Mia im Zelt
Ich habe sie, wie die Einheimischen, von morgens bis abends, immer in der Backe gehabt!
Die Blätter gibt es in Bolivien auch in Teebeuteln. Aber ob das viel hilft weiß ich nicht.
Ich bin beim zweiten Mal in die Region von San Pedro Atacames, Chile, nach Bolivien eingereist, an einem Grenzübergang, bei ungefähr 5000m über Meeresspiegel.
Das waren fast 2500m Höhenunterschied, in ca 3 Stunden Autofahrt.
An der Grenze dann in einen gebuchten bolivianischen Geländewagen umgestiegen und meine erste Frage an die Fahrer war, ob sie auch für uns Passagiere Kokablätter dabei hätten. Umstandslos wurde mir ein fetter Beutel Blätter überreicht, inklusive Katalysator, in Form von so einem mineralischen Zeugs, was von der Optik und Konsistenz an Mörtel erinnert hat. Wenn man sich die Blätter in die Backe legt, kommen ein paar kleine Krümel mit hinein.
Mit dem Katalysator haste in einer Minute ne taube Backe, was davon zeugt, das der Kram wirkt. Ohne hat es teilweise 20 Minuten, halbe Stunde gedauert.
Auf jeden Fall ist bei Kokablättern die Regel, „viel hilft viel“ die Taktik der Wahl!
Ich fand ja, das es wie ungesüßter kalter grüner Tee geschmeckt hat.