Welche Kombinationen benutzt ihr so?
V.a. in kühleren Temperaturen benutze ich wasserdichtes Regenzeug möglichst (lange) gar nicht, sondern setze auf das Pile & Pertex-Prinzip, das man sich sehr leicht mit heute erhältlichen Teilen - wie etwa Baselayer (z.B. Brynje-Netz-Polypropylen), einer eher dichteren Fleece-Variante (nicht gerade Polartec Alpha o.ä., damit der Dochteffekt besser klappt), Windjacke und Synthetik-Puffy-Weste (am liebsten mit kurzen Ärmeln in einer Länge wie bei einem T-Shirt als Schulterschutz) zusammenstückeln kann. An den Beinen Fleece-Hose und eher dünne, winddichte Lauf- oder Wanderhose. Oder man kauft sich einen fertigen "Klassiker" von Buffalo Systems oder etwas von Paramo, Marmot Driclime, RAB Vapour-Rise u.a.m. - Das Körperklima ist einfach extrem gut, außer es kommt langer, sehr starker Regen ins Spiel; dann kann das System längerfristig u.U. überlastet werden (eher theoretisch auch kritisch bei plötzlichen Temperaturstürzen, bei denen Regenwasser im System womöglich schlagartig gefrieren könnte, bevor es abgegeben wird; das ist aber ein extremes Szenario und man kann mit einer dünnen Regenjacke dann auch noch gegensteuern).
Sommers eher Regenschirm alleine, evtl. mit Windjacke, dann mit Regenrock. Bei viel Wind und/oder Mehrtages-Touren statt Schirm eher diffusionsdichte Regenjacke mit großen Belüftungsöffnungen. Wird's schlimmer, dann noch Beinlinge/Gamaschen zum Rock oder gleich die Regenhose (am liebsten Sil-Nylon oder eine mit 3/4-Reißverschlüssen zum Belüften, damit man nicht ständig an-/ausziehen muss bei wechselhaftem Wetter. - Neues Projekt steht noch an: Regenshorts (auch Windschutz/Wärme ohne Regen), an die man Beinlinge bei Bedarf anknöpfen kann und so auch eine gute Belüftung erreicht, aber eben weiter ausschreiten kann bzw. weniger im Gestrüpp hängen bleibt und weniger Windprobleme hat als mit Regenrock.