Beiträge von xfoil

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht dass das gut funktioniert. 4mm-Schaumstoffmatten sind nicht auf die Kräfte ausgelegt, die du z. B. Übungen wie dem heraufschauenden Hund überträgst. Also dieses ziehen der Matte in zwei bzw. vier Richtungen, mit einem großen Teil deines Körpergewichtes. Und letztendlich sind Yoga-Matten auch für den Knie-Support da, und da bringen 4 mm halt wenig.

    Meine Angst ist es, zu viel (unnötiges) dabei zu haben, daher tendiere ich eher zum Gegenteil, nämlich zu wenig mitzunehmen. Ich habe eigentlich fast immer zu wenig Klamotten mit, Wasser ebenso, und eigentlich meist kein Tarp oder nur ein sehr rudimentäres. Das geht alles, führt aber teilweise (selten) zu echtem Streß, abends Wasser oder einen wirklich geschützten Lagerplatz zu finden, Füße warm kriegen, auch mal ohne Abendessen ins Bett zu gehen etc. Ja, daraus sind auch herausfordernde Situationen resultiert, aber im Endeffekt auch viel Erfahrung, was ich wirklich brauche.

    xfoil Ist die Reißfestigkeit Euerer Matte identisch wie bei der Extex-Evamatte oder besser?

    Da zitiere ich mal unsere Website: "Wir sind 31% leichter als EVA 35, erreichen aber 96% seiner Reißfestigkeit und eine vergleichbare oder sogar bessere Isolationsleistung. Das ist der effizienteste Trade-off im Ultraleicht-Markt." Da sind auch direkt die technischen Werte vermerkt: https://www.xfoil.shop/xmat

    für Fernwanderungen hab ich gehört, dass https://backcountryfoodie.com/hiking-calorie-calculator/#/ gut sein soll. Ich glaube aber ich würde für die erste Tour da nicht zu verkopft rangehen, sondern eher mit einer groben Kalorienziel-Spanne arbeiten und unterwegs nachjustieren. Am Ende entscheidet das Körpergefühl mehr als jeder Rechner: so essen, dass man Lust hat, nichts erzwingen, Defizite akzeptieren. Für eine erste Tour ist das völlig okay. Ich selber habe glaube ich nur einmal was berechnet, dann kam die Realität, und ich habe mir reingeschaufelt worauf ich Lust hatte bzw. was verfügbar war.

    Das mit dem Schimmel hat mich nicht losgelassen, daher habe ich einen Industrievertreter angefragt. Firma darf ich nicht nennen, aber zitieren:

    "Das was da innen schwarz wird oder abblättert ist bei Luftmatten meistens kein Schimmel, sondern Hydrolyse – also chemische Zersetzung. Man merkt das oft daran, dass alte Matten irgendwann anfangen fies nach Kotze zu riechen, das ist dann der sich auflösende Kunststoff und kein Pilz. Aber deine Vermutung dass Atemluft ein chemischer Killer ist, stimmt trotzdem.. Speichel ist halt mehr als nur Wasser, das ist quasi ein Enzym-Cocktail (Esterasen und Proteasen), der wie ein Bio-Reaktor in der Matte wirkt. Diese Enzyme knacken die Verbindungen im Kunststoff ( gerade bei älteren Ester-TPU Matten) viel schneller als es reines Wasser könnte, und dazu kommen noch Bakterien die Säure ausscheiden. Zusammen mit der 37 Grad warmen Atemluft, die im Gegensatz zu kühler Außenluft/ einen echten Kondensations-Schock in der kalten Hülle auslöst , verdaut dieser Mix die Matte von innen regelrecht. Zwar sind ganz moderne Matten da chemisch etwas ressistenter, aber bei den meisten Modellen ist der Mund echt der Tod für das Material."
    Beurteilen kann ich es nicht, schlüssig hört es sich aber an finde ich

    bei REI gibt's sie schon... inkl. Bildern und technischen Daten

    Specs sehen ja ganz gut aus, 6,5 R-Wert bei 450 g. Am besten finde ich aber den innovativen Ansatz, dass es damit endlich mal eine Matte gibt, die nicht komplett aufgepustet transportiert werden muss: It's packable for backpacking and bikepacking. <3

    Nussmehle sind meist entölt, daher nicht so gut, wenn man eine hohe Energiedichte will. Ich mache mir meine Energie-Balls ebenfalls selbst, denke die haben ca. 500 kcal auf 100 g. Mit 8-10 Stück komme ich über den Tag.

