Beiträge von Eichkatz

    Rücklicht hatte ich ganz vergessen.

    Mein Sigma Mono hat einen Akku mit sehr geringer Selbstentladung und passt an die Sattelstütze.

    Mit etwas 3 mm Shockcord benutze ich es auch als Stirnlampe, etwas anderes als Rotlicht zur Orientierung im Lager brauche ich nicht. Einziger Nachteil imho: Micro USB.

    Ein weiteres +1 für den Daypack von StS. Meinen habe ich mit Shockcord und 2 Mini-Karabinern für Brust- & Hüftgurt zum sehr angenehm zu tragenden 102 g Komfort-Rucksack gepimpt. Den nehme ich mittlerweile wenn ich mit meinen Kindern wandern gehe. Der Stoff (30d Silnylon) ist übrigens wasserdicht, nur halt der RV und die Nähte nicht.

    Ansonsten gäbs, falls wasserdicht als Eigenschaft gewünscht ist und die dreistellige Gram-Schallmauer nicht abschreckt, von StS auch noch den Dry Daypack (etwas größer und 110 g angegeben) mit Rollverschluss und getapeten Nähten.

    Und von wegen Dual-Use: Echte ULer nehmen so was als einzigen Rucksack ;)

    Aber mit Gepäck und Wasser am Rad sind die Fahrteigenschaften nicht so berauschend. Also Vorsicht walten lassen. Nicht dass es durch eine harte Landung für dich heißt "summer isch over"

    Das ist auch meine Erfahrung, inklusive beinahe lebensveränderdem Überschlag: Wäre ich 20 cm weiter gelandet, nämlich mit der Wirbelsäule auf dem spitzen Stein der neben mir aus dem Boden ragte …

    Die Tour habe ich ziemlich geschockt abgebrochen und angefangen, mich mit Alternativen für Lenkerrollen zu beschäftigen. Am Ende entstand daraus dann mein Lenker-Rucksack.

    Dazu kommt dass du auch noch schauen musst dass nichts scheuert. Sowohl Rolle an Rahmen als auch mit den ganzen Kabeln, die müssen frei laufen können und dürfen nicht Knicken. Das Gerüttel macht dir sonst relativ schnell etwas kaputt.

    Ja, sehe ich genau so bzw ist mir auch passiert: Kabel des Gabel-Lockouts beschädigt und ein aufgescheuertes Steuerrohr.

    Ich habe es für mich mit meinem „Bumper“ gelöst:

    Der wiegt weniger als 80 Gramm und 8 kg Nutzlast sind absolut unproblematisch. Mittlerweile habe ich genug Erfahrung damit gesammelt um das Konzept uneingeschränkt empfehlen zu können.

    Der Tailfin Barcage ist, wie alles von denen, toll verarbeitet. Das Prinzip mit der 2-Punkt-Befestigung nur am Lenker, die lediglich durch Klemmkraft Rotation verhindert ist aber Mist. Entsprechend ist das Ding im Vergleich sackschwer und trägt trotzdem nur 3 kg.

    +1 fürs Silpoly Rainbow, das ist echt gemütlich, insbesondere bei Regen mit dem aufgespannten Vordach. Nass einpacken und wieder aufbauen geht auch prima.

    -1 für die AI-„Zusammenfassung“: Sorry aber eh ich mich mit der Korrektur der (mindestens) Ungenauigkeiten länger beschäftige als der Post dich gekostet hat ignoriere ich es einfach. LLMs sind in manchen Bereichen eine feine Sache und werden bestimmt immer besser. In den Nischen, bei den Nuancen und Optimierungsgraden wo wir uns hier bewegen sind sie imho aber aktuell überfordert.

    Ich persönlich finde, das Marketing generell einer der schlimmsten Erfindungen des Menschen ist.

    Ehrlichkeit behindert scheinbar den Verkauf.

