Beiträge von xfoil

    Sehr interessant, ist mir bisher entgangen. Es gibt wohl auch schon ein paar Berichte auf Reddit bzw. Youtube (

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    ), die von Zurückhaltung bis hin zu einer positiven Einschätzung bzgl. Wärmeleistung gehen. Das ersetzt natürlich keine genormten Tests.

    Und ich gebe dir Recht, das strotzt ja nur so vor übertriebenen Marketing-Aussagen, die viele Fragen wecken: "Insulating Space Cotton" hört sich nach einer Musk-Wortschöpfung an. Meinen die ernsthaft Wolle? Auf der Produktseite steht, dass die Matte nicht mit dem Mund aufgepumpt werden darf, da dies die Isolation durch die Feuchtigkeit negativ beeinträchtigt. Macht Sinn wenn es wirklich Wolle ist, aber dann ist die Frage wie man das in feuchten Umgebungen bzw. bei hoher Luftfeuchtigkeit umgeht ;)

    In anderen Reviews steht, dass der angegebene R-Wert von 5,6 eher eine 3 ist, und durch das Kammer-Design viele Kältebrücken zwischen den Kammern entstehen.

    Und dann wäre es einfach nur eine ziemlich schwere, aber robuste Matte mit einer leidlichen Isolation, und nicht das beworbene 8te Weltwunder.

    Ich steh zugegebenermaßen auch bei dem "Länta-See" etwas auf dem Schlauch. Aber egal ob damit der Liehtjitjávrre oder der Lájtávrre gemeint war, eine Route von Saltoluokta bis zum Njoatsosvágge und zurück kommt nach meinen überschlagenen Messungen bei mindestens 160 km raus, das ist zu viel für 9 Tage. Oder hab ich etwas missverstanden?:/

    Tatsächlich habe ich bei der Routenplanung die Distanzen etwas optimistisch geschätzt. Und mit dem "Länta-See" meinte ich den Álggajávrre – ich habe das grob im Auto im Kopf zusammengezimmert.

    Ich werde versuchen, mich die Tage mit der Karte und den Entfernungen auseinandersetzen, aber aktuell ist alles irgendwie ziemlich voll

    Hier ist mein XFOIL-Tarp, basierend auf einem Entwurf von Capere(Danke<3 nochmal für die Überlassung der SketchUp-Datei). Die SketchUp-Datei habe ich nochmal überarbeitet, was mich einige Stunden an Einarbeitungszeit in die freie Web-Version von SketchUp gekostet hat.

    Absolut klasse, die Verarbeitungsqualität ist wie hier gewohnt 1A. Könntest du bei Gelegenheit ein Foto der Stangentasche von innen hochladen? Bzw. wo die blaue Leine landet?

    Hier der versprochene Klebeband-Guide für xfoil-Bastelprojekte:

    Klebeband-Guide für xfoil-Projekte
    Du hast es eilig und willst nur schnell wissen, welches Klebeband für dein xfoil-Projekt geeignet ist? Hier ist die Kurzfassung (unten wird es…
    www.xfoil.shop

    https://www.xfoil.shop/en/post/adhesi…-xfoil-projects (englische Version)

    Wenn ihr Feedback habt, oder ihr euch zu einem Punkt mehr Infos wünscht, schickt mir gerne eine Nachricht.

    Im Übrigen gibt es mit dem Gutschein-Code "ultraleicht-trekking" weiterhin 4 € Rabatt für das Forum.

    Nur mal so grob aus dem Bauch geschossen:

    • Start in Saltoluokta
    • Über den Länta-See nach Westen
    • Durch das Álggavágge (relativ gut begehbar)
    • Über das Njoatsosvágge (moderate Steigungen)
    • Zum Skierffe über die südliche Route (weniger steil)
    • Zurück über das Rapadalen

    Diese Route vermeidet die meisten großen Blockfelder, bietet dennoch spektakuläre Ausblicke, ist mit 12-15 km pro Tag gut machbar, lässt sich in 9 Tagen bewältigen, ist weniger frequentiert als die "Sarekautobahn" und schließt den Skierffe ein. Ich habe bestimmt an etwas nicht gedacht, also ergänzt / berichtigt mich gern :thumbup:

    xfoil was machen Deine Klebe-Tests?