    • 100 g (manchmal auch mehr) Erdnussbutter ≈ 600 kcal
    • 60 g Haferflocken ≈ 230 kcal
    • 30 g Honig oder Reissirup ≈ 95 kcal
    • 10 g Kakao & Zimt ≈ 25 kcal
      gesamt ca. 950 kcal

    Hört sich gut an. Wie verarbeitet du das konkret?

    Alles in eine Schüssel, und dann mit der Gabel so lange zerdrücken bis es die richtige Konsistenz hat (leicht krümelig), dann mit trockenen Händen Bällchen formen. Dabei ist am Anfang Druck wichtig, damit die schön kompakt werden und sich gut essen lassen. Dann noch ein paar Stunden in den Kühlschrank, da trocknen die noch nach. Geht auch super mit Kokosmilch & Kokosraspel & getrockneter Mango :)

    Nussmehle sind meist entölt, daher nicht so gut, wenn man eine hohe Energiedichte will. Ich mache mir meine Energie-Balls ebenfalls selbst, denke die haben ca. 500 kcal auf 100 g. Mit 8-10 Stück komme ich über den Tag.

    • 100 g (manchmal auch mehr) Erdnussbutter ≈ 600 kcal
    • 60 g Haferflocken ≈ 230 kcal
    • 30 g Honig oder Reissirup ≈ 95 kcal
    • 10 g Kakao & Zimt ≈ 25 kcal
      gesamt ca. 950 kcal

    Wow, erstmal ein riesiges Dankeschön für dieses extrem fundierte und detaillierte Feedback! Es ist Gold wert, wenn jemand mit deinem Fachwissen drüberschaut. Ich kann mir schon denken, dass bei manchen Formulierungen einem Profi das Herz blutet. :)

    Du hast recht mit deiner Kritik an den Formulierungen zur Molekularstruktur („Kettenhemd“, „kurze Ketten brechen“). Ich habe aber ehrlich gesagt nicht gedacht, dass jemand durch die Kettenhemd-Erklärung wirklich denkt, das Material würde aus kleinen Ringen bestehen; das sollte nur ein Bild sein, um die Zähigkeit und den Zusammenhalt der Struktur plastisch zu veranschaulichen, ähnlich wie man von einem „reißfesten Gewebe“ spricht, ohne dass Webfäden vorhanden sind (nur als Beispiel). Aber das Bild mit dem Floß aus gleichmäßigen Stämmen (homogene Kettenlänge) ist fachlich sauberer – das werden wir übernehmen.

    Ich möchte hier ganz offen und transparent sein; wie die Texte formuliert werden, ist bestimmt auch für euch interessant. Wir sind (leider) keine Chemiker, sondern UL-Enthusiasten, die sich in den letzten 12–18 Monaten tief in die Welt der Schaumstoffe eingearbeitet haben. Unser Produktionspartner sitzt in Italien. Die Kommunikation läuft auf Englisch, die technischen Datenblätter sind oft italienisch/englisch, und wir haben versucht, diese komplexen chemischen Zusammenhänge (Metallocene vs. Ziegler-Natta, Kristallinität vs. Dichte) erst einmal selber zu verstehen (und das ersetzt sicher kein Physik-Studium :)), für den Endkunden ins Deutsche zu übersetzen und zu vereinfachen. Dabei kann und wird sich unser begrenztes Verständnis auch in den Texten widerspiegeln und bestenfalls nach und nach optimiert.

    Zum Thema Sprödigkeit ist mein Verständnis: Ja, Metallocene-PE (mPE) ist durch die höhere Kristallinität oft steifer und kann tatsächlich eine geringere Schlagzähigkeit haben als weiches, amorphes LDPE. Das bedeutet, es ist weniger „gummiartig“ und gibt weniger nach, bevor es bricht. Aber für unsere Anwendung (Isomatte/Rucksack-Frame) ist das kein Nachteil, sondern ein Feature. Wir wollen ja gerade, dass die Matte als „Frame Sheet“ Struktur gibt und nicht labberig ist. Bei der Reißfestigkeit (Weiterreißwiderstand) punktet die XMAT ja trotzdem. Das heißt, wenn ein Riss da ist, wächst er nicht so leicht weiter. Die „Sprödigkeit“ bezieht sich eher auf Schlagbelastung (plötzlicher Impact), was bei einer Isomatte selten vorkommt (anders als bei einem Stoßfänger am Auto).

