Beiträge von Gernstl

    Laut Webseite ist die Komfortlimite auch 2°C (Limite -4°C). Hat sich da was geändert ? Ultralight Bundle – Zenbivy Europe (weiter unten die Tabelle). Mit ein bisschen Kleidung sollte es aber locker hinhauen

    Zenbivy: -4°C models: Limit -20°C / Comfort 2°C

    Comfort (nicht Limit) 2 Grad C naja, und -20 Grad C Limit ist wohl zwischen tollkühn und einem darwinschen Experiment einzuordnen.
    Und was ist ein bisschen Kleidung? Stringtanga?

    DieTemperaturangaben passen nicht zu meinem Körper. Tendenziell ist das Teil eher was ab 5 Grad aufwärts. Zumindest fühle ich mich dann erst damit wohl

    Zu meinem auch nicht. Ich teile deine Einschätzung. Ich habe mir öfter 100 gr mehr Daunen gewünscht. Bin damit gerade in Polen unterwegs bei Frostnächten, das ist schon grenzwertig in der Nacht: 2 Hosen, 3 Shirts, Octaflecce und Windjacke und auf dem Kopf 2 Kapuzen. Es war zum aushalten, aber warm war mir nicht. Ein wenig hilft das Cover wenn der Schlafsack daran befestigt ist.

    Ich habe die Stöcke jetzt circa 750 km ohne Probleme in Benutzung.
    Was mir gefällt:

    - Klares schnörkelloses Design, hervorragender sehr angenehmer Griff mit luftiger dünner Schlaufe, Vibrations- und Klapperfrei wie noch kein anderer Stock, einfach zu bedienen mit zuverlässiger Klemmung der Längenverstellung.

    Was für mich nicht so wesentlich ist:

    - Packmaß ist recht lang aber er ist schnell außen am Rucksack neben dem Zeltgestänge untergebracht, der Preis ist hoch, Einzelteile können nach bestellt werden, sehr leicht, Carbon ist sensibel.

    Was mir nicht gefällt:

    - Es gibt Berichte über Mängel des Verriegelungssystems der Stockteile, muss bei Durstongear bestellt werden daher könnte ein Garantiefall aufwendiger werden.

    Fazit: Wenn die Stöcke mal eine halbe Stunde nicht gebraucht werden, trage ich sie meistens in der Hand statt sie zu demontieren. Faltstöcke habe ich dann eher gefaltet in der Hand getragen. Die Schlaufen nutze ich bisher nicht. Für mich die mit Abstand schönsten Stöcke ohne jegliche Vibrationen. Bisher ist es eine Freude sie zu benutzen.

    Das große Geschäft muss nachts eher seltener abgeschlossen werden.. von daher bisher:

    Also ich nach einigen Tagen unterwegs immer 5:30 Uhr (dringend! 🏃‍➡️) und ich möchte dann definitiv mein Zelt noch nicht abbauen.
    Daher: Hering bleibt Hering und Schaufel bleibt Schaufel. Und Heringe immer einen über dem Bedarf. Aktuell dabei für Waldgebiet 6 Hilleberg 18 cm (die Beautys), 2 Gramjackt 15 cm und 2 Carbon Zahnstocher aus China (wurden weiter oben schon mal erwähnt).

    Vielleicht scheint es den Herstellern unzumutbar, das da erstmal jemand reinkriecht und dann innen die Gestänge anbringt? Und, lassen sich in solchen Zelten dann vernünftige Lösungen für Lüftung und Kondens unterbringen? Es müsste ja schon ein klarer, glatter Schnitt sein, wenn es nicht zu fummelig werden soll, gerade auch bei Wind. Für mich sind das Zelte für trockene Bedingungen. Mit Membran sind sie in der Regel auch nicht leicht.

    Ich hatte vor Jahren mal ein Membranzelt mit innen liegendem Gestänge. War zum einen eine fummelei es einzusetzen. Und das Gestänge hatte immer Kondensnässe bzw eine Eisschicht.

    Sind die Lifter inzwischen versiegelt?
    Bei meinem Fly musste ich noch selber nachbessern

    Sieht alles schön angeklebt aus. Mir ist im Regen auch nicht aufgefallen dass irgendwo Tropfen auf das Innenzelt gefallen sind.

    Ich hatte das Lanshan-1 ebenfalls einige Zeit in Verwendung und habe es vor allem aufgrund des Fly-Materials verkauft.
    Die Reißfestigkeit ist so gering, dass ein Loch sofort abgeklebt werden sollte, damit es nicht weiter reißt.

    Das Material fühlt sich tatsächlich ähnlich an wie Backpapier.

    Ich bin aktuell 6 Tage mit dem Lanshan 1 in Brandenburg unterwegs gewesen.