    VG. -wilbo-

    Die Tests sind grundsätzlich fertig, veröffentlicht werden sie aber nicht, da die Verfügbarkeit der Produkte zu stark schwankt (zeitlich / geographisch). Teilweise sind die uns von 3M / Tesa zur Verfügung gestellten Lösungen nur im professionellen Bereich erhältlich (das war uns vorher nicht klar). Wir haben zwar Zusicherungen erhalten, das die Klebelösung in den Endkunden-Produkten grundsätzlich dieselbe ist, aber da ist uns zu heikel (und die Aussagen zu lapidar). Aber wir werden die Woche einen Kauf-Ratgeber für Klebstoffe online stellen. Er wird zwar auch konkrete Klebebandempfehlungen enthalten, das wird aber nicht der Fokus sein.

    In the next few days, we will be putting an article on the website that deals with gluing and a buying guide for adhesives online. As for recommendations, it's difficult because the geographical and temporal availability is very different. If you are from the USA, you could get tesa 4965 there, which is for low energy surfaces, UV resistant, waterproof.

    Du meinst, quasi ein Laufbursche ( HUCKEPACKS) Tanzpalast? ;)

    Den "Tanzpalast" habe ich bisher nicht gekannt, für mich ist es eher eine logische Weiterentwicklung eines A-Frames. Und das Platzangebot ist ja nochmal deutlich größer, da kann meines nicht mithalten :)

    Aber das Aricxi habe ich vor zwei Jahren auf einem Treffen in Süddeutschland mal gesehen, und für gut befunden :thumbup:

    Das Zpacks Plex Solo ist meines Wissens nach eine optimierte Version des Plexamid mit verbesserter Raumnutzung, besonders für größere Personen, dickere Isomatten etc.. Die Konstruktion erlaubt durch die höhere Stange eine straffere Spannung, was die Stabilität bei Wind und den Abfluss von Regen verbessert. Zusätzlich ist es minimal leichter und nutzt glaube ich ein etwas anderes Dyneema

    Zur Stabilität kann ich noch nichts sagen, glaube aber gut daran getan zu haben, richtige Abspannpunkte zu konstruieren, anstatt ein verstärktes Loch in die Folie zu machen.

    Ich bin super gespant, ob es sich bewährt. Weil es ein Ansatz ist, den ich bisher noch nicht gesehen habe, und potentiell stärker als meine bisher verwendeten Abspannpunkte :thumbup:

    Ich habe gestern einen anderen Prototypen von mir umgesetzt, ein Flysheet, 2,5 m lang x 1 breit (hinten) x 2,2 m (vorne), bei 1,2 m Aufbauhöhe. Es besteht aus zwei identischen Stücken, die ich mittig mit einem Balkenschweißgerät geschweißt habe. Da ich durch einen Flüchtigkeitsfehler die Überlappung zu gering gewählt habe, ist es nur eine Schweißnaht geworden, statt der angedachten zwei. Dafür habe ich es mit einem 2,5 cm breiten Klebeband über die ganze Länge verstärkt.

    Inkl. Schnüren (vorkonfektioniert) wiegt es 116 g, dazu kommen noch 6 Carbon-Herine, also insgesamt knappe 130 g.

    An der Firstnaht habe ich einen Catcut von 4 cm, an den Seiten war er auch geplant, allerdings war das dafür gekaufte Kantholz (1 cm breit) mit seine 2,2 m Länge zu kurz, und auf die Schnelle habe ich auch kein längeres organisiert bekommen. Daher muss der Catcut an den Seiten später ergänzt werden.

    Es lässt sich sehr straff abspannen, und steht auch gut im Wind. Am Wochenende steht die erste Tour damit an, wobei ich ich mit dem ursprünglich grob zusammengeklebten Vorgänger schon 4 Tage auf dem Forststeig unterwegs war, und daher etwa weiß was auf mich zukommt.

