Beiträge von derray

    Nach ein paar Wochen ist so eine Eierkarton-Matte durch und 500g Schaum gehen in den Müll. Unschön.

    Warum? Meine Ridgerest hab ich seit etwa 12 Jahren und einige Monate davon in sehr intensiven täglichen Gebrauch. Sieht natürlich nicht mehr neu aus und ist vielleicht auch wenige Millimeter dünner geworden, aber von "durch" ist die immer noch weit weg.

    Auch meine noch leichtere und und weichere Trangoworld light plus, die ich seit einigen Jahren regelmäßig nutze sieht noch aus wie am ersten Tag.

    Nach meinen Erfahrungen geht es nicht langlebiger als mit Feststoffmatten.

    mfg

    der Ray

    Naja, schwer...ist da beim XBoil wohl wahrlich Anschauungssache.

    Für meinen Topf würde der X-Boil 69g wiegen.

    Stein (22g), Dose (7g) und Windschutz (10g) kommen zusammen auf 39g.

    Passt alles mit Griffzange, Feuerzeug und zwei Portionen Müsli in den Topf.

    Das Packmaß war auch eher auf den Caldera Cone bezogen, deshalb "teilweise schlecht zu verpacken".

    mfg
    der Ray

    wackelig ist der X-Boil in keinster Weise!

    Für meine Bedürfnisse ist der x-boil ein zuverlässiger, sicherer Stände

    Es ging in der Frage von splash um die Vorteile von Vermiculite gegenüber Filz (des X-Boils). Bei Vermiculite kann man den Topf direkt auf den Kocher stellen und benötigt keinen separaten Topfständer.

    Natürlich gibt es Systeme, wie den X-Boil oder Caldera Cone, die sehr stabil sind. Aber die sind dann auch schwer und teilweise schlecht zu verpacken.

    mfg
    der Ray

    Nun, meine Pfaff 1209 wird das nicht schaffen. "Alt" alleine als Kriterium bedeutet wohl nicht immer leistungsfähig.

    Die 1209 würde ja auch erst ab 1980 gebaut. Das ist ja nicht alt! :D

    (OK, auch die ab 1970 gebaute, aber innen ziemlich ähnliche 1222 würde da an ihre Grenze kommen.)

    Ich meinte auch eigentlich gar nicht die Kraft, sondern eher die Haltbarkeit. In dem Punkt würde ich der neuen Veritas nicht vertrauen.

    mfg

    der Ray

    Verstehe ich den zusatz von MyLifeOutdoors richtig, dass die Steine nach dem Umfallen ausgehen würden?

    Nein. Die Steine brennen weiter, allerdings nur an der offenen Oberfläche, nicht die Seite, die auf dem Boden liegt.

    Im Video von NeoTrekk lassen die sich sogar auspusten:

    Ja, kann man.

    Rein aus Interesse, was wiegt denn dein Stein?

    22g.

    Sofern ich das in der kürze richtig gelesen habe werden die bei NeoTrekk "geladen" transportiert oder?

    Ja, kann man machen, wenn man der Dichtigkeit der Dose vertraut. Ich würde das wahrscheinlich nur bei einem Overnighter machen, weil ich dann das Gewicht der Spiritus-Flasche spare. Davon abgesehen erkenne ich keinen Vorteil darin.

    Was ist der Vorteil gegenüber dem Filz des X-Boils ?

    Kein wackeliger Potstand.


    mfg
    der Ray

    Beim Vermiculite muss man an das frühe Einlegen denken,

    Wie lange dauert es bis die Flüssigkeit "aufgesaugt" wurde?

    Geschätzt 5 bis 10 Minuten?! Hab ich nie konkret gestoppt.

    Es sollte eigentlich hinhauen, wenn man als erstes den Kocher einlegt und dann alles andere zum Kochen vorbereitet. Ist halt nur nervig, wenn man nicht dran denkt, alles vorbereitet ist und man dann hungrig vor der Dose sitzt.

    mfg
    der Ray

    Vermiculite Kocher

    Als ich dieses Video zum ersten Mal gesehen habe, wollte ich das unbedingt ausprobieren. Vor kurzem las ich dann ein Inserat, in dem in der Nachbarschaft eine zerbrochene Vermiculite Platte zu verschenken angeboten wurde. Das war die Chance!

    Mit einer Lochsäge habe ich eine Scheibe mit einem Durchmesser von 60mm herausgeschnitten und die Kanten mit Schleifpapier leicht abgerundet.

    Den Stein habe ich in einer passenden dichten Dose mit der Menge Spiritus vollsaugen lassen, die ich sonst auch immer benötige, um 500ml zum Kochen zu bringen und um es ein paar Minuten köcheln zu lassen (ca. 20ml). Nach etwa 10 Minuten habe ich den Stein dann auf die umgedrehte Dose gelegt (um sicheren Abstand zum Boden zu haben), den gefüllten Topf direkt darauf gestellt und angezündet.



