Beiträge von xfoil

    Es war mir immer zu luftig. Nachts zog immer irgendwo kalte Luft herein, egal, wie ich den Quilt geschlossen oder an der Matte befestigt habe.

    Ist für mich komplett vorbei, seit ich den Feathertail mit dem wirklich guten Befestigungssystem habe.

    Dito. Für mich das beste Befestigungssystem überhaupt. Und so simpel. Da braucht man gar kein Edge Tension Control mehr.

    Kann mir da mal jemand Bilder zeigen? Ich hab auf deren Homepage nichts zur Befestigung sehen können? Ein link wäre auch ausreichend evtl. War ich nur zu doof zum suchen 😅 ich habe einen cumlulis quilt 350 und habe ihn mit der knopfloch gummi Methode befestigt aber bei Bewegung kommt da vor allem im Bereich wo der Schlafsack knapp an der Grenze ist immer ein wenig kühle Luft rein. Und das obwohl das recht dicht scheint.

    Bilder habe ich nicht zur Hand, aber hier im Video ist es gut zu sehen:

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    Und zur Befestigung finde ich die von MaikGrosser hier sehr gut: Quilt-Strap-Befestigung

    Es war mir immer zu luftig. Nachts zog immer irgendwo kalte Luft herein, egal, wie ich den Quilt geschlossen oder an der Matte befestigt habe.

    Ist für mich komplett vorbei, seit ich den Feathertail mit dem wirklich guten Befestigungssystem habe.

    Die erste Nacht auf einer Wandertour ist oft eine Herausforderung, das kenne ich nur zu gut. Früher habe ich mich immer gestresst, weil ich wusste, dass ich schlecht schlafen werde. Inzwischen habe ich meine Erwartungshaltung komplett geändert. Ich gehe davon aus, dass die erste Nacht eben nicht perfekt wird, und das ist okay. Dadurch liege ich nicht mehr stundenlang wach und denke: 'Verdammt, heute schlafe ich bestimmt nicht (gut)!' Stattdessen akzeptiere ich es einfach und sage mir, dass ich trotzdem fit für den nächsten Tag sein werde. Und siehe da, meistens schlafe ich dann doch erstaunlich gut, weil ich weitaus entspannter rangehe. Ein weiterer Trick, der mir hilft: Ich denke mir eine Geschichte aus – meist über mehrere Nächte hinweg fortlaufend. Während ich darin versinke, schlafe ich schnell ein.

    Aus einem Meditationscamp habe ich zudem mitgenommen, dass Schlaf zwei Hauptfunktionen hat: körperliche und geistige Regeneration. Beides findet in gewissem Maße auch dann statt, wenn man schlecht oder gar nicht schläft – solange man nicht aktiv grübelt. Der Körper ruht sich ja bereits aus, allein weil man liegt. Deshalb konzentriert man sich stattdessen auf den eigenen Atem, ähnlich wie bei einer Atemmeditation, anstatt meinen Gedanken freien Lauf zu lassen (nennt sich auch Yoga Nidra, oft auch als „yogischer Schlaf“ bezeichnet).

    Und was meinen Schlaf zusätzlich enorm verbessert hat: eine extra breite Isomatte. Früher fand ich es immer störend, wenn meine Arme an den Seiten herunterhingen, bis ich eine extrabreite Matte hatte war mir das aber nicht klar.

    Wecker: Das iPhone abends ausschalten und trotzdem morgens wecken lassen, wie es schon Nokia in den Neunzigern konnte: Geht nicht. Es bleibt einfach aus.

    Äh was bitte?!

    Das war früher (bei Feature-Phones) normal, und bei Smartphones ist eben normal, dass sie nur wecken, wenn sie nicht ausgeschaltet sind.

    Kein Problem bei meinem Huawei P20 Pro :)

    Seit zwei Jahren Stance Ultra Light Tab oder Quarter (jeweils 34 bzw. 36 g), je nach Jahreszeit. Leider habe ich bisher kein Loch, ich würde gerne die lebenslange Garantie ausprobieren (Foto hinschicken, neue bekommen). Und wenn es kälter ist Falke TK4

    Ist nicht für mich (ich laufe dieses Jahr den Fishermens Trail mit Verlängerung bis Cadiz, und noch zwei Wochen in den Alpen, für mehr reichts dieses Jahr nicht), Freunde von mir wollten meine Meinung dazu wissen (die haben dort jeweils in Bozen und Verona Verwandtschaft, und wollen das kombinieren). Auf den ersten Blick schien mir dieses Teilstück doch arg zivilisiert, daher wollte ich mal hören was Menschen dazu sagen die es bereits gelaufen sind. Daher danke euch beiden für eure Eindrücke :thumbup:

    Faszinierend, eure Diskussion... Klingt jedenfalls super, auch die geplanten Breiten. Habe ich es überlesen, wann die Matte raus kommt oder könnt ihr das noch nicht sagen?