    Was mir gefällt: Top Packmass, geringes Gewicht für ein Innen- und Außenzelt, großzügige Apsis reicht für Rucksack, Schuhe und (vorsichtiges) Kochen, schöne Farbe, frisch Aufgebaut ausreichend Platz für breite Isomatte, Abstand zum Außenzelt zumindest an Kopf- und Fußende ausreichend, steht auch bei starken Windböen ausreichend stabil mit 9 Heringen, Innenzelt hält Wind gut ab und sorgt für einige Grad Plus gegenüber Außentemperatur, abgeklebte Nähte, Regendicht, Eingänge lassen sich ausreichend fixieren und lösen sich nicht selbstständig.

    Für mich nicht so wichtig: Packsack ist eine kleine Wurst mit schmaler Öffnung dessen Steckschnallen ohne Aufwand Werksseitig praktischer angebracht werden könnten (leider vernäht), 1 kleine Tasche an schmaler Seite.

    Was mir nicht gefällt: Mit dem T-RV komme ich nicht so gut zurecht, ich kann zumindest den vertikalen kaum einhändig zum öffnen bedienen. Es fehlt im Giebel eine richtige Stockaufnahme, Überzelt in der Apsis hat großen Abstand zum Boden, das Überzelt dehnt sich über Nacht sehr so dass alles schlaff hängt und auch der Platz innen eingeschränkt wird.

    Fazit: Für den Preis bekommt man eine gute Gegenleistung. Für eine längere Tour würde ich es wegen des sich stark dehnendes Gewebes nicht mitnehmen, mir wird es dann zu eng und ich mag es nicht wenn mir dauernd das Innenzelt im Gesicht hängt.

    Zum Aufbau habe ich am Anfang eine leichte, faltbare Carbonstange von Six Moon Design verwendet. Die eignet sich leider überhaupt nicht da sie sich beim Abspannen des Zeltes durchbiegt (ja, hätte ich mir eigentlich vorher denken können).

    Meist geht der eigene Schlafsack (sofern sauber und trocken), aber Saltoluokta ist keine Fjällstuga / Hütte sondern eine bewirtete Fjällstation die auch kleinere Zimmer vermieten. Hier ist i. d. R. Bettwäsche obligatorisch und kann gemietet werden.
    Ich war Anfang März 2022 dort und fand sie eine der schönsten stf Fjellstationen. Besonders schön war das gemeinsame Abendessen bei dem alle gemeinsam am Tisch gesessen sind und von den Mitarbeiterinnen zu Beginn ein kleiner Vortrag gehalten wurde, eine junge Mitarbeiterin hat dann ein altes Volkslied gesungen bevor das Essen gereicht wurde. Und das Ganze mit Blick auf den zugefrorenen Akkajaure.

    Gibt es Fjell-Gegenden, wo deutlich früher im Jahr ne Woche Touren möglich sind als in anderen?
    Geht irgendwo oft Anfang Juni schon was?
    Wann geht die Fjell-Saison in Norwegen/Schweden los, und was wäre ein Tip was schön früh geht (Tour ca. Strecke mindestens 5-6 Tage am Stück mit wenig Wald)?
    Soll keine Schnee-Tour sein.
    Gefährliche Klettereien gibt es in Skandinavien ja meiner Erinnerung nach eher weniger als in den Alpen.
    Ich habe Erfahrung mit Flüsse furten, aber klar - vermutlich ist das trotzdem früh im Jahr ein limitierender Faktor...

    Ich bin letztes Jahr am 31.5. in Grövelsjöhn nach Norden gestartet. War gut machbar, zwar noch viele Schneefelder und alles feucht. Habe einen Tag in der Fältjägaren fjällstuga einen Schneesturm ausgesessen. Der Juni 25 war in Schweden sehr kalt und regnerisch, kann dieses Jahr natürlich deutlich besser sein, oder schlechter 😁.

    Die werden sich echt gewundert haben, dass auf einmal aus allen Ecken Deutschlands Matten mit defekte Folie kommen :P

    Ich habe mir meine wegen der ganzen Berichte hier auch mal angeschaut bevor ich sie in den Rucksack gepackt habe. Und oh Schreck, bei beiden Neo Air NXT LW Matten am Rand zerbröselte Folie. Die eine Matte war 10 Monate alt! Am 10.3. alles eingeschickt. Da die Info aus Irland war dass ich etwa 4 Wochen bei einem Garantiefall warten muss, habe ich die neue Exped Matte für meine Tour ab nächster Woche gekauft. Eigentlich wollte ich nach sehr schlechten Erfahrungen mit früheren Modellen von Exped keine deren Matten mehr kaufen. Macht aber einen guten Eindruck und lässt sich mit einem alten STS Pumpsack im nu füllen. Da lohnt eigentlich keine elektrische Pumpe mehr.

    Stimmt, die DNT-Hütten als Backup hatte ich irgendwie in meiner Planung jetzt garnich aufm Schirm, aber is ne super Idee... ich hab ja nen Schlüssel und im Sommer sind die ja glaube eh offen...

    Im Sommer sind nur bei sehr stark frequentierten Hütten, wie auf der Hardangervidda, Hüttenwarte. Ansonsten kenne ich keine „offenen“ DNT Hütten.