    Ja, sehe ich genauso. Ich habe eine regelrechte Allergie gegen dieses Superlativ-Marketing. Als wäre dein Leben ohne unvollständig. Neulich gabs irgend ne weitere Pad-Pumpe, die aber maximal übetrieben beworben wurde („… Turbinen-Technologie …“, Explosions-Diagramme, Luft-Aufnahmen in toller Landschaft, dramatische Musik). Ich habe nicht mal das 3-min-Video zuende angeschaut.

    Für mich hat das zwei Folgen:

    - Solchen Kram kaufe ich nicht

    - Meine eigenen Sachen vermarkte ich anders

    Kaufentscheidungen werden oft vor dem Monitor getroffen. Und da machen sich einfach greifbare Sachen wie Gewicht besser als komplexere wie Usability oder Denier.

    Bis vor ca 2 Jahren bin ich ewig Clickpedale gefahren, Schuhe & Pedale beides von Shimano und ich war immer sehr zufrieden.

    Beim Bikepacking wie ich es mache heisst es aber öfter mal schieben, dafür waren die Schuhe nicht optimal. Und sie haben sehr lange zum trocknen gebraucht. Das Wasser stand richtiggehend drin.
    Deswegen bin ich zunächst auf sehr leichte Pedale (XPedo aus Magnesium <300 g für beide zusammen) und tatsächlich Nike Flyknit Sneaker umgestiegen (iirc ~ 520 g fürs Paar). Die Kombi war super, auch auf Trails.

    Aktuell bin ich bei deutlich schwereren Pedalen weil ich gerne einfach abnehmbare wollte, aber immer noch Flats.

    Ich wollte wissen, was an Zeit minimal möglich ist und habe dahingehend weiter optimiert.

    Die ursprünglichen 42 cm Breite hatten im Zug ja schon hervorragend funktioniert, also habe ich die im letzten Update gewonnenen 2 cm wieder “investiert”. Meine Tests hatten nämlich ergeben, dass damit das Schaltwerk drin bleiben kann. Wesentliche weitere Änderungen zum letzten Mal: Steckpedale (ich habe endlich angenehme gefunden) und 2 veränderte Teile für die Verbindungen Lenker-Oberrohr sowie Kurbel-Sattelrohr.

    Neue Zeit: 8 Minuten und 58 Sekunden 😀

    Natürlich wieder brutto, also von anrollen bis mit eingepacktem Werkzeug wegrollen. Falls es mal noch schneller gehen muss ist nach 3:40 min bereits Level 1 erreicht, zusammen mit den ~50 s fürs einpacken ist man also nach deutlich unter 5 min wieder mobil. Mit diesen Zeiten, 9 min komplett und < 5 min teilzerlegt, erweitert sich meiner Meinung nach der Anwendungsbereich endgültig auf Freizeit allgemein, also auch (Halb-)Tages-Touren, und wöchentliches Pendeln.

    Das Video in Echtzeit gibts hier: https://youtu.be/xc2FBykproI

    Eine 27 Sekunden lange Zeitraffer-Version gibts hier: https://youtu.be/O7pyzYNKjqs

    Eichkatz

    Wäre schön, wenn du nach etwas Nutzung des Nordisk Lofoten, hier eine kleine Review darüber schreiben könntest!

    Finde seit Jahren, das das Packmaß und Gewicht einfach super geil sind.

    Nur die Anwenderberichte gehen halt sehr weit auseinander, man weiß nie, eer dafür bezahlt wurde und wer nicht!

    Mein Review gibts mittlerweile, hattest du aber glaube ich noch nicht gefunden. Jedenfalls hast Du im blauen Forum am Mittwoch unter meinem Kaufgesuch was gefragt. Schau mal hier.

    So, auch das letzte Problem ist behoben.

    Um das zu feiern habe ich erst mal eigene Brake Spacer gebaut.