    Ich würde den Text jetzt so anpassen, dass wir nicht sagen „es ist weniger spröde“, sondern „es ist formstabiler und reißfester“. Wir fokussieren uns auf den Vorteil (hält die Form, reißt nicht weiter), statt uns in chemischen Details zur Schlagzähigkeit zu verlieren, die für eine Isomatte irrelevant sind. Wir lernen hier jeden Tag dazu. Wir versuchen als Nicht-Chemiker, komplexe Strukturen visuell darzustellen. Dass das teilweise eher „symbolisch“ als wissenschaftlich exakt ist, ist uns bewusst. Es kommt eben auch auf den Blickwinkel an, aber wir werden versuchen, das präziser zu machen.

    Die Website, die ihr jetzt seht, ist die erste Version und ganz sicher nicht die letzte. Unsere eigentliche Deadline für den Launch war Sommer letzten Jahres. Es gab diverse Verzögerungen, und am Ende hing alles nur noch an der Seite. Wir haben uns entschieden, mit einer Version „live“ zu gehen, die funktional ist, aber inhaltlich und technisch sicher noch Zeit braucht. Dabei wird auch das Feedback von Kunden einfließen (technische Werte sind das eine, Praxis-Erfahrungen das andere). Zum Beispiel sind auch die Ladezeiten aktuell noch die Hölle, da die Bilder noch nicht komprimiert sind; auch werden manche Abschnitte sicher nochmal überarbeitet, wie die verschiedenen Anwendungen einer solchen Matte etc.

    Wir nehmen das Feedback hier sehr ernst. Die Texte werden nach und nach angepasst, die Erklärungen zur Molekularstruktur werden korrigiert, wir werden deutlicher machen, dass der Vorteil der XMAT nicht auf „Magie“ beruht, sondern auf einem effizienteren Verhältnis von Materialeinsatz zu Leistung etc.

    Es ist uns extrem wichtig, hier kein „Bullshit-Bingo“ zu spielen. Wenn etwas physikalisch falsch ist, korrigieren wir es. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, so tief reinzuschauen. Das hilft uns massiv, das Produkt und die Kommunikation besser zu machen. Wir sind noch am Anfang und für jeden Hinweis dankbar. Wenn du Lust und Zeit hast, würde ich dir die angepassten Texte vorab schicken und dafür sicher auch etwas finden, was deine Zeit und Mühe kompensiert (evtl. eine XMAT? :) ). Falls du noch mehr solche „Schnitzer“ findest – immer her damit!

    Ein Freund von mir ist ihn gelaufen, ich gebe wieder: Einige Etappen verlaufen straßennah (v. a. Täler, Ortsverbindungen), meist Nebenstraßen/Forstwege, kaum Verkehr. Viele Abschnitte sind optisch und akustisch entkoppelt (Wald, Geländekanten). Ich hatte was mit moderaten Höhenmetern gesucht, und Infrastruktur. Wenn man gar keine Lust auf Straßennähe hat, gibt es besseres.

    Ich dachte auch dieser Schimmel-Mythos wäre widerlegt?

    Interessante Video, danke. Ich denke dass da mehrere Sachen zusammenkommen, wenn z. B. nur der Pumpsack genutzt wird, aber die Matte nie richtig gelüftet wird, oder andersrum, nur mit dem Mund ausblasen, aber immer offen und flach lagern das Mikroklima in der Matte stark beeinflusst. Inwieweit das eine Video Hersteller-Aussagen widerlegt, ist eine andere Sache. Wobei es natürlich für Hersteller auch eine Motivation sein kann, teure Pumpsäcke zu verkaufen

    Slowenien, Juliana Trail

    Anstatt direkt über die Gipfel der Julischen Alpen zu steigen(wie beim Alpe-Adria-Trail), führt der Juliana Trail einmal rundherum. Man sieht die dramatischen Kalksteinwände der Triglav-Gruppe immer aus dem Tal oder von sanfteren Höhenrücken aus - insgesamt 270 km, man kann sich aber perfekt einen Abschnitt von 7-10 Tagen heraussuchen. Tolle Seen (Bled, Bohinj), das Soca-Tal und danach lässt sich super Ljubljana oder sogar ein Abstecher an die Adria (Piran) dranhängen.
    Oder Via Dinarica White (Slowenien/Kroatien), spektakulär, aber moderater als Peaks of the Balkan. Gut stückelbar, Kultur danach easy (Ljubljana, Zagreb).

