Beiträge von Steintanz

    Gibt es eine Einschätzung, ob der Durston oder der Exped mit Gewicht besser klarkommt?

    Nach den Bildern vom Durston-Gestell, tippe ich auf bessere Lasttauglichkeit des Expeds ab/über 15-16kg. Hatte aber nie den Durston in der Hand oder auf dem Rücken.

    PS: Die Idee mit dem herausnehmbaren Gestell fürs Handgepäck wird wohl nur klappen, wenn mehrere Leute zusammen fliegen und nur einmal check-in-Gepäck gebucht wird, in welches lange/kritische Sachen reinkommen, z.B. auch das Gestell. Alleine würsste ich nicht, ob/wie das akzeptabel wäre bei der Security. - Bei meinem Exped Lightning habe ich das Gestell nie komplett herausgenommen, also nicht sicher, ob das gut rein/raus geht.

    Habe meine seit Jahren ungenutzt herumliegenden Abfahrts-Ski zu Touren-Ski umgebaut, die ich jetzt mit den ebenfalls seit Jahren ungenutzten hohen Wanderschuhen (waren meine ersten Wanderschuhe vor den Trailrunnern) von Hanwag verwenden kann. Zum Rumrutschen im häuslichen Umfeld reicht das vollkommen aus, was ich jetzt in dieser Woche ausgiebig ausprobieren konnte.

    Es ist wunderbar, wenn man direkt vor der Haustür losgehen kann ...

    Nimmst du Steigfelle dazu?

    Ich trug meinen Exped Lightning 60l schon mal grob eine Stunde mit ca. 22kg und fand ihn noch ziemlich stabil und angenehm dabei. Wie das länger gehen würde hinsichtlich Haltbarkeit und sicherem Sitz am Rücken, kann ich nicht wirklich einschätzen. Mir schien aber nicht, dass Rucksack bzw. Tragesystem damit heillos überfordert waren, wenngleich in solchen Gewichtsklassen üblicherweise schwerere Modelle in Betracht kommen.

    Ansonsten scheint ein Crux AK57 (oder AK70) in Frage zu kommen. (Kenne ich nur aus Beschreibungen.)

    Alpine Rucksacks | Crux UK | Clothing | Backpacks | Tents | Sleeping Bags

    Ich habe Beinlinge und eine Regenhose aus Sil-Nylon- Zeltmaterial (von LuxeOutdoor), beide scheinen mir zu gewissem Grad diffusionsoffen und dennoch dicht auch in starkem Regen selbst ohne Nahtversiegelung (Beinlinge in Kombi mit Müllsackrock). - Ich kann dieses Material als Alternative zu "atmungsaktiven" Membran-Stoffen an den Beinen sehr empfehlen und haben die Regenhose auch schon viele Nächte im Schlafsack getragen, wobei sie mir angenehmer schien als meine früheren Membranregenhosen.

    In Norwegen hatte ich schon (lange vor UL) den ganzen Kram ins Gebiet geschleppt, dann Zelt aufgebaut und tagelang Tages-Ausflüge von dort unternommen, also quasi mit Ausrüstungslager an einer Stelle. Bei uns würde ich das nicht machen, zu viele Leute, zu viel Privatgrund, zu wenig Wildnis.

    Meine Daunenweste nutze ich nur in Ruhe bzw. ohne Rucksack. Meistens nutze ich aber als Wärmeschicht in Ruhe doch eher eine Daunenjacke. - Ich empfehle für den Einsatz auch bei Aktivität eine Synthetikfüllung, da sie bei mir seit Jahren auch in Regen/Schneefall, beim Schwitzen und mit Rucksack gut mitmacht; keine Kältebrücke unter den Gurten bei mir.

    Tyvek-Labor-/Einweghosen sind wohl die billigsten Windhosen und dann gibt es noch sog. Aufwärmhosen für Tänzer/innen.

    Ungefütterte Lauf-/Jogginghosen aus (fast) winddichten Materialien (Polyester oder Polyamid, am besten in RipStop) sind meine Standardwanderhosen rund ums Jahr, eben mit mehr oder weniger vielen Unterschichten (vom Slip bis zur Fleecehose). Sind leicht und dennoch dauerhaft gestrüpp- und felstauglich.