    Um die Installation für andere zu vereinfachen sowie die schnelle Demontage zu ermöglichen habe ich die Achs-Halter neu designt. TPU-Straps waren leider untauglich, sie liessen sich nicht fein genug einstellen. Die Kombination von Klettriemen mit TPU innen funktioniert aber sehr gut.


    Jetzt bin ich bereit, den Roller auch anderen anzubieten.

    Der Aufwand, das ganze Set zu reproduzieren ist allerdings erheblich. Bei der Aufstellung der verschiedenen Einzelteile habe ich 91, davon 51 zugekauft, in 15 Kategorien gezählt. Die nötigen Arbeitsschritte werden mich jeweils einige Stunden beschäftigen.

    Deswegen werde ich zunächst nur maximal 5 Stück bauen.

    Falls Du einen Eichkatz Rinko Roller haben willst finden sich Details im Marktplatz-Eintrag.

    Ein Mini-Schutzblech vorne kann ich sehr empfehlen:

    Das hilft zuverlässig, dass kein Dreck ins Gesicht geschleudert wird. Ansonsten brauche ich keine sondern ziehe die Regen-Klamotten an. Die funktionieren auch in Extrem-Situationen wie hier mit reichlich nassen Schaf-Hinterlassenschaften:



    Allgemein ist aber der Mudrocker für hinten nicht schlecht, hab ich an einem meiner Ebikes und nervt auch auf Trails nicht. Für vorne empfehle ich aber etwas an die Gabel geschraubtes, wie hier zB den RRP Bolt On:

    1. hast du einen Carbon-Rahmen oder wie kompatibel ist das Ganze mit Carbon-Rahmen

    Mein Rahmen ist aus Alu. Um Carbon mache ich mir an der Stelle aber keine Sorgen. Zum einen wirken nicht wirklich große Kräfte, zum anderen werden sie durch die Kombination aus Schnürung und Gummi-Schicht gut verteilt. Wenn ein Rahmen mit einem Quick Rack o.ä. funktioniert passt er auch hierfür.

    Funktioniert das auch mit Dropbar Lenker

    Gute Frage. Sehr wahrscheinlich, müsste man ausprobieren. Mein einziges Rad mit Dropbar hat eine Lefty-Gabel, ist also leider raus … Wenn du dir die Bilder des Rollers von vorne anschaust ist da in der Breite vor den Rädern aber reichlich Platz. Und von der Länge her ist es ja eh unkritisch. Mein Lenker ist 76 cm breit.

    Beschweren sich Fahrgäste wegen dem schmutzigen Fahrrad/Reifen

    Bisher habe ich nach initialer Verwirrung („Ist das ein Rollstuhl?“) nur Komplimente bekommen. In der Bahn ist mein Rad allerdings auch sauberer als zuhause: Ich mache den gröbsten Dreck und Staub vorher ab. Alleine mit den Handschuhen abstreifen macht es schon deutlich besser. Wäre auf Tour das Rad voller Peanut Butter Mud würde ich auf dem Weg zum Bahnhof bei einer Tankstelle, Auto-Werkstatt etc vorbei fahren und es abspritzen.

    Wie verstaue ich mein Gepäck? Du schreibst ja was von Bikepacking. Ich hab da mehr Gepäck dran als nur ne Rahmentasche und ne Mini-Arschrakete

    Ich nutze meinen Lenker-Rucksack für das meiste Gepäck, das ist ideal. An den Roller selbst kann etwas zwischen die Kettenstreben und macht das ziehen sogar leichter. Bei mir ist das der (sehr große) Toptube Bag. Aufs Unterrohr könnte etwas, zB eine Lenkerrolle. Ein, auch sonst praktischer, Faltrucksack könnte etwas aufnehmen, zB Fork Bags. Und Gepäckträgertaschen ala Ortlieb Back Roller kommen mit Schultergurt iirc. Poste doch mal ein Bild von deinem Rad mit Gepäck, dann habe ich vielleicht noch konkretere Ideen.

    die Teile sind mit PETG gedruckt oder?

