Beiträge von Steintanz

    Tyvek-Labor-/Einweghosen sind wohl die billigsten Windhosen und dann gibt es noch sog. Aufwärmhosen für Tänzer/innen.

    Ungefütterte Lauf-/Jogginghosen aus (fast) winddichten Materialien (Polyester oder Polyamid, am besten in RipStop) sind meine Standardwanderhosen rund ums Jahr, eben mit mehr oder weniger vielen Unterschichten (vom Slip bis zur Fleecehose). Sind leicht und dennoch dauerhaft gestrüpp- und felstauglich.

    Da ich meist eine Windweste über der Fleeceschicht trage, wäre für mich ein Alpha-Torso mit 100er-Klassikfleece-Ärmeln optimal: passgenauer Teilwindschutz, der sich leicht hochschieben lässt und auch gut bei Niesel und Gestrüpp taugt, während der Rumpf unter der Windweste komplett winddicht bis komplett belüftet variiert werden kann, ohne dass man etwas an-/auszieht.

    Allerdings bevorzuge ich die m.E. etwas bessere Dochtwirkung von Klassikfleece bei nassem Wetter.

    Alpha o.ä. ohne Wind-/Gestrüppschutz darüber taugt mir leider nicht. Die Kombination mit Sonnenhoodie klingt gut, muss ich noch ausprobieren.

    Meine Dehnerei bringt mich nicht weiter.

    Da war ich dann erstmal frustriert und auch etwas ängstlich, ob ich das Training überhaupt so weiter führen kann.

    Das könnte dafür sprechen, dass Muskel-/Fasziengewebstonus auch in Ruhe zu sehr aktiviert wird vom Nervensystem her, d.h. du dehnst zwar alles passiv in die Länge, aber das autonome Nervensystem stellt dann aktiv wieder die Grundspannung her, die zuvor schon herrschte. Sobald psych. unangenehme Aspekte, Emotionen und schlechte Gedanken auch noch ins Spiel kommen, ist dieser sich selbstverschlimmernde Effekt beinahe schon garantiert. - Stichworte für Ansätze hierzu wären: Pandiculation, somatische Körperarbeit, Feldenkrais, Pohltherapie, Hannah Somatics und jegliche individuell passende Form der Entspannung körperlich wie seelisch.

    Ich würde ja mal testen ob es nicht einfach so ein Kinderschlitten tut. Den Rucksack reinlegen, sollte man den sogar für Flugreisen nutzen können im aufgegebenen Gepäck? Oder hab ich da irgendwo einen kapitalen Denkfehler?

    https://www.decathlon.de/p/schlitten-pl…utm_medium=free

    Leider fehlt hierzulande meist der Schnee, aber vielleicht ergibt sich was im Dezember am Rennsteig und ich probier das mal für mich aus.

    Wir hatten vor Jahren für ca. 10 Tage im Dovrefjell vergleichare Kinderschlitten/-"Bobs" genommen mit Ortlieb Sack drauf. Unsere hielten tadellos, es war aber auch überall genug Schnee. Bei Hangquerungen drifteten sie stark ab, da sie keine Kufen hatten, das macht keinen Spaß. Geht aber, wenn man entsprechend seine Spur/Route legen kann, also eher flache Linienführung. Wichtig ist, dass man die Verbindung zum Zuggeschirr (bei uns Bambus-Stangen am Rucksack mit Karabiner eingeklippt) nicht am Schlitten, sondern am draufgeschnallten Sack festmacht, dann kann am Schlitten auch nichts ausreißen. Die Schlitten taugen auch heute noch zum Rodeln; wird aber stark von der Qualität des Kunststoffes abhängen.