    Zu den Abspannpunkten: Da ich dieses Tarp für strengeres Wetter als meine anderen nutzen will, habe ich besonderen Wert darauf gelegt, dass die Abspannpunkte kräftige Böen wegstecken können. Das Poller-artige Design der Plastikstücke soll durch das direkte anliegen unten an der Kante des Filamentklebebandes ein Herausreißen verhindern. Diese sind aus 1mm dickem PE, was nur wenig flexibel ist.

    Die Stangenauflage besteht aus drei Schichten, einmal zwei überlappende Streifen Filament, darauf die PE-Scheibe, und dann wieder eine größere, sehr flexible Scheibe aus einer Käseverpackung. Von der anderen Seite kommt auch wieder Filament zur Abdeckung darauf. Die größere Scheibe wird auch einmalig mit einem Transferklebeband vor dem Herumrutschen bei großer Belastung fixiert:

    Beim hinteren Lifter habe ich auch eine Kombi aus 1 mm PE sowie einer flexibleren Scheibe aus eine Lebensmittelverpackung, allerdings kleiner:

    Die Konstruktion ist so gedacht, dass der vorderste Abspannpunkt nur bei starkem Wind genutzt werden muss, es steht also auch ohne diesen stabil.

    _____________

    Eines ist mir noch ein Anliegen: Wer Folientarps nutzt, MUSS damit sorgsam umgehen. Wer von vornherein aufgrund der Dicke des Materials etc. starke Bedenken hat, oder sonst nur mit sehr starken Tarps unterwegs ist, die auch einen Sturm aushalten, der wird damit keinen Spaß haben.

    Wer hingegen Lust am Tüfteln hat, und das Material als das nimmt, was es ist, nämlich eine superdünne Folie, der wird sich damit sehr gute Lösungen für spezifische Aufgaben basteln können. Die Fläche an sich kann sehr stark belastet werden, aber die Weiterreißfestigkeit ist sicher nicht das, was man von anderen Materialien im Outdoor-Bereich gewöhnt ist.

    Wenn man aber damit umgehen kann, dann hat man ein Material mit einzigartigen Eigenschaften. So wie es für viele Wanderer unvorstellbar wäre, mit superdünnen Zeltmaterialien oder leichten Trailrunning-Schuhen statt schweren Bergstiefeln loszugehen, oder Rucksäcken, denen sofort Zerbrechlichkeit unterstellt wird, wenn sie einer Brombeerhecke begegnen - genauso stehen Folientarps im Ultraleicht-Bereich für mich für eine neue Perspektive auf Ausrüstung.

    Es geht um Präzision statt Robustheit, um intelligentes Design statt plumper Kraft. Ein Ansatz, der Leichtigkeit nicht als Schwäche, sondern als Stärke begreift. Wer das nachvollziehen kann, der wird seine Folientarps lange nutzen :)

    Beim Überfliegen der gezeigten Modelle stelle ich fest, dass so gut wie alle im Boxer-Short-Stil gehalten sind. Warum bevorzugt ihr solche Modelle, ich trage nur Unterhosen ohne Beinansatz und finde die viel komfortabler - und auch unter UL-Gesichtspunkt passender (weglassen was geht!).

    Ich glaube das hat viel mit der üblichen Untenrum-Präferenz zu tun, ich finde die klassischen Unterhosen einengend, was die untere Naht / Bündchen angeht, also in der Hüftbeuge. Die Boxer-Shorts sind meist nahtlos, was mir auch wichtig ist. Aber schließlich ist das für mich auch irgendwie so ein Ding, dass ich die vom Stil her altbacken finde (wir mussten als Kinder noch die von meinem Vater auftragen, der die schon von seinem Vater hatte, evtl. hat das ein Trauma ausgelöst ;) ).