    PETG und TPU.

    Update: Mittlerweile bin ich auf 13:31 min fürs zerlegen runter, siehe dieses Video.

    Noch mal: 13 Minuten und 31 Sekunden 😀

    Das hatte ich nicht mal zu hoffen gewagt!

    Und die Zeit ist Brutto, also von ankommen mit dem Rad bis zum wegziehen des Rollers, inklusive aus- und einpacken des Werkzeugs!


    Das erforderte einige Änderungen und zusätzliche Teile, nicht zuletzt auch eine dafür optimierte Tasche. Ich habe dabei Gewicht in Robustheit und Usability „investiert“. Am meisten hat sich die Achse geändert, die, nach der initialen Anpassung ans Rad, statt aus 7 jetzt nur noch aus 2 Teilen besteht. Ein willkommener Nebeneffekt davon ist die reduzierte Breite von nur noch 40 cm statt initial 42 cm. Damit wird das Ziehen oder Schieben in engen Gängen noch einfacher.

    Den größten Gewinn an Zeit gegenüber der anfänglichen knappen halben Stunde brachten neben der Tasche zwei Teile um die Gabel am Sattelrohr einzuhängen:


    Alles was nicht am Rad bleibt wiegt inklusive Tasche 253 g und hat ein Packmaß von 25 x 8,5 cm. Die Tasche kann, wie im Video zu sehen, am Sattel oder am Rahmen befestigt werden.


    Ich muss lediglich noch eine Sache verbessern: Das Hinterrad geht zu schwer auf die Achse, sieht man denke ich auch gut im Video.

    Ansonsten hat der Eichkatz Rinko Roller jetzt ein Niveau erreicht wo ich ihn guten Gewissens auch anderen anbieten kann.

    Es dauert nicht mehr lange …

    Ich bin gerade von meiner ersten Tour mit dem MTB zurück. Leider taten mir trotz Ergon GA3 Griffen und Sqlabs Inner Barents die Hände ab 40km ziemlich weh.

    Ich war echt zu naiv. In meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich angenommen, dass es einfacher ist. Nun habe ich Equipment gekauft, Touren geplant (Trans Bayernwald MTB, Transgermany)

    Alles hat eine Lernkurve und so steil ist sie üblicherweise einfach nicht. Stress dich nicht mit so einer riesigen Erwartungshaltung sondern fahr erstmal einfach öfter mal Rad und mach ein paar Overnighter. Wie du es vermutlich auch vom Trekking her kennst lernt man jedes Mal was dazu und variiert.

    Angenommen ihr wäret an meiner Stelle, Student..., was würdet ihr jetzt machen?

    Neben den anderen Sachen, die nix kosten und schon angesprochen wurden:

    - Fahr dein Rad möglichst oft, auch zuhause / im Alltag. Dann kriegst du ein ganz anderes Gefühl dafür und kannst bei jeder Fahrt genau EINE Variable verändern und so den Unterschied erfahren.

    - Experimentiere mit der Sattelneigung: Mehr nach hinten gekippt -> mehr Druck auf dem Intimbereich & weniger auf den Händen

    - Probiere verschiedene Neigungen für Flügelgriffe und Innerbarends. Bei meinen SQLab 710 liegen 5-10 Grad zwischen perfekt und Schmerzen.

    - Fahr ohne Polsterhose. Dann bemerkst du Probleme mit der Sitzposition schneller.

    - Auf Tour: Intimhygiene ist extrem wichtig. Wechsle abends möglichst schnell die Hose und wasch dich. Cool sowohl für Hygiene als auch Gewicht / Packmaß: Merino Boxershorts statt Polsterhose(n). Die lassen sich auch prima 1x / Tag waschen und sind am nächsten Tag wieder trocken. Ich trage jeweils die frische Hose als Schlafhose.