    Da ich meist eine Windweste über der Fleeceschicht trage, wäre für mich ein Alpha-Torso mit 100er-Klassikfleece-Ärmeln optimal: passgenauer Teilwindschutz, der sich leicht hochschieben lässt und auch gut bei Niesel und Gestrüpp taugt, während der Rumpf unter der Windweste komplett winddicht bis komplett belüftet variiert werden kann, ohne dass man etwas an-/auszieht.

    Allerdings bevorzuge ich die m.E. etwas bessere Dochtwirkung von Klassikfleece bei nassem Wetter.

    Alpha o.ä. ohne Wind-/Gestrüppschutz darüber taugt mir leider nicht. Die Kombination mit Sonnenhoodie klingt gut, muss ich noch ausprobieren.

    Meine Dehnerei bringt mich nicht weiter.

    Da war ich dann erstmal frustriert und auch etwas ängstlich, ob ich das Training überhaupt so weiter führen kann.

    Das könnte dafür sprechen, dass Muskel-/Fasziengewebstonus auch in Ruhe zu sehr aktiviert wird vom Nervensystem her, d.h. du dehnst zwar alles passiv in die Länge, aber das autonome Nervensystem stellt dann aktiv wieder die Grundspannung her, die zuvor schon herrschte. Sobald psych. unangenehme Aspekte, Emotionen und schlechte Gedanken auch noch ins Spiel kommen, ist dieser sich selbstverschlimmernde Effekt beinahe schon garantiert. - Stichworte für Ansätze hierzu wären: Pandiculation, somatische Körperarbeit, Feldenkrais, Pohltherapie, Hannah Somatics und jegliche individuell passende Form der Entspannung körperlich wie seelisch.

    Ich würde ja mal testen ob es nicht einfach so ein Kinderschlitten tut. Den Rucksack reinlegen, sollte man den sogar für Flugreisen nutzen können im aufgegebenen Gepäck? Oder hab ich da irgendwo einen kapitalen Denkfehler?

    https://www.decathlon.de/p/schlitten-pl…utm_medium=free

    Leider fehlt hierzulande meist der Schnee, aber vielleicht ergibt sich was im Dezember am Rennsteig und ich probier das mal für mich aus.

    Wir hatten vor Jahren für ca. 10 Tage im Dovrefjell vergleichare Kinderschlitten/-"Bobs" genommen mit Ortlieb Sack drauf. Unsere hielten tadellos, es war aber auch überall genug Schnee. Bei Hangquerungen drifteten sie stark ab, da sie keine Kufen hatten, das macht keinen Spaß. Geht aber, wenn man entsprechend seine Spur/Route legen kann, also eher flache Linienführung. Wichtig ist, dass man die Verbindung zum Zuggeschirr (bei uns Bambus-Stangen am Rucksack mit Karabiner eingeklippt) nicht am Schlitten, sondern am draufgeschnallten Sack festmacht, dann kann am Schlitten auch nichts ausreißen. Die Schlitten taugen auch heute noch zum Rodeln; wird aber stark von der Qualität des Kunststoffes abhängen.

    Wenn Techniken über Denken/Imagination, Atmen und bewusste Muskelentspannungsmethoden bisher nicht funktionieren, kämen evtl. Klopf- und Selbst"massage"-/Selbstumarmungstechniken etwa aus dem QiGong, Kum Nye oder der somatischen Körperarbeit (auch in der Trauma-Therapie angewendet) in Betracht, da sie, würde ich mal sagen, entwicklungsbiologisch am "tiefsten" ansetzen und man auf diesem Weg bereits Neugeborene und Kleinkinder runterreguliert, noch lange bevor ein angespanntes/ängstliches/überdrehtes Menschlein zu anderweitigen komplex-abstrakten Methoden überhaupt fähig wird. Man erreicht damit typischerweise das Fasziengewebe und Nervensystem, insbesondere eben das in diesem Fall anvisierte parasympathische Nervensystem bzw. der (ventrale) Vagus-Nerv-Anteil werden angesprochen. - Das sollte auch in engen Schlafsäcken halbwegs machbar sein.