    Der Kocher brennt sehr sauber und gleichmäßig. Es reicht das Wasser zum Kochen zu bringen und einige Minuten köcheln zu lassen.
    Als der Kocher komplett ausgebrannt war, habe ich den Topf abgehoben und es roch trotzdem noch schwer nach Spiritus. Ich versuche den Stein noch einmal anzuzünden und er brennt in der Mitte noch einige weitere Minuten.
    Die Dochtwirkung des Vermuculite reicht anscheinend nicht aus, um den ganzen Spiritus nach außen zu befördern.


    Daraufhin säge ich in die Ober- und Unterseite der Scheibe einige Rillen, damit der Spiritus einfacher nach außen dringt.

    Beim nächsten Test brannte der Kocher etwas länger, trotzdem blieb in der Mitte wieder ein Rest an Spiritus übrig.
    Dass der Kocher trotzdem lange genug brennt und das Wasser ausreichend zum Kochen bringt, sagt mir, dass das innere Volumen des Steins wohl überflüssig ist. Also habe ich mit einer kleineren Lochsäge ein großes Loch (ca. 30mm) in die Scheibe gesägt.

    Diese Bauform kann weniger Spiritus speichern, aber ich benötige auch weniger, um Wasser zum Kochen zu bringen. Auch draußen getestet bei 5°C Temperatur und kaltem Teichwasser.



    Bisher habe ich einen Kocher genutzt, der aus einer abgeschnittenen Getränkedose und einem Potstand besteht. Hiermit muss den neue Kocher konkurrieren können. So schneiden die beiden Systeme in verschiedenen Kategorien ab:

    Sicherheit: Vermiculite
    Bei Vermiculite kann kein Spiritus auslaufen und sich auf dem Waldboden ausbreiten. Außerdem ist beim Dosenkocher der Potstand das fragilste Teil. Ist der kaputt funktioniert das ganze Setup nicht mehr

    Handhabung: Gleichstand
    Beim Vermiculite muss man an das frühe Einlegen denken, dafür muss man bei der Dose vorsichtiger sein mit dem flüssigen Spiritus und dem fragilen Potstand.

    Verbrauch: Vermiculite
    Der Vermiculite-Kocher verbraucht weniger Spiritus, wenn auch nur marginal (2-3ml).

    Gewicht: Dose
    Das Gesamtsetup des Vermiculite-Kochers wiegt 22g mehr, als das Dosen-Setup.

    Ist mir das Mehrgewicht nun die Sicherheit wert? Keine Ahnung! Bisher ist beim Dosenkocher ja auch nie was passiert...
    In erster Linie war das ganze eine schöne Spielerei. Ich werde das ganze aber auch mal bei kleineren Touren im tatsächlichen Einsatz testen und dann Sicherheit und Handhabung tiefer vergleichen.
    Vielleicht hat ja noch jemand Bock sowas zu basteln und die Ergebnisse zu vergleichen!?

    mfg
    der Ray

    Und ich bin in ähnlichen Schlafsäcken mit Kunstfaserfüllung immer wieder überrascht wie gut man damit die Temperatur regulieren kann!

    Wir macht man das denn , ich steh aufm Schlauch ...

    Zum einen macht es einen großen Unterschied, was ich im Schlafsack an Klamotten trage, also zum Beispiel Puffy, Fleece oder nur Longsleeve.
    Dann habe ich die Möglichkeit die Kordel um den Hals komplett eng zuzuziehen, die Öffnung einfach offen liegenlassen (durchs Eigengewicht bleibt dann nur eine kleine Öffnung wirklich offen), ich kann einen Arm in die Öffnung legen und die damit weit offen halten, Ich kann eine Puffy tragen und den Schlafsack nur als Elephantfoot nutzen, ...

    Damit kann ich einen sehr weiten Temperaturbereich abdecken. Reicht das nicht mehr, hab ich definitiv den falschen Schlafsack für die Temperaturen gewählt!

    mfg
    der Ray

    Ich hab auch schon hunderte verschiedene Kocher gebaut und ausprobiert. Folgende Schlüsse konnte ich für mich daraus ziehen:

    - Kocher bei denen der Topf direkt aufsteht funktionieren nicht gut (Kocher aus Vermiculite mal ausgenommen): ist das Wasser zu kalt, geht der Kocher aus, wird das Wasser wärmer, brennt der Kocher immer stärker, die Flammen schlagen am Topf vorbei, viel Energie verpufft. Wenn das Wasser dann anfängt zu kochen, liefert der Kocher die meiste Energie, obwohl hier nur noch wenig benötigt wird. Ist einfach sehr ineffizient. Auf Kochern mit Topfständer hab ich schon bei -15°C gekocht und das Flammenbild ist immer gleichmäßig.

    - Alle Kocher, die mit irgendeiner Art von Druck arbeiten geben mehr Energie ab, als unsere kleinen UL-Töpfchen aufnehmen können. Der Kochvorgang geht zwar schneller, aber es verbraucht viel zu viel Brennstoff.

    Ich verwende inzwischen einfach eine abgeschnittene Dose als Becher, die ich mit Spiritus fülle und anzünde. Der Topf steht etwa 2 bis 2,5cm darüber auf einen Topfständer aus dem Rost eines Einweggrills. Einfacher und effizienter geht es nach meiner Erfahrung nicht.

    mfg
    der Ray