    Wenn es (ein bisschen) Geld kosten darf: Kauf ein paar unterschiedliche Sättel gebraucht auf Kleinanzeigen und finde heraus, welche Form dir am besten passt. Anekdote & Richtwert für die Kosten: Ich habe mich gewundert, dass ich auf meinem vollgefederten MTB trotz extrem breiten Reifen, Radhose, Polsterhose und sehr teuren, modernen Sätteln immer recht schnell Schmerzen hatte. Auf meinem Faltrad mit Jeans (!) und einem 15+ Jahre alten Sattel aus der Teilekiste aber quasi nicht. Dann habe ich den Sattel vom Faltrad ans MTB gebaut und Halleluja! Der hat eine reichlich unmoderne Bauform (lang, schmal, keine Intim-Aussparung), passt mir aber perfekt. Mittlerweile habe ich ihn 4x, gekauft jeweils leicht gebraucht und für ~20 € + Versand.

    Ich hatte jetzt schon ein paar Mal den Fall, dass ich unterwegs etwas geschenkt bekam, persönlich oder indirekt. Bei meinem letzten Overnighter auf dem Bergischen Panoramasteig kam ich an zwei verschiedenen Bücherschränken vorbei und habe tatsächlich für jedes Familienmitglied ein schönes Souvenir gefunden.
    Das hat den Wunsch in mir geweckt, auch etwas verschenken zu können. Jetzt sind Bücher ja aus mehreren Gründen dafür ungeeignet, sie auf Verdacht mitzunehmen. 2 der 3 Souvenirs waren aber keine Bücher (Kugelschreiber in Form eines Rennwagens, Schmetterlings-Stempel). Das hat mich inspiriert, über UL-Geschenke nachzudenken.

    Das hier ist ab jetzt meines:

    Zuhause nutze ich es als Lesezeichen, mit 1,5 mm Dicke ist es aber auch robust genug, um es als Anhänger zu tragen. Das Gewicht pro Stück liegt bei unter 2 Gramm. Davon werde ich ab jetzt immer 6, zusammengehalten durch ein Gummi mitnehmen 😀

    Wie siehts aus, nehmt ihr auch Geschenke mit oder macht etwas ähnliches?

    Meine Neoair, neu erlebt - Teil 2:

    Diesmal ist es das Kopfende und nur einmal umgeschlagen (wichtig: Ventil nach unten & vermutlich irgendwas drumwickeln um den Zeltboden nicht zu beschädigen). Fixiert ist es wieder mit einer nicht zu dünnen ~2 m Kordel, die ich immer am Schlüsselbund habe und einem Fuhrmannsknoten.

    Was bringt das aber jetzt?

    Aus einer Neoair in Größe L wird eine mit 165 cm Länge und mit etwas höherem, sanft ansteigenden Kopfteil.
    Ich will gerade lernen, auf dem Rücken zu schlafen und das ist für mich mit etwas höherem Kopf und niedrigeren Füßen bequemer.
    Als Bonuseffekt passen die Füße so auch noch besser in mein neues Zelt.

    In einem schwedischen MYOG Forum auf Facebook hat jemand das Lofoten auf unter 350g runtergetrimmt indem er die Stäbe und letztlich auch das Innenzelt ersetzt hat. Wenn ich es richtig verstehe, hat er sich ein half inner genäht, also Moskitonetz ans Aussenzelt samt Boden.

    Super spannend, das lese ich mal, danke!

    Er erhofft sich neben dem geringeren Gewicht auch bessere Belüftung. Das normale Inner war ihm zu warm.

    Immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Anforderungen sind: Ich wollte es u.a. weil es wärmer ist als mein sehr gut belüftetes Rainbow.

    Allerdings weiss ich auch spätestens nach 3 Nächten im Kapselhotel mit defekter Lüftung letztes Jahr, dass ich selbst bei extremer Hitze passabel schlafen kann.