    Wäre schön wenn es im Mai klappt, mal schauen. Aktuelle Probleme sind die Überbreite (fast überall ist die Standartform zum extrudieren / gießen von Schäumen 2 x 1 m), diese sind nur mit einem saftigen Preisaufschlag zu bekommen. Alternativ werden wir eine zweite Dicke von 8 mm anbieten, aber da sind wir noch in der Kommunikation. Und halt die Fertigungstoleranz, die liegt grundsätzlich bei +/-1mm, was aber für unsere Anforderungen viel zu viel ist.

    Hab auf die Schnelle online ein Datenblatt gefunden, und das mal stellvertretend für XPE durchgeschaut. Zusammenfassend lässt sich sagen: Plastazote (24 kg/m3) weist im Vergleich zum XPE (33 kg/m3) eine vergleichbare Zugdehnung, eine etwas bessere Druckverformung nach 24 Stunden, eine etwas höhere Shore-Härte, eine ähnliche Wärmeleitfähigkeit, ein ähnliches Brandverhalten, eine ähnliche Wasseraufnahme und einen ähnlichen Temperaturbereich auf, ist aber deutlich schwerer.

    Ich will auf keinen Fall etwas über andere Produkte sagen, es gibt immer gute Gründe warum sich Hersteller oder auch Verbraucher für dieses oder jenes Material entscheiden, ich finde nur die technischen Aspekte spannend. Und wir haben auch noch kein verkaufsfähiges Produkt, daher hoffe ich wirklich, dass hier kein falscher Eindruck entsteht,. Ich habe nur den Eindruck dass durchaus Interesse besteht, und es vielleicht auch für euch interessant ist, warum wir letzten Endes bei diesem oder jenem Material landen

    Und wie sieht es mit der Durchstichfestigkeit aus? Da ist Evazote ja ziemlich zäh.

    Die Durchstichfestigkeit wird in diesem Bereich fast nie getestet / angegeben, aber eine Annäherung über die höhere durch die Bruchdehnung / Reißfestigkeit bekommt man hin. Und die ist wie geschrieben bei EVA höher, daher ist es sehr wahrscheinlich auch durchstichfester. Auch die höhere Dichte des Materials spricht dafür.

    Bei den Werten kann ich mir wenig vorstellen. Ich weiß allerdings aus Erfahrung, dass mir die Bruchdehnung von XPE nicht ausreicht.
    Hast Du von diesem Material, Daten zum Vergleich zur Hand?

    Zu XPE kann ich dir sagen, dass es als PE-Schaumstoff wie Plastazote eine deutlich höhere Dichte benötigt, um dieselbe Isolationsleistung zu erreichen. Daher ist der angegebene R-Wert von 1,7 bei einer Dichte von ca. 35 kg/m³ (aus den angegebenen Maßen errechnet) physikalisch nicht erreichbar, 1,4 wären realistischer (imho). Und es ist halt deutlich schwerer als Plastazote. Die Bruchdehnung dürfte dafür ähnlich sein wie bei Plastazote. Ich kann aber nach einem Datenblatt fragen :thumbup:

    Ein Freund von mir achtet auf jedes Gramm, näht alles selber etc, um das Maximum rauszuholen. Sein Luxusgegenstand ist allerdings eine Stahl-Kaffeemühle + manueller Espressomaschine :) Und irgendwie finde ich es toll, dass er sich (und manchmal mir) diesen wirklichen Luxus eines frisch gebrühten Kaffees am Morgen ermöglicht, auch wenn ich sonst auch mit Pulver klarkomme.

    Sehr gute Erklärung für euer neues Produkt, auf diesem technischen Level wünsche ich mir Erklärungen von allen Herstellern, statt nur jetzt 50% besser zu sehen!

    Danke dir :)

    Geringere Reißfestigkeit macht Sinn, aber müsste der höhere Prozentwert in der Bruchdehnung nicht eigentlich für die Duktilität des LD24 sprechen und damit positiv zu bewerten sein?

    Danke für den Hinweis, da ist mir ein Zahlendreher passiert. Die Aussage war richtig (Bruchdehnung spricht für EVA35), aber die Werte sind andersrum, (180 % bei EVA35 vs. 130 % bei LD24). Habe ich oben geändert:thumbup:

    Wir durchlaufen diesen Lernprozess gerade selber, da wir an einer eigenen Feststoffmatte arbeiten, ...