    Wenn es richtig akut zugeht, etwa bei Gewitter oder Unruhe draußen im Unterholz und man innerlich richtig überdreht, dürften Mantras, Selbstaffirmationssprüche oder auch Beten wohl als Notfall-"Mittel" noch am geeignetsten sein, da man sie noch zwischen sich und die komplette Panik "schieben" kann, wo alles andere schon viel zu anspruchsvoll wäre.

    Oder man wandert mit Hund o.ä., denn Fell-Kontakt wirkt auch prima ;o)

    Ich würde mir Wandervereine wünschen, die untereinander kooperieren bzw. die Mitgliedschaft anerkennen (vgl. Alpenvereine in D, Ch, A oder Wandervereine in skand. Ländern).

    Dazu wäre es klasse, wenn sich solche Vereine v.a. um die verbesserten Möglichkeiten des ("Wild-") Zeltens bzw. um die Ausweisung/Unterhaltung entsprechender Zeltplätze kümmern würden. Die skandinavischen Vereine sind da aus meiner Sicht ein extrem gutes Beispiel, in wleche Richtung man denken sollte.

    Hm, wann verwende ich die Bivy-Funktion von einem Zelt-Bivy?

    ... oder wenn ich halt ganz flach und unauffällig oder unter niedrigem Gebüsch liegen möchte oder der Boden steinhart oder sehr weich (Sulzschnee) ist und ein "Aufbau" schwierig wird, Zeit fehlt usw.

    Das geht in eine ähnliche Richtung, weshalb ich oben überdimensionierte Biwacksäcke (vgl. Jerven Bag oder Fjellduken oder Bothy Bag) erwähnte: Man hat einen Sack, in dem man sich etwas bewegen und bequem sitzen kann ohne "Mumiengefühl" und den man mit Stöcken aber auch etwas anheben/aufspannen kann (nur kopfseitig oder beidseitig wie Dackelgarage), sofern es die Umstände bzw. Bäume/Büsche/Trekkingstöcke möglich machen, damit weniger Kondens und Engegefühl. - Je nach Machart, kann man den Sack auch zu einem Tarp öffnen (Jerven Bag ist z.B. ein simpler Rechteck-Sack, an 3 Seiten mit RV komplett zu öffnen, diverse Abspannpunkte, Armdurchgriffe und dementsprechend variabel anwendbar oder aufzubauen.

    https://ik.imagekit.io/raymears/abs/https://www.raymears.com/_rm_pictures_/Jerven-Thermo-Kingsize-Bag.jpg

    https://jerven.shop/cdn/shop/files/DSC7633.png?v=1700642789&width=1000

    https://jerven.shop/cdn/shop/files/lean_to.png?v=1700729562&width=500

    Wearing light synthetic (trail running) socks most of the time now. I don't know whether Decathlon is loved or loathed but, they have a good range. Never had a blister after many thousands of kms and they seem to never die.

    Same experience here. Even with lots of sand, mud and pebbles in the shoes, such socks remain intact. I bought some pairs of Decathlon synthetic socks many years ago, because I didn't know any other manufacturer then to get some, to wear in trailrunners or Crocs mainly for wet trails and for paddling. As they turned out so comfortable, I switched to fully synthetic socks for all my outdoor activities (before that I had used merino mix). Regular washing, quick drying or putting them on half-dry the next day, no problem. My socks are polyamide and polyamide/inner polypropylene (double layer sock). - Meanwhile I think I will give 100% polypropylene socks (e.g. by LIOD) a try sooner or later, or will test a thin polypropylene under-sock with a slightly thicker outer sock.

    Habe ein Auge auf den OR Helios geworfen, ~70g https://www.outdoorresearch.com/collections/su…-sun-hat-243458

    Gefällt mir in realo nicht wirklich. Eher dickes, stickiges Material, null Lüftung.

    Die Krempe ist schön stabil, 7cm seitlich, 7,5 vorne und hinten:thumbup:

    Finde auch, er könnte bei Hitze luftiger sein. Ich überlege deshalb, ob ich ein paar Löcher reinschmelze o.ä. - Sonst zufrieden.