    Leider ist das ein Problem bei allen modernen Matten. Das Hauptproblem ist nicht das Wasser, sondern die Atemluft. Die ist warm &extrem gesättigt und voller Bakterien und Enzyme. Das sorgt in der kalten Matte für sofortige Kondensation und bietet den perfekten Nährboden für Schimmel. Dieser Pilz und die Enzyme greifen den Kleber chemisch an.

    Mit dem Pumpsack kommt zwar bei schlechtem Wetter / hoher Luftfeuchtigkeit auch Luftfeuchtigkeit rein (das lässt sich physikalisch nicht zu 100 % verhindern), aber diese Luft ist "sauber" und kalt. Es fehlt der biologische Angreifer, der das Material von innen zerfrisst. Die Matte hält dadurch einfach Jahre länger, was der größte Hebel für Nachhaltigkeit ist. Jedenfalls laut Aussage von Herstelern, macht aber schon Sinn.

    Der Pumpsack ist also wirklich der einzige Weg, die Lebensdauer signifikant zu verlängern. Aber auch wenn ich immer daran denken will, das nachpumpen passiert mir dann doch meistens mit dem Mund (vor allem nachts wenn ich im Quilt liege, da der Pumpsack Teil des Kissens ist).

    Recycling ist bei diesen Verbundstoffen (Nylon + Folie + Alu fest verklebt) quasi unmöglich, das ist leider Fall für die Restmüllverbrennung.

    Also ich freu mich auch schon drauf. Schon alleine weil Ihr das Projekt hier so begleitet habt. Wegen der fehlenden 8mm Version ich hätte jetzt Gedacht ich nehme eine 1x2m und falte sie, oder ist das eine schlechte Idee ?

    Das kannst du gut machen. Die Matten haben eine hohe Eigenreibung. Die Lagen „verzahnen“ sich fast ein wenig, sodass du nicht wie auf Seife hin- und herrutschst. Und Mit einer Bruchdehnung von 140% macht das Material scharfe Knicke problemlos mit, ohne an der Faltkante zu reißen oder spröde zu werden.

    Erst im Sommer wieder, falls das was nützt mach ich das gern.

    Aber warum nicht nach Schweden? Auf der Seite hab ich gar nichts zum Versand gefunden.

    Allerdings einen Hinweis in den FAQs wie man die Rutschfestigkeit erhöht, ist dieses Material denn deutlich glatter als EVA?

    Internationaler Versand siehe obige Antwort.
    Zur Oberfläche: Die Zellen sind mikroskopisch klein (weitaus kleiner als bei EVA) und extrem homogen. Dadurch wirkt die Oberfläche optisch glatter und fast matt. Wenn man sie anfasst, fühlt sie sich aber nicht nach hartem Plastik an, sondern eher wie eine Mischung aus sehr feinem Veloursleder und High-Tech-Papier. Das ist der erwähnte auf der website erwähnte „Velvet Touch“. Sie rutscht aber nicht mehr als EVA. Sie bietet einen exzellenten mechanischen Widerstand („trockener Grip“) auf Zeltböden und unter Luftmatten. Da sie absolut kein Wasser aufnimmt, bildet sich bei Kondensfeuchtigkeit auch kein Schmierfilm.

    Hm, leider keine Lieferung nach Schweden. Kommt jemand in den nächsten Wochen/Monaten durch Stockholm und könnte so ne Matte mitbringen? :)

    Lieferung außerhalb Deutschlands ist möglich, nur sind das halt wahnsinnige Preise für den internationalen Versand einer so großen Rolle. 14.49 bzw.17.49 €. Falls es dir das wert ist, schreib mich gerne an. Wobei es natürlich schöner ist wenn sich hier jemand findet der sowieso in die Gegend fährt

    Wie gut kann man die falten ? (Um Sie zum Beispiel in den GG Kumo einschubfach zu schieben ?). Wenn Sie gerollt wird, wie gut bleibt Sie nach dem ausrollen liegen ?