    Spannend,

    • faltbar?
    • normale und überbreite?
    • modular?
    • mit Polster?

    Aktuell läuft es auf Plastazote (24 kg/m3) in 4mm hinaus, also 96 g pro qm, in 3 Breiten (70 - 150 cm). Wir haben uns dafür LDPE- (Plastazote und Co.,), X(L)PE-, Copolymer-, EPP-, PU- sowie Elastomer-Schäume angeschaut.

    Es gibt einen Grund, warum EVA- bzw. LDPE-Schäume im Outdoor-Bereich (als Isomatte oder als eigenständige Unterlage) am weitesten verbreitet sind, und das ist die bestmögliche Kombination der beiden Faktoren Wärmeleitfähigkeit sowie Robustheit. Die anderen Schäume sind in einem der beiden Bereiche stark unterlegen, und daher (für uns) uninteressant.

    Warum haben wir uns für Plastazote statt Evazote oder einem anderen Schaum entschieden? Dafür ein Vergleich der "Kernkompetenzen" am Beispiel des weitverbreiteten EVA35 im Vergleich zu LD24 (Plastazote).

    1. Gewicht & Dichte
    LD24 (24 kg/m³) ist mit 96 g/m² rund 31 % leichter als EVA35 (140 g/m²), und das sind im UL-Bereich Welten, wie wir alle wissen

    2. Wärmeisolierung
    LD24 und EVA35 bieten nahezu identische Isolationswerte, (EVA35: Wärmeleitfähigkeit: 0,0394 W/(m·K), LD24: Wärmeleitfähigkeit: 0,0392 W/(m·K), LD24 ist minimal besser

    3. Druckfestigkeit & Belastbarkeit
    LD24 zeigt durchgehend leicht höhere Werte in der Kompression (z. B. 118 kPa bei 50 % vs. 114 kPa bei EVA35). Das sorgt für mehr Stabilität auf unebenem Untergrund (statische Belastung) bzw. bei einer (punktuellen) Belastung durch Körpergewicht

    4. Bruchdehnung / Reißfestigkeit
    Das ist der Grund, warum sich manche Firmen für EVA entscheiden, da die Reißfestigkeit (EVA35: 730 N/m, LD24: 495 N/m) sowie Bruchdehnung (180 % bei EVA35 vs. 130 % bei LD24) für EVA35 sprechen.

    Wir gewichten hingegen Gewicht und Druckfestigkeit höher, knappe 30 % Gewichtsersparnis bei gleichbleibender Isolationsleistung ist für uns entscheidend. Allerdings ist das auch der Grund, warum es nicht in Frage kommt, die Matte gefaltet anzubieten, da für diese Anwendung EVA aufgrund der besseren Bruchdehnung das bessere (und robustere) Material wäre. Wenn sie aber nur gerollt wird, spielt das m. M. nach eine geringe Rolle.

    Eine Polstermatte bzw. mit einer Pyramidenstruktur (auch bekannt als Akustikschaum/Schalldämmmatte) haben wir uns auch angeschaut, und verworfen. Eine Matte mit Pyramidenstruktur kann zwar weniger Kontaktpunkte mit dem Boden haben, aber um genauso gut zu isolieren wie eine flache Matte, muss sie insgesamt dicker sein. Das Körpergewicht wird außerdem nicht so gleichmäßig verteilt – an den Spitzen gibt es mehr Druck, wodurch sich diese schneller zusammendrücken und an den tiefsten Stellen weniger Polsterung bleibt. Zusätzlich neigt diese Struktur zu schnellerem Verschleiß und dauerhafter Verformung. In der Praxis sind die Vorteile daher meist geringer als behauptet. Wer wirklich auf Gewicht und Packmaß achtet, ist mit einer einfachen Matte oft besser bedient.

    Ich hoffe, das war nicht zu technisch – bei Fragen gerne melden! 😃

    Bin gerade über dieses Pad von Yamatomichi gestolpert. 200x50cm bei 150g und mit einem R-Wert von 1,4 hört sich eigentlich zu gut um wahr zu sein an. Als Material wird XLPE genannt, was mir erstmal nix sagt. Weiß vielleicht jemand mehr?

    der R-Wert ist vergleichbar zu EVA, aber das niedrigere Gewicht wird sich durch weitaus weniger Robustheit erkauft "The surface isn’t very durable and can chip with friction, so some care is required when handling.". Da gibt es bessere Alternativen auf dem Markt, vor allem preislich, leichter als EVA, und trotzdem vergleichbar von der Isolationswirkung her. Ich wollte heute Nachmittag was dazu schreiben, in diesem Thread

    Moin!

    xfoil Ich habe vor kurzem dies Doppelklebeband getestet.