    Bzgl. der Abspannpunkte habe ich mich mit einem Kollegen unterhalten, der mit Folientarps in eher ausgesetzteren Gebieten unterwegs ist, und öfter als ich Wind bzw. Böen ausgesetzt ist. Er setzt die Verstärkungsscheibe immer direkt am Rand des Tarps, wo das Filament-Klebeband umgeklappt wird, damit ein Verschieben dieser nicht möglich ist. Hört sich logisch und sinnvoll an. Hier ein (schlechtes) Foto davon:

    Bzgl. der Klebstoffe: Seit Ende letzten Jahres testen wir verschiedenste Filament-, Transfer- und Outdoor-Klebebänder, und werden dazu einen entsprechenden (hoffentlich nicht zu technischen) Artikel auf der Website veröffentlichen, mit Empfehlungen für tesa, 3M und Scotch.

    Ich bin gespannt. Ist der Text schon online?

    Das wird noch ein paar Tage dauern, ich muss schauen was ich da an Inhalt wirklich mit reinnehme, es soll auch nicht zu überwältigend oder kompliziert werden. Z. B. haben wir festgestellt, dass es nahezu unmöglich ist, dass Luftfeuchtigkeit oder Nässe zwischen Kleber und Folie gelangt (auch Wasserkriechen bzw. Wasseraufsteigen genannt) – vorausgesetzt, der Kleber hat die Gelegenheit, sich vollständig mit der Folie zu verbinden und auszuhärten. Eine für mich spannende Information, aber in den Text würde ich es nicht mir aufnehmen, sondern eher die Information, dass die Klebeflächen allgemein 24 Stunden aushärten sollen, und das Klebeband UV-fest sein soll (erst wenn der Kleber durch UV spröde wird, wird Wasser ein Problem).

    Moin!

    Über die Feiertage habe ich das große 2p Tarp überarbeitet und einen Schnitt für die Xfoil-Breite von 160 cm erstellt.
    Der Falteingang (grau) funktioniert jetzt einwandfrei und kann einseitig auch als Eingangstunnel genutzt werden.

    Super Teil, toll dass du so viel kreative Energie hast, die uns alle weiterbringt.

    Bzgl. der Klebstoffe: Seit Ende letzten Jahres testen wir verschiedenste Filament-, Transfer- und Outdoor-Klebebänder, und werden dazu einen entsprechenden (hoffentlich nicht zu technischen) Artikel auf der Website veröffentlichen, mit Empfehlungen für tesa, 3M und Scotch.

    Zu den herausgerissenen Abspannpunkten: Diese sind fast immer der Schwachpunkt, und nicht die Folie selber. Welches Klebeband hast du hier genutzt? Auf den Bildern kann ich es nicht erkennen, ist das Filament gerissen? Ich habe in den letzten Wochen auch viel dazugelernt was die große Welt der technischen Klebstoffe angeht.

    Aktuell haben sich in unseren Tests diese beiden Favoriten bei den Filament-Klebebändern herauskristallisiert:

    • entfernt, da aktuell nicht verfügbar in Europa

    Kevlar (oder Aramid) bietet nicht nur eine hohe Zugfestigkeit, sondern auch eine geringere Dehnung und bessere Formstabilität im Vergleich zu Glasfaserfilamenten (was bei dieser speziellen Zugbelastung eine große Rolle spielt). Kevlar-gefüllte Bänder verhindern, dass sich die Filamente unter Druck verschieben oder verformen. Ich glaube aber auch, dass die optimalen Abspannpunkte für Folien-Tarps noch einige Ideen und Versuche entfernt sind :)  wilbo Melde dich gerne wenn dein Testmaterial zu Ende geht

    Weil ich mit den Doppelklebebändern bisher bei DCF gute Erfahrungen gemacht habe.
    Aber ich teste gerne mal das Tesa 4124.

    MaikGrosser & xfoil klebt ihr die Flächen damit auf stoß oder leicht überlappend?

    Schön bündig aneinander, wobei ich mich auch nicht verrückt mache. Hauptsache es erfüllt den Zweck, und ich denke daran, dass das Klebeband an der Außenseite ist. Sobald ich fertig bin, rolle ich es bis zum ersten Einsatz mit Druck zu einer sehr kompakten Rolle (ca. 10-15 cm lang) zusammen, und ersetze damit das belasten der Klebestellen mit Gewicht.