    Zum Thema falten: Extrem gut. Da die XMAT auf Metallocene-Basis physikalisch vernetzt ist, ist falten sehr gut möglich. Die Matte (50x200 cm) lässt sich ideal auf 25x50 cm falten (zweimal der Länge nach halbieren, dann segmentweise falten). Mit 4 Lagen ergibt das ein 16 mm dickes Rückenpolster, das dem Kumo erst die nötige Struktur verleiht. Durch die hohe Zähigkeit scheuert sie sich an den Kontaktstellen im Einschubfach auch nicht so schnell auf. Mein Tipp: Thermisches Prägen - anstatt das Material zu schneiden oder zu schwächen, kollabierst dudurch gezielte Wärme nur eine schmale Linie von Schaumzellen, die dann als Scharnier (Hinge) fungiert.

    Du bruachst:

    • Ein langes Metall-Lineal.
    • Eine Heißluftpistole oder einen Föhn (notfalls geht auch ein Bügeleisen auf niedrigster Stufe, aber Vorsicht!).
    • Eine feste Unterlage.
    1. Markieren: Zeichne die Faltlinien auf der Matte an (z. B. alle 25 cm für ein 8-Segment-Paket).
    2. Lineal vorwärmen: Erwärme das Metall-Lineal (z. B. mit dem Föhn), bis es sich heiß, aber noch anfassbar anfühlt (ca. 60–80 °C). Metall speichert die Hitze hervorragend und gibt sie gleichmäßig ab.
    3. Druck ausüben: Lege das Lineal auf die Markierung und drücke es mit Kraft für ca. 30 Sekunden in den Schaumstoff.
    4. Die Richtung: Für eine echte Z-Faltung (Akkordeon) musst du die Matte abwechselnd von der Vorderseite und der Rückseite prägen.
    5. Auskühlen lassen: Bewege die Matte erst, wenn die Stelle komplett abgekühlt ist. Die Zellen „erstarren“ dann in der komprimierten Form.

      Da die XMAT eine sehr feine Zellstruktur hat, bleibt diese Falz extrem präzise. Im Gegensatz zu billigem PE-Schaum reißt die XMAT an dieser „Sollbruchstelle“ dank der hohen Zugfestigkeit des Metallocene-Polymers nicht so leicht ein.

      Zum Rollen: Dank der feinen Zellstruktur hat das Material ein sehr gutes Rückstellvermögen. Wenn sie eng gerollt war, hat sie – wie jede 4mm Matte – einen leichten "Curl" am Anfang.Da sie eine höhere Dichte an Bindungspunkten hat (durch die homogene Metallocene-Struktur), legt sie sich schnell flach. Einmal kurz in die Gegenrichtung biegen oder das Quilt/den Schlafsack drauflegen, und sie bleibt liegen. Sie wandert nicht wie eine Sprungfeder zurück in die Rollenform.

    6. Sonst ist die Seite recht gelungen würde ich sagen. Sehr cool ist der Deep Tech Teil, hat mich grad wieder in mein Chemieingenieurstudium zurücktransportiert. Rayleigh-Zahl - na Logo ! (also nach Wikipedia-Auffrischung)

    <3:love:

    Witzig, bei EVA beschreibt Ihr eine Hitzebeständigkeit von 75°C nur mit "befriedigend". Was macht Ihr denn genau mit der Matte ? :/ ^^

    Ich hatte zwei nervige Erlebnisse, einmal in der Halbwüste meine EVA auf einem Felsen in der Mittagssonne ausgelegt... Und einmal beim backpacken lag die Matte hinten im Auto, hinter Glas auf der schwarezn Ablage werden an sonnigen Tagen locker 80°C bis 90°C erreicht, wie ich feststellen musste. Da die auch noch mit einem Band zusammengehalten wurde, hatte ich danach ein riesiges Diablo :D

    Andere Stärken werden noch kommen, aber eher nächstes Jahr. Der Materialinvest ist halt hoch, und wir betreiben das ja neben unseren Hauptjobs. Damit sind auch die Möglichkeiten der Bewerbung limitiert, die halt entweder Zeit oder Geld kosten. Und das bei einem Produkt, was nur für eine ganz spezielle Nische überhaupt interessant ist. Der wirtschaftliche Erfolg ist damit nicht unbedingt vorprogrammiert, wenn ihr wisst, was ich meine :) Das nur zur Transparenz, ist ja ein berechtigter Kritikpunkt.