    3M 9088-200DoppelseitigHohe Klebkraft, LSE-geeignet, UV-beständigDauerhafte Verbindungen von xfoil-Folien

    Die Klebung ließ sich, selbst nach länger Lagerzeit, mit wenig Kraft abschälen.
    Wie war es bei Deinen Tests, hat es eine richtig feste Verbindung gegeben?

    VG. -wilbo-

    Danke für dein Feedback. Bei unseren Tests hat es einwandfrei geklebt, eher ist das Material gerissen als dass das Klebeband abging. Ich gehe davon aus dass du die anderen Verarbeitungshinweise eingehalten hast (meine ich nicht als Frage, da ich deine Verarbeitungsqualität als sehr penibel einschätze). Allerdings hat auch ein anderer Kunde per Mail eine ähnliche Erfahrung geschildert :cursing: Das wäre für mich ein Hinweis, dass verschiedene Klebstoffformulierungen im Handel erhältlich sind, und ein Grund, die konkreten Klebebandempfehlungen von der Website zu nehmen, was einfach sehr schade ist.

    mit einem Balkenschweißgerät geschweißt

    Und - wie macht sich die Verschweißung? :)

    Die Verschweißung hält bisher sehr gut, wie bei einer homogenen Verbindung zu erwarten. Die Schweißnaht erreicht rund 70 % der ursprünglichen Materialfestigkeit. Besonders zuverlässig sind zwei parallele, jeweils 3 mm breite Schweißnähte.

    Die unterschiedlichen R-Wert-Angaben resultieren aus der Kombination von Produktionsmethoden, variierenden Messverfahren und schwankender Materialdichte. Das macht den Vergleich nicht gerade einfach. Wir durchlaufen diesen Lernprozess gerade selber, da wir an einer eigenen Feststoffmatte arbeiten, und von potentiellen Produzenten unterschiedliche Aussagen zu ein und demselben Material erhalten. Und es gibt keinen internationalen Standard für die Messung des R-Wertes bei Isomatten. Manche Hersteller greifen auf ältere oder eigene Testmethoden zurück, andere nutzen moderne Standards – was zu deutlich unterschiedlichen Angaben führen kann. Außerdem kommt es noch zur Umrechnung zwischen US-amerikanischen und SI-R-Werten (z. B. 1 R-US entspricht ca. 0,176 R-SI).

    Bei Materialien wie kann es durchaus zu Schwankungen in der Dichte kommen. Diese Unterschiede beeinflussen direkt die Wärmeleitfähigkeit und damit den effektiven R-Wert, den man in der Praxis auch vorfindet. Man kann aber grundsätzlich sagen, dass EVA- und PE-Schäume grundsätzlich einen R-Wert von etwa 0,14 pro mm haben (bezogen auf das, was wir hier normalerweise als R-Wert nutzen). Die Dichte eines Materials hat einen Einfluss auf seinen R-Wert, obwohl die Beziehung nicht immer linear und einfach zu bestimmen ist. Bei Schaumstoffen wie EVA (Evazote) und PE (Plastazote) ist die Wärmeleitfähigkeit nicht stark von der Dichte abhängig. Die Wärmeleitfähigkeit dieser Materialien liegt typischerweise bei etwa 0,04 W/m·K, unabhängig davon, ob es sich um eine Dichte von 30 kg/m³ oder 50 kg/m³ handelt. So hat beispielsweise Evazote EV50 eine Wärmeleitfähigkeit von 0,0404 W/m·K, während Plastazote LD29 0,039 W/m·K und LD45 0,042 W/m·K aufweisen.

    Der Thread von Wilbo dazu bietet einige gute Insights und Anregungen zu der Wärmeleistung.

    Es gibt verschiedene Matten - die verlinkten Reviews beziehen sich auf Modelle mit niedrigerem R-Wert (siehe auch verschiedene Modelle unter meinem Link). Was davon übertragbar ist, ist unklar. Die R09 ist zumindest optisch eine ganz andere Matte mit anderen Kammern etc.

    Ich beziehe mich auf die R05, die wird überall mit 5,6 R-Wert beschrieben, sowohl bei Indiegogo, auf der Flextail-Website, als auch in den Youtube-Reviews. Tests zur R09 mit dem angegebenen R-Wert von 9,5 habe ich auf die Schnelle nicht gefunden

    So wie ich das verstehe ist es eine Produkt-Reihe, von der R03 über die R05 hin zur R09, und das (Kammer-)Design ist jedesmal anders, auch um die entsprechenden R-Werte zu "erreichen".