    Wie isses mit Kondens - der Nachteil von kleinen Zelten?

    Dazu kann ich persönlich noch nichts sagen: Meine beiden Nächte bisher waren trocken. Es hat sich aber keiner der Langzeitnutzer negativ dazu geäußert. Katie-Jane, die ich für die mit der intensivsten Nutzung halte hat sich in ihrem Review (s.o.) sogar bis auf eine Extremsituation positiv geäußert.

    Darüber hinaus machen sowohl der Abstand zwischen Innen- und Aussenzelt und die Lüftung einen guten (große Lüfter an Fußende und Eingang) bis hervorragenden (bei ausgestellter Tarpstange) Eindruck.

    Meine “Luxus-Version” des Nordisk Lofoten

    (Gewicht: Komplett 710 g)

    Um das Zelt für mich noch besser zu machen habe ich einige Aspekte modifiziert bzw hinzugefügt:

    • Mesh-Organizer. Der Packsack von Nordisk, der auch als Innentasche funktioniert hat nur ein Fach, wiegt 30 g und ist eventuell durch die Heringe nass und dreckig. Deswegen habe ich meinen eigenen gebaut, der an der selben Stelle befestigt wird, 3 Fächer hat (für Smartphone + Powerbank, Navi + Uhr, Stirnlampe) und nur 3 g wiegt.

    • Hering mittig am Fußende variabel platzierbar. Das ist extrem wichtig, weil die Position dieses Herings einen optimalen Punkt hat, an dem das Zelt genau richtig gespannt ist. Und wenn er dann dort zB wegen eines Steins nicht reingeht ... Zum Glück lässt es sich einfach mit einer zusätzlichen kurzen Abspannleine mit Leinenspanner aus dem beiliegenden Bonus-Pack ergänzen, befestigt am Metallring den normalerweise der Hering direkt hält. Westonfront hat die Dreiecks-Abspannung komplett durch eine mit Leinenspanner ersetzt, das wäre eine andere Option.

    • Abspannleine mit Haken für die Tarpstange. Auch aus dem Bonus-Pack.


    • Ich nutze die echten Heringe aus dem Bonus-Pack. Die Titan-Zahnstocher nehme ich stattdessen für eine Picknickdecke bei Familienausflügen.
    • Ich nutze nur den Schnurzug-Beutel (Gewicht 8 g). Gestänge und Heringe transportiere ich separat. Heringe sind tendenziell dreckig und Stangen lassen sich nicht komprimieren.
    • Gummis um die Haupt- & Fuß-Stange sowie die Tarpstange im geklappten Zustand zusammen zu halten
    • Fuß für die Tarpstange mit 3 Funktionen: Durch die größere & gummierte Oberfläche sinkt die Tarpstange auf weichen Böden weniger leicht ein & verrutscht auf Holz nicht. Durch die spezielle Form lässt sich die Tarpstange bei sehr schlechtem Wetter auch verkürzt benutzen. Gewicht: 2 g.

    (links die aktuelle Version, rechts eine ältere)

    • Magnet-Verschluss für die Aussentür. Damit lässt sich die Aussentür deutlich leichter im offenen Zustand fixieren. Mit dem Standard-Haken ist es selbst mit zwei Händen frickelig (siehe die Stelle 15:15 - 17:08 (!) im Video von Ultralightandcomfortable . Westonfront hat das Problem auch erkannt und es für sich mit Wäscheklammern gelöst). Mit meinem Magnet-Verschluss geht es deutlich einfacher, sogar mit einer Hand. Gewicht: 4 g. Da ein Haken eingespart wird ist das Netto-Gewicht noch geringer.


    • Footprint. Er ist dem Original von Nordisk in einem Aspekt unter- und in zwei überlegen: Er besteht aus weniger robustem 20d Silpoly, wiegt dafür aber nur exakt 100 g und kann am Zelt befestigt bleiben, womit die Aufbauzeit nicht steigt.