    Wenn Techniken über Denken/Imagination, Atmen und bewusste Muskelentspannungsmethoden bisher nicht funktionieren, kämen evtl. Klopf- und Selbst"massage"-/Selbstumarmungstechniken etwa aus dem QiGong, Kum Nye oder der somatischen Körperarbeit (auch in der Trauma-Therapie angewendet) in Betracht, da sie, würde ich mal sagen, entwicklungsbiologisch am "tiefsten" ansetzen und man auf diesem Weg bereits Neugeborene und Kleinkinder runterreguliert, noch lange bevor ein angespanntes/ängstliches/überdrehtes Menschlein zu anderweitigen komplex-abstrakten Methoden überhaupt fähig wird. Man erreicht damit typischerweise das Fasziengewebe und Nervensystem, insbesondere eben das in diesem Fall anvisierte parasympathische Nervensystem bzw. der (ventrale) Vagus-Nerv-Anteil werden angesprochen. - Das sollte auch in engen Schlafsäcken halbwegs machbar sein.

    Wenn es richtig akut zugeht, etwa bei Gewitter oder Unruhe draußen im Unterholz und man innerlich richtig überdreht, dürften Mantras, Selbstaffirmationssprüche oder auch Beten wohl als Notfall-"Mittel" noch am geeignetsten sein, da man sie noch zwischen sich und die komplette Panik "schieben" kann, wo alles andere schon viel zu anspruchsvoll wäre.

    Oder man wandert mit Hund o.ä., denn Fell-Kontakt wirkt auch prima ;o)

    Ich würde mir Wandervereine wünschen, die untereinander kooperieren bzw. die Mitgliedschaft anerkennen (vgl. Alpenvereine in D, Ch, A oder Wandervereine in skand. Ländern).

    Dazu wäre es klasse, wenn sich solche Vereine v.a. um die verbesserten Möglichkeiten des ("Wild-") Zeltens bzw. um die Ausweisung/Unterhaltung entsprechender Zeltplätze kümmern würden. Die skandinavischen Vereine sind da aus meiner Sicht ein extrem gutes Beispiel, in wleche Richtung man denken sollte.

    Hm, wann verwende ich die Bivy-Funktion von einem Zelt-Bivy?

    ... oder wenn ich halt ganz flach und unauffällig oder unter niedrigem Gebüsch liegen möchte oder der Boden steinhart oder sehr weich (Sulzschnee) ist und ein "Aufbau" schwierig wird, Zeit fehlt usw.

    Das geht in eine ähnliche Richtung, weshalb ich oben überdimensionierte Biwacksäcke (vgl. Jerven Bag oder Fjellduken oder Bothy Bag) erwähnte: Man hat einen Sack, in dem man sich etwas bewegen und bequem sitzen kann ohne "Mumiengefühl" und den man mit Stöcken aber auch etwas anheben/aufspannen kann (nur kopfseitig oder beidseitig wie Dackelgarage), sofern es die Umstände bzw. Bäume/Büsche/Trekkingstöcke möglich machen, damit weniger Kondens und Engegefühl. - Je nach Machart, kann man den Sack auch zu einem Tarp öffnen (Jerven Bag ist z.B. ein simpler Rechteck-Sack, an 3 Seiten mit RV komplett zu öffnen, diverse Abspannpunkte, Armdurchgriffe und dementsprechend variabel anwendbar oder aufzubauen.

    https://ik.imagekit.io/raymears/abs/https://www.raymears.com/_rm_pictures_/Jerven-Thermo-Kingsize-Bag.jpg

    https://jerven.shop/cdn/shop/files/DSC7633.png?v=1700642789&width=1000

    https://jerven.shop/cdn/shop/files/lean_to.png?v=1700729562&width=500

    Wearing light synthetic (trail running) socks most of the time now. I don't know whether Decathlon is loved or loathed but, they have a good range. Never had a blister after many thousands of kms and they seem to never die.

