei hat es nur die Folie in der Matte verhauen. Meine aktuelle hat im Schulterbereich auf ca. 30 cm keine Folie mehr.

    Für den Preis - bald sind wir da im Zpacks S&P Bereich, immerhin in Irland zusammengedengelt.

    Wegen dem runterrutschen: Druck in der Matte verringern. Ob nun Schachbrettmuster, längs, quer oder schräg: Problemlos kann eine Luftmatte zu hart aufgeblassen werden. Nicht nur hebt man dann bei jeder Bewegung ab, im Sommer bietet dann eine 3 mm eva fast den selben Komfort.

    Leider ist Exped erst bei den Wintermatten (7R) gewichtsmässig konkurrenzfähig.

    Sieht für mich so aus, als hätte Herr Furrer (der seine Tage offenbar bei Mammut abgesessen hat) sich zu viel auf diesem Forum herumgetrieben. Dabei hat er die Kreationen eines Herrn Wilbo angesehen, einem Webdesigner ein paar Tausend Euro überwiesen und schon war die Laube fertig.

    In der Schweiz wurde auch vor Jahren ein "völlig neuartiges" Zeltkonzept entwickelt, immer für das Höchstgebirge, tauglich bis minus 50 Grad oder so, einziger Schöheitsfehler: Es wog deutlich mehr als ein gemässigter UL Pack inklusive Food und grosszügig Wasser.

    Bevor man damit das Hochgebirge erreicht hatte, war man von seinem Rucksack erdrückt worden. Die haben ihr Venture-Capital u.a. dem Transa überwiesen, damit Transa die Zelte ins Sortiment aufgenommen hat. Mit grösstem Verlaub: Gibts alles schon, wer auf 6000 Metern übernachten will, wird bei der Firma Hilleberg fündig. Wiegt die Hälfte. Herr Furrers Idee ist schon sehr gesucht. Es gibt Bikepacking Zelte wie Sand am Meer.

    Willst Du eine anständige Maschine, um eben Fleece zu verarbeiten, kostet dich das neu tausende von Euronen. Es gibt wie immer sehr schöne Dinge, z.B. von Bernina.

    Je nach Budget möchtest Du aber wahrscheinlich die tausenden von Euronen verwandern und nicht in einer Nähmaschine anlegen. D.h. Du hast eigentlich keine andere Wahl als dir eine JUKI oder eine andere industrielle Maschine gebraucht zu schiessen.

    Sorry, aber das ist faktisch alles falsch was du da schreibst.

    Also falls Ihr Zugriff auf günstige Maschinen habt, die sowas können, umso besser. Meine Off-Brand Bernina schafft das halt nicht. Die "echten" Berninas in meiner Familie können das hingegen schon. Deshalb entweder gebraucht, wieder mal im Lotto gewonnen (Bernina 990, nur für die Zierstickerei...) oder ernsthaft zur Schneiderei des Vertrauens, fallls man auch das Zeitbudget schonen muss.

    Das Problem: Als Outdoor-Interessierte Person willst Du wahrscheinlich eben Outdoor relevante Stoffe verarbeiten. Das Problem an günstigen Nähmaschinen ist deren schwächelnder Motor. Willst Du eine anständige Maschine, um eben Fleece zu verarbeiten, kostet dich das neu tausende von Euronen. Es gibt wie immer sehr schöne Dinge, z.B. von Bernina.

    Je nach Budget möchtest Du aber wahrscheinlich die tausenden von Euronen verwandern und nicht in einer Nähmaschine anlegen. D.h. Du hast eigentlich keine andere Wahl als dir eine JUKI oder eine andere industrielle Maschine gebraucht zu schiessen. Natürlich empfiehlt es sich, zunächst ein altes Laken zu vernähen und den Schnitt zu testen, bevor Du dich an seltenes Polartec wagst.