    Same experience here. Even with lots of sand, mud and pebbles in the shoes, such socks remain intact. I bought some pairs of Decathlon synthetic socks many years ago, because I didn't know any other manufacturer then to get some, to wear in trailrunners or Crocs mainly for wet trails and for paddling. As they turned out so comfortable, I switched to fully synthetic socks for all my outdoor activities (before that I had used merino mix). Regular washing, quick drying or putting them on half-dry the next day, no problem. My socks are polyamide and polyamide/inner polypropylene (double layer sock). - Meanwhile I think I will give 100% polypropylene socks (e.g. by LIOD) a try sooner or later, or will test a thin polypropylene under-sock with a slightly thicker outer sock.

    Habe ein Auge auf den OR Helios geworfen, ~70g https://www.outdoorresearch.com/collections/su…-sun-hat-243458

    Gefällt mir in realo nicht wirklich. Eher dickes, stickiges Material, null Lüftung.

    Die Krempe ist schön stabil, 7cm seitlich, 7,5 vorne und hinten:thumbup:

    Finde auch, er könnte bei Hitze luftiger sein. Ich überlege deshalb, ob ich ein paar Löcher reinschmelze o.ä. - Sonst zufrieden.

    Paramo interessiert mich auch sehr. Falls du dazu mal kommst, wä

    Geht es dir um eine bestimmte Jacke von Paramo? Bei den Jacken für anhaltenden Regen gibt es ja einen Pumpliner. Der soll zwar das Wasser vom Körper weg transportieren aber er isoliert auch gefühlt wie ein 100er Fleece. Über 10°C ist das eher zu warm. Bei nasskalten Wetter ist das aber total angenehm.

    Die grundsätzlichen Erfahrungen interessieren mich, unabhängig von einem bestimmten Produkt. - Danke dir!

    Ich würde derzeit wohl meine Apha/Direct- oder die Teijin Octa-Bekleidung wählen. Einfach ein Luftpolster zwischen Haut und Regenbekleidung.

    Bei mir steht aktuell noch der Test der Paramo und der Columbia Outdry Extreme aus.

    Wobei mir scheint, dass Alpha und Octa deutlich weniger Dochtwirkung zeigen i.Vgl. zu klassischem 100er-Fleece etwa und v.a. Alpha, sobald es durchnässt, eher in sich "plattgedrückt" zusammenfällt (Erfahrungen irgendwer?).

    Paramo interessiert mich auch sehr. Falls du dazu mal kommst, wäre ein Bericht toll.

    ... Test ... der Columbia Outdry Extreme aus. Wenn es mal lange regnet ....

    Die ist auch bei langen Regen dicht. Der Vorteil ist, dass diese nicht imprägniert werden muss. Der Nachteil ist, dass die Membran außen liegend ist.

    Genau mein Eindruck. Super Starkregenjacke und es saugt sich kein Trägerstoff voll. Die Haltbarkeit der Membran/Beschichtung wird sich auch bei mir noch über die Jahre dann zeigen müssen.

    Wenn ich, weil es gerade vor Ort nicht anders geht oder die Zeit und das Unwetter drängen, mich in ein Tarp einwickle bzw. es direkt um mich herum einfach zusammenlege und womöglich an den Kanten noch unter die Iso einklappe ... ist das dann der beste und vielseitigste Biwaksack aller Zeiten? Und gewinne ich dann den Preis in diesem Thread für die Quadratur des Kreises? :)

    Ich würde evtl. von der Idee der Atmungsaktivität ganz weggehen hierbei.

    Also VBL nutzen - oder/und:

    Evtl. könnte es auch interessant sein, das Prinzip der isolierten "Jerven Bags" heranzuziehen: Übergröße, diffusionsdicht, eher dünne syn. Isolierung, welche Feuchtigkeit aufnimmt und vom Körper wegleitet. Muss aber tagsüber dann gut getrocknet werden.

    Vom Hersteller der Buffalo Shirts gibt es Pile&Pertex-Schlafsäcke mit all ihren Vorteilen (und hohem Gewicht).

    Grundsätzlich würde ich auf Übergröße gehen, wie z.B. die "bothy bags".